Integrative Stadtentwicklung - Smart City: Lehrveranstaltungen und Informationen zum Studium



Ein Blick in die aktuelle Forschungswerkstatt. Soziale Dienstleistungen weisen eine Reihe besonderer Merkmale auf, die sie von anderen Dienstleistungen abgrenzen lassen. Die Verlinkungen färben sich rosa, wenn man mit der Maus darüberfährt.

Ein Ken Wilber Interview mit Haim Hacerim


Der Schwerpunkt des Buches liegt auf der Sprach- und Kommunikationsförderung. Die Kapitel sind entwicklungslogisch aufgebaut. Zunächst werden Möglichkeiten zur frühen Förderung sprachlicher Vorausläuferfähigkeiten vorgestellt. Die verschiedenen Systeme werden kurz erwähnt und der Schwerpunkt dann auf den Gebärdeneinsatz gelegt.

Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme oder Mundatmung, werden ebenfalls aufgegriffen. Nützliche Sachinformationen über Zugangsmöglichkeiten zu Sprachtherapie, Adressen von Elternverbänden und Organisationen sowie Literaturhinweise und ein Glossar zum Thema stehen am Ende.

Im ansprechend gestalteten Buch werden komplexe Inhalte, wie z. Die nützlichen Literaturtipps und praktische Förderanleitungen, beispielsweise eine Auswahl von Fingerspielen oder Alltagsritualen, sind grapfisch so hervorgehoben, dass man auch nur mal schnell etwas nachschauen kann.

Fazit Ein nützliches Buch für Eltern und Pädagogen durch die praktischen und alltagsrelevanten Anleitungen zur Förderung von Sprache und Kommunikation. Im Film berichten zahlreiche ältere Stotternde über ihren Leidens- und Lebensweg, aber auch über ihre mit dem Alter zunehmende Gelassenheit bezüglich des Stotterns. Neben vielen eindrücklichen Interviews mit Betroffenen kommen unterschiedliche Stotterexperten zu Wort.

Wolfgang Wendlandt und ein Interview mit diesem, in dem er ausdrücklich auf Therapiemöglichkeiten in jedem Alter hinweist. Das beiliegende Begleitheft enthält weitere Interviews und gibt detaillierte Informationen zum Stottern.

Film und Buch bieten sich nicht nur für ältere Stotternde an, sondern haben aufgrund der Authentizität eine Vorbildfunktion auch für junge Betroffene.

Das Buch vermittelt im 1. Teil einen soliden und aktualisierten Überblick über die relevanten medizinischen Hintergründe: Anatomie, Ätiologie von Kehlkopfkarzinomen, medizinische Therapieansätze inkl.

Teil des Bandes konzentrieren sich die Autoren auf die Darstellung der logopädische Behandlung: Alle Bereiche von der präoperativen Beratung über den unmittelbar postoperativen Zeitraum bis hin zur eigentlichen Stimmrehabilitation werden erläutert. Die 3 Methoden der Ersatzphonation werden ausführlich beschrieben und untereinander verglichen, wobei auf die Ösophagusersatzstimme am ausführlichsten eingegangen wird.

Hier stehen neben dem Text hilfreiche Listen mit Erarbeitungshilfen und Problembereichen zur Verfügung. Das Buch wird dem Versprechen, Praxiswissen zu vermitteln, sicherlich gerecht. Die vielen praktischen Hinweise aus der langjährigen Erfahrung der Autoren mit Laryngektomie-Patienten machen das Werk zu einem wertvollen Praxisinstrument — und dies keinesfalls nur für Anfänger!

Seit der Veröffentlichung der International Classification of Functioning, Disability and Health ICF besteht ein starkes Bestreben dahingehend, Konzepte für therapeutische Interventio-nen zu entwickeln, die von Beginn der Rehabilitation an die Partizipation des Aphasiepatien-ten mit seinem individuellen Kontext und seinen Ressourcen in den Mittelpunkt stellen.

In dem vorliegenden Buch stellen die Autoren für ihren Therapieansatz nach der einleitenden Beschreibung des linguistischen Hintergrundes beispielhaft in kurzer, gut verständlicher Form die Beschreibungskriterien der ICF dar, klassifizieren entsprechend die aphasischen Beeinträchtigungen und zeigen auf, wie Patient und Therapeut gemeinsam operationalisierte Funktionsziele von im Gespräch ermittelten Partizipationszielen im Sinne des Top-down-Ansatzes ableiten können.

Dieses pragmatisch orientierte Therapiekonzept, das als Ergänzung zu sprachsystemati-schen Therapieansätzen für agrammatische Störungen betrachtet werden soll, beinhaltet kontextsensitive, alltagsnahe Interventionen, um sprachliche Leistungen des Aphasikers zu aktivieren. Diese haben die einen starken Bezug zu seinen individuellen Lebensbereichen, damit ein Transfer der sprachlichen Fähigkeiten ermöglicht wird.

Der Patient soll erleben, wie er erfolgreich und flexibel kommunizieren kann und somit in seiner aktiven Teilhabe gestärkt wird. Für die übersichtlich strukturierten, am Kontext orientierten Übungsvorschläge sind jeweils die Elemente des alert-Prinzips zur Aufmerksamkeitsaktivierung dargestellt.

Darüber hinaus werden die Funktionsübungen durch einen jeweili-gen Medienteil und sehr ansprechende Referenzfotos ergänzt. Am Ende jeder Übung wird die Therapieevaluation dargestellt.

Es handelt sich also um eine Fülle von Hinweisen und Materialen, die als Vorschläge und Ideensammlung gedacht sind. Diese Vorgehensweise lässt sich gut auf neue und patienten-spezifische Alltagssituationen übertragen und entspricht insofern den Erfordernissen des therapeutischen Alltags. Das vorliegende Therapiekonzept überzeugt durch seine gelungene, sowohl wissenschaft-lich fundierte als auch praktisch orientierte Umsetzung, wie Partizipationstraining störungs-spezifisch im Sinne der ICF erfolgen kann.

Die Autoren geben dem Therapeuten für den lo-gopädischen Therapiealltag wertvolle Anregungen und stellen unmittelbar einsetzbares Ma-terial zur Verfügung. Wie der Titel unschwer zu erkennen gibt, liegt ein Grundlagenwerk zur Sprachtherapie und Logopädie vor, das in die aktuelle Situation des wissenschaftlichen und beruflichen Feldes aus seiner historischen Entstehungsgeschichte heraus und in der Perspektive seiner weiteren Entwicklung einführen soll.

Der Inhalt untergliedert sich in 6 übersichtliche Kapitel:. Um herauszuarbeiten, wie sich diese aktuelle Konstellation entwickelt, stellt das 2. Kapitel die Entstehungsgeschichte in Deutschland im internationalen Vergleich dar und leistet so den Brückenschlag zwischen historischer Entwicklung und, durch internationale Entwicklungen angeregte, Zukunftsperspektiven. Theoretische Grundlagen, in Kapitel 3 präsentiert, erstrecken sich von Bezügen zu angrenzenden Fachdisziplinen, der ICF-Klassifikation und ethischen Grundlagen bis hin zu aktuellen Fragen der Evidenzbasierung in der Sprachtherapie und Logopädie.

Besonders erörtert wird hier die Person- und Systemorientierung. Kapitel genauer unter die Lupe genommen. Einem einführenden Überblick über Sprach-, Sprech-, Rede-, Stimm- und Schluckstörungen folgend, wird hier die Notwendigkeit eines idiografischen Vorgehens diskutiert. Nach einer einführenden Begriffsbestimmung erfolgen differenzierte Angaben zu Bedingungshintergründen, Diagnostik und Therapie.

Hinweise auf weiterführende Literatur dienen als Ansatzpunkt zum Selbststudium. Besonders Berufseinsteiger unter den zukünftigen Lesern sei an dieser Stelle nicht verschwiegen, dass die Komplexität der vorgestellten Themenbereiche für einen ersten Eindruck mitunter überwältigend wirken könnte. In seiner Präsentation überzeugt das Lehrbuch jedoch durch seine klare Strukturierung und Übersichtlichkeit, wobei Stichwörter, Symbole und Definitionen die Leser bei der Orientierung und beim Auffinden relevanter Informationen unterstützen.

Insgesamt präsentiert Grohnfeldt mit dem vorliegenden Werk sowohl eine sichere Einführungslektüre, als auch einen Weiterentwicklungsimpuls für das wissenschaftliche und professionelle Feld der Sprachtherapie und Logopädie. Auch die fortlaufende und differenzierte Einbeziehung internationaler Entwicklungen sei an dieser Stelle besonders hervorgehoben.

Meiner Ansicht nach liegt in diesem Brückenschlag der besondere Verdienst des Lehrbuchs. Das praxiserfahrene Autorenteam Heike Grün, Katrin Laue und Maren Stallbohm legt zum Thema logopädische Therapie bei Amyotropher Lateralsklerose ein handliches, gut strukturiertes, 44 Seiten starkes Buch vor, das eine detaillierte Übersicht über die Methoden der kompensatorisch-stabilisierenden Therapie zu allen Bereichen dieser schweren progredienten Muskelerkrankung bietet.

Haltung und Tonus, 2. Artikulation und Sprechen, 5. Eine Materialsammlung und gute Literaturtips mit Kontaktadressen runden das Buch ab. Die konkreten Beschreibungen der Übungen und methodischen Erfordernisse sind praxisnah und ergänzen bestehende Grundlagenwerke. Wichtige Hinweise oder Vorsichtshinweise speziell zum Phänomen der Muskelermüdung oder Überlastung des Patienten sind in umrandeten Blöcken herausgehoben.

Die Anregungen zur Therapie der Dysphagie sind aus der klinischen Erfahrung entwickelt sehr geeignet. Der Bereich der psychotherapeutischen Beratung und Begleitung findet kurz Erwähnung, könnte aber durch Auflistung typischer Gesprächs- und Beratungsthemen mit kurzen Hinweisen zum Umgang mit Problemstellungen des Patienten und der Angehörigen etwas erweitert werden.

Erfordernisse der Interdisziplinarität und individueller Fragestellungen werden aber sehr systematisch beschrieben.

Die Möglichkeit des Schulz-Kirchner Verlages, das Buch auch als pdf-Datei zum gleichen Preis downloaden zu können, erweitert die Verbreitungsmöglichkeit dieses spezifischen Kompendiums. Im Mittelpunkt stehen die im Verlauf der fortschreitenden Erkrankung auftretenden Störungsbereiche, deren Symptomatik und jeweiligen Behandlungsmöglichkeiten klar erläutert werden. Auch werden medizinische Fachbegriffe, mit denen die Betroffenen und Angehörigen u.

Gedacht ist dieses kompakte und lesenswerte Buch für Angehörige, Betroffene und Therapeuten. Sie finden schnell konkrete und umfassende Informationen zum Krankheitsverlauf und zum angemessenen Umgang mit der unheilbaren Erkrankung. Dabei gliedert sich das Buch in 3 Teile: Die Einführung in das Thema Therapiebegleithund ist recht kurz gehalten Kapitel 1. Schön wäre es gewesen, deutlich intensiver die verschiedenen Einsatzorte und Ziele im medizinisch-therapeutischen Bereich kennen zu lernen.

Hier wären auch internationale Studien über den Gewinn beim Einsatz eines Therapiebegleithundes interessant. Teil Kapitel 2, 3, 5 befasst sich mit zentralen Fakten zu den Rahmenbedingungen, damit ein Hund überhaupt eingesetzt werden kann.

Es bietet wichtige Informationen über den Hund und seine benötigte Ausbildung und erscheint ausführlich und gelungen gestaltet. So wird der Leser, der über den Einsatz eines Therapiebegleithundes nachdenkt, gut vorbereitet.

Es wird unter anderem auch klar dargestellt, wann der Einsatz eines Hundes nicht sinnvoll ist und davon Abstand genommen werden sollte. Ob jedoch alle Befehle, die ein Hund laut der Autorin für den Einsatz in der Sprachtherapie lernen sollte z. Teil hat mich — als nicht über den Einsatz von Therapiebegleithunden informierte Leserin — inhaltlich überrascht. Erwartet hatte ich eine Darstellung über den Einsatz von Hunden bei Patienten mit schweren Kommunikationsstörungen, z.

Diese Themen sind allerdings kaum Thema der Praxiskapitel 6 und 7. So wird der Hund als Würfelnder eingesetzt oder das Kind darf dem Hund ein Leckerli geben, wenn es eine Aufgabe gut gelöst hat. Auch wird der Einsatz in der Stimmtherapie Hundebefehle in der Atemgestützten Phonation nach Coblenzer sowie in der Gedächtnistherapie beschrieben.

Auch hier erfüllt er eine verstärkende Rolle. Es stellt sich die Frage, ob der Hund wirklich eine besondere Funktion erfüllt oder ob er einfach als eine Variante von Verstärker in der Therapie eingesetzt werden soll. Ob solch eine ganzheitliche Herangehensweise bei jedem Patienten angebracht ist, kann aber in Frage gestellt werden.

Es wird — leider unbelegt —festgestellt, dass Therapieziele schneller und besser erreicht werden, als ohne den Einsatz eines Hundes. Diese Generalisierung liegt aus meiner Sicht nicht bei jedem Patienten vor. Mein Fazit ist, dass das Buch einen guten Einblick in die Rahmenbedingungen für einen möglichen Einsatz eines Therapiebegleithundes gibt.

Ob aber hier wirklich ein deutlicher Nutzen für den Patienten liegt, auch wenn einige Patienten sicher sehr positiv auf die Anwesenheit eines Hundes reagieren, bleibt dahingestellt. Zu den beiden letztgenannten Methoden, der Atemrhythmisch angepasste Phonation und der Akzentmethode, werden Lesern des Buchs auf der Springer-Homepage kurze Videos zum Download angeboten.

Um diese ansehen zu können, muss der Leser zunächst einen SpringerToken anfordern und sich dann als Kunde registrieren. In den Videos werden bis minütige Ausschnitte der Methoden an jungen, stimmlich unbeeinträchtigten Probanden demonstriert. Als Anschauungsmaterial für einige der im Buch erwähnten Stimmtherapiemethoden ist das eine interessante Zugabe, die noch durch weitere Methoden bereichert werden könnte.

Im Kapitel Diagnostik wären für den Leser Audiobeispiele von gesunden und pathologischen Stimmen bestimmt noch eine zusätzliche, lehrreiche Ergänzung. Das Buch an sich ist sehr gut geeignet, um sich eine gut strukturierte Übersicht über die Diagnostik und Therapie zu erarbeiten. Auch die personalen Anteile der Patienten wie Lebenssituation, Persönlichkeitstyp oder Krankheitswert und die Rolle der Therapeutin werden differenziert betrachtet.

Aus den unterschiedlichen Beispielen und Erläuterungen spricht viel Erfahrung und Kompetenz der Autorin. Direkt einsetzbare Diagnostik- und Arbeitsmaterialien sind im Anhang angefügt.

Insofern kann ich das Buch uneingeschränkt als Einstiegswerk empfehlen, würde jedoch die Videos auf einer beigefügten CD eindeutig einer Onlineregistrierung beim Verlag vorziehen. Die so gewonnenen Daten bieten einen vielschichtigen Einblick in die logopädische Handlungspraxis. Der theoretische Rahmen der Studie wird von der Forschungstradition des Interaktionismus und der in dessen Folge begründeten Begriffs des Arbeitstyps geprägt.

Kontaktarbeit, Ausrichtungsarbeit, Kooperationsarbeit und Veränderungsarbeit mit den dazugehörigen aufgabenbezogenen Arbeitsprozessen und Arbeitsmustern als grundlegende Dimensionen der Therapiearbeit zwischen Therapeutinnen und Patienten. Die Arbeit ist von elementarer Bedeutung für die theoretische Fundierung der Logopädie.

Die Vielschichtigkeit logopädischen Handelns auf der Basis impliziter Theoriemodelle wird durch die hier entwickelten Vorgehen und die daraus entwickelten Konzepte beschreibbar. Nicht zuletzt können diese entwickelten Kategorien für das Verständnis, die Reflexion und die Verbesserung des professionellen Vorgehens, z. Dieses Buch ist auch für Nicht-Forschende lesenswert.

Das liegt an den eingestreuten Textstellen aus Interviews und Videoverschriftungen, die die einzelnen Kategorien plastisch werden lassen. So ist das Buch eine Fundgrube logopädischer Prinzipien und trägt mit dem soziologischer Blick seiner Autorin einmal mehr dazu bei, die Frage zu beantworten, was Logopädie eigentlich ist.

Manuale für CI [1] und Hörgeräteträger [2] wurden vorgestellt, sind aber immer als direkte angeleitete Therapie zu verstehen. Übungsmaterialien für Patienten, die sie in Eigenregie bearbeiten können, sind im deutschsprachigen Raum noch nicht sehr verbreitet.

Die erste CD hat einfache Übungen mit Zahlen und Wörtern, die erkannt und nachgesprochen werden müssen. Besonders wichtig sind dabei Differenzierungen zwischen Wörtern, die sich nur in einem Vokal oder einem Konsonanten unterscheiden. Stufe werden dann lange Sätze vorgespielt, die wiederholt werden müssen, die Schwierigkeit der Höraufgaben steigt an. Dabei werden auch Sätze im leisen Störgeräusch präsentiert, also Bedingungen des normalen Alltags nachgestellt.

Lautheits- und Tonhöhenunterschiede müssen erkannt werden, Melodiefolgen werden vorgespielt und sollen zugeordnet werden. Der Übende hat ein Aufgaben- und ein Lösungsheft und kann so sehr gut seine Lernerfolge erfahren und kontrollieren. Die einzelnen Aufgaben bauen gut aufeinander auf, die Aufgaben sind lösbar und entsprechen damit auch den normalen Kommunikationsanforderungen der CI-Träger.

Besonders positiv fällt die Verwendung von Musikbeispielen auf, auch diese sind einfach, die Aufgaben erscheinen zumindest mit Übung lösbar. Auch für Hörgeräteträger mit mittel- oder hochgradiger Schwerhörigkeit sind diese Beispiele besonders in der Anfangsphase der Hörgeräteversorgung sicher sinnvoll einzusetzen.

Wir kommen damit der Forderung näher, nicht nur Geräte anpassen zu können — seien es Implants oder Hörgeräte — sondern auch konkrete Übungsaufgaben zu vermitteln und somit die Anpassungen hörtherapeutisch [3] begleiten zu können. Dennoch sind für viele, gerade erweiterte Anforderungen und Fragestellungen auch Hörtherapeuten für die Nachbetreuung der Patienten erforderlich. Hofmayer wollen mit diesem Band, der sich zum 3. In dem Buch sind Artikel verschiedener Autoren vereinigt, die sich auf unterschiedliche Weise mit der Diagnostik und Therapie von Schluckstörungen beschäftigen.

Verschiedene Übersichtsartikel versuchen den derzeitigen Stand der Forschung abzubilden. Daniels gibt eine Übersicht über die Möglichkeiten und die Evidenz verschiedener Diagnostikverfahren im Rahmen Schlaganfallerkrankungen. Magie-Lee Huckabee beschreibt sehr anschaulich die Entwicklung einzelner Rehabilitationsansätzen und gibt dabei einen sehr guten Überblick über den derzeitigen Forschungsstand und die Evidenzgrade.

In mehreren Artikeln werden Grundlagen zur Physiologie des Schluckens aufgearbeitet. Daniels beschreibt sehr anschaulich die Schluckphysiologie bei einem Schluck mit einem Strohhalm. In diesem Rahmen passt die Arbeit von Corinna Steele, die ihre interessanten Forschungsergebnisse zu Zungenbewegungen beim Schlucken vorstellt. Weitere Artikel beschäftigen sich mit dem in Zukunft immer wichtiger werdenden Ansatz, die Umsetzung von Therapiemethoden in die Praxis zu prüfen.

Hans Bogaardt überprüft in einem Kostenvergleich die Kosten einer Sondenernährung gegen die Kosten verschiedener Therapieverfahren. Als günstigste Lösung wird eine Behandlung durch Therapeuten ermittelt. Allerdings ist unverständlich, warum er im Widerspruch zu dem Buchtitel nur Therapiemethoden ohne einen Evidenznachweis für seine Vergleiche heranzieht. Dieses Projekt eröffnet eine einfache Methode zur Therapiekontrolle, die sowohl in Akut- als auch Rehabilitationskliniken installiert werden kann.

Leider orientiert sich die Präsentation der wissenschaftlichen Daten nicht an notwendige Standards; Methoden und Ergebnisse werden nicht deutlich von der Diskussion abgegrenzt, die Präsentation der Daten lässt z.

In einer weiteren Übersichtsarbeit wird nochmals der allgemeine Stellenwert der Pneumonie in der Bewertung von Therapieverfahren zur Dysphagie untersucht.

Es zeigt sich, dass es ein einfacher Parameter ist, der auch bei den unterschiedlichsten Therapieansätzen zu validen Ergebnissen führen kann. In dem vorliegenden Buch sind Artikel von sehr unterschiedlichem Schwerpunkt und Qualität vereint worden. Die Übersetzung einzelner Artikel aus dem Englischen ist in vielen Teilen zu sehr am englischen Original verblieben und erschwert das Lesen und die Verständnis zum Teil erheblich.

Das im Vorwort angekündigte Glossar übertragener englischer Begriffe fehlt. Die Bände des Dysphagieforum richten sich vor allem an Therapeuten. Es bleibt unverständlich, warum in den Artikeln nur Sprachtherapeuten angesprochen werden.

Das Buch kann dem interessierten Therapeuten empfohlen werden, der in verschiedenen Arbeiten gute Übersichten zu einzelnen Themen und der Grundlagenforschung erhält. Erfahrungs- und Erfolgsberichte anderer Betroffener sind für einen stotternden Menschen häufig interessant, motivierend und hilfreich.

Besonders wenn diese Berichte von Therapeuten oder Wissenschaftlern geschrieben wurden, die sich mit dem Stottern intensiv auseinandergesetzt haben und selbst Betroffene waren oder sind. Diese Sammlung verschiedener amerikanischer Stotterexperten ist schon seit in Form eines Buches erhältlich. Neu ist die Herausgabe als Hörbuch: Emerick oder Dean E.

Sehr eindrücklich vorgetragen werden diese Texte von dem Schauspieler Andreas Brucker, der selbst gestottert hat. Vielen Stottertherapeuten wird das Buch bekannt sein, dennoch ist es auch für den Kenner eine abwechslungsreiche Auffrischung und ein interessantes Erlebnis, die Eindringlichkeit der Expertenmeinungen vorgetragen zu bekommen. Das Hörbuch ist somit eine Empfehlung für Stottertherapeuten und Betroffene.

Dieser reflektiert einleitend über Veränderungen in der Sicht des Spracherwerbs in den zurückliegenden Jahren, ohne früher gewonnene Erkenntnisse Voit auszublenden. Im Weiteren folgen Beiträge von Horsch zu frühkindlichen und vorschulischen Bildungsprozessen für die Leser von Sprache Stimme Gehör sei auf Ausführungen zur Motherese, Fatherese und Teacherese verwiesen sowie einer deutsch-finnischen Arbeitsgruppe, die vorzugsweise Ergebnisse aus Finnland diskutiert.

Bischoff die Umsetzung einer dialoggeleiteten pädagogischen Audiologie an der Beratungsstelle Hegau-Bodensee vor. Der Beitrag der Finnin Poussu-Olli widmet sich den Auswirkungen einer Hörschädigung auf die Entwicklung der Sprechfähigkeit, Sprache und Kommunikation bei Kindern und dürfte daher für die Leser vorliegender Zeitschrift von unmittelbarem Interesse sein. Die Übertragung und Anwendung auf die Schule erfolgen im 3.

Eingeleitet wird dieser mit einem Beitrag von Horsch zur Erziehung. Unmittelbar didaktische Informationen bieten die Beiträge von S. Diese drei Beiträge dürften für Lehrer von besonderem Wert sein.

Es richtet sich vorzugsweise an Pädagogen, die mit hörgeschädigten Kindern und Jugendlichen arbeiten. Ebenfalls im Median-Verlag erschienen: Wege zu Empowerment und Ressourcenorientierung in der Zusammenarbeit mit hörgeschädigten Menschen. Diskussionen um Segregation, Integration und Inklusion bewegen die Hörgeschädigtenpädagogik seit vielen Jahrzehnten. Mit dem Begriff der Inklusion werden qualitative und konzeptionelle Veränderungen einer als defizitär empfundenen, nicht weit genug gehenden Praxis der Integration beschrieben.

Das Buch bietet eine praxisorientierte Anregung zur Auseinandersetzung mit diesem Thema. Monographien über Mehrsprachigkeit gibt es inzwischen viele und doch fehlen solche zu Sprachproblemen bei mehrsprachig aufwachsenden Kindern. Die Autorin setzt sich im vorliegenden Buch mit theoretischen und praktischen Aspekten von Mehrsprachigkeit auseinander.

Im ersten Teil werden Grundbegriffen erläutert, es wird ein Überblick über verschiedene Arten des Zweispracherwerbs gegeben, die Bedeutung der Muttersprache betont und Risikofaktoren für sowie Folgen von Störungen beim Zweispracherwerb benannt.

Im zweiten Teil wird auf Diagnostik, Therapie und Prävention von Sprachstörungen bei Mehrsprachigkeit eingegangen und das konkrete Vorgehen mit Fallbeispielen verdeutlicht.

Ein ausführlicher Anhang enthält ein Informationsblatt für Eltern, einen von der Autorin entwickelten Diagnostikbogen in 18 Sprachen und ein Glossar mit Erläuterung wichtiger Begriffe. Das Buch ist gut strukturiert, übersichtlich gestaltet und flüssig geschrieben. Klare und einfache, stellenweise vielleicht zu einfache Erklärungen und Lösungen werden gegeben. Die Komplexität der Problematik, die Variabilität von Entwicklungswegen und Wissenslücken werden allerdings nicht thematisiert und einige der zentralen Thesen müssen als überholt angesehen werden.

Auch sind die empfohlenen, selbst entwickelten Verfahren zur Diagnostik und Therapie hinsichtlich ihrer Verlässlichkeit bzw. Insgesamt handelt es sich aber um ein lesenswertes Buch, das all denen, die zweisprachig aufwachsende Kinder mit Sprachauffälligkeiten betreuen, viele Anregungen geben kann.

Mal stellt ein jüngeres stotterndes Mädchen die Protagonistin in einer Erzählung dar. Die Geschichte handelt von Lissi, einem 7-jährigem Mädchen, das sich wegen ihres Stotterns in der Schule nicht am Unterricht beteiligt und keine Freunde hat. Später lernt sie Melanie kennen und deren stotternden Vater, der selbstbewusst mit dem Stottern umgeht und für sie zum Vorbild wird. Die Geschichte hat einen einfachen Handlungsbogen und ist nach meinem Eindruck für jährige Kinder geeignet. Die Autorin hat ein sehr persönliches Buch geschrieben, das stotternde Mädchen ermutigen soll, trotz vorhandener Sprechängste auf andere zuzugehen und den Mut zum Sprechen aufzubringen.

Das ist ihr gelungen. Mit diesem Buch möchte die Autorin neben Fachleuten und Studierenden aus dem Bereich der Sprachtherapie auch Eltern einen Einstieg in das Thema ermöglichen und die vielseitigen Einsatzmöglichkeiten der Unterstützten Kommunikation aufzeigen. Ausgehend von einer Begriffsklärung werden grundlegende Prinzipien und mögliche Zielgruppen beschrieben. Das Diagnostikkapitel listet ausgewählte Verfahren zur differenzierten Einschätzung der sprachlich-kommunikativen Kompetenzen bei Kindern mit sogenannten komplexen Erscheinungsbildern auf und geht auf Besonderheiten der Diagnostik ein.

So muss möglicherweise das Material auf andere Sinnesmodalitäten übertragen werden oder es kommen angepasste Verfahren zum Einsatz, wie z. Ein Kapitel beschäftigt sich mit Therapieansätzen, die den Lautspracherwerb fördern.

Hier bleibt unklar, nach welchen Gesichtspunkten die Methoden ausgewählt wurden. Darüber hinaus ist die stark verkürzte Darstellung der McGinnis Methode wenig informativ. Die spezifischen Verfahren der Unterstützten Kommunikation werden ausführlich beschrieben, so z. Auch für Kinder mit herausforderndem Verhalten, wie z. Kooperationsverweigerung oder Aggressionen eignen sich Formen der Unterstützten Kommunikation.

