Willkommen bei der CDU/FDP-Fraktion im Stadtrat von Halle (Saale)



Die Würde des Menschen, seine Einzigartigkeit, die Selbstbestimmtheit jeder Person und die Gleichberechtigung von Mann und Frau sind die Grundlagen der freiheitlichen demokratischen Grundordnung. Als die Kurse rapide fielen, alle ihre Fonds verkaufen sowie aussteigen wollten und dabei auf eine zuerst gleichbleibende Nachfrage trafen, passierte Folgendes:.

Wir bieten


Wenn irgendein andrer meint, er will unbedingt nur Ausschütter weil er sich mit den Dividenden eben wohler fühlt, ist mir das genauso egal. Wenn sich irgendjemand von panikmachenden "Swapper sind hochgefährliche Finanzalchemie! Wie gesagt, ich kann mir ja vorstellen woher dieser Auswahl-, Optimierungs- und Kontroll-Wahn herkommt.

Das sorgt dann dafür, dass Anfänger und Einsteiger auf der anderen Seite die paar wenigen Dinge, die sie überhaupt noch kontrollieren können, überbewertet und für wichtiger gehalten sind, als sie vielleicht sein mögen. Achja, noch garnicht erwähnt, aber bei der ganzen Auswählerei auch für viele Anleger relevant, sind ja noch nicht mal die produkteigenen Kriterien selbst, sondern drumrum stehende Sachen wie zB Brokerangebot - welcher ETF ist überhaupt sparplanfähig, oder auch so ein ewiges Aufregerthema bei uns gar "kostenlos sparplanfähig", und dann wird bevorzugt vor allem danach ausgesucht.

Da wurden die Artikel drüber auch schon geschrieben, auf die ich nur verweisen würde, von daher lass ichs jetzt mal sein Ich habe noch nie verstanden, welches Gewese man um ein paar Hunderstelprozent Differenz macht, die bei den typischen Kleckerbeträgen von Sparplananlegern nicht mal für das Schnapsglas reichen - vom Schnaps will ich noch nicht mal anfangen.

Der Hebel liegt ganz wo anders, typischerweise zuerst im Humankapital. Die Zeit für berufliche Fortbildung ist renditebringender genutzt als endlose Recherche nach der besten TD zu betreiben. Solche Sätze im Kommentarbereich lassen ja meinen Blutdruck immer steigen. Schreib doch bitte den Link dazu. Entweder man findet es schnell, dann ist's nicht viel arbeit für dich oder man sucht länger, dann ist es extrem viel Aufwand für jeden Leser.

Und wieviel macht das genau? Oder auf die die Gesamtsumme eine Kostenquote von 0. Vielen herzlichen Dank für diesen erfrischenden und einnordenden Blogpost. Die Frage von Leser M. Wenn ein ETF hier nicht geeignet ist, dann hilft auch nichts anderes mehr. Eine Frage hätte ich aber noch: Hast du die Ausschütter wie Thesaurierer behandelt, d. Denn sonst würde durch Zinseszins ja ganz schön etwas zusammenkommen, hätte ich gedacht Danke für den Beitrag!

Eines möchte ich noch ergänzen: Es gibt Leute wie mich, die gerne optimieren. Richtig ist auch, dass man nur die Wahlen treffen muss, mit denen man am besten schlafen kann — insbesondere weil ich die jüngere Forschung immer mehr darauf hindeutet, dass guter Schlaf wirklich enorm wichtig ist. Ich will gerne optimieren, aber ich will eigentlich auch ein langweiliges Investitionsvehikel, weil ich dann doch nicht SO viel Zeit ins Optimieren stecken will, dass ich Stockpicking hauptberuflich machen will oder kann.

Also wähle ich einen Hybriden: Ich schnapp mir ETFs, lege eine Strategie fest und bleibe dabei. Ich such mir dazu immer den für mich besten in diesem Fall günstigsten Broker.

Dann hab ich so ungefähr zweimal im Jahr was zu tun. Andererseits das Broker-Sichten, wenn irgendwelche Aktionen enden. Das gibt dann sowohl meinem faulen Investor als auch meinem optimierungswilligen Ingenieur genug zu spielen, ohne dass es einerseits langweilig oder andererseits vollkommen übertriebener Aufwand für ein paar Euro wird.

Warum ich das im Zuge dieses Artikels erwähne: Wenn man das so macht, ist die ETF-Auswahl ohnehin stark eingeschränkt. Das sind dann nicht mehr gefühlte relevante Produkte, sondern nur noch 6. In dem Fall gewinnt man lies: Vielen Dank für Ihren wertvollen Hinweis. Die festgeschriebenen Mindestaktionquoten sind wirklich ein wichtiger Part.

Das ist schon traurig und wieder so typisch deutsch. Rendite ok, aber bei der Bürokratie muss man aufpassen wie ein Luchs. Ist es sinnvoll die drei grob nach BIP zu wichten, wie es anscheinend einige machen? Bzw gibt es einen Welt-ETF der das schon automatisch macht? Hallo Barbaz, es geht M. Hallo Maddo, die Zahlen habe ich von Justetf übernommen. Ja, die Ausschüttungen werden wieder reinvestiert. Und zwar deshalb nicht, weil wir noch eine Performanceverteilung unterstellen müssen, damit die Prozentzahlen eine Relevanz bekommen.

Um es mit einem Bild zu verdeutlichen: Beim russischen Roulette kommt es nicht nur auf die Zahl der Kammern im Revolver an hier 15 , sondern auch wieviele Kammern mit einer Patrone bestückt sind. Der stärkste Punkt des Artikels ist daher m. Deshalb scheint die Wahl sehr egal zu sein, d. Daraus folgt für mich die Empfehlung, einen Index zu wählen der sich nicht gerade in einer Nische tummelt viele Wettbewerber und dann einfach den erstbesten zu kaufen, der einem vor die Flinte kommt.

Haja, der verbreitete Wunsch nach der Europa-Übergewichtung, da hab ich schon so oft immer das gleiche dazu gesagt dass ich mich schon selbst zitieren könnte: Ja so machen dass die meisten, die meinen ihrem Depot noch unbedingt ein Europa-Übergewicht geben zu wollen.

Ist ja zur Umsetzung auch die einfachste Methode, allerdings eben auch relativ grob gehobelt, da im MSCI World ja eh schon Europa drin ist , der zusätzliche ETF also eigentlich deren Gewichtung damit nur duch Doppelungen der gleichen europäischen Aktien und damit redundante Überschneidungen erhöht. Ist vielleicht auch ein Hinweis des Marktes, dass solche Gewichtungsspielchen eher ignorierbare Gimmicks sind?

Was bringt das überhaupt? Um da nicht immer nur im luftleeren Raum über irgendwelche theoretischen Vorteile herumzuphilosophieren, sondern mal wirklich praxisbezogen konkret zu werden, würde ich jedem Befürworter von solchen alternativen Gewichtungsansätzen empfehlen, immer erst mal selbst nachzuprüfen sie sind es ja, die in der Beweispflicht stehen , ob und was das ganze überhaupt bringt.

Für uns oder sagen wir mal nur für mich, ich will ja nicht für den Wesir sprechen sind solche Europa-Übergewichtungs-Spielchen also eigentlich nur mehr oder weniger eingebildete Pseudo-Optimierungen, die einige Anleger machen weil sie sich vllt psychologisch damit besser fühlen, aber konkret in den Zahlen bringt das eigentlich keine signifikante Verbesserung. Aber gut, auf der anderen Seite bringt es ja auch keine so signifikante Verschlechterung das ist es ja, es ist praktisch relativ irrelevant dass man nun allen Anlegern davon abraten müsste - von daher gehört das in den Bereich "persönliche Geschmacksfragen", und da man über Geschmäcker bekanntlich nicht streiten soll, kann halt jeder weiter machen womit er sich wohlfühlt.

Ich erinnere dabei lieber auch gern mal wieder an die "Prioriäten-Pyramide" der Anlagepolitik. So Details wie "wie gewichte ich die einzelnen Aktienpositionen innerhalb der Regionen-Ebene? Wie sagt Albert dazu ja auch öfters immer wieder mal - die Hauptmission des Blogs ist es, die Anfänger und Einsteiger überhaupt erstmal vom Sparbuch weg in den allgemeinen Weltaktienmarkt hinein zu bewegen.

Leute wie wir, die erstens schon wissen was sie tun, und zweitens es eben überhaupt schon tun , bekommen da eine viel längere Leine. Ich rede auch lieber mit Anfängern und Einsteigern, denn in der Zeit, in der man mit einem Fortgeschrittenen über so relativ unwichtige Spezialdetails wie zB die "beste Aktienregionengewichtung" diskutiert, könnte man auch zehn Einsteiger lieber davon überzeugen, überhaupt mal in den Weltaktienmarkt anfangen zu investieren.

Beim russischen Roulette kommt So denken viele Menschen, die bis jetzt nicht investiert sind. Das führt dann zu diesen kognitiven Verzerrungen.

Meine Ziel mit diesem Artikel: Ich will den Anfängern klarmachen, das alle Kammern gefüllt sind. Und zwar nicht mit Kugeln, sondern mit einem Batzen Geld. Aber ich finde, man überliest das leicht und zumindest bei mir bleiben dann diese Zahlen vor allem hängen 6.

Aber vermutlich ist das eine Kritik mindestens auf Detailebene 4, vielleicht darunter, sprich "Jammern auf hohem Niveau". Wobei Gerd Kommer in seinem neuen Buch ja eher die Marschrichtung in noch exotischere Indizes vorgibt. Lese mich daher gerade in Multifaktorinvestments ein.

Das Argument mit den 15 Fonds muss halt immer mit dem ebenfalls gezeigten Argument der absolut vernachlässigbaren Performanceunterschieden verbunden werden. Zumal, das ist auch ein wichtiger erwähnter Punkt, dass ja auch solch eine Rückspiegel-Analyse wenig für die Zukunft bedeutet , denn solche ETF Performanceunterschiede untereinander werden sich in Zukunft auch immer wieder ändern.

Von daher ist es relativ schwer bis unmöglich, jetzt schon treffsicherer als der Zufall verlässlich den bestperformendsten ETF für die nächsten 5, 10 oder 20 Jahre vorhersagen und rauspicken zu wollen, und damit ist es also für den Privatanleger auch relativ unnötig, sich darüber mit langem Kopfzerbrechen aufzuhalten.

Wenn wir also den "Russisch Roulette" vergleich weiter strapazieren wollen, die Vorstellung der Verunsicherten ist, dass in einer oder mehreren Kugeln Produkte der "Tod" also extreme negative Performanceabweichung im Ggs zu den anderen lauern würde was nicht stimmt , und daraus abgeleitet, dass einem eine ewige Produktauswahlgrübelei davor bewahren könnte was auch nicht stimmt. Die Botschaft des Artikels ist eher, dass die Kugeln sich nicht so sehr wie geglaubt voneinander unterscheiden.

In der einen steckt halt "aus Hier geht es darum, die Anleger überhaupt mal zum investieren zu bringen. Sich dazu noch mit Smart Beta -ETFs an dieser Stelle beschäftigen zu wollen, würde den verunsicherten Anfängern um die es geht nur einen Bärendienst erweisen. Selbst dass erzeugt bei ihnen schon Krämpfe, Schockstarre und kopfzerbrechende Zweifel, die sie vom Investieren abhalten.

Von denen ist also nicht zu erwarten, dass sie darüber hinaus noch willens oder fähig sind, sich aus den dutzenden abgeleiteten Faktorprodukten vom MSCI World zu entscheiden, weil das die Auswahlkomplexität nochmal um einiges erhöht nicht nur Anbieterauswahl allgemein, sondern auch von welchem Faktor, ob jetzt Value, Low Vola, Momentum, Quality oder sonstwelcher Kombi man sich am meisten verspricht, und welche Umsetzung am besten wäre - "Value" zum Beispiel ist ja nicht gleich Value, da unterscheiden sich die verschiedenen Indexkonzepte auch untereinander oft sehr.

Kommer selbst wird ja auch zugeben, dass die Faktor-Portfolios nur für eine Minderheit am oberen Ende der Anlegerschaft relevant sind, und die allermeisten normalen Leute, die keine besonderen Ansprüche in diese Richtung haben sondern eher den Anspruch, dass es möglichst überschaubar und simpel sein soll mit einem "einfache re n" Depot schon mehr als gut genug bedient sind.

Kann man die Teilfreistellung als Ersatz für die weggefallene Erstattung der Quellensteuer betrachten? Tatsächlich würdest du sonst kürzer Antworten: Ja, die Teilfreistellung sollte die weggefallene Quellensteueranrechnung ungefähr kompensieren. Das wird für jeden Anleger unterschiedlich gut funktionieren relativ zur alten Gesetzgebung, manch einer zahlt jetzt etwas mehr Steuern und manch einer etwas weniger Hier noch ein passender Artikel, der die vielen Kombinationsmöglichkeiten beim Faktorinvesting beleuchtet:.

Separating Ingredients and Recipe in Factor Investing. Wie kann im Prospekt vom Bei Xetra gibt es den auch erst seit kurzem. Warum steht im Factsheet Anlageklasse: Hier sieht man übrigens die Zusammensetzung mit allen Positionen: Darin wird die Situation oben wie folgt beschrieben: Für mich konkret war's so: Ich hab nach Beschluss, Überlegerei, AA und Indexauswahl auch überlegt, was denn dann konkret gekauft wird.

Ich hatte zu meinem Konto bei Consors automatisch ein Depot dazubekommen und hab dann mal geschaut, was da möglich ist. Oh, Sparpläne umsonst mit ComStage.

Okay, haben die World, EM, etc.? Oh ja, haben sie. Die beste Produktauswahl bringt nichts, wenn man dann feststellt, dass der eigene Broker der Wahl das nur mit vergleichsweise hohen Gebühren abwickelt. Sparpläne bei Consors für 50 Euro gingen aber super. Dass ich da eh schon ein Konto hatte, war ein dickes Plus.

Und nach der Brokerwahl hatte sich das Produktproblem dann eben auch sehr schnell gelöst. Nichtsdestotrotz behauptest du das nicht einfach nur, sondern fütterst auch alles mit den entsprechenden Details. Leider gibt es auch andere Kollegen, die aus verschiedenen Motivationsgründen alles wieder viel komplizierter darstellen und das einzig Wesentliche, überhaupt breit gestreut investiert zu sein, aus den Augen verlieren und die Anleger verunsichern.

Detailebene 5 ist laut deinem Schaubild die Wahl zwischen Aktiv und Passiv. Wenn du erlaubst, hänge ich hier den Link eines Bloggerkollegen an, der noch etwas auf die Portfolio Allocation eingeht und eigentlich ebenfalls nur aussagt, ja es ist so einfach und Verkomplizierung macht es nicht besser: Broker, mich noch etwas über die gängigen Begriffe swap, replizierend, thesaurierend etc.

Ich habe es bis heute nicht bereut. Das Problem vieler Leute ergibt sich wohl daraus, dass sie total risikoavers sind. Aber Rendite kommt nun mal von Risiko und den Sparplan einfach mal mit geringer Sparrate an Start zu bringen, sollte kein Ding sein.

Provozieren für mehr Klicks? Es ist ja nicht so, dass sich diese privaten Leute aufdrängen wie die professionellen, kommerziellen Finanzpornographen es per Bannerwerbung und Co. Auf private Einzelpersonen zu schimpfen ist einfach nur ungehobelt. Wer so ein Depot besitzt hat entweder geerbt oder geht einer gut bezahlten Arbeit nach.

Es kann auch beides zutreffen. Ich habe allerdings nicht geerbt und verdiene nur gut. Mein Depot liegt bei ca. Genau das meine ich. Die Optimierung ergibt erst für Leute mit höheren Vermögen Sinn. So ein Vermögen verdient man nicht, indem man verzweifelt ETFs auswringt. Auch das ist richtig und ich habe nichts anderes gemeint. Denkt irgendjemand durch die ETF-Auswahl wird man reich?! Da ich nun aber eine sechsstellige Summe in ETFs stecken habe, beschäftige ich mich auch etwas intensiver damit.

Dafür lasse ich mich doch nicht beschimpfen - ich war hier bisher ein besseres Niveau gewöhnt! Nur mal ein Beispiel. Was das gebracht hat? Also bei angenommenen Finde ich nicht schlecht für ein paar Stunden Arbeit, das schlägt meinen Stundensatz bei weitem. Die bessere Tracking Difference des ComStage ist übrigens persistent. Klar kann sich das in der Zukunft ändern gerade angesichts der Umstellung auf physische Replikation bei ComStage!

Ansonsten nochmals die Zustimmung: Da will ich überhaupt nicht widersprechen. Anfänger sollten sich nicht von fortgeschrittenen Themen irritieren lassen.

Ich mag aber folgendes Menschenbild nicht: Wenn sich jemand durch eine selbst gewählte Lektüre beeinflussen lässt, dann ist der Schreiber schuld und nicht der Leser. Wenn der Schreiber ein Verkäufer ist Finanzinstitut, aber auch Blogger! Warum gibt es denn soviel nachgewiesenen Schwachsinn wie Einzelaktienempfehlungen und warum produzieren das so viele Anbieter? Das richtet den wahren Schaden an! Dieser Artikel, Depot eröffnen dazu ETF von mir aus auch einem Weltportfolio a la Kommer kaufen und fertig ist der solide finanzielle Vermögensaufbau!

Wer jetzt, genau wie ich der Überzeugung ist, man könne darüberhinaus eine höhere Rendite erzielen, der muss sich um die lukrativen Mehrwertstrategien kümmern. Soll nicht als Empfehlung verstanden werden, aber so verteufelt es in der Szene immer dargestellt wird, so extrem gut funktioniert es, wenn man es richtig anstellt. Haja, Aufmerksamkeit ist halt die Währung des Internets: Ne mal im Ernst, statt Provokation würde ich das eher Positionsbestimmung nennen.

Der Finanzwesir wirft gerne mal grob gehobelte Aussagen in den Raum. Entweder man stimmt zu oder man lehnt es ab, beides ist okay. Wer optimieren will, soll das machen Selbstbefriedigung verbieten zu wollen wäre ja auch ungesund: Wie gesagt, die Fortgeschrittenen können sich von uns aus gerne weiter untereinander auf ihre eingesparten Nullkommairgendwas Prozent gegenseitig einen runterholen, das wird und will ihnen ja keiner verbieten können.

Die eigentlich angesprochene Zielgruppe, um die es hier geht, sind aber stattdessen vor allem die Anfänger und Einsteiger, also Leute die eben noch kein "sechs- und siebenstelliges Depot" haben, sondern erstmal noch überhaupt vor der Grundentscheidung stehen, welchem MSCI World -ETF sie ihre ersten Euro Sparrate anvertrauen wollen. Denen sei gesagt, dass die ETFs für ihre Zwecke alle ziemlich gleich "gut genug" sind, bzw eine lange Suche nach dem einen "besten" ziemlich sinnlos ist über die Probleme bzw mangelnde Zukunftszuverlässigkeit von "Rückspiegel-Analysen" hab ich ja oben schon was geschrieben.

Könnte man das auch netter formulieren? Klar, aber wie gesagt, für den Zweck bei dieser Zielgruppe, die lieber klare Ansagen braucht und auch selbst will , hilft eine derbe Überspitzung oft auch besser, den Kopf freizuwaschen. Um Fortgeschrittene , und was die so machen, ging es im Grunde garnicht - Thema des Artikels sind die Einsteiger, die wegen ewiger überkomplizierter Grübelei noch garnicht investiert sind.

Da die Fortgeschrittenen ja erstens schon investiert sind und zweitens kein Untätigkeits-Problem durch Optimierungen haben denen das also leicht fällt , sind sie garnicht die Angesprochenen. Ich habe eine Frage in die Runde zu dem Satz: Nunmehr steht seit einem Jahr alles und es läuft. Das Einzige, was ich seitdem aktiv getan habe: Hier gilt mein Dank dem Finanzwesir und seinen Kommentatoren.

Ab wann fängt denn für wen und warum dieses erwähnte Optimieren an? Und wie sieht das dann konkret aus? Sparrate erhöhen, wenn Kurse fallen? Das widerspricht sich doch mit dem Grundgedanken: Buy and Hold, Rebalancing und sonst einfach laufen lassen und nicht auf tägliche Finanznachrichten zu hören? Oder wie ist dieses Optimieren zu verstehen? Ihr seid dabei, ihr investiert und ihr habt euch entschlossen mehr zu tun.

Es ist Euer Leben und es geht mich nichts an, wie ihr eure Zeit verbringt. Jeder Jeck ist anders. Mir geht es wirklich um die Anfänger, die drauf und dran sind, vor der Herausforderung "Kauf eines ETFs" zu kapitulieren. Denen möchte ich zeigen, dass es sich hier um eine asymmetrische Situation zu ihren Gunsten handelt. Nun ich würde sagen für Dich: Du hast ein Jahr Erfahrung, ich vermute das Depot war auch schon mal rot.

Jetzt überlegst Du Dir:. Das wäre eine systematische Optimierung, die einer Wirtschaftlichkeitsrechnung standhält. Du kannst es aber auch frei Schnauze und ohne Uhr machen. Hier mal ein bisschen rumrechnen, da mal ein bisschen kalkulieren.

Dann nennst Du das ganze Optimierung und maskierst so Deinen Spieltrieb. Die fehlende Zeiterfassung rechtfertigst Du dann mit: Ich selbst bin kurz vor der 50, gehe um 6: Habe 2 Jungs 25 und 17 bin glücklich verheiratet und ständig auf Achse.

Also ob es wirklich illusorisch neben Beruf, Familie und Freunden ist, sich um seine Finanzen zu kümmern, halte ich für eine nicht wirklich gute Argumentation. Zumal genau diese Menschen oft einen miniJob nachgehen um die Sparquote zu erhöhen. Wenn ich aber einen Mehrwert von ca.

Also eher "der normale Budesbürger. Kind bekommen haben ;-. How ever, dieser Artikel über die Leichtigkeit des investieren gefällt mir prima und hat mich unheimlich gefreut endlich einen solchen Artikel in der Szene lesen zu dürfen. Ich werde ihn bestimmt sehr oft verlinken: Ich wünsche ein entspanntes sonniges Wochenende und vielleicht sieht man sich beim Lauf um die Alster: Bisher ging es hier immer um Aktien-ETFs. Zur Vollständigkeit wollte ich erwähnen, dass es auch ETFs auf Staats- und Firmenanleihen gibt, in ganz verschiedenen Geschmacksrichtungen leider aber ohne Teilfreistellung.

Das soll in keiner Weise eine Anlageempfehlung sein, ich lerne die ja auch erst gerade in der Praxis kennen. Monatszahler habe ich markiert, weil, "wenn ausschüttend, dann auch richtig": Erinnert an österreichische "Pensionen" Renten mit Urlaubs- und Weihnachtsgeld, aber die sitzen in Houston TX und machen das seit so. Ihre Höhe richtet sich nach der Art des Fonds. Bei Mischfonds liegt dieser Anteil bei 15 Prozent.

Ob der Fonds diese Bedingung erfüllt, ergibt sich aus den Anlagebedingungen. Ich bin totale Anfängerin, hab vor ca. Trocken und langwierig, aber sooo gut. Ich habe gerade erst angefangen ein wenig nach konkreten ETFs und Brokern zu schauen, da kommt dieser Artikel gerade recht. Jetzt hat Kommer es geschafft, dass ich auf Multifaktor setzen möchte. Ich finde, wenn man sich einfach daran hält, was er als mehr oder weniger geeignet befindet, macht man bestimmt nichts falsches.

Und ja, loslegen muss man auf jeden Fall, aber wenn mir aus dem Buch eins neben konsequentem Buy'n'Hold im Gedächtnis geblieben ist, dann wieviel auch nur kleine Prozent-Quäntchen auf einen Anlagehorizont von bei mir noch 30 - 40 Jahren ausmachen können. Ich nehme an, nach noch so einer schicken Tabelle, diesmal mit ein paar Multifaktor-ETFs drin, wäre es unverschämt zu fragen?

Ich ergreife mal die Gelegenheit, ein paar Fragen zu stellen, die ich allgemein bisher noch nicht beantwortet sah:. Und eine schnelle Meinungsumfrage: Kurz nachdem ich mit dem Thema "Geld investieren" angefangen hatte, entdeckte ich das Thema "nahender Crash". Ich war zuerst sehr verängstigt und wollte schon noch Offshore-Häfen suchen. Mittlerweile sehe ich das entspannter. Hat hier eigentlich noch jemand Angst vor'm bösen Crash?

Nochmals vielen Dank an den Autor für den schönen Arschtreter-Artikel, kommt genau richtig und wird gebookmarkt und geteilt! Du findest, dass Deine Zeit da gut anlegt ist. Die letzte Hürde erleichtern dann Artikel wie diese. Auch wenn das alte Hasen vielleicht nervt oder ein gewisses Unverständnis vorliegt, warum sich manche bei der ETF Auswahl so schwer tun. Ich kann das nachvollziehen. Da hilft eine gute Datengrundlage. Kümmern muss man sich danach halt trotzdem - so wie man sich eben auch um andere Dinge wie Autopflege oder Kauf neuer Gegenstände kümmert.

Finanzen laufen nebenher, wozu gibt es Bankberater? Aber die eigenen Finanzen? Man kann das zwar machen, jedoch schmälert man bei häufigem Umschichten den Barwertvorteil, den man durch langfristiges "Buy and Hold" eines Fonds hat.

Das kann schon einiges ausmachen. Selbst wenn der Anlagebetrag siebenstellig ist: Und was macht man dann, umschichten und eventuell noch Abgeltungssteuer bezahlen? Das einzusehen hat bei mir etwas gedauert. Dafür läuft jetzt alles auf Autopilot und ich kann meine Zeit nutzbringender einsetzen und dort optimieren, wo ich auch einen vernünftigen Hebel habe. Und das ist nicht die Anlage in ETFs. Ist hier gar nicht das Thema, oder ist es eines deiner Totschlagargumente, dass Riester teuer ist?

Bei dem ETF ohne Teilfreistellung zahlt man ca. Und die sind unabhängig von Sparrate und -dauer. Kann man also schon drauf achten. Auf dem Blog von Mark gibt es hierzu diesen Artikel: Das hier zu Grunde liegende Anlagepropekt ist schlicht veraltet Schön, wie du das schreibst. Ich hätte das Dilemma mit diesem Kommer nicht besser ausdrücken können. Sorry, liebe Tanja, dass es dich ob deiner vorbildlichen Beichte trifft. Also dann will ich diesem überaus berechtigten Rat sehr gerne folgen: Multifaktor-ETFs ist die aktuelle Mehrrendite-Sau, die vom a-typisch gierigen Finanzestablishment gerade durch das weltweite Investment-Dorf getrieben wird.

Wie kann denn mit einem solchen Massen-Hype jemals passiv Mehrrendite erzielt werden? Das widerspricht doch ganz offensichtlich dem gesunden Menschenverstand! Aber damit sollen jetzt auch die mittlerweile durch das Internet, Finanzwesir u. Aber das schädigt diese leider sehr, denn uralter Börsenspruch: Sei es durch eigenen Entschluss oder spätestens von anderen beschlossen, wenn die ETFs der vergangenen Mode wegen Schwund geschlossen werden müssen.

Und das Dumb Money folgt brav unseren falschen Propheten. Und er legt plötzlich den Ausstieg zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt nahe die beginnen m. Die haben nämlich eine noch kürzere Halbwertszeit als die letzten Kommer-Tipps im 3-jährigen Rhythmus.

Einfacher Dreisatz genügt für die letzte Abschätzung, dass in 10 Jahren mit ca. Merkt denn keiner hier, wie dieser Kommer das Spiel des Finanzestablishments mit geschickt kaschiertem, pseudowissenschaftlichen BlaBlaBla bedient?

Wacht auf und haltet euch an die echten Ratgeber wie unseren wahrhaftigen Wesir Albert. Für die deckt er mit seinem voll-aktiv - aber nicht so "smart" wie Kommer - gemanagten, weltbesten Stiftungsfonds ca. Ich will dich hier keineswegs vorführen.

Sondern solche Erfahrungen sind mehr als Gold wert. Und ob du wirklich Mehrrendite anstreben willst, solltest du dir sehr gut überlegen. WiWis reichen kaum dafür, denn die versuchen das bekanntlich alle mit in der Tat "very dumb" Finanzporno ;-. Der immense Einarbeitungsaufwand für "richtig aktiv" ist allerdings erst ab höherem 6-Stelligem wirtschaftlich. Oder man macht ein Hobby draus, wie ich auch. Das ist die anerkannte Bibel zu wirklich langfristig aktiver Mehrrendite. Oder du hörst ihm direkt zu, wie er dem nächsten Crash noch besser ein Schnippchen schlagen will als beim letzten Mal: Habe ich auch ähnlich in meinem Portfolio abgebildet.

Wen sowas aber reizt, bitte melden und willkommen im Club…. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt. Werter Finanzwesir, Leider gibt es auch andere Kollegen, die aus verschiedenen Motivationsgründen alles wieder viel komplizierter darstellen und das einzig Wesentliche, überhaupt breit gestreut investiert zu sein, aus den Augen verlieren und die Anleger verunsichern.

Smartinvestor Sehr guter Kommentar zu Kommer. Seine Zielgruppe sind jedoch Anleger mit k und mehr. Er ist, wie die "bösen" Bankberater ja auch nicht frei von Interessen, da er mit seinem Consulting wohl auch Geld verdienen will.

Für alle anderen sind die Tipp vom Finanzwesir der beste Einstieg. Habe mich durch die ganze Welt der Einsteiger-Finanz-Anlage weitergebildet. Aber jeder ist seines eigenen Glückes Schmied. So hart ist eben das Leben. Ich habe als privater Amateur praktisch alle passiven und viele aktive Steine umgedreht, aber nicht in alle investiert.

Simply Best in Class. Mehr Qualität im Anlegerinteresse geht nicht auf diesem Planeten. Sind wir froh, dass Vanguard endlich zu uns gekommen ist. Darauf habe ich schon seit über 20 Jahren gewartet und hätte fast nicht mehr daran geglaubt. Anleihen machen für mich dann keinen Sinn, wenn man keinen kurz- bis mittelfristigen Liquiditätsbedarf hat. Denn für die langfristige Anlage bringen Anleihen i.

Wenn die heruntergestuft werden, sollte man zügig in andere AAA-Anleihen wechseln. Denn diese beiden Hemisphären weisen bislang noch keine so hohe Korrelation auf. Opportunistisches Rebalancing kann daher noch eine begrenzte Mehrrendite in Aussicht stellen.

Und EM generieren bislang noch etwas mehr Rendite. Aber sie sind langfristig eher gering zu Aktien-Indizes korreliert, da sie ein ganz andersartiges Ertragsprofil besitzen.

Das ist durch die bisherigen Diversifizierungsbemühungen sehr vieler Investoren praktisch alles abgegrast. Auch die Korrelation zwischen World und EM wird weiter ansteigen, da immer mehr darauf setzen. Das wirkt auf den Markt strukturell verändernd zurück. Denn wie Bogle so schön sagt. Es gibt nur ein paar ganz wenige Wege, es gut zu machen, s. Aber mit der Vielzahl an Gags gibt es unendlich viele Möglichkeiten, es schlechter zu machen… Daher kann es praktisch nur schlechter werden.

Vor diesem Problem stand Ich auch. Smartinvestor Sehr gute Beschreibung, stimme voll überein. Wie gestaltet ihr den risikoarmen Teil?

Welcher Anteil hat er im Portfolio und welche Assetklasse habt ihr dafür ausgewählt Tagesgeld, Anleihen? Irgendwie scheine ich mich bislang missverständlich ausgedrückt zu haben. Das lässt sich über die Brokerwahl aber deutlich komfortabler ausleben, bringt dabei auch ganz konkret nicht nur hypothetisch ein Fünkchen mehr Rendite UND schränkt in den meisten Fällen gleichzeitig auch die ETF-Auswahl stark ein, weil nicht bei jedem Broker alle Produkte für günstige Konditionen verfügbar sind.

Dadurch entsteht am Ende ein Gewinn gleich an mehreren Fronten: Und nachdem die Depot-Eröffnung durch ist, kann's dann auch endlich losgehen. Anleihen kann ich nicht zustimmen. Oder anders ausgedrückt, es ist leichter vorherzusagen, wo sich der Aktienmarkt in einem Jahr befinden wird als wo er sich in 30 Jahren befinden wird, oder siehe hier Risk and Time. Den Anleihenmarkt kann zwar auch keiner zuverlässig vorhersagen, doch der Bereich in dem sich das ganze abspielen wird, ist deutlich begrenzter.

Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risiko-adjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist.

Auch bei Anleihen kann durch Diversifikation das Totalausfallrisiko verringert werden. Wie viel genau muss jeder für sich selbst entscheiden. Unternehmensanleihen mag ich persönlich nicht, da ich nicht den gleichen Unternehmen Geld leihen möchte bei denen ich auch Miteigentümer bin, das fühlt sich irgendwie schizophren an Ramschanleihen und Schwellenlandanleihen sind nicht risikoarm und korrelieren stärker mit dem Aktienmarkt als Investment Grade Anleihen, da bevorzuge ich Aktien.

Insgesamt ist die Entscheidung, wie man den risikoarmen Teil aufteilt, ziemlich bedeutungslos relativ zur Entscheidung, wie hoch die Aktienquote ausfallen soll. Wurmt es hier eigentlich keinen, dass der Artikel an bestimmten Stellen faktisch falsch ist? Woher kommen dann die ganzen Fehlinformationen? Eines wird mir in dem Artikel nicht klar und, soweit ich es sehe, auch in den Kommentaren noch nicht thematisiert.

Ich war bislang immer davon ausgegangen, dass die TER alle wesentlichen Kosten nach dem Kauf abdecken und entsprechend auch miteinander vergleichbar sind. Wenn dem so wäre, sähen aber die Zahlen und Grafiken in obigem Artikel anders aus. Warum sehen wir diese Referenz real nicht? Oder gibt es eine andere Erklärung, die ich übersehe?

CarstenP Deine Aussagen zu Anleihen scheinen meinen zu widersprechen. Aber sie entsprechen teilweise nicht der üblichen Anlagepraxis auf Basis des gesunden Menschenverstandes. Ja, das kam z. Bei und Jahresperioden gab es das dann nur noch in einem aus 25 bzw, aus über Perioden! Meine Aussage wäre nur dann falsch, wenn ich mich explizit auf die dabei unüblichen totalen Renditen bezogen hätte, bei den es sich nach den Berechnungen deines verlinkten Artikel danke für Link wohl so verhalten soll, wie du schreibst.

Dass ich mich auf die eher gebräuchliche jährliche Rendite beziehe, hätte ich also angeben sollen. Danke für deinen Hinweis. Sichere Staatsanleihen waren bisher ein guter Diversifikator für ein Aktienportfolio und haben in der Mischung zu höheren risikoadjustierten Renditen geführt, was nicht gleichbedeutend mit einer höheren Rendite ist.

Das habe ich deswegen, weil diese Korrelationen für die üblicherweise mit Bonds bezweckte Reduzierung mittelfristiger Volatilität am relevantesten ist und leider seit stark zugenommen hat und positiv ist. Ich werde die hier fehlenden Infos zukünftig gern angeben. Vielen Dank für deinem Hinweis. Danke für die Ergänzungen, es ist natürlich schwierig der gängigen Anlagepraxis zu widersprechen, "man muss Aktien nur lang genug halten, dann macht man sicher Rendite". Nichtsdestotrotz halte ich Aktien auch für den wahrscheinlicheren Gewinner langfristig gegenüber Anleihen.

Doch entsprechend der persönlichen Risikotoleranz und für den Fall, dass man sich irrt, z. Bei synthetisch nachgebildeten ETFs ist hingegen die Swapgebühr zu berücksichtigen.

Zudem fallen auch Steuern an und es können Erträge durch Wertpapierleihe erwirtschaftet werden. Diese Kosten sind keinesfalls ETF-spezifisch. RK1-Anlagen habe ich keine mehr. Die habe ich komplett durch un-korreliertes, reines Alpha aus unterschiedlichsten aktiven Fonds ersetzt.

Der Vorteil ist, dass ich damit ich eine ähnliche Reduzierung der Drawdowns erziele, aber ohne Reduzierung der Gesamtrendite im Vergleich zu reinen Aktienanlagen.

Das würde ich wohl ähnlich sehen, wenn ich keine höher rentierliche, unkorrelierte, reine Alpha-Anlagen zum Risikoausgleich hätte. Vorläufig sollte man dann am bestem Kurzläufer von Staaten höchster Bonität nehmen.

Wobei die letzt Finanzkrise gezeigt hat, dass die Ratingagenturen auch nur aus fehlbaren Menschen bestehen, gerade bei der hochkomplexen, dynamischen Risikoeinschätzung. Wenn man Taleb hört und liest, wandelt sich die Einstellung zu Risiken.

Denn Hedgefonds sind nicht systemrelevant und werden nicht gerettet, wenn's schief läuft. Daher gilt für die: Ich kann dein Argument zwar verstehen, bin da aber eher skeptisch, dass alternative Investments dieses Versprechen längerfristig und in den nächsten Krisen einhalten können, es ist nicht garantiert. In der Vergangenheit wurden ähnliche Versprechen z. Wohingegen langlaufende Staatsanleihen weiterhin sehr gut als Diversifikator funktioniert haben: Gleichwohl bleibt das Problem bei all diesen unkorrelierten Assets mit vergleichbarer Renditeerwartung aber, dass sie selbst riskant sind und im Falle eines unerwarteten Liquiditätsbedarfs evtl.

Und wie Hedgefonds und sonstige aktive Fonds mit ihren Alpha-Versprechen scheitern können, kann man nur spekulieren, aber passiert ist das alles schon mal, siehe z. Long Term Capital Management. Das muss halt jeder mit seiner persönlichen Risikotoleranz in Einklang bringen. Talebs schwarze Schwäne unterstützen übrigens auch die Sichtweise, dass der weit verbreitete Glaube, dass die Aktienanlage mit längerem Zeithorizont ein immer sichereres Ding wird, ein Trugschluss sein könnte.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit von einem sehr unwahrscheinlichen Ereignis schwarzer Schwan steigt nämlich an je länger der Betrachtungszeitraum ist. Das ist deren Hauptvorteil, dass die nichts garantieren und versprechen, wie bei Aktien auch. Dadurch wird bislang eine nicht genau vorherzusagende statistische Hedging-Wirkung renditekostenfrei erzielt.

Die ist jedoch umso gesicherter, je mehr man mit unterschiedlichsten Alpha-Fonds diversifiziert. Die allgemeine Skepsis gegen schwer zu verstehendes Alpha hilft dabei sogar, da sie dadurch viel seltener overcrowden.

Dadurch ist die Fortsetzung deren bisheriger statistischer Eigenschaften recht wahrscheinlich, wie schon über die letzten 20 Jahre meiner Nutzung. Ich allokiere dann nur solche, deren Strategien und deren dadurch erzielte Ergebnisse ich ausreichend verstehe.

Aber gefunden werden sie bislang wohl weniger, weil die schwer verstanden werden und ausgewählt werden können. Sogar David Swensen, der darauf genauso, wie ich, aus guter Erfahrung schwört, tut sich damit nach kürzlichen eigenen Aussagen in der schon mal zitierten "A Conversation with David Swensen", , sehr schwer. Weil jeder damit diversifizieren will, funktioniert es wegen Overcrowding nicht mehr. Der Erhalt der Korrelationseigenschaften von Alpha ist jedoch dadurch viel wahrscheinlicher, dass die durch aktives Management gegen den Markttrend erhalten werden.

Deren Volatilität wird dabei i. Nein danke, die kommen mir aufgrund des zunehmenden Vertrauensschwundes in aktuelle Währungen vorerst nicht mehr ins Haus. Die können uns doch wegen der unvorstellbaren Geldmengen und wegen der hohen Fragilisierung des Finanzmarktes praktisch jederzeit um die Ohren fliegen. Aber ich diversifiziere die auch noch in etliche verschiedene Liquid Alternatives, die z. Das sichern die Crashs bislang teilweise noch besser ab als Cash, da die zum Teil allokierten Trendfolger während Crashs durch Shorten der einbrechenden Anlagen sogar zeitweise sehr vorteilhaft hoch negativ zu denen korrelieren korrelieren.

