Neue Solidarität


Die repräsentative Demokratie wird ergänzt um Elemente direkter und partizipativer Demokratie und weiterentwickelt zu souveräner Demokratie (lat. superanus = „über allem stehend“).

Je sechs Stadtwohnungen zwischen 65 und 75 m2 und zwei Penthouses mit rund m2 stehen zur Verfügung. Mai auf WebCite , Tagesanzeiger, König der Niederlande — Keine Frage, der Druck auf die Vereine geht auch von uns aus.

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Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer will die Meisterpflicht für Handwerker wieder ausweiten – und greift dafür auf Argumente zurück, die mehr als hundert Jahre alt sind.

Kurz vor Weihnachten klaffen bei vielen Vereinen plötzlich eklatante Etatlücken, wächst die Insolvenzgefahr. Beim FSV Zwickau sind es irgendwas zwischen FC Kaiserslautern spricht man von zwölf Millionen und aus Braunschweig kommen sehr unterschiedliche Signale.

Der Insolvenzticker läuft mal wieder auf Hochtouren. Vereine, die sich in die fürsorglichen Hände von Geschäftsleuten begaben, die ihnen schöne bunte Bilder von einer Zukunft im Rampenlicht ausgemalt haben. Und dann die Lust verloren. Jener Geldgeber, der den kleinen Klub binnen weniger Jahre aus den Niederungen der Kreisebene bis in die Regionalliga West geführt hat, verlor die Lust, und ohne ihn ist in Herkenrath alles nichts. Etwas anders sieht es in Wattenscheid oder Berlin aus.

Der frühere Bundesligist Wattenscheid 09 kündigte im Sommer die bevorstehende Rückkehr in die Bundesliga an, nachdem er einen Deal mit einem Technologie-Startup unterzeichnet hatte.

Bevor es richtig losging, kam es jedoch zum Bruch, und nun sind Wattenscheids Kicker schon seit Wochen ohne Bezahlung, wartet man eigentlich nur noch auf den Zeitpunkt des Insolvenzantrags. Gestern nun Viktoria 89 Berlin. Ein Begriff, der seine Unschuld verloren hat und zum Kampfbegriff zwischen Traditionalisten und Modernisten wurde.

Viktoria 89 wurde und Deutscher Meister. Da darf man sich durchaus Traditionsverein nennen. Zugleich ist das aber auch schon ein paar Tage her, und Zeitzeugen dürfte es keine mehr geben. Irgendwie lag die Tradition da wohl brach. Auch Viktoria will dennoch nach oben. Viktoria 89 lieferte den Namen, Fusionspartner Lichterfelde die Basis.

Die Regionalliga wurde erreicht und gehalten. Und wurde fündig in … Hongkong. Plötzlich winkte das dicke Geld, war von 90 Millionen Euro die Rede. The sky is the limit. Sympathie beim Fanvolk brachte das nicht. Viktoria wurde zum Retortenverein im Traditionsgewand.

Gestern nun kam die Meldung, dass der Partner aus Hongkong vorzeitig die Lust verloren hat und man deshalb einen Insolvenzantrag stellen müsse. Zum Schutz des Vereins war es die unvermeidliche Pflicht des Vorstands, diesen Insolvenzantrag einzureichen.

Mein Bedauern hält sich in Grenzen. Wer sich in die Hände des Raubtierkapitalismus begibt, muss damit rechnen gefressen zu werden. Dabei ist die Schraube auch in der Regionalliga längst überdreht. Bezahlen muss für das finanzielle Harakiri die Basis.

Viktoria 89 hat 70 Mannschaften im Spielbetrieb. Während die hochdotierten Regionalligaspieler anderswo unterschlüpfen werden, ist der Spielbetrieb für alle Teams nun gefährdet. Das Regime, das jahrzehntelang international geächtet wurde, wird so politisch enorm aufgewertet. Der Diktator aus Pjöngjang erscheint plötzlich wie ein ganz normaler, freundlicher Verhandlungspartner.

Trump überlegt inzwischen sogar laut, ihn demnächst nach Washington einzuladen. Kim wird fast schon besser behandelt als so manche US-Alliierte.

Dafür braucht Trump in Singapur eine Gegenleistung. Der Teufel steckt im Detail. Wie soll die Denuklearisierung Nordkoreas eigentlich aussehen? Natürlich könnte Kim in Singapur zusagen, dass er sein Atompotenzial abbaut. Damit wäre aber noch nichts gewonnen, wenn nicht auch konkrete Schritte und ein Zeitplan vereinbart werden. Von zentraler Bedeutung ist zudem, dass er Inspektoren den Zugang zu seinen Atomanlagen gewährt und die genaue Zahl seiner Waffen offenlegt. An genau diesen konkreten Fragen waren feste Vereinbarungen mit den Nordkoreanern in der Vergangenheit immer wieder gescheitert.

Trump setzt wohl darauf, dass er Kim am Dienstag im persönlichen Gespräch im Capella Hotel in Singapur einige konkrete Zusagen entlocken kann. Notfalls will der Amerikaner das Treffen vielleicht sogar verlängern. Ob das hilft, ist jedoch fraglich. Bislang macht der Nordkoreaner jedenfalls öffentlich keinerlei Anstalten, den Amerikanern in Sachen Atomprogramm überhaupt substanziell entgegenkommen zu wollen.

Natürlich könnte Trump den Gipfel spektakulär scheitern lassen. Aber will Trump das überhaupt? Genauso gut könnte der Präsident den Gipfel auch auf eine typische Trump Art enden lassen: Trump erklärte am Donnerstag, die Unterzeichnung eines solchen Abkommens in Singapur sei denkbar.

Das sieht dann gut aus. Aber das eigentlich heikle Nuklear-Thema wird auf einen späteren Termin vertagt. Kim könnte darauf hoffen, dass die Sanktionen gegen sein Land schrittweise gelockert werden. China und Russland stehen schon bereit, ihren Handel mit Nordkorea wiederaufzunehmen. Er könnte nicht nur weiterhin seine Waffen behalten, sondern hätte auch international an Prestige gewonnen.

Aber auch Trump würde den Gipfel so sicherlich als Erfolg verkaufen. Hauptsache seine Basis in der Heimat feiert ihn. Für den entsprechenden positiven "Spin" wird schon gesorgt: Er kennt so oder so immer nur einen Sieger: Donald Trump verspricht einen Erfolg in Singapur - oder später. Nordkorea-Gipfel Will Kim Trump austricksen? Diskutieren Sie über diesen Artikel. Alle Kommentare öffnen Seite 1.

Der Beitrag ist in meinen Augen irreführend und tendenziös. Wir sollten uns bei dieser ganzen Geschichte eines vor Augen halten: