Responsibility to Protect



Dafür ist ein Algorithmus notwendig, der anhand der Szenarien geeignete Flächen Pixel einzelnen Kulturarten zuteilt. Die telepathischen Botschaften kamen nach Aussage der Vril-Schriften von dem Sonnensystem Aldebaran, welches 68 Lichtjahre von uns entfernt im Sternbild Stier zu finden ist.

HAUPTSEITE Carl-Huter-Zentral-Archiv


Es sei aber schon zum Zeitpunkt der Versteigerung darüber spekuliert worden, dass die Maschine letztlich in Iran landen könnte, sagte er am Montag. Der Kaufvertrag sei von einer Firma aus dem Steuerparadies Gibraltar unterzeichnet und das Geld aus Deutschland überwiesen worden. Bei Al Jazeera trat der iranische Ölminister gestern recht selbstbewusst auf. Er würde nicht zögern, im Ernstfall auch das Öl als Waffe einzusetzen. Kommentare und Pings sind momentan deaktiviert.

Und wie gefährlich der Papa Heuss aussieht. Buchstäblich bis an die Zähne bewaffnet Zigarre! Müssen wir jetzt Angst haben? Wenigstens das eiserne Kreuz der Bundeswehr sei zuvor noch entfernt worden, meldet die Süddeutsche: Wenn sich der Irre von Tehran in Muttis Bett wohl fühlt, sei ihm das gegönnt. Dachte das wäre eine Dynamitstange. Beitrag nicht abgeschickt - E-Mail Adresse kontrollieren!

Die weiteren Stoffe Kalium, Stickstoff und Schwefel sind bezüglich ihrer Eigenschaften und Verfügbarkeit eher unkritisch. Allerdings dürfen deren negative Aspekte insbesondere beim Abbau von Kalisalzen nicht vernachlässigt werden.

Abbildung 10 zeigt die durch Aufsummation der Förderprofile der einzelnen Staaten gewonnene Projektion für die weltweite Förderung von Phosphatgesteinen. Vermutlich wird zwischen und das weltweite Fördermaximum von Phosphatgestein erreicht werden. Danach wird die Förderung vermutlich deutlich zurückgehen.

Um das Jahr werden vermutlich nur noch Marokko und China über bedeutende Phosphatreserven verfügen. Szenario der weltweite Phosphatförderung bis Abbildung 11 zeigt eine Projektion der weltweiten Förderung von Pottasche bis zum Jahr auf Basis der berichteten Weltweiten und nationalen Reservesituation.

Es muss erwartet werden, dass in diesem Jahrhundert kein Versorgungsengpass aufgrund schwindender Reserven erfolgen wird. Dabei ist zu beachten, dass sich die Studien hinsichtlich des geographischen Bezugs unterscheiden und unterschiedliche Potenzialdefinitionen technische, umweltverträgliche und wirtschaftliche Potenziale zugrunde gelegt sind.

Diese Unstimmigkeiten deuten darauf hin, dass die Ergebnisse von Potenzialabschätzungen stark von methodischen Ansätzen und Annahmen abhängen und mit beträchtlichen Unsicherheiten behaftet sind. Biomassepotenziale in Europa im Vergleich zur Biomassenutzung im Jahr Zusammenstellung der Potenzialstudien nach Rettenmaier et al.

Eine Gegenüberstellung mit Szenarien der energetischen Biomassenutzung nach Resch et al. Hinsichtlich der Potenzialfraktionen zeigt sich folgendes Bild: Nutzungskonkurrenzen sind bei diesen Abschätzungen zum Teil nicht berücksichtigt, ebenso wie Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen bei den Abschätzungen des technischen und nachhaltigen Potenzials.

Die zentralen Aussagen der Analyse der Biomassepotenziale sind: Dieses Modell gelangt in den kommenden Jahrzehnten an seine Grenzen. Es ist nicht mehr die Frage, ob, sondern nur noch eine Frage, wann uns das billige Öl ausgeht, und ab wann Versorgungsengpässe auftreten werden. Während die globale Erdölförderung ihren Gipfel erreicht oder bereits überschritten hat, wächst der Bedarf an Erdöl weltweit, vor allem in wachstumsstarken Ländern wie China und Indien.

Dabei wird die längerfristige Aufwärtsbewegung der Preise, die sich aus zunehmender Knappheit ergeben würde, durch krisenbedingte kurzfristige Nachfrageschwankungen moduliert, die durch Spekulation an den Rohölbörsen verstärkt werden. Verantwortlich dafür ist das sonst vielgeschmähte hedging, durch das sich die Rohölkäufer gegen steigende Preise absichern.

Um qualitativ einschätzen zu können, wie sich Preisänderungen bei Rohöl und physische Ölverknappungen auf die Wirtschaft auswirken könnten, wurde ein mathematisches Simulationsmodell entwickelt, das zentrale Eigenschaften einer kapitalistischen Ökonomie abbilden kann. Dabei handelt es sich um ein so genanntes Input-Output Modell, das die Verflechtungen der Geld- und Güterströme einer Volkswirtschaft zwischen unterschiedlichen Wirtschaftszweigen und mit dem Ausland beschreibt.

Wie in Wirklichkeit werden im Modell die Brutto-Investitionen bestimmt, die zur Erweiterung des Kapitalbestands Bauten und Ausrüstungen dienen und die gemeinsam mit den nötigen Vorleistungen und den Beschäftigten die Produktion in der folgenden Periode ermöglichen. Durch diesen Mechanismus kann das Verhalten einer Volkswirtschaft im Zeitverlauf — also dynamisch - abgeschätzt werden im Unterschied zu einem statischen Modell, das nur für einen einzigen Zeitpunkt gilt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt sind noch keine empirischen Daten der österreichischen Volkswirtschaft in das Simulationsmodell eingeflossen, sondern nur so genannte stylized facts, die im Allgemeinen eine kapitalistische Wirtschaft charakterisieren.

In Szenarien werden unterschiedliche Rahmenbedingungen der modellierten Wirtschaft mit sechs Sektoren im Vergleich zu einer ungestörten Entwicklung Standardvariante, Abbildung 14 angenommen und die Effekte in graphischer Form dargestellt.

Die Simulationen beginnen hypothetisch im Jahr 0. Im Standardlauf bleiben die Preise konstant. Alle Sektoren wachsen langsam und etwa gleich schnell mit fallenden Wachstumsraten. Da Erdöl in allen Branchen verwendet wird, erhöhen sich auch in den anderen Wirtschaftszweigen die Preise, allerdings in abgeschwächter Form. Da im Standardlauf konstante Preisindizes von 1 angenommen wurden, bleibt das im Jahr 3 angenommene Preisniveau über die weiteren Perioden unverändert.

Der Output der einzelnen Branchen geht vor allem im Sektor 1 zurück. Da im Modell teilweise Substitution des Erdöls durch Kapital und Arbeit angenommen wurde, wirkt sich die Preiserhöhung auf den Output der anderen Branchen dämpfend aus.

Ab diesem Jahr sollen die geringer werdenden verfügbaren Ölmengen siehe Abbildung 4 in der Simulation direkt den Output der einzelnen Wirtschaftszweige beschränken.

Da die verwendeten Produktionsfunktionen die Möglichkeit zum teilweisen Ersatz Substitution der Produktionsfaktoren Realkapital, Arbeit, Energie und andere Roh- oder Hilfsstoffe besitzen, ist der Niedergang der Wirtschaft weniger stark ausgeprägt als die Beschränkungen bei der Erdölförderung erwarten liessen.

Konkret könnte etwa der Mangel an Benzin durch den Einsatz von Elektromotoren, die aus erneuerbaren Energien betrieben werden, teilweise oder zur Gänze kompensiert werden. Diese Kompensation ist aber nur durch einen Umbau der auf fossilen Brennstoffen beruhenden Produktionsstruktur zu erreichen. Eine physische Verknappung von Erdöl führt im Vergleich mit der Standardvariante zu einer Verringerung des wirtschaftlichen Outputs gemessen am Brutto-Produktionswert Die oben angegebenen Simulationen beschreiben potenzielle Veränderungen in der Wirtschaft auf abstraktem Niveau und nur für zwei Arten von Indikatoren, für Preis- und Mengenentwicklungen auf der Ebene von Wirtschaftssektoren.

Damit sind die Möglichkeiten von Simulationen aber längst nicht ausgeschöpft. Beschäftigungseffekte können mit diesem Instrument ebenso genauer analysiert werden wie die Auswirkungen von Umstellungen des Steuersystems oder die Effekte von Zinsänderungen bzw.

Um volkswirtschaftliche Effekte konkreter einschätzen zu können, muss auch die Nachfrageseite nach Erdöl und Produkten der Erdölverarbeitung einer Analyse unterzogen werden. Die Nachfrage wird aber mittelfristig von politischen Entscheidungen z. Zukünftige Effekte auf das Alltagsleben lassen sich illustrieren, wenn wir uns die Benzinkrise im Jahr in Erinnerung rufen http: Damals blieben die Spritlieferungen zwar nur für zweieinhalb Wochen aus, doch waren die Effekte gravierend: Lange Schlangen an den Tankstellen, tageweise durften nur Polizei, Feuerwehr und Krankenwägen tanken; Panikkäufe in den Läden, manchen gingen das Brot und die Milch aus; Postsammlung und Verteilung an Sonntagen wurden ausgesetzt, um Treibstoff zu sparen; Nutztieren drohte der Hungertod, weil ihr Futter nicht geliefert werden konnte, Schulen mussten geschlossen werden, weil die Schüler und Lehrer keine Transportmöglichkeit hatten; Krankenhäuser beschränkten ihre Arbeit auf Notfälle, Operationen wurden abgesagt und Patienten nach Hause geschickt; Firmen blieben geschlossen, weil die Mitarbeiter nicht zur Arbeit kommen konnten; Ambulanzen konnten nur noch für Notfälle ausrücken.

Die Bedeutung der Biomasse wächst, wenn infolge der Teuerung des Erdöls die Energiesysteme industrialisierter Staaten umgestaltet werden. Denn die Biomasse bietet Lösungsmöglichkeiten für die Probleme der Energieversorgung im Transportwesen, wenn fossile Energieträger knapp werden: Während Sonne, Wind, Wasser und Erdwärme als Energiequellen in erster Linie für die Stromerzeugung genutzt werden können, eignet sich Biomasse besonders gut für die Treibstoffproduktion.

Die künftigen Potenziale liegen daher vor allem in einer energetisch effizienteren Nutzung. Damit könnte primärenergetisch kaum, endenergetisch aber wesentlich mehr Energie bereitgestellt werden. Eine Ausnahme bildet lediglich Ethanol in Brasilien. Doch im Gegensatz zur Treibstoffgewinnung aus fossilen Ressourcen ist diejenige aus Biomasse flächenabhängig und flächenextensiv.

Mit der verstärkten Nutzung von biogenen Kraftstoffen verändert sich deshalb die gesamte räumliche Dimension des Energiemodells und sie impliziert, wie im Schaubild dargestellt, weit reichende Veränderungen in Landeigentum bzw. Landbesitz und Nutzungsweisen von Land. Davon werden vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer betroffen sein, die den Treibstoff bzw. Die globale Treibstoffproduktion frisst sich nun in ihre Territorien hinein, verändert die landwirtschaftlichen Räume und die Lebensbedingungen der ruralen Gesellschaften.

Denn nicht nur führt der von globalen ökonomischen und politischen Prozessen ausgelöste Biosprit-Boom an den Produktionsorten zu Konflikten über knappe Ressourcen wie Land und Wasser. Vor allem in peripheren Staaten entstehen in deren Folge neue Abhängigkeiten der Kleinbauern. Die Landwirtschaft zwischen Energie-, Klima- und Ernährungskrise Die negativen sozialen Auswirkungen des neuen Energiemodells lassen sich jedoch nicht auf den ländlichen Raum beschränken.

Vor diesem Hintergrund sind es nicht allein transnationale Konzerne und institutionelle Investoren, die für die Steigerung der Erträge auf landwirtschaftliche Intensivproduktion setzten. Auch seitens der Politik, die das Problem der Energie- und Ernährungssicherheit gleichzeitig lösen will, wird in vielen Ländern auf den verstärkten Einsatz von Gentechnik, Düngern und Pestiziden gedrängt.

Bezieht man zudem ein, dass durch die von der Treibstoffproduktion verursachte Flächenkonkurrenz auf direktem oder indirekten Wege absehbar auch naturnahe Areale in ihrer Funktion als Senken für Treibhausgase verschwinden werden und dass sich aus dem Umbruch von Boden für Ackerland und Düngemitteleinsatz negative Klimawirkungen ergeben, dürfte der Biosprit-Boom eher zur Verschärfung der globalen Klimakrise beitragen als ihr entgegenzuwirken.

In den letzten Jahren gewinnt die Landwirtschaft allerdings im Spannungsfeld zwischen Ernährungssicherheit, Klimapolitik und Energiesicherheit weltweit erneut an Bedeutung siehe Abbildung Sie gerät in den Fokus privatwirtschaftlicher Investoren und staatlicher Politik. Denn 1 steigt der globale Bedarf an Nahrungsmitteln, 2 kommt den ländlichen Räumen als Senken für CO2-Emissionen eine wichtige Rolle beim Klimaschutz zu und 3 wächst die Nachfrage nach energetisch nutzbarer Biomasse ständig an.

Durch den einsetzenden Investitionsschub sind die Preise für fruchtbares Ackerland schon in den letzten Jahren vielerorts sprunghaft gestiegen. Die Gründe für den Preisanstieg sind vielfältig.

Auf der Nachfrageseite waren folgende Entwicklungen zu beobachten: Zudem stellte sich b eine Veränderung der Ernährungsgewohnheiten hin zum Konsum von Fleisch-, Fisch und Milchprodukten ein. Diese haben sich aufgrund der langjährigen Vernachlässigung der Landwirtschaft, nicht zuletzt aber auch aufgrund der Marktöffnung, also der Umsetzung der neoliberalen Doktrin seit den er Jahren, langfristig in Lebensmittelimporteure verwandelt.

Gleichzeitig mit dem deutlichen Nachfrageanstieg war ein Angebotsrückgang zu verzeichnen. Dieser hatte mehrere Gründe.

Hohe Energiepreise haben 3 die Preise notwendiger Inputs z. Dünger, Maschineneinsatz, Transport der Ernten etc. Ausländische Direktinvestitionen in die Landwirtschaft in Mrd.

Das spekulative Verhalten der Händler hängt dabei mit den bereits aufgeführten Faktoren für die Schwankungen in Angebot und Nachfrage zusammen, muss aber auch im Kontext der Entwicklungen auf den Agrarrohstoffbörsen und mit deren Beeinflussung durch die Finanzmärkte betrachtet werden. Die Agrarmärkte wurden also 5 in den letzten Jahren stärker in die globalen Finanzmärkte integriert und sind damit auch mehr und mehr in den Fokus spekulativer Aktivitäten gerückt.

Wenn ursprüngliche Ökosysteme in landwirtschaftliche Nutzflächen konvertiert werden und auf bereits genutzten Böden mithilfe von chemischen Düngern, Pestiziden und Gentechnik immer mehr produziert wird, hat dies negative ökologische Folgen.

Gegenwärtig ist es zuallererst die ländliche Bevölkerung in Entwicklungs- und Schwellenländern, die unter den direkten und indirekten Implikationen der Biospritproduktion leidet. Zwar bringt der Bioenergie-Boom gerade für den Landwirtschaftssektor peripherer Staaten neue wirtschaftliche Möglichkeiten, doch es ist nicht absehbar, dass kleinbäuerliche Produzenten daraus Nutzen ziehen könnten.

Aus der Konkurrenz zwischen Energiepflanzenanbau und der Nahrungsmittelproduktion für eine rasant wachsende Weltbevölkerung, ergibt sich ein wachsender Nutzungsdruck auf die globalen Landflächen. Denn zusätzliche Flächenansprüche sind künftig auch durch die Tierhaltung und die stoffliche Nutzung von Biomasse zu erwarten. Aus dem Blickwinkel marktliberaler Ökonomen gibt es zwei Möglichkeiten, die Nutzungs- und Flächenkonkurrenz zu entschärfen und so auch den damit verbundenen Preissteigerungen für Agrarrohstoffe entgegenzuwirken: Bis dahin wird sich die global genutzte Ackerfläche auch weiter in die Territorien der Entwicklungs- und Schwellenländer hinein verschoben haben.

So führen die vom Bioenergie-Boom mitverursachten Preissteigerungen im Agrarsektor letztlich auch zur Dezimierung von Waldflächen und damit bedeutsamer Schadstoffsenken, wie Untersuchungen zeigen.

Doch muss dabei in Kauf genommen werden, dass mit der Urbarmachung der identifizierten Reserven und ihrer Einbeziehung in globale Verwertungsketten zugleich Hunderten Millionen von Menschen die Existenzgrundlage entzogen wird. Denn die Expansion von Agrarflächen erfolgt nicht nur vielerorts auf Kosten naturnaher Areale, sondern mit ihr werden auch andere, nicht-marktförmige Landnutzungsweisen verdrängt. So ist gerade der in den Flächenstatistiken ignorierte Wanderfeldbau eine überaus bedeutsame Form der Landnutzung, die etwa von bis Millionen Menschen in Afrika, Lateinamerika und Südostasien für ihre Subsistenz betrieben wird.

In den Berechnungen der globalen Flächenreserven werden diese Bevölkerungsgruppen und ihre Leistungen für die Ernährungssicherheit, die Artenvielfalt, den Boden- und Wasserschutz unsichtbar gemacht. Sie stellen ein Reservoir für Medizinalpflanzen und Zusatznahrung dar und dienen der Brennholzlieferung. Die Produktion von Biomasse ist dabei ein wichtiger, wenngleich nicht der einzige Zweck.

Weltweit wird die Landnahme allein zwischen und auf grob 45 Mio. Dies dürfte eine konservative Angabe sein. Nur etwa ein Fünftel der bekannten Versuche zur Landnahme dürfte bis dato auch realisiert worden sein Stand Sept. Die Analyse von Daten auf Grundlage von Medienberichten zeigt: Das Investitionsklima eines Landes ist von untergeordneter Bedeutung. Der yield gap eines Landes Unterschied zwischen maximal möglichen und durchschnittlich in einer Region realisierten landwirtschaftlichen Erträgen ist für das Investorinteresse nicht entscheidend, korreliert jedoch negativ mit der Zahl bereits realisierter Aneignungen.

Internationale Investitionsabkommen bilden dabei einen wichtigen rechtlichen Rahmen. Die Rolle inländischer Privatinvestoren ist sehr bedeutend, aber vergleichsweise weniger bekannt. Sie geht oft mit Enteignung ohne ausreichende Kompensation einher und bedroht die teil subsistente Lebensweise der von Armut stark betroffenen ländlichen Bevölkerungen.

Die Problempunkte der gegenwärtigen Landnahme sind zusammengefasst: Diese sollen die Armut reduzieren, die Produktivität der Landwirtschaft erhöhen und Energiesicherheit befördern.

Landnahme reduziert Armut nicht, sondern verstärkt sie. Eine Erhöhung der Produktivität durch Vertragslandwirtschaft ist ein gesondertes Thema und hängt mit der Landnahme nicht direkt zusammen. Vertragslandwirtschaft würde jedenfalls — entsprechend der bisherigen mehrheitlichen Erfahrung mit solchen Modellen — die Abhängigkeit der Kleinbauern verstärken und eine Verschlechterung ihrer ökonomischen Situation bewirken. Da Biomasse selbst bei deutlicher Ausweitung der biogenen Kraftstoffproduktion nur einen geringen Teil der Nachfrage nach Treibstoff decken kann, ist Energiesicherheit auch für den globalen Norden auf diesem Weg nur eingeschränkt zu gewinnen.

Die Ausweitung der Produktion biogener Kraftstoffe hat zusammengefasst folgende negative ökologische Auswirkungen: Aufgrund der Freisetzung von in der Vegetation und im Boden gebundenen Kohlenstoffs ist die Neuanlage von landwirtschaftlichen Flächen für die Produktion biogener Kraftstoffe mit erheblichen carbon payback times verbunden. Diese betragen bei Rodung von Regenwald mehrere Jahrzehnte bis zu einem Jahrtausend.

Subventionen für die Produktion von biogenen Kraftstoffen können auch indirekt zu Nutzungsveränderungen führen. Nahrungsmittelproduktion oder Viehhaltung wird dann in bis dahin extensiv oder nicht genutzte Bereiche verlagert z. Dieser kann sehr intensiv sein, v. Zusammengefasst sind folgende negative soziale Auswirkungen bekannt: Zertifizierung kann die Problematik der indirekten Landnutzungsänderung grundsätzlich nicht bearbeiten.

Auch die Auswirkung der biogenen Kraftstoffproduktion auf die Nahrungsmittelpreise ist damit nicht in den Griff zu bekommen. Darüberhinaus sind Rechtswirklichkeit und formelle Standards in den hauptsächlichen Produktionsgebieten für biogene Kraftstoffe zumeist sehr unterschiedlich. Die zentralen Aussagen der Analyse der globalen Folgen zunehmender Biomassenutzung sind: Wenn dieser Umstieg nicht mit einer Auslagerung von Nutzungskonflikten in andere Weltregionen einhergehen soll, ist eine inländische Deckung dieses zusätzlich entstehenden Biomassebedarfs anzustreben.

Einen hinsichtlich des Flächenbedarfs relevanten Nettoimport gibt es lediglich bei: Im Bereich der auf Agrarland produzierten, stofflich genutzten Biomasse besteht heute auf der einen Seite ein erheblicher und in den vergangenen Jahren deutlich angewachsener Importbedarf durch die Nutzung von Baumwolle bzw. Auf der anderen Seite besteht bei der in Österreich durch das Unternehmen Agrana vor allem aus Mais und Kartoffeln produzierte Stärke bzw. Deutlich gewachsen ist zwischen und die Stromproduktion aus Waldbiomasse von 0,73 auf 2,03 GWh , meist in Kopplung mit Wärmeeinspeisung in ein Fernwärmenetz, und ist mit ca.

Die energetisch genutzte Biomasse aus agrarischen Rohstoffen nimmt zwar im Vergleich zur energetisch genutzten Waldbiomasse noch eine untergeordnete Rolle ein, allerdings waren hier zwischen und sehr hohe Steigerungsraten im Verbrauch beobachtbar. Dies betrifft insbesondere die Biodieselproduktion. Importiert wurde in erster Line aus den östlichen Nachbarländern bzw. Osteuropa, aber auch bei den Palmölimporten war in den letzten Jahren ein deutlich steigender Trend zu verzeichnen ebd.

Tierprodukte verursachen wegen der durch den Metabolismus des Tiers verursachten Verluste bei der Umwandlung von Futtermitteln in Tierprodukte einen verglichen mit den entsprechenden pflanzlichen Lebensmitteln hohen Flächenbedarf. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass vor allem Wiederkäuer potenziell Biomasse und damit Flächen nutzen können, die teilweise nicht für den Anbau pflanzlicher Nahrungsmittel zur Verfügung stehen.

In Österreich gilt dies etwa für Grünland mit für Ackerland zu starker Hangneigung. Die Statistik Austria geht in ihrem aktuellen demographischen Hauptszenario davon aus, dass die Bevölkerung Österreichs von heute 8,4 Mio. Unter ansonsten konstanten Bedingungen v. Bei den österreichischen Ernährungsgewohnheiten pro Kopf zeigt sich in den vergangenen Jahren insgesamt eine gewisse Sättigung.

Während der Fleischkonsum stagniert, ist eine Verschiebung von Rind- und Kalbfleisch hin zu Geflügelfleisch zu beobachten. Stark ansteigend ist allerdings der Konsum von — fast vollständig importiertem — Fisch. Geht man vom Hauptszenario für die Bevölkerungsentwicklung und einer Fortschreibung der Trends bei den Ernährungsgewohnheiten pro Kopf aus, so zeigt eine Modellierung der entsprechenden Biomasseflüsse eine Erhöhung des inländischen Biomassebedarfs von insgesamt 11,6 Mio.