Um während dieser langfristig unbedeutenden reversiblen Events sehr liquide zu bleiben und primär nachkaufen zu können, habe ich ja reines Alpha. Das ist somit eine laut Taleb antifragile Strategie, mit der man bei solchen Events erheblich profitieren kann.

Bei mir hat es und auch für mich Überzeugten überraschend gut geklappt. Nein, ich bin zufrieden mit einem passiven Simpel-Beta-Portfolio und bin eher Anhänger der Philosophie: Teure Fehler vermeiden ist wichtiger als die ungewisse Extrarendite von einer komplexeren Strategie. Also ich kann nachvollziehen, warum du mit alternativen Anlagen diversifizierst, das ergibt total Sinn.

Worauf ich hinaus wollte, ist aber, dass man deswegen nicht zwangsläufig auf eine risikoarme Komponente verzichten kann, das bleibt eine persönliche Entscheidung. Es gibt einfach keine Garantie dafür, dass die zukünftigen Drawdowns reduziert werden bzw. Ja, das hatten wir doch schon mal. Aber was willst du damit sagen? Garantien gibt es einerseits in der ganzen Finanzwelt sowieso nicht.

Andererseits würde es mir eine trügerische Schein-Robustheit vortäuschen, die das unbegrenzte Upside meiner antifragilen Investmentstrategie auch noch reduzieren oder gar ganz zunichte machen würde.

Und so wähle ich auch bewusst meine Alpha-Fonds aus. Sie dürfen gar keine Schein-Sicherheiten, Garantien und "todsicheren" Strategien enthalten, wie z. Das sind jetzt alles bis ins letzte analysierte und durchdeklinierte Ausschlusskriterien für mich. Ähnliche Angebote habe ich aber auch schon in D vor deren Auffliegen sicher erkannt bzw. Denn die verraten sich an ihren statistischen Eigenschaften rel.

Vor 20 Jahren bin ich in D z. Ich habe dann gezielt nach einem Weg gesucht, um an die original offshore Hedgefonds mit anfangs m. Liquidität zu kommen und sofort in die umgetauscht, als ich drankam! Von denen habe ich sogar jetzt noch einige und werde die irgendwann in die nochmals bzgl.

Daher fühle ich mich jetzt mit viel mehr unterschiedlichsten, unkorrelierten Alpha-Assets viel sicherer als je zuvor mit nur einigen wenigen Alpha-Assets und RK1. Things That Gain from Disorder. Danach muss man trachten. Das ist die bewährte "Flucht nach vorne" in der Finanzwelt.

Denn Chancen maximieren geht m. Die wissen dann besser als jeder andere, wann ihre systematischen Alpha-Strategien nicht mehr innerhalb ihrer Auslegungsgrenzen arbeiten. Taleb nennt das "Skin in the Game", das aktuell die beste Garantie fürs Überleben ist.

Er sagt dabei dann immer "Trader don't like Risk". Besser geht da schon mal nicht, was sich ein normal Sterblicher an normalem Krisenmanagement leisten kann.

Und wenn es dann in relativ kurzem Zeitabstand sogar zu historisch m. Denn ich pflege fast zu allen gute persönliche Kontakte dorthin, bei einem Mrd.

Der sagte mir mal zu meiner gesamten Investment-Strategie, dass er es aktuell auch nicht anders machen würde, wenn er die Aufgabe hätte.

So ähnlich ist auch meine Philosophie, wobei ich sie nur etwas differenzieren würde: Die hätten ja nicht mal "Outperformance" ggü. Ebendrum besteht kaum Gefahr zum Overcrowding und Soft oder Hard Close, wie sonst bei den ganz seltenen tatsächlich outperformenden Aktiven üblich. Mit kommst es "nur" auf die richtigen statistischen Eigenschaften an, die ich mir gezielt rauspicke und die kaum sonst jemand zu interessieren scheinen, wie bei dem legalen US-Lottery Hack.

Da entwickelt man ein sehr feines Gespür für realistische Machbarkeit und Ausgewogenheit von Chancen und Risiken. Dann hätte ich meine aufwändige Berufs- und autodidaktische Finanzausbildung verschwendet. Ich hoffe ich konnte dir einen kleinen Einblick in die Hintergründe zu meiner Gelassenheit gegenüber nicht garantierter Alpha-Erträge geben. Ah, noch ein Grund fällt mir gerade ein: Also kann es wohl nicht das Allerverkehrteste sein, oder?

Ich habe das dort mal angefragt, als mir sein RK1-Bestand von 0 im Reporting um aufgefallen ist, der sich aus rein taktischen, operativen Gründen ergeben hatte.

Für Beta setze ich ganz strikt nach Bogle marktbreiteste lowest-cost ETFs ein, während Swensen auch da mit riesem Aufwand aktiv unterwegs ist. Im hab es da aber nie versucht, weil ich da wahrscheinlich eh nicht an nachhaltig sicher outperformende Aktienfonds als Privatanleger drankäme. Bei reinem Alpha scheint sich das anders zu verhalten, weil die kaum jemand haben will und die neben den institutionellen wohl auch die privaten Investoren brauchen, um ihr erforderliches aufwändiges Research finanzieren zu können.

Hast du eine bessere? Das ist meine ganz persönliche Sicht auf die Finanzwelt, die ich ausdrücklich niemandem empfehlen würde, blind zu übernehmen. Pedantisch genau genommen, kann nur mit einer risikolosen Anlage garantiert werden, dass ein Verlust im Portfolio auf ein Maximum begrenzt bleibt.

Diversifikation unter ähnlich risikoreichen aber unkorrelierten Anlagen senkt zwar statistisch gesehen das Risiko, doch dabei wird nur die Wahrscheinlichkeit von Verlusten reduziert, nicht die Möglichkeit von Verlusten. Die risikolose Anlage spielt darum eine besondere Rolle in der Portfoliotheorie, weil das zukünftige Verhalten per Definition bekannt ist. Praktisch kann man sich natürlich nur daran annähern und etwas risikoarmes verwenden, doch die risikoarme Anlage durch riskantere Alternativen zu ersetzen, ist evtl.

Da tickt halt jeder anders, Bildung empfinde ich nicht als Verschwendung. Warum soll Bildung denn das nicht ermöglichen? Qualitativ kann natürlich niemand an dem Zusammenhang rütteln, quantitativ optimieren jedoch schon immer, vgl.

Dies nutze ich so gut es geht. Das andere Naturgesetz besagt, dass alle Märkte immer effizienter werden. Deren Verhalten nähert sich der Effizienzmarkt-Hypothese, die nach aktuellem Erkenntnisstand vermutlich nie erreicht werden wird. Die ineffizienten Übergangszustände sind die Alpha-Jagdgründe, die von der Verhaltensökonomie bzw.

Behavioral Finance beschrieben werden. Diese Jagdgründe schafft der Markt bis dahin zuverlässig immer wieder, damit sich genügend wettbewerbsfähige Alpha-Jäger finden, die ihn effizienter und dadurch fairer machen können und wollen.

Denn sie entziehen der anderen Seite der irrationalen Marktteilnehmer mit all dem Dumb Money und viel Selbstüberschätzung, die man vor allem im Finanzestablishment und bei den von ihm Kommer-ziell Verführten findet, s. Dadurch verteilen sie es - überwiegend von oben nach unten - zu dem kleinen Teil der kleineren rationalen Seite gerecht um, die nicht nur rein passiv investieren, sondern dazu noch geschickt unkorreliertes reines Alpha mischen kann.

Dabei gilt per Definition, dass Alpha immer vorteilhaft unkorreliert zu Beta ist. Sonst wäre es kein Alpha. Diese antifragilen Abhängigkeiten nutzte ich alle nach Kräften seit 20 Jahren erfolgreich mit risikoadjustierter Mehrrendite. Wie du siehst, steht meine Anlagestrategie damit auf sehr solidem Fundament inkl. Man muss dazu natürlich nicht nur wissen, was man tut, sondern es auch erklären können und sich konsequent daran halten. Wenn das auf einer möglichst eigenständigen, persönlichen Sicht auf die Finanzwelt beruht, die nicht sehr verbreitet ist, dann wird es rund und beständig.

Vielen Dank für deine indirekte Bestätigung. Man muss halt wissen, wann man wo und wie schraubt. Das ist vergleichbar mit dem ständigen Verbesserungsprozess in allen exzellenten Unternehmen, die ich kenne. Die Steueroptimierung gehört da bei mir sicher nicht dazu.

Mit irrationalem Herumgeschraube tut man sich sicher keinen Gefallen, den rationalen Alphajägern natürlich umso mehr. Will man entsprechend seiner persönlichen Risikotoleranz die Höhe von Verlusten Möglichkeit begrenzen, braucht man eine weitere Anlage, die eben nur geringere Verluste machen kann, idealerweise etwas risikoloses, praktisch etwas risikoarmes. Die "Crux meiner Argumentation" ist, dass ich gar nicht argumentieren wollte, sondern nur darauf hinweisen wollte, warum üblicherweise zwischen risikoreichen und risikolosen Investitionen unterschieden wird.

Muss ja jeder selber wissen ob man dem folgen kann. In dem Zusammenhang ist auch die Tobin-Separation erwähnenswert und die risikolose Anlage kann übrigens auch individuell abhängig von den eigenen Zielen und dem Zeithorizont sein, eine jährige inflationsgeschützte AAA-Staatsanleihe könnte diese Rolle z.

Und das ist das Problem, damit Diversifikation bzw. MPT ein optimaleres Portfolio bewirkt, müssen u. Man kann zwar für alle zukünftigen Parameter Renditen, Korrelationen, usw. Ein schwarzer Schwan ist ja nichts anderes als ein extrem unwahrscheinliches nahezu unmögliches Ereignis, das trotzdem eintritt Wie die zukünftigen Korrelationen sein werden und ob sie einen Vorteil bringen werden, kann man nur erwarten, nicht wissen.

Meiner Meinung nach sind die Kapitalmärkte sehr effizient und nur schwer zu schlagen, da gibt es kaum Alpha zu holen. Mit einer simplen passiven Strategie kommt man leicht, kostengünstig und zeitsparend an die Marktrendite.

Ein passendes Zitat von Benjamin Graham:. To achieve satisfactory investment results is easier than most people realize; to achieve superior results is harder than it looks. Ich bin damit zufrieden und drücke dir die Daumen, dass deine komplexere Strategie auch weiterhin zu deiner Zufriedenheit einen Mehrwert bringt!

In diesem Thread gibt es einige kritische Kommentare zum Thema Multifaktorinvestments z. Ich kenne weder Gerd Kommer persönlich, noch habe ich mich in Primärliteratur zum Thema Faktorinvestments vergraben. Ich finde das Buch von Herrn Kommer auch nicht besonders gut geschrieben. Dennoch frage ich mich, worauf sich diese beiden Thesen stützen?

Das folgende soll eine Plausibilitätsbetrachtung sein. Dagegen spricht c d. Also ergäbe totschweigen von ETF viel mehr Sinn. Dasselbe Argument gilt auch noch wegen g. Wäre Kommer auf die schnelle Kohle aus, würde er doch eher die fünfte Auflage veröffentlichen ohne selbst ins Risiko der eigenen Vermögensverwaltung zu gehen?

Zumal die Beratungsleistung von Herrn Kommer soweit ich das verstehe nicht darin besteht, die coolsten ETFs auszuwählen, sondern die Anbindung an das Leben seiner Kunden zu leisten. Eines dieser Kriterien ist die Beständigkeit der Faktorprämie über die Zeit und verschiedene Märkte hinweg. Obwohl dieser Faktor mindestens seit b bekannt war. Genau dies ist der Punkt, auf den ich wiederum hinweisen wollte. Erschwerend kommt noch hinzu, dass das ganze marode Finanzsystem ebenfalls sehr fragil ist, siehe Ende der Banken.

Beides kann wie 2 Tsunamis zusammenwirken. Aber nach aktuellen Erkenntnissen der Risikoforschung des Besten auf diesem Gebiet, Nassim Taleb, gibt es dafür tatsächlich ein individuell optimales Portfolio: Hat bei mir zweimal geklappt. Oder man bedient sich der o. Spieltheorie, wem die mehr liegt. Denn die baut auch auf antifragile Prinzipien. WiWis dürften die kennen. Spieltheoretisches Gedankengut kann genauso helfen, die Zukunft besser vorherzusagen.

So würden gewisse Investitionen unterlassen werden, nachdem sie spieltheoretisch durchdacht wurden. Was überzeugend Besseres habe ich hier bislang jedenfalls noch nicht gefunden. Aber was hilft einem das in der nächsten erwarteten Währungsreform? Mal sehen, wie lang der Markt diesem merkwürdigen Treiben noch fast regungslos zuschaut. Denn solche Katastrophen sind laut Taleb unbedingt notwendig, um komplexe Systeme gesund zu erhalten.

Das ist wie einen Menschen ständig unter Penicillin zu setzen, wenn sich die kleinste Erkältung ankündigt. Das rächt sich dann halt etwas später gnadenlos durch gesundheitlichen Verfall oder eben Währungsreformen im Finanzsystem.

Aber dass die Märkte immer effizienter werden und dass die Korrelationen immer mitspielen werden, ist solange sogar zwingend sicher, wie es Alpha geben wird. Denn sonst wäre es laut Definition kein Alpha, wie ich schon einmal versucht habe zu erklären. Mit dem Finanzmarkt korrelierte Erträge sind Beta bzw.

Und der Markt schafft immer wieder Alpha-Potenziale, die von wettbewerbsfähigen Tradern augebeutet werden könne, um effizeint zu bleiben und effizeinter zu werden, wie du selber bestätigt hast.

Und da Alpha durch Dummheit verursacht wird, ist diese Ertragsquelle laut dem Psychiater Fritz Perls oder auch Albert Einstein, den manche als Zitatgeber über die unendliche Dummheit vermuten, sicherer als dass das Universum unendlich ist. Daher mache ich mir um die Korrelationen nun wirklich die geringsten Sorgen.

Aber wenn man das Interesse und die Fähigkeiten hat, sich da tief genug mit ausreichend verfügbarer Literatur einzuarbeiten, dann ist der Nutzen, wie hier diskutiert, enorm. Wenn man das nutzt, freut man sich schon auf den nächsten Crash statt sich zu sorgen, weil er die Rebalancing-Rendite hochtreibt. Man kann auch jederzeit beliebige Cashzuflüsse bis hin zum Neueinstieg investieren, ohne abwägen zu müssen, ob die Aktien gerade zu hochstehen oder der nächste Crash doch erst nach weiteren starken Kursanstiegen in 5 Jahren kommt, wenn überhaupt.

A Fundamental Approach to Personal Investment":. Of course, successful investors in hedge funds devote an extraordinary amount of resources to identifying, engaging, and managing high-quality managers.

On top of the enormous difficulties of identifying a group of genuinely skilled investment managers and overcoming the obstacle of extremely rich fee arrangements, investors confront a fundamental misalignment of interests created by the option-like payoff embedded in most hedge fund fee arrangements.

Das ist nur deine persönliche Meinung. Bei der Diversifikation geht es um die statistische Risikoreduktion zwischen risikoreichen Anlagen, wodurch die Wahrscheinlichkeiten extremer Ergebnisse sowohl schlechte als auch gute reduziert werden können, was insgesamt die Volatilität senken kann, wenn die Korrelationen mitspielen.

Dann schau dir die Definition von Alpha nochmal ganz genau an, Zitat aus dem von dir verlinkten Artikel:. Alpha is used to determine by how much the realized return of the portfolio varies from the required return, as determined by CAPM. Es geht um die realisierte Rendite, Alpha wird rückwärts schauend definiert. Ganz kurz zusammengefasst, da die Beschäftigung damit, sorry, reine Zeitverschwendung ist. Wenn du wirklich langfristig Mehrrendite willst, musst du richtig aktiv werden und auf wettbewerbsfähige Manager setzen.

Bekannteste Beispiele sind Soros, Swensen und Buffett. Dein Artikel hat mir den nötigen Tritt in den Hintern verpasst. Ich lese mich jetzt auch seit einigen Wochen ins Thema ein und mir ging es genauso wie den anderen Lesern. Hab jetzt auch meine 1. Belastend kommt hinzu, dass die Arbeitsbedingungen von Steuerfachangestellten sehr unterschiedlich sind. Sie sind wirklich sehr stark von den einzelnen Steuerberatern abhängig. Der Beruf bietet aber auch viele Vorteile, die ihn sehr interessant und abwechslungsreich machen.

Also studieren möchte, Bilanzbuchhalter, Steuerfachwirt oder sogar Steuerberater werden will. Darüber hinaus herrscht fast Vollbeschäftigung und man findet fast immer einen Arbeitsplatz. Niemand ist gezwungen in einer Steuerberatungskanzlei zu bleiben. Ich selbst habe auch schon für Rechtsanwälte und Wirtschaftsprüfer gearbeitet. Darüber hinaus kann man problemlos in die Wirtschaft wechseln und im Controlling, in der Buchhaltungs-, Steuer- oder Rechtsabteilung eines Unternehmens arbeiten.

Bei diesem Schritt kommt es einem sehr zu Gute, dass die Ausbildung so anspruchsvoll ist. Diese Seite kommt von keinem Steuerberater sondern nur von Steuerfachangestellten. Es ist nicht meine Absicht, mit der Seite jemanden zu überzeugen.

Aber ich mag diesen Beruf sehr und finde, dass sein Ruf zu schlecht ist. Ich denke, die ungerechte Bezahlung — oder die insgesamt niedrige Bezahlung — liegt schon an der Frauenquote. Frauen sind häufiger krank, es besteht die Gefahr, dass sie irgendwann plötzlich Kinder kriegen und sind die erstmal da, ist Frau die, die die Arbeit verlassen muss, weil dem Kind irgendwas passiert ist.

All das kann man statistisch zusammenfassen und Frauen so weniger Gehalt geben — die Betonung liegt dabei auf der Statistik. Es gibt natürlich auch Frauen, die nicht sofort zum Kind hinlaufen, wenn dem irgendwas im Kindergarten passiert oder die ein Kindermädchen organisieren, wenn es krank ist.

Es gibt auch Frauen, die nicht schwanger werden können oder wollen und auch Frauen, die nicht häufiger krank sind — aber in der Regel und im Klischee denke ich, dass Steuerberater bei der Gehaltsvorschlagsbildung an oben genannte Situationen denken und daher weniger zahlen.

Statistik, hin oder her. Ist schwer, aber wäre mein ideales Utopia. Der Beruf ist ne gute Basis, mehr nicht. Parallel dazu den Bilanzbuchhalter, dann sind 45, plus drin. Ähm… ja die Bezahlung lässt zu wünschen übrig aber der Rest?? Ich mag den Beruf wirklich gerne. Wer einen fsible für Steuerrecht hat findet das auch nicht langweilig und in einer kleinen Kanzlei macht man auch jeden Tag was anderes und ist ständig gefordert. Du hast nicht nur Zahlen sondern unterschiedliche Fälle, musst dich Mandanten auseinandersetzen mit ganz verschiedenen Geschichten.

Da ist der Partner verstorben,dort ne Scheidung usw. Du musst also auch menschlich fingerspitzengefühl haben…. Und beim Steuerfachberuf ist es nicht nur ständig Zahlen eingeben, es hat auch viel mit Kommunikation mit den Mandanten zu tun.

Wo erfährt man so viel über andere Berufe und Arbeiten wie beim Steuerberater, erhält man teilweise auch Einblicke ins Privatleben etc. Aber bisher hatte noch jeder ausgelernte Fachangestellte auch Mandantengespräche führen dürfen. Nur leider kann man sich teilweise die Mandanten nicht aussuchen, manchmal passen die einem nicht so sehr oder verhalten sich schwierig. Am Bodensee waren die Gehälter viel höher als im südöstlichen Bayern oder auch in Mitteldeutschland, vom Osten ganz zu schweigen.

Ich habe mit 2, Euro in Berlin in viel Stress und Überstunden angefangen. Nach gut einem Jahr Berufserfahrung bin ich in die Immobilienbranche gewechselt, bekomme 3,! Ich fing in frisch ausgelernt mit 2, an.

Jetzt bin ich in der freien Wirtschaft mit 3, Euro gut ein Jahr Berufserfahrung! Mein Ex-Kollege mit Ende 50, fachlich absolut Spitze, verdient 3, In zwei Jahren dürfte ich als Bilanzbuchhalter sein Gehalt toppen. Wer beim StB bleibt, ärgert sich viel rum für lächerlich wenig Geld oft nur 1, bis 2, in den ersten Jahren, 2, ist in Berlin schon ziemlich das Höchste für nen Anfänger und in vielen Kanzleien nicht durchsetzbares Gehalt.

Ich bin Steuerberater und möchte hier mal eine andere Sichtweise auf den Beruf darlegen. Ich habe mit einem Minigehalt als Steuerfachangestellter angefangen. Urlaub, Gehalt, Arbeitszeiten hatten bei mir nicht die Prioritäten wie bei vielen anderen heutzutage. Für mich stand der Spass an der Arbeit an erster Stelle. Es war und ist ein Beruf für den man Leidenschaft benötigt. Ich konnte mir nie vorstellen wie ein hirnloses Individuum von 8 bis 4 nur Dienst nach Vorschrift zu erledigen.

Auch wenn es dafür mehr Geld gibt. Durch hohen Arbeitseinsatz, Interesse für den Beruf und an den Menschen folgte dann auch leistungsgerechte Entlohnung und Wertschätzung. Für mich war selbstverständlich, dass ich in Vorleistung gehen muss und nicht der Chef.

Ich bin nun selbst Steuerberater und habe einige Erfahrungen mit Mitarbeitern sammeln können. Es ist erschreckend, mit welcher Einstellung die Arbeit erledigt wird. Es gibt sicher einige Ausnahmen aber hier ein paar Beispiele, die ich erlebt habe:. Es wird stur nach Vorjahr abgearbeitet, keine Sachverhaltsaufklärung, keine Konzentration, kein Blick über den Tellerrand, keine selbständige Fortbildung, unselbständiges Arbeiten, kein Interesse an Lösungen nur Ausreden warum etwas nicht geht … Aber vorab ein Gehalt einfordern, das nicht mal eingearbeitet wird.

Die Zeiterfassung wird vernachlässigt, so dass eine leistungsgerechte Abrechnung gegenüber dem Mandanten unmöglich ist. Folge kein Umsatz — kein Wunschgehalt. Nicht mal das wurde verstanden und als Kontrolle gewertet.

Das waren meine Erfahrungen. Ich zahle ein umsatzabhängiges Gehalt, so dass alles möglich ist. Aber draufzahlen und Fehler ausbessern möchte ich nicht. Wie gesagt das Interesse an dem Beruf muss da sein. Wenn man lieber viel Geld für wenig Arbeit und mit wenig Einsatz haben möchte ist man garantiert beim Finanzamt besser aufgehoben. Ich kenne beide Sichtweisen und bin mir sicher, wenn jemand in diesem Job gute Arbeit selbständig leistet und in erster Linie mandantenorientert und nicht selbstorientiert arbeitet wird der Chef das auch anerkennen.

Gerade weil es sehr sehr wenig gute Fachkräfte gibt. Da hat die Bundessteuerberaterkammer wohl einen Schreiberling abgestellt — hut ab. Tippe mal drauf, dass der Herr Steuerberater nach wie vor sehr enthusiastisch bei seinem Job ist — solche Leute braucht das Steuergewerbe. Allen anderen, die in ein wenig mehr im Leben stehen: Am besten einen anderen Job wählen. Von Enthusiasmus alleine kann man nicht leben, die Probleme des Steuergewerbes sind hausgemacht.

Dann habe ich den falschen Chef. Der mir noch erzählt, dass ich froh sein kann, dass ich bei ihm Arbeite und ja über den Durchschnitt verdiene. Mit den Jahren schwindet dann die Leidenschaft und die Motivation und wird eben noch mehr gedämpft. Den Einser-Azubi den ich ausgebildet habe, verdient nach der Lehre geringfügig weniger, als ich mit 25 Jahren Berufserfahrung. Und warum gehen Sie nicht woanders hin?! Ich habe mit gut einem! Jahr Berufstätigkeit 3, Euro ausgehandelt. In der freien Wirtschaft, natürlich.

Sehr schön geschrieben, aber als Steuerfachangestellte hat man es manchmal echt nicht leicht. Ich habe meine überbetriebliche Ausbildung zur Steuerfachangestellten abgeschlossen, als erstes landete ich in einen Steuerbüro was mich gemobbt hat ohne Ende, ja ich habe meinen Abschluss mit einer Vier bestanden und bin sehr zurückhaltend und denke über eine Antwort länger nach, aber meine Benotung des Abschlusses sagt nichts über meine Arbeit aus.

Ich bekam dort Aufgaben unter aller Kanone… Der Ordner wurde mir auf den Tisch geworfen, getreu nach dem Motto friss oder stirb, fragen war auch nicht erlaubt. Letzten endes habe ich für Fehler ärger bekommen, die es nicht gab.

Danach habe ich in einer Kanzlei mit 10 Leuten gearbeitet ca. Danach habe ich mich in einer neuen Kanzlei beworben und die Chefin war ein Drache… 6 Leute und mehre Mandanten haben wegen Ihr gekündigt und die Schuld suchte Sie stehts bei anderen. Also in meinen 4 Jahren Berufserfahrung habe ich schon einiges mitgemacht. Und in der freien Wirtschaft bekommen Sie 2, aufwärts als Finanzbuchhalter.

Die guten Fachkräfte wollen aber auch gutes Geld verdienen! Wenn es so weitergeht, kann die Branche einpacken. Ich verdiene mit gut einem Jahr Berufserfahrung mehr als viele Fachwirte und Bilanzbuchhalter in der Kanzlei. Warum sollte ich meine Zeit beim StB vergeuden?! Einmal loben, und das war es dann auch wahrscheinlich. Oder zahlen Sie Ihren Mitarbeitern auch angemessene! Gehälter von mind 2, im Monat? Stur nach Vorjahr arbeiten rettet den Steuerfachangestellten den Allerwertesten, weil der Steuerberater immer mit der Zeiterfassungs-Fuchtel da steht.

Ich kenne genügend Steuerfachangestellte, die aus Angst, ihren Job zu verlieren, ganze Abende und Wochenenden mit der Klärung eines Problems verbringen.

Mit welcher Einstellung soll man denn einen unterbezahlten Beruf unter dem Hammer eines launischen, undurchsichtigen, kommunikationsarmen Typen X namens Steuerberater ausführen? Auch ein umsatzabhängiges Gehalt ist Käse. Die Angestellten sehen, welchen Umsatz sie machen.

Und sie können sich den Anteil ausrechnen, den sie verdienen. Leider sind sehr viele Steuerberater geldversessen und verlogen. Das finde ich unendlich schade und ich freue mich nicht wirklich darauf, immer wieder neue kennenzulernen, die immer wieder dieselben Charakterzüge tragen. Ich finde es sehr schade, was für eine schlechte Arbeit die Kammern und Steuerberater leisten. Dass jeder Depp ausbilden darf ohne Qualifikation, und dass es legal ist, seinen Azubi in der Ecke verschimmeln zu lassen oder vom ersten Tag an auf Umsatz zu dressieren.

Das ganze Ding ist nur Geldmache und dann wird hier auf diesem Niveau rumgejammert. Fühlt sich ziemlich verlogen an, wenn man mich fragt. Eben, wozu lasse ich mich denn anstellen wenn ich nachher keine Vorteile davon habe und der Arbeitsvertrag nicht eingehalten wird? Ich bin auch langsam sehr enttäuscht von der Kammer. Die machen tausend Veranstaltungen dass es so aussieht als wären sie engagiert und voll dabei. Aber Azubis am Wochenende zum Seminar antreten lassen und die Abschlussprüfung am 5.

Ich frage mich langsam, wieso die Steuerfachangestellten nicht richtig ausgebildet werden — wahrscheinlich ist es besser für die Stb, wenn die MA ein paar Fehler machen, da sie einerseits sowieso versichert sind aber andererseits Ihre Leute dann weiterhin klein halten können und selber gut da stehen. Frage mich auch, ob die Kammern wissen, dass manche Steuerberatungsgesellschaften ihren eigenen Abschluss nicht mal auf die Reihe kriegen.

Bis der veröffentlicht ist sollten die eigentlich die Lizenz weggenommen bekommen. Ich kann Ihre Sichtweise durchaus nachvollziehen, wenn in unserem Büro neue Kräfte gesucht werden, dann wird so gearbeitet, wie sie es beschreiben, ich bin 21 Jahre im Beruf und kann von mir sagen, dass ich meine Arbeit überaus dem Verlangtem erfülle. Meine Mandanten lieben mich und sind sehr zufrieden mit meiner Arbeit.

Ich löse Fälle selbständig, kümmere mich um ausreichende Deckungsbeiträge und halte meine Chef den Rücken frei. Jedoch spricht unser Chef immer von einer Einbahnstrasse. Überstunden werden nur mit Murren wenn überhaupt bezahlt. Ich liebe meinen Beruf, die Zahlen und die Kommunikation, aber auch ich werde auch in die Wirtschaft wechseln, weil mir einfach die Wertschätzung, und das muss nicht immer Geld sein, sehr fehlt. Leider ist es in vielen Kanzleien so und wir die schon sagen, man tut es aus einer Berufung und die Mitarbeiter, die lange in einer Kanzlei sind, sind auch gut.

Aber leider wird es vielen Beratern erst klar, wenn diese dann doch irgendwann gehen. Das finde ich einfach schade. Darf man fragen, von welchem Geld Sie Ihre Fortbildung finanziert haben? Achja, und das mit dem umsatzabhängigen Gehalt ist so ne Sache. Nun ich bin selber Steuerberater und auch als Steuerfachgehilfe angefangen. Leite jetzt ein Büro mit 15 Mitarbeitern. So wie Du sehe ich es nicht. Leider ist es so, dass viele Steuerberater fachlich wohl gut sind, aber im Umgang mit Personal richtig daneben liegen.

Die von 8 bis 16 Uhr arbeiten sind keine hirnlosen Individuen. Bin selber Steuerberater und schäme mich für solche Kommentare von Berufskollegen.

Da wundert es mich gar nicht, dass viele in die freie Wirtschaft abwandern und nicht im Steuerbüro bleiben. Heute kann man es sich bei den Lebenshaltungskosten nicht mehr erlauben, von einem Mini-Gehalt zu leben. Eigene Wohnung und Auto wird da schon seeehr, seeehr schwierig.

Und mich darauf zu verlassen, dass der Chef mal irgendwann bemerkt, dass man gute Leistung bringt, würde ich auf keinen Fall tun. Es ist lediglich eine Argumentationsgrundlage, weiter nichts. Ich bin seit 25 Jahren im Angestelltenverhältnis. Kollegen sind gegangen, Neue sind gekommen. Die Neuen wurden vom Chef immer als neue Wunderwaffe vorgestellt mit gigantischem Fachwissen, um mich und die anderen, langjährigen Kollegen runterzumachen und um uns das Gefühl zu geben, wir wären dumm, überbezahlt und Dauernörgler.

Es hat sich bis zum heutigen Tage Nichts daran geändert. Keiner der Neuen hat dem jeweiligen Vorgänger das Wasser reichen können. Meine dienstältesten Kollegen und ich kommen bei einer min. Die Seminare, die wir besuchen, haben auch immer weniger Teilnehmer. Überall ist zu lesen, dass Niemand mehr diesen sehr anspruchsvollen Beruf ausüben möchte. Wir haben jedes Jahr Prüfungen der Finanzämter, der Rentenversicherungen.

Das ist Stress pur und hält auch noch von der eigentlichen Arbeit ab. Ich habe vor gut zwei Jahren damit angefangen wg. Und siehe da, es sind mtl. Möchte man das vollständige Spektrum einer guten kaufm. Aber danach kann ich nur jedem empfehlen, der mehr verdienen möchte als jeder schlichte Sachbearbeiter in der Industrie, die Stelle zu wechseln! Neulich hatte ich in einem Seminar eine Umschülerin. Diese spielte Sudoku und jeder zweite Satz lautete: Das ist mitlerweile das Niveu, welches die Steuerberater sich selbstverschuldet anzüchten.

Vor etlichen Jahren sollten die Gehälter der StfAng. Da haben sich die Stb. Jetzt, wo das Leben so teuer geworden ist, reichen diese Hilfslohngehälter nicht mehr aus. Geistig fitte Menschen, gute Schulabgänger gehen in andere Richtungen, da dort wesentlich mehr Geld zu verdienen ist für vergleichsweise weniger Wissen, Arbeit, Verantwortung.

Und wie hoch selbst bei mittelständischen Unternehmen das Gehalt auf dem Büro ist, dass sehen wir doch mtl. Wenn sich hier Nichts beim Verdienst tut, werden auch immer mehr ungeeignete Bewerber genommen werden, die Dienst nach Anweisung machen und nicht über den Tellerrand schauen werden, müssen. Und lieber Herr Steuerberater: Es gibt Mandenten, die kommen nur noch meinetwegen weiterhin in die Kanzlei!

Die haben den Chef zuletzt vor 10 Jahren gesprochen und vor 15 jahren gesehen. Es ist überall das Selbe! Ich hab schon viele Kanzleien und gerade in München ist das Betriebsklima fast immer schlecht. Aber ich liebe die anspruchsvolle und abwechslungsreiche Arbeit — Geld ist halt nicht alles…. Sie bekommen knapp 3,, ich bekomme über 3, mit Zulagen in der freien Wirtschaft. Warum tun Sie sich das beim StB weiterhin an?

Genau wie Du es beschreibst ist es auch in meinem früheren Büro gewesen. Wenn man da was ändern will, selber die Steuerberaterprüfung ablegen! Hallo Buchhalter, dass der Steuerberater die Mandanten nicht kennt oder sieht ist leider keine Ausnahme.

Ich weiss, dass einige meiner Berufskollegen ihre Pflichten vernachlässigen und die persönliche Betreuung nur ihre Webseite schmückt. Es gibt aber auch einige, die sich wirklich für ihre Mandanten einsetzen und Mitarbeiter unterstützen. Die Umsatzdiskussion ist dennoch nicht dämlich. Vielleicht können Sie ja eine Umsatztantieme mit Ihrem Chef vereinbaren. Einige Kosten haben Sie jedoch vergessen einzurechnen: Verwaltungskosten, Versicherungen, Beiträge, Werbung, Telefonkosten usw.

Diese Frage möchte ich Ihnen gerne beantworten: Weil Sie wohl kaum jeden schmutzigen und machmal auch stinkenden Beleg selbst in die Hand nehmen möchten. Aber es wird so kommen. Der Beruf des Steuerfachangestellten ist ein Auslaufmodell. Von den Gehältern kann keiner leben, geschweige sich noch eine Altersversorgung aufbauen.

Die Ausbildung absolvieren, ein oder zwei Jahre im Steuerbüro arbeiten, und dann bekommt man jeden Buchhaltungsjob in der freien Wirtschaft für mind 2, Euro. Dann nen polnischen Abgang machen und freie Wirtschaft, nach drei Jahren am Besten noch zusätzlich Bilanzbuchhalter oben drauf.

Dann sind mit drei! Jahren Berufserfahrung 45, aufwärts drin. Das sind ja keine guten Aussichten und es deckt sich mit meinen jetzigen Erfahrungen, Ich erlerne den Beruf als Umschülerin und mache z. Z den praktischen Ausbildungsteil in einer Kanzlei, nachdem ich den Theorieabschnitt erfolgreich erlernt habe.

Dann ruft alle 10 Minuten irgendemand an , wie soll man da in Ruhe arbeiten? Steuerberater auf die Dauer ist purer Masochismus und gesicherte Armut. Das ist ja schön für dich. In Sachen Urlaub sind wir bei den Steuerberatern ja schon an der untersten Grenze des minimal möglichen. Damit habe ich auch kein Problem. Arbeitszeiten gehen öfter mal auch über den eigentl. Damit komme ich auch noch gut zurecht. Aber das es jetzt dann auch noch am Gehalt mangelt das geht überhaupt nicht.

Er schilderte mir das es zu vielen Überstunden kommen würde und auf die Frage nach meinem Gehalt sagte ich 1. Daraufhin meinte er das sei aber viel Geld. Ich habe kein Problem viel zu arbeiten und auch Überstunden zu machen. Wenn ich dann aber nicht mal so ein mageres Gehalt bekommen soll dann könnt ihr Steuerberater…. Auch schreibst du was von Leidenschaft in diesem Beruf. Welcher Depp bringt den für sowas eine Leidenschaft mit, bei dem muss aber gewaltig was fehl gewickelt sein.

Steuerberatung ist sowas von leidenschaftslos. Die ganze Branche hat doch ein gewaltiges Imageproblem. Aber ihr Steuerberater haltet euch sowieso für was ganz tolles. MaxK Ich finde es sehr schade, dass Du mit dem Beruf des Steuerfachangestellten offenbar so schlechte Erfahrungen gesammelt hast. Aber vielleicht hast Du einfach von vornherein den falschen Beruf gewählt? Ich selber bin seit über 20 Jahren in der Steuerberatung, inzwischen als Fachwirtin, und mir war mein Beruf noch nie langweilig.

Wenn man queerbeet alles bearbeitet — Fibu, Lohn, Abschlüsse, Steuererklärungen — dann muss man weder stur Zahlen eintippen noch wird es langweilig. Ich habe zudem das Glück, nette Kollegen zu haben, und wir alle haben eine Art Leidenschaft für das Steuerrecht, sonst wäre der Job nicht zu machen. Für mich ist das ganz sicher nichts, da mache ich lieber Abstriche beim Gehalt.

Zudem habe ich in unserer Kanzlei Freiheiten, die in der Wirtschaft seinesgleichen suchen: Nicht umsonst kenne ich Bilanzbuchhalter, die nach Jahren in der Wirtschaft wieder zurück in eine Kanzlei gingen.

Es steht Dir jederzeit frei, den Berufszweig zu wechseln. Ich habe jetzt nen neuen Job mit gut einem Jahr Berufserfahrung in der freien Wirtschaft.

Hallo Anita, ich hab das wohl zu aggressiv formuliert. Wenn dir der Beruf gefällt freut mich das für dich, wirklich. Ich habe nichts gegen Leute die das gerne machen. Im Gegenteil wenn dir das Spass machst hast du ja den richtigen Beruf gefunden und bringst dann ja auch gute Leistungen. Ich habe ein fettes Problem mit Beratern die einfach so mies bezahlen. Ich mein der Beruf hat hohe Anforderungen, aber was das Gehalt betrifft liegt das ja teilweise auf Hilfsarbeiterniveau und das ist gewaltig unverschämt.

Ich hoffe aber ja das sich das mal auch ändern wird. Aber muss man auch sagen, dass in diesem Beruf überwiegend Frauen arbeiten und die ja auch bekannterweise weniger Geld verdienen und das ist sicherl.

Auch sagte er, dass eine Dame mit jähriger Berufserfahrung für 1. Richtig so, klasse Aktion, bei Sonnen Flachwichser. In der freien Wirtschaft sind Minimum 2, als Finanzbuchhalter drin.

Aber wenn ihr ja meint, dass der Beruf ja so toll ist warum will dann fast niemand diesen Beruf lernen?. Warum starten die Stb-Kammern Imagekampangnen aus denen hervor geht das der Beruf alles andere als trocken und langweilig ist?.

Warum verlassen nach der Ausbildung viele die Kanzleien und bleiben nicht? Na, woran liegt das wohl? In diesem Beruf muss man ein Vollstreber sein und das können Frauen hundertmal besser als Männer. Und die Damen würden ja auch nie zu ihrem Boss gehen und mehr Gehalt fordern, weil die sich das nämlich gar nicht trauen.

Und das würde ja auch die Harmonie mit dem Chef stören. Und das weis der auch. Und deswegen beutet er ja die Damen auch so aus. Und immer ganz brav und artig das machen, was man gesagt bekommt und dazu auch noch den ganzen Tag still dazu sitzen, ja das können Damen wirklich gut.

Es ist schön, dass du uns an deinen Erfahrungen teilhaben lässt, aber solche pauschalen Behauptungen bringen wohl keinen von uns weiter.