Symbole und Bilder lassen sich beispielsweise zum Verdeutlichen von Gesprächsregeln oder zum Darstellen des Therapieablaufs verwenden. Die Autorin geht ausführlich auf die Elternberatung ein und gibt Empfehlungen für die Umsetzung der Unterstützten Kommunikation im Alltag.

Alle Kapitel enthalten Hinweise zum Vertiefen des Themas, z. Adressen von Verbänden, Fortbildungsmöglichkeiten und weiterführende Literatur. Anhand von zehn didaktisch sehr gut aufbereiteten Fallbeispielen verdeutlicht die Autorin, wie sie Elemente der Unterstützten Kommunikation in der Sprachtherapie einsetzt, z.

Auch Fragen zur konkreten Umsetzung in der Praxis werden aufgegriffen, unter anderem das benötigte Material oder die Beantragung von Hilfsmitteln. Eine umfangreiche Literaturliste bildet den Abschluss.

Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch, um sich einen Überblick über das komplexe Thema zu verschaffen. Fachleute aus dem Bereich Sprachtherapie können es als Nachschlagewerk oder als Ideenfundus nutzen. Teilweise fehlen Hinweise, nach welchen Kriterien die dargestellten Methoden ausgewählt wurden.

Trotz dieser kleinen Einschränkung regen die gute Lesbarkeit und die anschauliche Aufmachung zur Umsetzung in die Praxis an. Als knapp gefasstes Taschenbuch richtet es sich offenbar nicht primär an Psychologen und Ärzte, sondern an Therapeuten, Pädagogen oder einfach Menschen, die sich für das Thema interessieren. Durch die Gliederung ist es angenehm überschaubar und zügig zu lesen. Leider bleiben die Kapitel zu Symptomatik, diagnostischen Kriterien und Komorbiditäten sowie dem aktuellen Forschungsstand hinter dem in der Einführung formulierten Anspruch der Autoren deutlich zurück.

Aus neuropädiatrischen Blickwinkel ist der Begriff Komorbiditäten in Bezug auf einige in Zusammenhang mit Autismus auftretende Erkrankungen problematisch, da die Autoren hier neben echten Begleiterkrankungen auch für den Autismus ursächliche Störungen wie genetische Erkrankungen aufführen. Ein Hinweis auf weitere behandelbare Stoffwechselerkrankungen, z.

Folatrezeptordefekt oder Störungen des zerebralen Kreatinstoffwechsels, die zu einem Autismus führen können, fehlt. Hier gelingt den Autoren eine plastische Darstellung, die hilfreich zur Eingrenzung des Verdachts auf Vorliegen einer autistischen Erkrankung sein kann und auch einen guten Überblick zu modernen therapeutischen Konzepten und der Prognose im Erwachsenenalter bietet.

Somit kann das Buch therapeutisch oder pädagogisch interessierten Lesern empfohlen werden, die sich scheuen, entsprechende Informationen selbst aus dem Internet zu recherchieren. Dieser Ratgeber zum Thema Schwerhörigkeit und Tinnitus wendet sich nicht allein an Betroffene sondern ausdrücklich auch an Personen des familiären und sozialen Umfelds.

Einleitend stellt die Autorin, die in Berlin eine HNO-Facharztpraxis betreibt und insofern für diese Thematik besonders prädestiniert ist, Grundlagen der Akustik dar, soweit sie für das Verständnis der folgenden Kapitel erforderlich sind.

Im folgenden Abschnitt werden der aktuelle Entwicklungsstand herkömmlicher und implantierbarer Hörhilfen sowie deren Indikationsgebiete dargestellt. Die beiden letzten Kapitel sind dem akuten und dem chronischen Tinnitus und dessen Behandlung gewidmet.

Ein Literaturverzeichnis, einschlägige Internetadressen sowie ein Sachverzeichnis runden das Buch ab. Alle Kapitel sind, wie es sich für einen Ratgeber gehört, reichlich mit Fallbeispielen, praktischen Hinweisen und Tipps versehen.

Insgesamt ist es der Autorin gut gelungen, das Fachwissen auf das Niveau der Leserzielgruppe zu transformieren. Dies entspricht dem aktuellen Verständnis vom Altershören und ist eine wichtige Präventionsbotschaft für die breite Öffentlichkeit, speziell für die Generation der MP3-Hörer.

In diesem Kontext hätte man noch auf die besondere Bedeutung der genetischen Prädisposition hinweisen können, auf die man — anders als beim Umgang mit exogenen Noxen — leider keinen Einfluss hat. Die Vereinfachungen von Sachverhalten und die Einführung von Abstraktionen sind bei einem Ratgeber wie dem vorliegenden sicher erlaubt und zum besseren Verständnis vielfach auch erforderlich. Auch ist die Behandlung des Stapediusreflexes im Falle einer Innenohrschwerhörigkeit wie auch die Darstellung der Kausalität bei der Entstehung von otoakustischen Emissionen nicht ganz schlüssig.

Doch alles in allem erfüllt das Ratgeberbüchlein von Karin Kippenhahn seinen Zweck, Menschen mit Hörproblemen und deren persönliches Umfeld sachgerecht und doch verständlich zu informieren.

Damit ist das vorliegende Buch eine gute Informationsquelle primär für alle, die selbst unter Hörproblemen leiden. Aber auch Familienangehörige und soziales Umfeld können von der Lektüre profitieren für den Umgang mit Menschen mit Hörstörungen und für deren Verständnis. Sei es, um sich mit Sachverhalten und Hintergrundwissen rund ums Hören vertraut zu machen oder um sich geeignete Erläuterungs- und Beratungsstrategien für die tägliche Praxis anzueignen, die die Autorin hier anbietet.

Neuerungen findet man u. Das Heft informiert durch Fragen und Antworten über das Erscheinungsbild und mögliche Ursachen einer myofunktionellen Störung. Dabei werden alle wichtigen Problembereiche kurz und allgemein verständlich dargestellt und ein Fokus auf die korrekte Zungenruhelage, den Mundschluss und ein korrektes Schlucken gelegt.

Hier werden dem Leser durch sog. Hier findet sich ganz klar das myofunktionelle Therapiekonzept nach Kittel [Kittel A. Schulz Kirchner; ] wieder. Werden Eltern und Betroffene in der Praxis mit weiteren Methoden konfrontiert, finden sie in diesem Ratgeber keine Informationen hierzu. Der Aufbau ist zudem in seiner Stringenz nicht immer nachvollziehbar und lässt eine wissenschaftliche Herangehensweise vermissen. Zu Beginn werden hohe Erwartungen geweckt, wenn fast alle Personengruppen mit orofazialen Störungen z.

Spaltbildung oder Morbus Down-Syndrom und Dysphagien angesprochen werden. Diese werden nicht erfüllt im Hinblick darauf, dass der Fokus auch laut Titel eindeutig bei myofunktionellen Störungen liegt.

Wer eine vorherige Auflage nicht besitzt, für den könnte es eine Überlegung wert sein, ihn in Auszügen zur Unterstützung der häuslichen Übungen bei der MFT n. Auch in der Einem einführenden Diagnostikteil inklusive Befund- und Anamnesebogen folgen Erläuterungen zu möglichen Ursachen einer MFS sowie orofazialen Störungsbildern, bei denen eine Behandlung nach dem vorliegenden Konzept sinnvoll ist. Der Hauptteil des Buches widmet sich der Therapie: Das umfassende Übungsprogramm ist gut verständlich und klar strukturiert aufgebaut.

Alle Übungen werden detailliert beschrieben und Wichtiges hervorgehoben, sodass das Programm auch für Therapieanfänger gut geeignet ist. Zudem gibt die Autorin immer wieder Beispiele zur kindgerechten Durchführung. Ergänzt und veranschaulicht werden die Anleitungen durch Fotos und Übungstabellen. Auch Übungen zur oralen Wahrnehmung wären eine sinnvolle Ergänzung. Kittel seit ihrem Erscheinen vor ca. Wie unterschiedlich doch Erfahrungen sein können: Auf dem Klappentext des Buches liest man: Sprichst du denn Gebärdensprache?

Das vorliegende Buch ist die veröffentlichte Fassung einer Magisterarbeit aus dem Fachbereich der Ethnologie. Hörschädigung und Hörgeschädigte unter ethnografischen Gesichtspunkten zu betrachten, hat einerseits einen gewissen Reiz und kann andererseits Fächern, die sich von ihrem fachlichen Auftrag her damit beschäftigen — beispielsweise Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik, HNO-Heilkunde oder Pädaudiologie — Denkimpulse geben.

Der Aufbau des Buches entspricht der grundsätzlichen Gliederung einer Magisterarbeit Ausgangsanalyse, Forschungsdesign, Ergebnisdarstellung, Diskussion. Dazu werden 3 Veröffentlichungen [Fink , Bisgaard und Erhardt ] herangezogen. Dass die Publikation von Fink auf dem Erkenntnisstand von Anfang der 90er Jahre basiert, wird dabei nicht reflektiert. Mit anderen Worten, es fehlt ihnen an der Leichtigkeit, an der Selbstdistanz, an der Distanz gegenüber dem Ich und seiner grimmigen Entschlossenheit, andere auf die eigenen Konturen zurechtzustutzen.

Es gibt nur den selbsttranszendierenden Humor einerseits oder das Machtspiel des Ego andererseits. Aber wir haben uns für die Macht des Ego und die politisch-korrekte Gedankenpolizei entschieden; wir sind unerbittliche viktorianische Reformer, die behaupten, die Bürgerrechte zu verteidigen, messianische Denker des neuen Paradigmas, die den Planeten retten und die Welt heilen wollen.

Jeder dritte Amerikaner hat es sich zur Aufgabe gemacht, seinen Mitmenschen zu verbessern und zu erheben, üblicherweise mit Gewalt; dieser messianische Wahn ist unsere Volkskrankheit.? Vielleicht sollten wir alle ein Kilo Ego gegen zehn Gramm Lachen eintauschen. Krishnamurti spricht von "puren Reaktionen eines konditionierten Geistes".

Tapfer, aufrecht, ehrlich, unverzagt. Ja, - es stimmt: Als ich das hinterher las, sind bei mir eigenartige Gefühlserinnerungen aufgetaucht. Einmal den Schmerz aushalten zu müssen ohne sich im Schmerz durch Tränen auszudrücken, weil Tränenlose Tapferkeit ein Erziehungsmittel ist, und ein anderes mal den Schmerz zuzulassen und die Konsequenzen zu tragen, ungehorsam gegenüber einer Autorität gewesen zu sein.

Das ganze Universum steht in einer unaufhörlichen Interaktion. Man kann nicht sagen: Dies ist ein Felsen. Man kann nur sagen: Dort sitzt, lehnt, steht, fällt ein Felsen Robyn Davidson Diese Ureinwohner sehen die Dinge im Kontext und nicht isoliert, wie wir das tun.

Alles steht in Relation mit etwas anderem und mit dem Ganzen. Nötigenfalls wäre ich auch schon mit einer Erläuterung zufrieden, was Sie mit dem Form- und Namenlose verbinden, auf welcher ontologischen Ebene Sie es verorten der eines Autos oder der eines rosaroten Einhorns?

Aber wenn alles eins ist, dann ist natürlich unio mystico gleich Erleuchtung. Das Wunder eines Wir Quelle: Vertieft man sich in die eigene Unendlichkeit, werden die kleineren Ichs und die Ansprüche aufgehoben, in einer Öffnung zum eigenen wahren Selbst, zum ursprünglichen Antlitz, welches nichts anderes ist als die radikal Erste Person des gesamten Kosmos, die Erste Person welche aus allen ersten Personen schaut, hoch oder niedrig, heilig oder profan — die Erste Person, welche eben jetzt diesen Satz liest — und wenn ich wahrhaft zur Ersten Person erwacht bin und sie realisiert habe, habe ich das Selbst von allem gefunden.

Als reiner Zeuge bewegt sich Shiva nicht, kann sich nicht bewegen, weil Shakti ihm den Atem genommen hat. In diesem Augenblick, welcher dieser Augenblick ist, ist alles wahrhaft zu Ende. Was für Traumtänzer sind wir doch alle! Beim Einnehmen unserer natürlichen Perspektiven geht es allein darum, durch unsere Träume hindurchzugehen und zum EINEN zu erwachen, für den diese natürlichen Perspektiven unendliche Spiegelungen seines eigenen ursprünglichen Antlitzes sind.

Der einzige Grund dafür, dass du all diese Perspektiven einnehmen kannst ist der, dass du keine von ihnen bist, sondern die unermessliche Leere und Öffnung, in welcher sie alle erschienen, und die unermessliche Fülle oder das Leuchten, durch welche sie alle erstrahlen. Das Universum ist zusammengesetzt aus Perspektiven, welche du eingenommen hast, um ein kosmisches Schachspiel mit dir selbst zu spielen.

Der Kosmos besteht aus bewussten Wesen, und jedes einzelne von ihnen ist das eine und einzige, nicht-lokale und nichtduale, Erste Person, welchem die Perspektiven als seine eigenen Spiegelungen erscheinen, seine eine und einzige Zweite Person berührend und liebend, und jede und alle Dritte Personen umwerbend, und alle sind sie wiederum die eine und einzige Erste Person, welche jetzt gerade liest.

Falls nicht, dann steckst du fest im schäumenden Strom, und alles um dich herum entsteht entsprechend der AQAL Matrix deiner eigenen natürlichen Perspektiven Oh, so viele Fragen auf einmal Das "Form- und Namenlose" ist aber keine Verallgemeinerung, sondern - ontologisch definiert - tatsächlich "der" Autor, jene "Substanz", die dieses Universum beseelt, belebt, beatmet Deshalb geht es bei der Präsenz auch nicht um mein "Erachten", sondern um die Gewissheit dieser Identität, die sich als das intimste SELBST entdeckt und erfährt - und diese Wirklichkeit bleibt als Projektion erinnerbar und kann - meditativ fokussiert - immer neue "Qualitäten" offenbaren.

Almaas, Essenz, anschaulich beschrieben Das "Ich" wird immer dann zu einer Projektion, wenn es sich selbst auf den Regisseursessel setzt und als eigene autoritäre Wesenheit betrachtet. Diese Erfahrung ist in unserer Kultur die Norm.

Voll bewusst wird sie allerdings erst dann, wenn in der "projektionsfreien Zone" das "Ich-ich" als ursprüngliche Quelle, Ursache und Manifestation der Schöpfung jedes ewigen Augenblicks auftaucht.

Also erschuf ich die Welt, damit sie mich findet. Offenbar liegt der Vorstellung die empfundene Notwendigkeit zugrunde, das Universum als "Schöpfung" im engeren Sinne zu begreifen - ein sich aus sich selbst heraus erschaffendes Universum, egal in welcher Weise, scheint nicht in der Reichweite der Vorstellungsmöglichkeiten weder Anaximanders noch anderer Schöpfungsapologeten zu liegen.

Was die Beseelt-, Belebt- und Beatmetheit des Universums angeht - Spinoza hat dazu ja einiges geschrieben - so muss ich immer an eine Antwort denken, die ein Taoist einmal auf die Frage gab, woher er wisse, dass es dem Fisch im Wasser gut ginge. Woher kommt diese "Gewissheit der Identität"? Hat er - haben Sie - irgendeine Art von Evidenz? Oder geht es wirklich nur um das Empfinden, das sich niemals um eine wie auch immer geartete Faktizität scheren muss?

Ich bin seit gut 40 Jahren Zenpraktiker und habe nie etwas anderes gefunden als eine weitere Zwiebelschale. Und das Rauschen der Stille. Aus meiner Sicht ist solch eine Zuschreibung nichts als eine weitere Falle. Hat dem Ramakrishna - oder irgendeinem anderen, der üblicherweise als Erleuchteter gilt - das Formlose die Feder geführt? Bemerken Sie, dass "Formlosigkeit" nicht mit "Absicht" kombinierbar ist? Wenn Sie Absichten unterstellen, implizieren Sie Eigenschaften.

Das betrifft nicht nur die Esoterik. Unsere drei Gesetzesreligionen leben von dieser "gemischten Transzendenz", die auf der Theorieebene eine vollständige sein soll, in der Praxis aber trotzdem immanent ist absolute Transzendenz könnte keine immanenten Wirkungen hervorrufen.

Sie meinen, wir nehmen diese Sachverhalte nur nicht wahr, weil unsere Wahrnehmung nicht darauf konditioniert ist? Es ist allerdings ein Unterschied, ob wir über immanent gedachte Sachverhalte sprechen, die dann auch prinzipiell sinnlich, letztlich wissenschaftlich, zugänglich sind, oder über transzendent gedachte Sachverhalte, deren Existenz reine Spekulation bleibt.

Ein Fels sitzt, lehnt, steht, ohne zu sein? Das Problem besteht wohl darin, dass "ist" auch eine kategoriale Zugehörigkeit transportieren kann: Sprache wird nie letzte Eindeutigkeit erzielen, aber das ist nicht schlimm.

Denn Ihre Behauptung selbst wäre ja nur eine Konstruktion der Realität! Islamijaa schrieb am Man sollte sich der zweifachen Natur stets bewusst bleiben. Die absolute- und die relative Seite der Wirklichkeit gleichermassen würdigen.

Ich übe den Kriya, seit etwa 12 Jahren. Das ist ein in Indien hoch respektierter, Jahrhunderte alter klassischer Meditationsweg, der von Swami Vivekananda und seinen Nachfolgern in die westliche Welt getragen wurde.

Wie zu meist üblich fing es mit Klarträumen an. Ich habe aber selten die Gelegenheit mit Gleichgesinnten darüber zu reden. Sie denken dualistisch, in beispielsweise, entweder oder Kategorien. Hier geht es um Überwindung des Dualismus und reinem Materialismus, hin zu einem sowohl als auch oder weder noch. Vielleicht kommen wir so der Sache näher? Nunja Frau Nil, dann kommen wir der Sache "sowohl näher als auch nicht".

Oder die Sache hier hat "weder einen Sinn noch hat sie einen Sinn ": Natürlich ist der entscheidende Unterschied, ob wir nur das als Wirklichkeit anerkennen, was jedes durchschnittlich befähigte Individuum empirisch nachvollziehen kann, oder ob wir auch in Betracht ziehen, dass es jenseits dieser auf Verwertung ausgerichteten fragmentarischen Versuchsanordnung wirksame Dimensionen gibt, die zwar erfahrbar, aber nicht ohne weiteres wiederholbar sind, weil sie nicht auf Projektionen basieren.

Insofern beinhaltet die Einordnung ihrer Existenz als "reine Spekulation" bereits ausdrücklich diesen reduzierten Wissenschaftsstandpunkt. In meditativer Fokussiertheit habe ich es häufig als hilfreiches Symbol erlebt, das die vibrierende Spannung von Wahrnehmung und Wahrgenommenwerden lebendig und freudvoll ansteigen lässt. Wenn ich daraufhin in die Flut Ihrer übermächtigen Gedankenwelt eintauche, um darin nach dem Schlüssel zu suchen, sehe ich mich allerdings schon nach kurzer Zeit wieder ans rettende Ufer zurückschwimmen, völlig erschöpft und ausgepumpt Ja, wirklich nur darum!

Weil Sie nur darin erkennen und erkannt werden können! Und DAS seine Stimme erst erhebt, wenn sie die letzte Zwiebelschale übergeben und in die "Mitte des Herzens" gelangt sind - sehnsüchtig erwartet!!! Diese Sätze gelten alle nur in unserem System, was sie real bedeuten wissen wir nicht. Wenn sie ein Buch, eine Geschichte schreibe und mit dem Satz: Sonst wäre es ja zu leicht.

Doch "in der Mitte des Herzens" ist jede Zwiebelschale die letzte Die neben der sog. Erst die exakte Beobachtung einer bestimmten Teilcheneigenschaft zwingt diese zum Erscheinen. Die alternativen Realitäten werden vom Beobachter ausgeblendet, so dass nur noch eine übrig bleibt. Der Beobachter hat diese Wirklichkeit also tatsächlich "erschaffen", indem er sie aus einer Vielzahl paralleler Realitäten bewusst oder unbewusst "ausgewählt" hat.

Bedenken wir das wir von den mehr als Mrd. Bits die auf jeden von uns pro Sekunde einprasseln, wir nur herausfiltern. So ist klar, das dieser Filterprozess unseres Bewusstseins uns mit der Realität konfrontiert die wir aussuchen. Dies wird besonders deutlich wenn sie ein schreiendes Baby beobachten. Geben sie ihm einen Schlüsselbund in die Hand hört es in der Regel sofort auf zu schreiben und sein Bewusstsein ist plötzlich ergriffen von einer ganz neuen Realität.

Der Schmerz ist augenblicklich ausgeblendet. Dies ist auch der Grund weshalb Schwangere plötzlich nur noch Schwangere treffen und sich permanent wundern das plötzlich so viele schwanger sind.

Kaufen Sie ein neues vielleicht rotes Auto wundern sie sich wie viele rote Autos es plötzlich gibt. Unser Bewusstsein schafft die Realität nicht unser Verstand. Wenn wir uns vornehmen ganz fest an etwas zu glauben, es uns ganz standhaft wünschen, dann werden wir feststellen, dass genau das Gegenteil passiert.

Je intensiver wir versuchen mit positiven Denken, mit Gebeten oder Glaubenssätzen unser Schicksaal zu beeinflussen umso mehr geraten wir in die Polarität und es passiert uns das Gegenteil dessen was wir wollen. Dies liegt daran, dass alles was wir uns über den Verstand wünschen auf dem Bewusstsein beruht das wir das was wir uns wünschen nicht haben.

Wir zementieren also mit jedem Wunsch unser Bewusstsein des Mangels. Entsprechend der oben beschriebenen Resonanzgesetze bekommen wir genau das gespiegelt- Mangel. Je mehr wir uns Ruhe und Frieden wünschen umso mehr Unnruhe tritt in unser Leben. Erst in den höheren Stufen der Bewusstseinspyramide wird der Ausschlag der Polaritätspendels geringer. Das Pendel bewegt sich auf einer Bahn die wie die Pyramide aussieht. In der Spitze ist es aufgehängt. Bewusster zu sein bedeutet immer freier zu werden von den Ausschlägen der Polarität.

Hinter dem Abbild meiner Seele leuchtet es - Morgenlicht - Dasein ist - ohne Zeit ewiglich - ein Pinselstrich Und das, was ich gegenwärtig ergreife ist auf geheimnisvolle Weise längst schon geschehen.

Nirwana Wenn Seelen im Nirwana schwingen, kein Wort von ihnen zu Dir dringt, Du Dich erhebst, ein Lied zu singen, wie es dort sei, so rat' ich unbedingt: Prüfe Dich, und prüfe was Du lehrst und prüfe jedes Deiner Worte, Du sprichst von dem, was Du verehrst, und sprichst vom unbekannten Orte.

Frei in Anlehnung an J. Sartre Du bist immer noch das, was du gerade zu sein aufhörst, und bereits das, was du werden wirst; Du lebst dein Sterben und stirbst dein Leben, und fühlst, dass du, du selbst und doch ein anderer bist. Das Ewige ist in einem Atom gegenwärtig. Materie ist endlich, ansonsten wäre ja die Gravitation nicht endlich. Also ist die Ewigkeit nicht in der materiellen Welt! Die Bewegung ist nicht Materie, doch jede Bewegung ist sichtbar an Materie, also wohnt die Ewigkeit auch nicht in der Bewegung!

So ist die Materie und ihre Bewegung nur ein Bild eines Verursachers, so liegt allem erscheinen eine Ursache, und das für die Ewigkeit. Die Physik wird schon seit Jahrzehnten von einer gewaltigen Revolution erschüttert. Eine junge, brillante Theorie hat sich bereits schon daran gemacht, unsere vertrauten, aber Teilweise veralteten Vorstellungen über unser Universum mit Hilfe einer neuen Mathematik von grosser Geschlossenheit und Eleganz zu erneuern.

Noch sind nicht alle Fragen, die diese Theorie aufwirft, restlos geklärt, doch ist der Aufruhr, den sie unter den Physikern entfacht hat, überall spürbar. Die Superstring Theorie, ist in jeder Hinsicht ein Wunder, sagte er.

Wahrscheinlich werden wir zu einem völlig neuem Verständnis von Raum und Zeit gelangen; Superstrings ist die dramatischste Theorie seit der Entdeckung der Allgemeinen Relativität, sagte er weiter. Demokrit prägte das Wort: Niemand hat diese Strings je gesehen, da sie viel zu winzig sind, um beobachtet werden zu können ungefähr Milliarden Milliarden mal kleiner als ein Proton. Der Stuperstring -Theorie zufolge schien die Welt bisher nur deshalb aus punktförmigen Teilchen zu bestehen, weil unsere Messinstrumente zu grob sind, um diese winzigen Strings sichtbar zu machen.

Das Selbst ist nicht mehr länger? Es hat nicht mehr die? Freiheit', sich diesem Ruf zu widersetzen. Auf dieser Stufe ist das Selbst nur dann frei, wenn es diese globale Perspektive mit berücksichtigt. Und das ist die wahre Bedeutung von Autonomie: Ich bin nur dann von geringeren Motivationen befreit - frei von egozentrischen und ethnozentrischen Vorurteilen - wenn ich aus einem weltzentrischen Bewusstsein heraus agiere. Autonomie bedeutet nicht, die Freiheit zu tun, was immer ich will; es bedeutet die Freiheit, vom tieferen Raum eines postkonventionellen Bewusstseins heraus zu agieren.

Und so, mit der Evolution des Bewusstseins von einer pluralistischen Weltsicht wo das Selbst radikal einzigartig und daher oft isoliert ist hin zu einer Weltsicht des Integralismus wo das Selbst die moralische Forderung globaler Gerechtigkeit und Fairness anerkennt , bewegt sich das Selbst von einem Standpunkt des Individualismus hin zu dem der Autonomie Diese Stufe, die das individualistische Selbst und seine Entfremdung transzendiert, gehört zum Heilungsprozess!

Buch, das noch unveröffentlicht ist, kann man auf den Seiten ff. Man kann auch sagen, dass dieser unendlichen Relativität eine einzige Wirklichkeit zugrunde liegt, eine totale Symbolik, die einzig auf sich selbst als Seins-Ursprung alles Seienden verweist, die weder als Sein noch als Nicht-Sein beschrieben werden kann.

Erstere charakterisiert die negative, letztere die positive Seite derselben Wirklichkeit. Erstere geht aus vom Erlebnis der Vergänglichkeit, Augenblicklichkeit, der zeitlichen und räumlichen Relativität, - letztere vom Erlebnis des Zeitlosen, des Absoluten, der Ganzheit.

Govinda, Grundlagen tibetischer Mystik, S. In der tibetischen Mystik wird dieser Sprung als Ekstase beschrieben, die von Himmelstänzerinnen Dakinis inspiriert wird. Die Gewalt und Macht dieses Durchbruchs Oder geht es eher um das Unterbewusstsein? Und wenn Freiheit da ist, wo der Geist des Herrn ist, was ist dann dort, wo die Unfreiheit ist? Ist der Geist des Herrn nicht überall?

Und die Antwort ist: Im unendlichen, allseitig-strahlenden Bewusstsein Mani, das kostbare Juwel, kann aber nur im Lotos des eigenen Herzens padma gefunden werden. Im Sufismus ist es die unschätzbare Perle oder auch das Wahre Ich: Latifa Haqqiya , Beziehung. Sie ist der persönlichste intime Aspekt von einem selbst. Jeder erkennt sofort, was sie ist, wenn er ihr zum ersten Mal begegnet.

Richard Phillips Feynman — Leighton, Matthew Sands, Vorlesungen über Physik 2: Elektromagnetismus und Struktur der Materie. Definitive Edition, Band 2, München , S. Weil selbst das kleinste Lichtquantum Photon mit sich selbst interferieren kann, d. Was wir als Einzelheit oder Besonderheit sehen, ist also im Ursprung immer ein Ganzes und identisch mit sich selbst. Wir sehen Maya in seiner unendlichen Vielfalt; dabei ist Maya lediglich eine einzige Reflexion ihrer Quellsubstanz - one infinite substance Spinoza.

Deshalb ist für den Lichtkünstler James Turrell Licht weniger etwas, was offenbart, sondern die Offenbarung selbst. Hinzu kommt der Beobachtereffekt, der nicht nur Wahrscheinlichkeiten Quiff verändert, sondern den Beobachtungsgegenstand ins Sein bringt und dadurch quasi erst erschafft.

Wenn wir also etwas haben wollen, was wir anschauen können, erschaffen wir augenblicklich ein scheinbares Objekt, von dem wir uns als der scheinbare Beobachter unterscheiden können. Beobachtung an sich ist insofern eine Funktion der Dualität, wenn die Differenzierung des Lichts beabsichtigt wird. Da der dunkle Ursprung des Subquantenfeldes aus sich selbst heraus permanent Licht erzeugt, bestünde allerdings auch die Möglichkeit, Licht nicht als Objekt zu beobachten, sondern im Sein dessen, was wir ja auch überwiegend sind, auch einfach dieses Licht zu sein.

Dieses sprachlich komplexe Gebilde beschreibt den Unterschied von Beobachtung und Gewahrsein dessen, was da ist und was ein Auge nicht sehen kann, wenn es auf sich selbst blickt. Paul Celan Das Licht zu sein ist identisch mit das "Nichts" zu sein, unteilbar, unsterblich, mit dem unendlichen Potenzial aller Möglichkeiten in Verbindung stehend und doch immer den Weg der geringsten Wirkung wählend.

Wer sehen will, hat Absichten und bildet sich ein, nur zu seinem eigenen Vergnügen zu leben. Deshalb sucht er nach einem eigenen besseren Weg aus lauter Unkenntnis über seine wirkliche Identität und seine Möglichkeiten. Und wenn dieser Weg im Einklang mit dem Weg des Lichts ist, dann schreibt er den Erfolg seinem privaten Strategiekonto zugute. Verläuft der gewählte Weg aber quer zum Unvermeidlichen, beginnt eine fieberhafte Fehlersuche.

Viele Menschen kommen aus dem Grübeln, Tricksen, Ausprobieren und der Sucht, zu eifern und perfekt zu sein, nie heraus. Wer aber begreift, dass er bereits als vollkommenes Lichtwesen gelebt wird, wer könnte da noch Absichten haben?

Wenn ihr euch erkennen werdet, dann werdet ihr erkannt, und ihr werdet wissen, dass ihr die Söhne des lebendigen Vaters seid. Wenn sie zu euch sagen: Es hat sich erzeugt, und es hat sich in ihrem Bild offenbart. Ohne Wunsch und in grosser Verwunderung schrieb ich das Buch "Ich bin erleuchtet und es ist gar nicht so schlimm wie ich dachte" Jetzt begegnet mir das Wort "Erleuchtung" öfter.

Dann wird die Zeitschrift: Der Palikanon ist da ein bisschen konsistenter, finden Sie nicht? Schätze aus Gold und Edelsteinen gelten mir gleich Ziegeln und Kieselsteinen, und feinste Seidenkleider sind mir nichts anderes als Bettlerlumpen. Die Weisheitslehren der Welt: Die höchsten Konzeptionen von Emanzipation entlarve ich als goldenglänzende Schlieren in einem Traum und den heiligen Weg der Erleuchteten als das Spiegelbild von Blumen in einem Auge.

Die Kategorien 'wahr' und 'falsch' kommen mir vor wie der Schlangentanz eines Papierdrachens, und die Spuren von Aufkommen und Untergang von Glaubensüberzeugungen verlieren sich wie Staub im Wind. Viel zu kompliziert für unmittelbares Erleben. Und daher meine Frage, und das ist eine echte und ernstgemeinte Frage: Nil, die Stringtheorie mit und ohne super ist mitsamt ihren Varianten schon längst langweiliger Mainstream und gilt auch ohne definitiven Beweis mehr oder weniger einhellig als Standardmodell der Kosmologie.

Die wirklich aufregenden neuen Sachen der Kosmologie wie dunkle Energie, Phantomenergie, Geistermaterie, generalisiertes Chaplygin-Gas oder plötzliche Zukunftssingularitäten sind weitgehend unabhängig von Stringtheorien. Wenn Sie sich ein bisschen einlesen wollen, www. Das kann man sich übersetzten, wenn man nicht alles wortwörtlich nimmt, sondern hermeneutisch an die alten Texte herangeht. Wichtig ist nicht welchen spirituellen Weg man einschlägt, sondern ob wir in der Lage sind, das Beste davon an die heutigen Begebenheiten anzupassen in der Lage sind.

So ist man nicht gezwungen andere Weltsichten aus zu sperren. Im Gegenteil kann durch so eine Herangehensweise, die Menschheit, in einer übergeordneten tieferen Ebene integriert und aufgehoben werden. Differenzieren um zu integrieren, nicht differenzieren um auszuschliessen. Mein Glauben ist der holistische Panpsychismus. Ich denke dass die Wirklichkeit aus GanzenTeilen zusammengesetzt ist.

Ganze die zugleicht Teile von grösseren Ganzen sind. Ein Holon hat eine innere Dimension, eine äussere Dimension, eine individuelle Dimension und eine kollektive Dimension. Ich dachte es interessiert vielleicht die Leser, welche zuvor noch nicht mit Strings vertraut waren und eher noch mit dem mechanistischen Weltbild zu kämpfen. Als einstieg ist Michio Kaku ein sehr guter Erzähler und gegen Atomkraft.

Ich interessiere mich sehr für die morpischen Felder von Rupert Sheldrake. Eine sehr persönliche Frage! Was Sie, lieber Lethe, für zu "kompliziert für unmittelbares Erleben" halten, beinhaltet die Vorstellung, dass verbale Symbolik und Erleben empirisch 1: Was für eine erkenntnistheoretische Reduktion!

Insofern geht es nicht um empirische Faktizitäten irgendwelcher Zitate, sondern um ihre Wirksamkeit als symbolischer "Pointer" Deshalb sind Glauben und Vertrauen auf Autoritäten die falschen Kriterien, weil die "Sicherheit", nach der Sie fragen, nicht delegierbar ist. Nil, ich stehe der Idee des Panpsychismus durchaus aufgeschlossen gegenüber, auch da, wo er sich klar synkretistisch zeigt.

Probleme sehe ich nur, wenn dieses "Beste" der unterschiedlichen Quellen inhaltlich inkompatibel ist und trotzdem zusammen gezwungen werden soll. Das mag für eine oberflächliche Esoterik, die sich damit begnügt, zusammen zu fühlen, was unvereinbar ist, kein Problem sein. Das ist dann aber auch genau die Esoterik, die nicht ernst genommen wird, weil sie selbst die Unterschiede nicht ernst nimmt.

Ernstzunehmende Esoterik muss Ansprüchen an Logik und Konsistenz genügen. Wenn die Behauptung oder das Empfinden schon der Beweis ist, fängt die Beliebigkeit an zu tanzen, behauptet oder empfunden kann alles werden. Viele Esoteriker scheint das nicht zu scheren, solange sie nur Geld damit verdienen können. Das sind in meinen Augen aber nur Kaufleute, und sonst gar nichts. Man nimmt ihre Existenz zur Kenntnis und tut so, als wäre alles wie gehabt. Von daher ist derartige Aufklärung sicher notwendig.

So stehen sich "Beweis" und "Tanz" gegenüber Und was spricht gegen "Beliebigkeit"? Es gibt keinen Plural. Was als solcher erscheint, ist nur der Singular, mehr als einmal wiederholt. Wem, lieber Lethe, wollen Sie also irgendetwas beweisen? Ein aufzeigen wie diese auf eine Sinnvolle Art und Weise in einem Gesamtbild zusammen passen, ohne die Wahrheiten derer mit dem Bade auszuschütten.

Noch einmal Panpsychismus ist keine Esoterik sondern eine Kosmologie. Das sollten Sie eigentlichen wissen. Nun, gerne wird darauf die Antwort gegeben: Logik beweise sich durch sich selbst. Es ist also leicht nachvollziehbar, das diese Antwort: Nur w i e erfährt man es? Wie erfährt man die Richtigkeit von Logik? Das ist die eigentliche Frage!

Man erfährt die Richtigkeit von Logik weder durch sie selbst, sondern einzig und alleine durch das Wahrheitsempfinden. Und dieses, das ausgebildet haben von Wahrheitsempfinden, ist nun allerdings etwas, was nichts mit Intellekt zu tun hat, sondern mit seelisch-geistiger Reife durch Erfahrung — und zwar ganz alleine durch Erfahrung, die aus Leid gewachsen ist, welcher keinerlei Hybris anhaftet; man könnte durchaus auch sagen: Synkretismus impliziert sachlich, dass sich das neue System von seinen Quellsystemen abhebt, sonst wäre es nämlich überflüssig.

Panpsychismus kann als Philosophie genau so Grundlage einer Kosmologie wie einer Religion wie einer esoterischen Interpretation der Welt sein, es ist aber aus sich selbst heraus nichts davon sondern einfach nur Philosophie. Prämissen werden sakrosankt gesetzt, und als Regeln werden Empfindungen verwendet.

Damit ist grün gleich violett, hoch gleich tief und allgemein alles gleich allem, wenn es nur als gleich empfunden wird. Das ist ein weites Feld, in dem sorgfältig argumentiert werden muss.

Wir können das gerne tun, allerdings vermute ich, dass dies den Rahmen dieses Blogs sprengen würde. Sie haben die Wahl, lieber Lethe! Sie können sich im "Paradies der Selbstbezüglichkeit" in Harmonie dem Sein hingeben oder - im Glauben an die Trennung - die Fragmente selektiver Hirngespinste attackieren, um sie ihrer privaten Verwertung zuzuführen.