Deutlich reduzieren lassen würde sich dieser Biomassebedarf durch den Rückgang des Anteils von Tierprodukten in der Pro-Kopf-Ernährung. Dass diese in den kommenden Jahrzehnten deutlich steigen werden, wie in vielen entsprechenden Szenarien angenommen wird, ist aus folgenden Gründen fraglich: Die Annahme steigender Flächenerträge kann deshalb zwar nicht ausgeschlossen werden, ist aber mit Vorsicht zu behandeln.

Der allein durch die Ernährung verursachte Biomassebedarf könnte jedenfalls auch im Fall einer den Trend fortführenden Ernährung auf dem Stand der heutigen Flächenerträge gedeckt werden.

Für den zusätzlichen Biomassebedarf würden die heute brachliegenden sowie jene Flächen ausreichen, die gegenwärtig für die Produktion von in den technischen Verbrauch eingehender Stärke genutzt wird. Auch mit biologischen Produktionsmethoden könnte die inländische Ernährung gesichert werden, ohne dass dabei zusätzliche Biomasseimporte entstehen.

Die zentralen Aussagen der Analyse der Möglichkeit einer Ernährungsautonomie sind: Hinsichtlich ihrer Verbrauchsmenge in Österreich am bedeutsamsten sind dabei — in abnehmender Reihenfolge — Bitumen, Polyethylen, Polypropylen, PVC, Lösungsmittel, Stickstoffdünger und Schmiermittel, die gemeinsam in Masseneinheiten fast zwei Drittel ca.

Prinzipiell ist es denkbar, fossile Energien durch Biomasse als Rohstoffbasis der heute verwendeten oder ihnen hinsichtlich ihrer Eigenschaften entsprechenden Materialien zu ersetzen. Technisch ist es jedoch auch möglich, Ethylen durch die Dehydratisierung von aus Biomasse gewonnenem Ethanol also Bioethanol zu gewinnen.

September wurde die Anlage, die mit einer Produktionskapazität von Auf Basis verfügbarer Literaturdaten über Prozesse zur biobasierten Erzeugung heute petrochemisch erzeugter Materialien oder ihrer Entsprechung ist somit eine Modellierung des Biomassebedarfs möglich, der aus einer Substitution der stofflich genutzten fossilen Ressourcen resultieren würde.

Nimmt man bis einen möglichen Bereich für die Verbrauchsentwicklung in Österreich an, der zwischen einer Halbierung und einer Verdoppelung des Verbrauchs für das Jahr liegt, so ergibt sich ein Biomassebedarf von 4 bis 19 Mio.

Anders als energetisch können viele stofflich genutzte Materialien recycelt und damit der Verbrauch primär aus den Grundstoffen hergestellten Materialien reduziert werden. Die Art der verwendeten Biomasse ist teilweise variierbar. Die Nutzung von Technologien zweiter Generation, mit deren Marktreife verschiedentlich ab bis gerechnet wird, würde so prinzipiell die Möglichkeit bieten, Holz und etwaig vorhandenes Stroh als stoffliche Grundlage zu nutzen.

Geht man von der Grundlage der Ernährungssicherheit im oben erläuterten Sinn aus, so kann man anhand des Modells beantworten, unter welchen Umständen zusätzlich dazu die vollständige Substitution stofflich genutzter fossiler Ressourcen durch Biomasse bis möglich ist. Wiederum spielt dabei die Annahme über die Entwicklung der Flächenerträge sowie darüber hinaus die Entwicklung der Ernährungsgewohnheiten eine wichtige Rolle.

Geht man davon aus, dass die Flächenerträge auch in einem Szenario konventioneller Landwirtschaft konstant bleiben und die Entwicklung des Nahrungsmittelverzehrs pro Kopf die Trendentwicklung fortsetzt, so zeigt sich, dass der relevante Materialverbrauch unter keinen Umständen durch inländisch produzierte Biomasse zu decken wäre.

Nur wenn Holz statt Mais oder Stroh bzw. Dabei muss allerdings berücksichtigt werden, dass dieses Holz nicht mehr für die energetische Verwertung zur Verfügung steht. Bei vollständiger Umstellung auf biologische Landwirtschaft kann auch die Hälfte des derzeitigen, petrochemischen Stoffverbrauchs nicht aufrechterhalten werden und dies unter Bedingungen von als maximal eingeschätzten Recyclingraten. Biomassebedarf zur vollständigen Substitution stofflich genutzter fossiler Rohstoffe im Falle einer primären Nutzung von Stroh und Gras, in Abhängigkeit verschiedener Entwicklungen für Verbrauch und Recycling.

Prinzipiell wäre es denkbar, den Flächenbedarf für die Materialherstellung deutlich zu reduzieren, indem die Herstellung der als Grundstoffe benötigten Alkohole und Kohlenwasserstoffe auf Basis von Wasserstoff erfolgt, der durch Elektrolyse erzeugt wird, für die Wind, Wasser und Sonne die Energie liefern.

Dies hätte allerdings einen erheblichen zusätzlichen Strombedarf zur Folge, so würden beispielsweise bei Produktion auf Basis von elektrolytisch erzeugtem Wasserstoff ca.