MaxK hat recht damit, wenn er schreibt, dass nach der Ausbildung viele die Kanzleien verlassen und nicht bleiben. Und dass es im Steuergewerbe Nachwuchsprobleme gibt, ist auch richtig. Das funzt aber auch immer weniger. Wenn man nen Mann hat, geht das. Aber warum soll der das Minigehalt aus eigener Tasche ausgleichen? Du schreibst ja das der Steufa seine Büromöbel, Drucker, Büromaterial usw. Nur das komische an der Gleichung ist, das wenn ich wo 30 oder 40 Jahre gearbeitet habe und in Rente gehe, dann darf ich aber nicht meinen Schreibtisch oder Drucker oder so ähnlich mitnehmen.

Das würde ja dann immer noch dem Chef gehören oder?. Und wenn jeder StB wird, dann gibt es auch keine SteuFa mehr. Und die Kammern selektieren ja ganz bewusst nach dem Bedarf. Und wenn man wenige StBs braucht macht man die Prüfung eben so schwer, dass diese nur von wenigen bestanden wird. Auch wenn ich es nicht so aggressiv formulieren würde wie MaxK, in der Tendenz hat er völig recht. Vom Urlaubsanspruch rede ich erst gar nicht. Das gibt es beim StB ja kaum mehr als 20 Tage. Ich habe StFA gelernt und später den Bilanzbuchhalter gemacht und arbeite jetzt in einem Industriebetrieb, zwischendurch war ich auch einmal im öffentlichen Dienst tätig.

Und da wundert man sich warum keiner den Beruf erlent oder dort bleiben will. Auch der Betreiber der Seite hat sich ja entschlossen zu studieren. Nein , ich kann nur jedem abraten den Beruf zu lernen. Das Problem ist, es gibt keine Gewerkschaft die Standard durchsetzt. Darum fühlen sich StB inn der Vergangenheit wie kleine Könige. Nun müssen sie es ausbaden, denn der Markt an guten Leuten ist leergefegt.

Für mich war der Beruf allerdings nie das Ziel, sondern ein erster Schritt von vielen. Und als Ausgangsbasis für ein Studium oder eine Weiterqualifikation, so wie du es auch gemacht hast, ist die Ausbildung Gold wert. Ich habe sowohl Wirtschaftswissenschaften als auch Jura studiert bzw. Ich kann diesen Beruf deshalb jedem ans Herz legen, der später in Richtung Wirtschaft oder Recht arbeiten möchte — nicht unbedingt als Beruf, aber als Ausgangsbasis und Sprungbrett.

Stellt sich dann die Frage, wieso zuerst den Umweg über eine Ausbildung als Steuergehilfe bzw. Und ob die Grundlagen für ein Studium durch eine Gehilfenausbildung im Steuer-Bereich wirklich so viel besser als in anderen Bereichen sind, sei mal dahingestellt. Und die Kenntnisse, die man in Steuern durch die Gehilfen-Ausbildung erhält, gelten bestenfalls als Basics, wenn man an dieser Universität Steuern vertiefen möchte.

Während die Studenten ohne vorheriger Ausbildung häufig Probleme haben, einen Praxisbezug herzustellen, fällt es den Studenten mit Ausbildung in der Regel leichter.

Andere kaufmännische Ausbildungen haben natürlich denselben Vorteil. Mir hat es in beiden Studiengängen sehr geholfen, dass ich schon weitreichende Basics kannte und das neu erlernte Wissen in der Uni sofort richtig einordnen konnte. Das ist eindeutig der Verdienst meiner Ausbildung und ich bin sehr zufrieden damit.

Man darf auch nicht vergessen, mit einer Ausbildung vor dem Studium hat man schon nen ziemlich guten Nebenjob sicher und muss sich nicht mit anderen Studenten um Kellner- und Kassiererjobs kloppen, sondern kann in einem richtigen Beruf arbeiten. Oh je, oh je.. Wobei ich dem definitiv zustimme. Mit der Ausbildung kann man wirklich viel machen. Es ist schon sonderbar, da gibt es immer weniger Auszubildende.

Eine sonderbare Haltung der Steuerberater und absolut unverständlich. Ich bin vollkommen unabhängig von der Steuerberaterkammer und -verbänden und auch mit Steuerberatern habe ich nichts weiter zu tun — diese Seite ist mein persönliches Hobby und eine Herzensangelegenheit.

Und mein Ziel ist es nicht, den Beruf zu fördern, sondern zunächst einmal über den Beruf zu informieren und den Azubis, die sich bereits für den Beruf entschieden haben, zu helfen. Und ich empfehle fast jedem nach dem ersten Schritt der Ausbildung einen weiteren Schritt zu gehen.

Es gibt keinen Tarifvertrag… Also sollte sich jeder selber darum kümmern. Wers nicht macht oder sich klein reden lässt ist selbst Schuld. Und wenn man nicht zufrieden ist dann halt woanders bewerben… Ich bekomme brutto, fahre einen Firmenwagen und bin erst kurz aus der Ausbildung raus.

Wer unter 2, zum Anfang bekommt, hat schlecht verhandelt. Ich hatte als ehemaliger Umschüler mit 29 2, als Startgehalt. Jetzt bekomme ich nach gut einem Jahr ! Natürlich in der freien Wirtschaft. Wer in diesem Land mit Berufsausbildung für weniger als 2, auch nur einen Finger krumm macht, ist selbst schuld. Ich bekomme im zweiten Berufsjahr 3, plus Zulagen in der freien Wirtschaft.

Ich arbeite, noch 2 Monate, seit 15 Jahre beim Steuerberater, mein Aufgabengebiet umfasst Telefondienst, allgemeine Büroarbeiten, Fibu. Tja und als ich vor 3,5 Monaten nach mehr Gehalt fragte, sagte bis zum Januar hätte ich es sehr gerne, wurde ich eben diese zeit im guten Glauben gelassen das ich das was ich wollte die Inflationsrate der letzten 10 Jahre!

Es ist nicht nur die sehr, sehr schlechte Bezahlung es ist auch die Unverschämtheit einen Angestellten 3,5 Monaten im guten Glauben zu lassen das man die vorgeschlagenen Summe erhält hatte sogar nochmal nachgefragt und er hat nur ausweichend was genuschelt …. Deshalb hoffe ich das ich bald eine andere Arbeit finde….. Allerdings schwindet so langsam mein Glücksgefühl. Es wandelt sich in Verwirrtheit wegen Unfairness und Psychoterror untereinander im Betrieb.

Kann mir bitte mal jemand verraten woran das liegt und ob es in den letzten Jahren in der Arbeitswelt wirklich so viel anders geworden ist?!?! Ich bin wirklich überfroh wieder die Chance bekommen zu haben in meinen alten Beruf reinzukommen und habe auch voll Bock drauf und lerne und lerne und lerne.

Kann mich bitte mal jemand aufklären, ob das nun wirklich der moderne gute Umgangston ist? Dann kann ich nur Danke sagen und den Kopf schütteln.

Ich verstehe es nicht. Ist wie in der Löwenhöhle. Tag ein, Tag aus! Und zum monatlichen Stichtagstermin hin …….. Ich habs nach noch nicht einem halben Jahr an den Nerven und bin wirklich eine recht starke Persönlichkeit. Jedoch bin ich zum Glück noch menschlich geblieben. Meine Antwort wird etwas böse: Für das Minigehalt tut sich das kein vernüftiger Mensch an, bzw der lernt dieses Beruf erst gar nicht.

DIe Bezahlung ist und bleibt ein Witz. Da bekommt jeder Aldimitarbeiter mehr Geld. Die Bezahlung ist es unter aller Kanone. Steuererklärungen, Abschlüsse, Fibu und selbst in Lohn eingeschlossen Baulohn kann ich eigenveratwortl.

Die erste Stelle habe ich mit 1. Habe gut gearbeitet und auch ordentlich Überstunden angesammelt und bin dann nach der Probezeit zum Chef gegangen und meinte das ich ja gut arbeite, was er mir auch bestätigte. Als es dann darum ging mehr Gehalt zu bekommen, fand dieser dann plötzl. Habe daraufhin gekündigt und bin glücklicherweise in einem industriebetrieb unter gekommen. Dort hatte ich ein Einsteigesgehalt von 2.

Also wirklich nie wieder StB. Die beuten wirklich ihre Mitarbeiterinnen aus. Ich kann die Argumente von MaxK ehrlich schon nach vollziehen. Es hat wirklich damit zu tun das der Beruf ein klassicher Frauenberuf ist und es stimmt auch das wir Frauen danach schauen das wir gut mit den Leuten auskommen.

Aber es so hart zu formulieren wie er würde ich jetz aber nicht. Hab ich genauso gemacht. Mit immerhin 2, in Berlin angefangen. Nach gut einem Jahr in die freie Wirtschaft mit 3, Euro. Obwohl das nicht repräsentativ sein dürfte.

Habe meine Ausbildung in einem Steuerbüro in der Nähe von Stuttgart absolviert und bin seit Juli ausgelernt. In meinem Ausbildungsbetrieb waren wir 9 Mitarbeiter, wovon ich der einzigste Mann war. Dann gab es noch den Chef. Während der Ausbildung habe ich den neun Damen, die alle ausgebildet waren, oft zu gesehen und kann die Eindrücke die der Nutzer MaxK hier schildert fast vollständig bestätigen.

Die Damen haben sich beim Chef so übelst eingeschleimt und sind wenn er nur gerufen hat ja fast schon zu ihm ins Büro gerannt. Und dauernd haben sie sich unter einander abgesprochen was man denn ja nicht tun darf um den Chef zu verärgern. Hintenrum haben sie aber andauernd gemeckert über schlechte Bezahlung und auch den ganzen Stress und die Anforderungen und diese permanenten Fortbildungen.

Aber das sie mal ,vielleicht auch geschlossen, zum Chef gehen und solche Punkte ansprechen haben sie nicht gemacht. Ich möchte echt nicht die Frauen, die in diesem Beruf arbeiten, schlecht machen oder gar angreifen, aber die schlechte Bezahlung in diesem Beruf liegt ja daran das dieser Job überwiegend von Frauen ausgeübt wird und wir wissen alle das Frauen schlechter bezahlt werden, was ich aber persönlich für sehr ungerecht halte. Bin zurzeit bei einem StB beschäftigt und auch hier ist es so das der Stress und die Arbeitsbelastung hoch sind und das auch die Anforderungen wirklich enorm sind, das Gehalt was ich aber für meinen verantwortungsvollen Job bekomme 1.

Mein Aufgabengebiet umfasst Steuererklär. Desweiteren bin ich für den Empfang und Sekretariat zuständig. Die Eigenverantwortlichkeit ist hoch, ebenso wie die Arbeitsbelastung.

Die Entlohnung hierfür ist sehr schlecht. Bei dieser lächerlichen Bezahlung ist es aber kein Wunder das da keiner arbeiten will. Wir haben einen anspruchsvollen Beruf der hohe Anforderungen an jedeneinzelnen stellt, die Bezahlung aber einfach nur ein Witz ist. Ich meine in der Berufschule haben uns die Lehrer schon zu Anfang der Ausbildung gesagt dass die Bezahlung misserabel ist und das wir alle was anderes machen sollen.

Hatten einen Azubi bei uns, der mich bezügl. Er hat noch in der Probezeit gekündigt undgesagt dass er Geld verdienen will, was ja aber als Steufa nur sehr schwierig ist. Ich kann hier allen zustimmen, die sagen das sich dieser Beruf nicht lohnt und man sollte wirklich erst gar nicht beim StB anfangen. Also wirklich nur weg vom Steuerberater das ist Ausbeutung. Was sagen eigentlich die Kammern zu diesen Sachverhalten?

Ich schätze mal bei denen ist das bekannt und alles Absicht. Habe mal einen Schrieb gesehen mit einer Gehaltsumfrage von der Kammer. Also die kennen die Gehälter auf jeden Fall.

Und die Probleme auch. Sind ja die meisten auch selber Stb. Ich hatte mal Kontakt mit denen. Die greifen nur ein, wenn z. Ich habe meine Ausbildung vor 4 Jahren beendet und danach bei einem Rechtsanwalt angefangen, da ich mangels Geld Sohnemann wurde gerade nach Dipl. Da sich hieran nach 13 oder 14 Monaten nichts änderte, ging ich zum Chef, machte geltend, dass ich mit knapp 40 Minuten Fahrtweg und 19 Km zur Arbeit ja etwas länger unterwegs bin und bekam Monate später insgesamt Euro mehr, sodass ich meinen Lebensunterhalt geregelt mit Euro verdienen konnte.

Da Not am Mann war, wurde ich vom Ausbildungsbetrieb meiner Schwester, ein Steuerberater, abgeworben. Mein neuer Chef war hier ganz anders. Durch meine anstehende Fortbildung bzw. Vor 15 Jahren hat sie nämlich Mark verdient, so viel, wie ich heute brutto. Bei uns sind die Probleme also teilweise hausgemacht. Arbeit macht man sich, man wählt Mandate so sorgfältig, dass einem nie was passieren kann, aber es bleibt auch so wenig über, da man auch seine Preise nach 10 Jahren nicht erhöht, dass Angestellte hierdrunter wieder leiden.

Immerhin wurde in den letzten 7 Jahren das Ausbildungsgehalt erhöht, ich habe noch mit , und gelernt, heute gibts schon , , Arbeite in einer StB-Kanzlei bei Darmstadt. Arbeitsbelastung hoch, Stress hoch, Überstunden Dauerzustand, aber die Bezahlung niedrig.

