Spekulationssteuer Aktien – wie Sie 2019 Aktiengewinne versteuern



Es stecken Milliarden in thesaurierenden Fonds, welche vermutlich erst in Jahren vielleicht zu Steuereinnahmen führen würden.

Aktien versteuern leicht gemacht


Ihr Gewinn daraus bleibt steuerfrei! David Gerginov publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen. Startseite Finanzen Steuern Abgeltungssteuer bei Aktiengewinnen: So müssen Sie vorgehen. Berechnung der Kapitalertragsteuer in neuem Gewand Kapitalertragssteuer und Abgeltungssteuer im Vergleich Abgeltungssteuer: Was vom Freibetrag übrig ist Abgeltungssteuer: Fonds als Alternative Abgeltungssteuer: So werden thesaurierende Fonds besteuert Abgeltungssteuer: Eigenheiten sind entscheidend Abgeltungssteuer und Leerverkäufe: Beachten Sie diese Änderungen Abgeltungssteuer: Das müssen Sie zu Lebensversicherungen wissen Abgeltungssteuer bei Aktiengewinnen: So müssen Sie vorgehen Abgeltungssteuer bei Zertifikaten: Komplizierte Regeln und Nachteile Abgeltungssteuer bei Immobilien: Das Eigenheim als Ausnahme Abgeltungssteuer umgehen: So sparen Sie bei Depotübertragungen Abgeltungssteuer: Das gilt für Steuerausländer Fremdwährungskonto: Abgeltungssteuer in der Schweiz: Ihre Bedeutung für deutsche Anleger.

Steuern - David Gerginov. Aktien für jeden Anlagetyp betroffen Geht man sehr aktiv mit seinem Depot um, um auch kurzfristige Kursgewinne zu realisieren, ist die Abgeltungssteuer genauso fällig wie bei einer langfristigen Anlage, die vorwiegend auf Dividenden zur Vermögensbildung aufbaut.

Aktienverluste kaum verrechenbar Kaum ein Depot wird nur Aktien enthalten, deren Kurs gestiegen ist. Das müssen Sie zu Lebensversicherungen wissen Abgeltungssteuer bei Zertifikaten: Hat Ihnen dieser Artikel gefallen? Danke, dass Sie diesen Artikel bewertet haben. Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste.

Im Steuerrecht haben Regelungen und Gesetze meist eine kurze Lebensdauer, was daran liegt, dass man immer auf die aktuelle Situation reagieren muss. Aus diesem Grund wurde zum Der Grund hierfür war, dass einige Steuerpflichtige thesaurierende Fonds als Steuerstundungsmodell genutzt haben.

Dieses Vorgehen wollte der Gesetzgeber unterbinden und gleichzeitig eine Gleichstellung mit ausländischen Fonds erreichen. Bisher war in diesem Zusammenhang der Fall auch so gelagert, dass deutsche Anleger im Ausland eine Quellensteuer bezahlen mussten, aber ausländische Anleger in Deutschland nicht. Aufgrund dessen wird jetzt auch auf Ebene der Fonds eine Besteuerung vorgenommen. Bisher waren Fonds-Gesellschaften von der Körperschaftsteuer befreit.

Damit das aber den deutschen Anleger nicht doppelt trifft, hat man hier eine Teilfreistellung eingeführt, welche je nach Fondsart unterschiedlich ausgeprägt ist.

Aber auch hierzu muss man die Historie der Besteuerung verstehen. Während bis zum Früher galten hier 33 Besteuerungsmerkmale als steuerlich relevant. Diese wurden jetzt auf vier Merkmale reduziert. Diese vier Merkmale sind:. Die Folgen der Änderung betreffen eine Vielzahl von Anlegern. Zum einen wird der Fonds nach seiner Art unterschieden. Jetzt wird der Laie mit diesen Wörtern erschlagen, aber man kann es sich so vorstellen, dass durch die Teilfreistellung ein Teil nicht auf Ebene des Anlegers besteuert wird.