Eine weitere Möglichkeit zur Reduktion des Flächenbedarfs, die im Rahmen des Modells wegen des daraus entstehenden zu hohen Komplexitätsgrades nicht berücksichtigt werden konnte, ist die Substitution heute verwendeter durch alternative Materialien mit einem geringeren Flächenbedarf in der Herstellung. Insbesondere stellt sich die Frage, inwieweit die Verwendung natürlicher Materialien wie Holz z.

Das Beispiel des Fensterrahmens zeigt, dass dies durchaus so sein könnte. Obwohl für eine zuverlässige Aussage der Vergleich weiterer Materialien notwendig wäre, deutet dies darauf hin, dass Materialien mit einer geringen Verarbeitungstiefe einen relativ zu ihren verarbeiteten Substituten geringeren Flächenbedarf aufweisen, was auch aufgrund der meist bei der Verarbeitung auftretenden Umwandlungsverluste plausibel scheint.

Zudem dürfte das Potenzial zum stofflichen Recycling bei natürlichen Materialien wie Holz geringer sein, was entsprechend das Potenzial der Flächenbedarfsminderung durch stoffliches Recycling verringern würde.

Ein Trendszenario mit einem weiter wachsenden stofflichen Verbrauch würde die inländischen Produktionskapazitäten für Biomasse übersteigen und so zu einer wachsenden Importabhängigkeit für Biomasse führen.

Die oben skizzierten Szenarien zeigen, was unter der Prämisse einer Autonomie bei der Ernährungs- und Materialversorgung Österreichs biophysisch machbar wäre. Wie das oben erwähnte Beispiel der neu eingeweihten Produktionsanlage für Polyethylen in Brasilien demonstriert, spricht unter momentanen Bedingungen viel dafür, dass Produktionsanlagen von speziell auf Basis von Ethanol erzeugte Materialien in erster Linie dort entstehen, wo der Grundstoff billig produzierbar ist und dies ist heute vor allem Brasilien.

Umgekehrt entstehen in Europa heute vor allem Anlagen, die Stärke für Stärkekunststoffe oder speziell in Österreich Holz für Cellulosefasern als Ressourcengrundlage nutzen, da diese Form der Biomasse auch in hiesigen Regionen relativ billig erzeugt werden kann. Danach wird dieses Szenario mit den Ernährungs- und Stoffszenarien verschnitten und gemeinsam diskutiert. Danach werden die sektoralen Ergebnisse aggregiert. Es werden folgende Sektoren unterschieden: Das Modell, das dem Szenario zugrundeliegt, erlaubt eine Spezifikation der Bedarfsentwicklung im Vergleich zum Status Quo sowie eine Aufspaltung der Deckung dieses Bedarfs auf verschiedene Energieträger bzw.

Als Status Quo des Bedarfs bzw. Verbrauchs wurde entweder der jeweilige Wert des Jahres oder der Durchschnitt der Jahre und genommen. Niedertemperaturwärme Hier ist der Wärmebedarf zur Beheizung von Gebäuden sowie zur Warmwasserbereitung subsumiert. Die Deckung des Bedarfs erfolgt in drei Technologiegruppen: Es wird also angenommen, dass die jetzt existierenden und gegebenenfalls in Zukunft weiter ausgebauten Fernwärmenetze auch im Jahr noch — zumindest teilweise — in Betrieb sind, wenn sie auch aufgrund des verringerten Wärmebedarfs mit geringeren Wärmemengen beschickt werden.

Hackschnitzel oder Rinde als Brennstoff, Solarthermie, Geothermie. Biomethan, Holzpellets, Abfälle, Geothermie, Solarthermie. Ein Teil des Brennstoffeinsatzes in städtischen Fernwärmenetzen wird zur gekoppelten Wärme- und Stromproduktion verwendet jetzt mit Erdgas als Brennstoff, mit Biomethan oder Holzpellets.

Der Energiebedarf der Industrie v. Nicht berücksichtigt ist hier eine eventuelle Subsititution importierter Güter durch inländische Produktion. Es findet eine Umschichtung sowohl des Personen- als auch des Güterverkehrs auf die Schiene statt. Durch diese Steigerung im Schienenverkehr wächst der Strombedarf im Schienenverkehr um den Faktor 2,5.

Sonstiger Strombedarf Es verbleiben noch der Strombedarf der Haushalte und des Dienstleistungssektors, um die Energieverbrauchssektoren zu komplettieren. Der Strombedarf für Elektromobilität ist dem Sektor Verkehr zugeordnet. Stromerzeugungsmix Der Stromerzeugungsmix setzt sich aus Wasserkraft, Windkraft, Photovoltaik und Stromerzeugung aus biogenen Energieträgern zusammen. Die Stromerzeugung auf Basis biogener Energieträger stellt in erster Linie die wichtige Ausgleichsenergie zur Verfügung, einerseits um kurzfristige Angebotsschwankungen v.

