Union Investment legt Multi-Credit-Fonds auf



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Renten am Morgen: Der Trend zu höheren Renditen ist ausgeprägt


Die Wachstumsdelle in der deutschen Konjunktur im dritten Quartal dürfte noch allen Investoren in Erinnerung sein. Gleich zu Handelsbeginn am heutigen Freitag werden die endgültigen Bruttoinlandsproduktwerte nebst Komponenten bekannt gegeben.

Die von Bloomberg befragten Volkswirte erwarten keine Änderung. Verursacht durch einen Rückgang des privaten Verbrauchs und der Exporte sowie schwächeren Investitionen soll das deutsche Bruttoinlandsprodukt im abgelaufenen Quartal um 0,2 Prozent geschrumpft sein, so dass die Wachstumsdynamik auf 1,1 Prozent im Vorjahresvergleich verlangsamt haben soll. Das Hauptaugenmerk der Investoren bei den Konjunkturdaten wird jedoch nicht auf den bereits analysierten und kommentierten deutschen BIP-Daten liegen, sondern auf den Schnellschätzungen der Markit Einkaufsmanagerindizes für das verarbeitende sowie das Dienstleistungsgewerbe aus Deutschland, Frankreich sowie den Euroraum insgesamt.

Alles in allem erwarten die Volkswirte stabile, bis leicht schwächere Werte für den November. Da die Werte der Stimmungsindizes jedoch über 50 Punkten liegen sollen, lautet die zentrale Botschaft: Das Wirtschaftswachstum setzt sich fort. Am Nachmittag wird das Wirtschaftsvertrauen aus Belgien gemeldet. Als kleines Land mit offener Volkswirtschaft gilt es als guter Spiegel für die Verfassung des gesamten Euroraums.

Die sind aber Nebensachen. Viel wichtiger ist das Stimmungsbild vom Black Friday. Dies führt dazu, dass Risikopositionen aus der Klasse Unternehmen in Institute umgeordnet werden. Der Rückgang wird zusätzlich getrieben durch neue synthetische Verbriefungstransaktionen, wobei die zugehörigen Risikopositionen von der Klasse Unternehmen in die Klasse Verbriefungen wechseln.

Sie enthält keine Adressenausfallrisikopositionen aus Derivaten- und Wertpapierfinanzierungsgeschäften. Die aufsichtsrechtlichen Risikopositionswerte werden zusammen mit den ermittelten RWA sowie den durchschnittlichen RW dargestellt.

Der Rückgang der risikogewichteten Aktiva resultiert hauptsächlich aus Ratingverbesserungen im Postbank-Factoring-Portfolio. Der leichte Rückgang der Risikopositionswerte resultiert aus dem Wechsel einzelner Engagements vom Basisansatz in den fortgeschrittenen Ansatz.

Home Lagebericht Risikobericht Kreditrisiko: Facebook Twitter Xing Google Plus. Die Staatsanleihen aus den Kernländern des Euroraums dürften aufgrund der Vorgaben aus Asien mit Kursverlusten in den letzten Handelstag der Woche starten. Es ist durchaus denkbar, dass die Renditen ihre Anstiegsbewegung wieder aufnehmen.

Mit der Verabschiedung des Haushaltsentwurfs der italienischen Regierung durch beide Kammern des Parlaments ist der Weg frei, die Budgetplanung Brüssel vorzulegen.

Der Ball liegt also in Kürze bei der Europäischen Kommission, die die römischen Unterlagen ebenso intensiv prüfen wird wie diejenigen der anderen Länder. Ob damit erst einmal etwas mehr Ruhe in die bislang hitzig geführten Haushaltsgespräche einziehen wird, bleibt abzuwarten. Investoren dürften mit Blick auf die BTPs dennoch vorsichtig bleiben.

Die bisherigen Reaktionen aus Brüssel deuten darauf hin, dass die römischen Budgetplanungen nicht gut gelitten sein werden. Selbst der eigene, italienische Haushaltsausschuss hat Zweifel an der Planung zugrunde liegenden Wachstumsannahmen. Anhebung der Mindestlöhne und höhere Besteuerung der Reichen, gelingen, die notwendige Mehrheit im Parlament zu erhalten.

Brüssel hat bereits Warnungen in Richtung Madrid ausgesprochen, nicht von den bisher gemachten Zusagen abzuweichen. Vermutlich werden die Zentralbanker zurückhaltend reagieren und vor allem auf die Unabhängigkeit der Geldpolitik hinweisen. Für eine grundsätzliche Änderung der geldpolitischen Ausrichtung dürfte es trotz der etwas unterhalb der Schätzungen ausgefallenen Konsumentenpreisdynamik keinen Grund geben.

Die Investoren gehen immer noch mit einer Wahrscheinlichkeit von über 75 Prozent von einem nächsten Zinsschrittes am