Bin seit 5 Jahren ausgelernt. Zwei Kolleginnen haben im letzten halben Jahr gekündigt, weil sie einfach kein Bock mehr hatten unter diesen Bedingungen zu arbeiten. Neue Mitarbeiter finden ist fast unmöglich, dass liegt aber wohl haupt.

Meine beste Freundin arbeitet ebenfalls beim Stb und da gibt es wohl ähnliche Probleme. Das Problem an diesem Job ist, dass Anforderung und Entlohnung im krassen Gegensatz stehen und das die Steuerberater offensichtlich unfähig sind diesen Zusammenhang zu sehen. Schaue schon länger nach einer anderen Tätigkeit und bin sofort weg wenn ich was hab. Kann den Leuten die hier ähnliches voll zustimmen.

Steuerberater sind ganz fiese Ausbeuter. Bei Anwälten soll es ja ähnlich sein. Was mir aber nicht in den Kopf geht ist, das die Kammern das ganze ja wohl komplett ausblenden. Was für Leute sitzen denn da?. Ach ja, die sind ja alle selbst StB und verdienen sich, durch die schlechte Bezahlung ihrer qualifizierten Angestellten eine goldene Nase. Wie lang wird das ganze wohl noch gut gehen?. Arbeitsbelastung schön und gut, zu wenig als Steuerfachangestellter ist aber auch ungesund.

Es ist ganz schwierig, mit dem Wissen auszukommen, dass man am gleichen Tag evtl. Wir verdienen nicht all zu viel, allerdings ruft man dann Mandanten, die Beratung suchen, nicht zurück. Wir arbeiten ihm zu, legen ihm Unterlagen hin, aber er kommt nicht weiter und wir sind bereits fertig und können kaum was machen daher auch die ganze Von Hand Bucherei beim Anlagevermögen etc.

Das Problem dabei ist aber dann nicht nur, dass man selbst halt nicht ohne Arbeit am Platz sitzen will, das geht ja auch weiter. Was ist mit der Zukunft von meiner Arbeitskraft? Wird irgendwann aussortiert, da er jemanden, den er sich sparen kann, da rumsitzen hat? Schwierig ist eben immer, die richtige Mitte zu finden.

Was die Bezahlung bei Rechtsanwälten angeht, so ist es natürlich genauso. Gibt schon der Steuerberater bei Preisdiskussionen klein bei, hat der Steuerfachangestellte letztendlich weniger.

Läuft es bei dem Mandanten gut, kann der Chef mehr verlangen und bei entsprechender Mehrarbeit durch den Mandanten auch mehr an den Angestellten weitergeben, soweit er denn dazu gewillt ist. Ich glaube, man kann nicht immer dem Chef als Halsabschneider die volle Schuld geben, das passt einfach nicht. Wohl aber kann man immer gut eine Gehaltsdiskussion führen, wenn man gute Arbeit leistet, es dem Mandanten gut geht und der Chef gerade eh dabei ist, seine Preise nach oben zu drücken.

Wichtiger Aspekt hierbei ist aber auch noch die Fortbildung. Der Steuerfachangestellte ist leider dazu bestimmt, sich weiterzuentwickeln und bei kleineren oder finanzschwächeren Kanzleien dann weiterzuziehen. Mich ärgert das alles auch total, ich mache mich gerade aber selbst auf dem Weg, Steuerfachwirt zu werden und nehme dann durchaus an, dass ich durch meinen nächsten Arbeitgeberwechsel dann ne massive Schüppe drauflegen kann.

Und warum kündigen Sie nicht? Wir sind 7 Mitarbeiterinnen. Die Arbeitsbelastung und der Stress sind voll am Anschlag. Der Juniorchef ist stressbedigt schon angeschlagen und fällt deswegen häufiger aus. Ich weiss von Kolleginen das es bei denen genauso aussieht.

Und die meisten haben so gehandelt weil die Leistung sehr schlecht entlohnt wird. Hätte das Gehalt gestimmt wären sicherlich einige mehr beim Berater geblieben. Hinterum wird immer gemeckert über die Arbeitsbedingungen und auch die Bezahlung, aber sich beim Chef immer ganz arg einschleimen, wenn er dann da ist. Den Kurs, mit der hundsmieserablen Bezahlung den ja viele StB fahren müsste doch eigentl. Oder sind die von der Kammer wirklich so dumm und ignorieren das Problem der fehlenden Fachkräfte?.

Ich sage jedem der diesen Beruf ergreifen will, das er eine n weiten Bogen um den Steuerberater machen soll. Von den Beraterkammern oder wen auch immer. Die Steuerknechte, die alles können, dazu natürlich auch komplett selbständig und auf hohem Niveu — diese Leute können sich doch die Stellen mehr oder weniger aussuchen. Die kriegen dann die Umschüler ab, die jede Chance ergreifen. Oh, Oh hier haben aber wirklich viele Leute erkannt das beim StB arbeiten Dummheit ist, weil er einen nur ausbeutet und sich selbst die Taschen voll macht.

Vielleicht sollte man denen ja mal sagen wir hier dieser Beruf in die Tonne getreten wird. Ich darf übrigens darauf verweisen, dass Agenda die Software für den armen Steuerberater, der sich Datev nicht leisten kann eine ähnliche Seite geschalten hat. Die wollten die Wahrheit woll nicht hören. War vorkurzem in einem Vorstellungsgespräch. Ich hoffe nur das die keine Idiotin finden die für weniger als arbeiten geht.

Das istdoch echt der reinste Witz. Ich hoffe der Beitag wird nciht vom Administrator schon wieder gelöscht. Das wäre dann nämlich gegen die Meinungsfreiheit und sehr undemokratisch. Ich halte diese für sehr sinnvoll und wo, wenn nicht hier auf dieser Seite? Dann besteht auch kein Grund, deine Beiträge zu löschen und du bist ein Gewinn für die Diskussion.

Schön, dass hier mal wirklich offen miteinander geredet wird. Ich arbeite derzeit an der schönen Ostsee und werde meine Ausbildung im Juni beenden. Dass Azubigehälter sehr niedrig sind, ist ja jedem bekannt. Ein Bürojob stand nie auf meiner Liste der Traumberufe, aber erstaunlicherweise hatte ich irgendwie Gefallen an der Arbeit gefunden. Das hielt aber nur solange, bis ich in den richtigen Büroalltag mit allem Stress, der in einer Kanzlei wohl üblich ist, eingebunden wurde.

Im Moment sind wir 8 Frauen, die die Arbeit erledigen, für die früher 12 Angestellte gebraucht wurden. Gut, so vergeht die Zeit schnell, dachte ich mir, und bald ist die Ausbildung vorbei und dann wirst du wenigstens vernünftig bezahlt.

Bereits im November wurde mir gesagt, dass man sich sehr freuen würde, wenn ich auch nach der Prüfung bleiben würde. Toll, nette Kollegen und ein sicherer Arbeitsplatz! Kurz darauf folgte dann das Gehaltsgespräch mit meinem Chef. Ich wollte nicht zu hoch pokern, denn einige lächerlich niedrige Zahlen habe ich dann im Internet doch gefunden. Dass der Mindestlohn tatsächlich auch für uns gilt, war ihm da Dezember nicht bewusst.

Tja und die Kolleginnen im Stich lassen möchte ich natürlich auch nicht. Wahnsinn hier im Osten! Mich machen die Umstände in diesen Beruf wirklich sehr wütend. Das ist eine sehr miese Gleichung.

Aber vielleicht können wir ja hier mit diesem Blog etwas, zumindest im kleinen bewegen. Du aus welcher Gegend kommst du eigentlich?. Ich finde es auch absolut wichtig, dass man offen und ehrlich darüber diskutiert. Ich persönlich muss sagen, dass ich noch nie unzufrieden mit meinem Gehalt war. Aber mein niedrigstes Gehalt war bisher auch 2.

Es gibt also auch Steuerberater die fair bezahlen. Bei uns sind die, glaube ich schon hoch. Bekommen die anderen 7 Frauen ein ähnliches Gehalt?.

Also dein Chef hat ja wohl echt nicht mehr alle Latten am Zaun. Da würde ich auf jeden Fall was anderes suchen. Man möchte ja nun auch nicht sein ganzes Leben lang in einer Studentenbude wohnen, wenn man Vollzieht arbeitet. Bei uns ist das generell noch ein Thema, was totgeschwiegen wird.

Wahrscheinlich weil es den Leuten einfach unangenehm ist. Durchschnittlich verdient man laut Internet bei uns 1. Mit dem Mindestlohn ist es vielleicht etwas mehr geworden. Ich bin wirklich froh, dass das Thema hier mal diskutiert wird. Mmh, Azubine, wenn du nicht den Mindestlohn in ein Monatsgehalt umrechnen kannst — tut mir leid, aber was hast du in der Ausbildung gelernt? Klar, bis er mal wieder Fristen verfallen lässt und einen Schuldigen sucht.

Obwohl ich sehr gut bezahlt werde — ca. Gehalt — nach fast 20 Jahren Berufserfahrung in einer kleinen Kanzlei habe ich einfach langsam die Nase voll vom egoistischen, leicht reizbaren Chef und seinem Chaos. Begebe mich gerade auf die Suche nach Optionen — und eine kleine Kanzlei steht da ganz hinten auf meiner Liste, soviel ist klar.

Und bin nun — trotz fortgeschrittenen Alters — gespannt darauf, was sich bietet. Nur unter Wert werde ich mich nicht verkaufen. Leider tun dies die meisten Damen einfach immer noch. Ohne Not hat man natürlich auch besseren Stand. Ich muss ja nicht wechseln. Am Besten noch den Bilanzbuchhalter machen, in der freien Wirtschaft dürften Sie für 3, was finden. Ich möchte mich an dieser Diskussion beteiligen und aufzeigen, dass es beim Steuerberater auch anders aussehen kann.

Im Februar diesen Jahres habe ich meine Umschulung zum Steuerfachangestellten mit Auszeichnung 1,5 gesamt abgeschlossen. Habe ich Glück gehabt? Vor allem weil ich dieses Gehalt als Berufsanfänger bekomme — ich freue mich schon darauf, wie es mit ein paar Jahren Erfahrung und Bilanzbuchhalter-Fortbildung aussieht. Nach gut einem Jahr 3, Euro in der freien Wirtschaft. In zwei Jahren möchte ich Bilanzbuchhalter sein.

Ich hatte ne Umschulung mit Note vier und 2, am Anfang. Nach gut einem Jahr in die Finanzbuchhaltung mit 3, plus 44 und Leistungsprämien. Nach drei Jahren Will ich den Bilanzbuchhalter in der Tasche haben, dann komm ich auf 45, Sind eigentlich Steuerfachangestellte zu dumm dazu einen Tarifvertrag auf die Beine zu stellen, oder was ist das Problem.

Jede Branche hat einen Tarifvertrag, oder fast jede, nur wir nicht. Wir verdienen das, was wir verhandeln können. Das Gehalt wiederspiegelt gar nicht die Leistung, die wir täglich erbringen oder bzw. Und das Problem ist nicht nur das Gehalt an sich, sondern auch die Arbeitsbedinungen und das allgemeine Klima in den Kanzleien. Pausen werden nicht gemacht, dafür aber Überstunden.

Fehler sind beinahe eine Abmahnung wert. Das Problem, dass die Steuerkanzleien nach Personal suchen ist hausgemacht. Die Ursache liegt an den schlechten Arbeitsbedingungen. Wo ich schlecht bezahlt werde, arbeite ich nicht. Und daher gehe ich. Das ist ganz einfaches Denken. Zumindest hier können die Steuerfachangestellten vernünftig sein. Und die Steuerberaterkammern und deren Einsatz können wir auch gestrost in der Pfeife rauchen.

Die sind die Interessenvertretung der Steuerberater und werden kaum unsere Situation ändern. Die gucken, das weitere blauäugige Schulabgänger sich für den Beruf interessieren, Steuerfachangestellter werden um dann wieder ein paar Jahre den jeweiligen Tschango zu spielen.

Dabei wäre es so einfach: Für einen Tarifvertrag benötigt man nur einen Betriebsrat. Und den kann man schon bereits in einer Kanzlei mit fünf Arbeitnehmer aufbauen. Und das können auch Teilzeit- oder Halbtagskräfte sein. Und im Nu hat man einen Betriebsrat, jemand auf Augenhöhe ggü. Und wenn man das nicht alleine hinkriegt, kann man immer noch in die jeweilige Gewerkschaft eintreten. Für uns ist es ver. Aber ohne Betriebsrat keine Vertretung, so einfach ist.

Die Gewerkschaften sind nur unterstützend. Das Geld ist da, vergleichen wir mal die Gehälter ggü. Dann gibt eine unglaublich hohe Diskrepanz. Sehr interessant was ihr alles schreibt. Ich bin seit kurzem eine ausgelernte Steuerfachangestellte. In dem Betrieb wollte ich nicht bleiben, weil es mir dort so langweilig war, dass ich öftermal auf dem Stuhl eingeschlafen bin.

Jetzt habe ich eine neue Stelle. Weil ich nur Rückenschilder, eine kleine Buchhaltung, Papier schreddern, und weitere organisatorische Sachen erledigt habe … Ah ja und geschlafen… Jetzt!

Ich habe an meinem ersten Tag gleich drei Buchhaltungen bekommen, die ich am gleichen Tag buchen musste. Bis mir mein Chef sagte, dass er mir kündigt, weil ich zu wenig kann. Morgen, habe ich ein Vorstellungsgespräch in einem anderen Büro. Ich bin mal gespannt was dabei rauskommt. Ich habe noch nicht aufgegeben?