Angenommen wurde folgender Stromerzeugungsmix: Entwicklung der Energieproduktion durch erneuerbare Energietechnologien ohne Bioenergie , eigene Annahmen 7. Der gesamte Energiebedarf der Industrie sinkt zwar deutlich, der relative Anteil der Elektrizität aber steigt sehr stark. Der Bedarf an holzartiger Biomasse forstliche Biomasse, Sägenebenprodukte, Rinde und sonstiges Restholz sowie Ablauge der Papierindustrie im Jahr liegt mit PJ zwar deutlich über den Ertragspotenzialen der Szenarien mit extensiver Waldbewirtschaftung in diesen wird ein Potenzial von 92 bzw.

Bezüglich der maximal verfügbaren Ackerflächen wurde angenommen, dass Es werden nur Szenarien der kombinierten Ernährungs- und Stoffautonomie betrachtet, in denen noch ein relevantes Angebot an frei verfügbaren agrarischen Flächen besteht.

Es sind dies folgende Szenarien: Im Unterschied zu den Szenarien 1 und 2 kann hier sogar der Konsum konstant gehalten werden. Unter der Annahme eines steigenden Konsums Szenario 4 wird aber auch in diesem veganen Szenario das Angebot an agrarischer Fläche überschritten. Der Stoffbedarf könnte unter diesen Annahmen konstant gehalten werden. Es erfolgt ein forcierter Ausbau erneuerbarer nicht-biogener Energietechnologien Windkraft, Photovoltaik, Solarthermie, Geothermie , eine sinnvolle Nutzung biogener Rohstoffe zur Energiebereitstellung Ausgleichsenergie im Stromsektor; Treibstoffe für Fahrzeuge, die nicht elektrisch betrieben werden können Traktoren, LKW ; Heizungsanlagen sowohl dezentral als auch Fernwärme und eine deutliche Umschichtung des Güter- und Personenverkehrs auf die Schiene.

Falls Wachstum des Stoffverbrauchs unterstellt wird, reicht das Potenzial an holzartiger Biomasse auch in den Szenarien mit intensiver Waldbewirtschaftung nicht aus. Die Potenziale geben nicht die aktuelle Nutzung wieder, sondern stellen die Eignung einer Kulturpflanze auf einer Fläche dar. Eine Pflanze kann in einem Gebiet oft auch aus historischen und gesellschaftlichen Gründen verstärkt angebaut werden. In diesen Fällen weichen die Ergebnisse des Modells stark vom aktuellen Anbau ab.

Die Pflanzenansprüche werden anhand der Datenbank EcoCrop, in der von der FAO erstellte Definitionen für die Ansprüche vieler verschiedener landwirtschaftlicher Kulturpflanzen enthalten sind, abgeleitet. Einige Parameter müssen mit Hilfe von Expertenwissen hinzugefügt und auf österreichische Verhältnisse bzw. Eine Eignung einer Pflanze in Bezug auf einen Standortparameter wird mit dieser Funktion zwischen dem Wertebereich 0 und 1 ausgedrückt, wobei Die verwendete Trapezfunktion wird durch vier Werte beschrieben — die Ober- und Untergrenzen eines Absolut- und eines Optimalbereiches siehe Abbildung Auf der x-Achse ist jeweils der Wertebereich eines Standortparameters aufgetragen z.

Zugehörigkeitsfunktion — Eignung einer Kulturart hinsichtlich eines Standortparameters Die Auflösung der erzielten Flächennutzungspotenziale hängt von der Auflösung der Ausgangsdaten, der Standortparameter, ab. Diese standen in Form von Rasterdaten nur in einer Auflösung bis x Meter zur Verfügung, wodurch Ergebnisse bis zu dieser räumlichen Auflösung erzielt werden konnten. Dafür ist ein Algorithmus notwendig, der anhand der Szenarien geeignete Flächen Pixel einzelnen Kulturarten zuteilt.

Eine Kulturart kann vier verschiedenen Verwendungszwecken Nahrungsmittel, Futtermittel, stoffliche Nutzung, Energie zugewiesen werden. Die Verwendungszwecke können nach Prioritätsstufen gereiht werden, z. Durch unterschiedliche Prioritätszuordnungen können Konfliktintensitäten herausgearbeitet werden. Mit dem entwickelten Flächenzuteilungs-Algorithmus wird innerhalb einer Prioritätsstufe für das aktuelle Pixel jene Kulturart ausgewählt, bei der der Ist-Ertrag bereits zugewiesene Fläche am weitesten relativ vom Soll-Ertrag entfernt ist.

Für die Mittelwertbildung über die Zeiträume wird beim Niederschlag die durchschnittliche jährliche Niederschlagssumme und bei der Temperatur die Durchschnittstemperatur der Vegetationsperiode verwendet. Bei der Zuteilung von Kulturarten zu Flächen wird versucht, die Fruchtfolge zu berücksichtigen. Der Anbau für Getreidepflanzen und andere z.

Solange im Laufe der Berechnungen Bedarf nach Leguminosen u. Bei dem Szenario, welches eine biologische Wirtschaftsweise simuliert, wird dieser Prozentsatz für Getreidepflanzen u.