Bonne Chance und toi, toi toi! Ist doch wohl nicht Ihr Ernst! Es ist vollkommen wurscht, was für Zeichen Sie verwenden. Aus einem linken Ohr und aus einem rechten Ohr werden zusammen zwei Ohren resp. Und zudem ist es entscheidend, welches Zahlensystem Sie voraussetzen. Aber selbstverständlich können Sie ein anderes System verwenden, wie z. Die logischen Operationen bleiben gleich. Auch hier würden Sie aus sechs Ohren keine Nasen erhalten.

Und sagte er, er schlachte und schäle sein Huhn, wenn er einen Apfel pflückt und schält, so wäre das sogar sehr logisch! Sie können gar nicht anders, als Schlüssigkeit und Richtigkeit zu empfinden, weil Sie sich in ein erfassendes Verhältnis setzen müssen. Wenn Sie das aber nicht tun, und so weit Sie das nicht tun, solange exitiert ja überhaupt der Beurteilungsgegenstand für Sie nicht! Wenn Sie nun aber vielleicht zu der Begrifflichkeit Wahrheitsempfinden aus individuellen Gründen entsprechend individuelle Affirmationen beistellen, so sollten Sie prüfen, ob Sie damit nicht die Logik selbst verlassen und deswegen zu Schlüssen kommen, die nicht konsistent sind.

Ich denke eine solche Wirkungskraft als Masse, bezüglich Kontrolle, das Bewusstsein zu lenken, darf man nicht übersehen. In diesem Konzern wird eine Zukunft geschmiedet auf Basis der totalen Begutachtung und Assimilation auf freiwilliger Grundlage die alles bisherige in den Schatten stellt.

Es wird überhaupt nicht mehr möglich sein, eine eigene, den eigenen Bedürfnissen entsprechende, innere Autonomie auszubilden. Die Voraussetzung jedoch von einer inneren Freiheit zu einer Autonomie, das dem Ideal entspricht in Bezugnahme auf Wilber, ist jedoch nur möglich etwas zu transzendieren, wenn zuvor in einem Ichbewusstsein auch eine innere Autonomie ausgebildet ist. Was, so frage ich? Soll denn transzendiert werden, wenn es nichts zum transzendieren gibt? Je freier ein Wesen ist, um so mehr kann es vergangene Wirklichkeiten tanszentieren A.

Whitehead Ich glaube die Zukunft wird genau das Gegenteil dessen erschaffen, was ursprünglich als integrale Spiritualität galt. Wenn ich mich im Internet umsehe, bestätigt es meine Voraussicht. Persönlich will ich dazu sagen, als ich auf Mein Projekt: Integrale Vision leben diese Webseite klickte oder www.

Das ist jetzt schon Religion für diejenigen Menschen die auf der Suche nach spirituellen Autoritäten sind … eben, weil keine innere Freiheit entwickelt und gelebt wurde.

Dazu bedarf es mehr als…. Ich bin soweit einverstanden mit dem was Sie sagen. Trotzdem möchte ich betonen, dass ich Synkretismen möglichst vermeiden möchte, mir geht es um die reine Essens der verschiedenen Lehren. Es führen ja bekanntlich viele Wege zur Erleuchtung.

Wichtig ist nur die Frage: Weshalb ja auch jede Religion für sich in Anspruch nehmen kann, grosse Männer und Frauen hervor gebracht zu haben. Das ist auch nicht unbedingt beabsichtigt, es geht doch darum im Gespräch zu bleiben und zu mindestens zu versuchen sich Gedanken zu machen. Aber natürlich kann nur derjenige den Sprung machen der eine gewisse reife auf der individualistischen Bewusstseinsstufe erreicht hat und bereit ist für nächste Schritte.

Das kann man natürlich nicht erzwingen in dem man einfach Leute ausschliesst die noch auf dem Holzweg sind, sondern durch wohlwollende Dialoge und vor allen einfach das erkannte vorzuleben und damit den einen oder anderen eventuell zu inspirieren, wenn die Zeit reif war. Einen anderen Weg sehe ich nicht. Achso, was FaceBook angeht, diese Bewegung ist komplett an mir vorbeigegangen. Whitehead Dieser Satz von Whitehead trifft es doch wunderbar. Hier bin ich ganz deiner Meinung.

Dann empfehlen wir einen Therapeuten. Sich in eine Vorstellung oder Wissen hineinzubegeben bringt nur denen etwas, die sich selbst erforschen und nicht nur eine Illusion leben, etwas wissen, Meditation und Yoga und ich bin demnächst erleuchtet.

Den Nutzen, den ein Schwimmbecken hat, wenn rings ist überschwemmt das Land; Nur solchen Nutzen hat das Wissen für den, der einst sich selber fand. Ein schönes, japanisches Mädchen, dessen Eltern ein Lebensmittelladen in der Nachbarschaft unterhielten, lebte neben ihm. Ganz plötzlich, ohne Vorwarnung, entdeckten die Eltern, dass sie schwanger war.

Dieses machte die Eltern zornig. Sie wollte nicht zugeben, von wem dieses Kind war, aber nach vielen Belästigungen dann sagte sie, es sei von Hakuin.

Nachdem das Kind geboren war, wurde es zu Hakuin gebracht. Zu dieser Zeit hatte er seinen guten Ruf verloren, was ihn allerdings nicht störte, aber er kümmerte sich sehr gut um dieses Kind. Er besorgte Milch aus der Nachbarschaft und alles mögliche Andere, was das kleine Wesen benötigte. Ein Jahr später hielt es die Mutter des Kindes nicht mehr aus. Sie erzählte ihren Eltern die Wahrheit: Die Mutter und der Vater des Mädchens gingen sofort zu Hakuin und baten ihn um Vergebung und entschuldigten sich bei ihm und fragten nach dem Kind.

Hakuin gab es ihnen zurück und alles was er sagte war: Manchmal ist er böse, manchmal ist er gut. Er kümmert sich nicht darum. Es macht für ihn keinen Unterschied. Es hat nichts damit zu tun, wer er wirklich ist. Wer er wirklich ist, ist immer gleich. Was um ihn herum passiert ist irrelevant. Er ist immer noch, wer er wirklich ist. Man muss bereit sein, durch die eigene individuelle und kollektive Hölle zu gehen.

Dabei lernt man auch zu unterscheiden, zwischen dem was man Selbst erlebt hat und was kollektive Erinnerungen sind. Ich habe auch eine zwei jährige Psychotherapie gemacht. Selbsterforschung muss man aus vollen Herzen wollen. Klopfet an und es wird euch aufgetan, sagte Jesus schon. So ist es auch. Bei dir höre ich integrale Töne heraus. Selling water by the river?

Wenn man sich wirklich mit Spiritualität befasst, ist es nicht so sehr erstaunlich, dass die Menschen den GEIST [spirit] suchen und er schwer zu finden ist?

Doch was die Menschen tun, ist ein potentielles Zusammenziehen im Angesicht dieser Wirklichkeit, nämlich, den GEIST zu meiden - sogar dann, wenn sie behaupten, ihn zu suchen Diese subtile Wegbewegung ist sozusagen ein Teil ihrer Gebete: Mögen wir verschont bleiben von der Intuition!?

Wir sind ständig mit diesem unglaublich subtilen Widerstand gegenüber der Unendlichkeit befasst. Wir sprechen hier über einen grundlegend anderen Ansatz: Je mehr man sucht, desto mehr Abwesenheit Im Zen gibt es diesen wundervollen Satz: Das Wasser am Fluss verkaufen?. Das ist das, was wir alle in gewisser Weise tun? OK, ich verkaufe dir jetzt eine Tasse mit Wasser? Lehrer, welche diesen Mechanismus verstehen, dass wir am Fluss stehen und Wasser verkaufen, sind sehr rar.

Jedoch genau darum geht? Hallo Leute, Augenblick mal, ihr steht bereits im Fluss - ich werde euch kein Wasser mehr verkaufen! Und das ist ein grundlegend anderer Ansatz. Ja, der spirituelle Sucher ist wie ein Fisch im Ozean, der danach sucht, wo und wie er schwimmen lernen könnte Das ist die Barrikade Kelim Warst du schon mal in Berlin? Wenn nein, hättest du mal Lust dazu? Wenn ja, dann bist du herzlich eingeladen.

Berlin ist im Frühling oder Sommer besonders schön. Eine Gästecouch ist vorhanden. Nach meinem Eindruck, ohne jemanden zu nahe treten zu wollen, denke ich, dass es schlicht um Schwierigkeiten bezüglich der Akzeptanz von Bedingungen unseres Mensch-Seins geht. Dies, weil die hier dominanten Dialoge zur Ablösung aus realen Kontexten tendieren - das ist stark auffällig.

Da aber die vage Möglichkeit besteht, dass ich mich missverständlich ausgedrückt habe, noch mal: Logik beschäftigt sich mit der Gültigkeit der Struktur von Argumentationsketten; diese Gültigkeit wird dabei im Rahmen der formalen Logik unabhängig vom Inhalt der Aussagen untersucht.

Die Zählimpulse können dabei auf zwei verschiedene Art und Weisen erfasst werden:. Bei allen drei Zählerfunktionen erfolgt der Zählimpuls über eine positive Flanke an den Zähleingängen, auch beim Rückwärtszähler. Wie bei den Zeitfunktionen waren die in der Programmiernorm festgelegten Standardfunktionsbausteine den Ansprüchen mancher SPS-Programmierer nicht gerecht.

Daher haben viele Hersteller von Programmiersoftware eigene, firmenspezifische Zählerfunktionen. In Step7 sind das folgende Zählerfunktionen:. Sollten diese Systemfunktionsbausteine benutzt werden, muss man hierfür auch jeweils einen Instanzdatenbaustein zuordnen, damit als statische Lokalvariablen die notwendigen Daten verfügbar sind. Zählerfunktionen, Counter mit einer SPS realisieren.