Das liegt daran, dass die Besteuerung bereits auf Ebene des Fonds durch die Körperschaftsteuer abläuft und man damit durch die Teilfreistellung eine Doppelbesteuerung verhindern will. Ein weiteres Fachwort, welches neu hinzukommt, ist die Vorabpauschale. Wie bereits erwähnt, haben einige Steuerpflichtige das Steuerstundungsmodell auf die Spitze getrieben. Es stecken Milliarden in thesaurierenden Fonds, welche vermutlich erst in Jahren vielleicht zu Steuereinnahmen führen würden.

Die Vorabpauschale ist damit eine Vorauszahlung auf künftige Steuern und wird für den Anleger einbehalten. Du wirst dich natürlich jetzt fragen, was dich das interessiert. Hierfür gibt es zwei Gründe. Hierfür wurde aber für Altanleger Fonds Anschaffung vor ein Freibetrag gewährt, welcher erst bei einem Übersteigen von Der andere Grund, warum dich das interessieren sollte, weil es sich auf deine Rendite auswirkt. Auch, wenn der Renditeverlust über diesen langen Zeitraum nur gering ist, sollte man die Grundlagen kennen.

Durch diese teilweise undurchsichtige und nachteilige Besteuerung werden in Deutschland Aktien wieder mehr in den Fokus der Anleger rücken. Das führt zwar bei den Anlagen zu einem steigenden Risiko, aber auch zu einer steigenden Rendite.

Du musst grundsätzlich bei der Steuererklärung nicht viel beachten. Du erhältst jährlich von deinem Broker eine Steuerbescheinigung, welche du dann bei der Steuererklärung mit angibst. In der Steuerbescheinigung sind schon alle wichtigen Informationen zusammengefasst. Des Weiteren wird dann noch die Zeile 12 für den Sparerpauschbetrag relevant.

Das wäre dann der Fall, wenn der Sparerpauschbetrag zum einen noch nicht ausgeschöpft wurde oder du den Sparerpauschbetrag über mehrere Institute verteilt hast. Auf der Seite zwei betreffen dich dann im Normalfall nur noch die Zeilen 48 bis Hier musst du die einbehaltene Kapitalertragsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Kirchensteuer eintragen.

Wenn du dann noch an ausländischen Unternehmen beteiligt bist, dann könnte auch die Quellensteuer in Zeile 51 bis 53 relevant werden. Vereinfacht gesagt, musst du nur die Steuerbescheinigung abtippen, wenn du deine Steuererklärung selbst abgibst. Das kommt daher, dass die Steuer mit dem Einbehalt und der Abführung von der Depotbank grundsätzlich abgegolten ist. Somit musst du diese grundsätzlich nicht in der Steuererklärung angeben.

Denn man kann eine sogenannte Günstigerprüfung beantragen. Ein weiterer kleiner Hinweis, wenn du zum Beispiel unterhalb des Grundfreibetrags von 9. Das ist aber nicht möglich, wenn du steuererklärungspflichtig bist. Als Unternehmer und Selbständiger bist du aber steuererklärungspflichtig. Zur oben genannten Abgeltungswirkung gibt es eine Ausnahme. Diese liegt dann vor, wenn deine Kapitalerträge bisher nicht der Steuer unterlegen haben.

Diese behalten nämlich keine Kapitalertragsteuer ein. Allgemein lässt sich also festhalten, dass Aktien und ETF eine günstige und relativ einfache Besteuerungsstruktur aufweisen. Für deine langfristige Vorsorge sollten aber Steuern nicht das entscheidende Kriterium sein.

Du solltest nicht vergessen, dass eben die Rente nicht sicher ist. Aus diesem Grund kommst du als Selbständiger oder Unternehmer an einer sinnvollen Vorsorgestrategie nicht vorbei. Es empfiehlt sich also, dass du zumindest eine kleine Position aufbaust und damit langfristig an den Aktienmärkten vertreten bist.

Nur so kannst du dich effektiv gegen die Rentenlücke, Altersarmut oder andere unkalkulierbare Ereignisse schützen.