Elektronisches Geld



Rate und Masse des Mehrwerts. Ruhen des Anspruchs auf Versorgung. Wer sicher sein möchte, muss nach Meinem, in der Heiligen Schrift verankerten Willen leben und ihn erfüllen. Mein Segen sei mit euch. Da wurden auch mal eben zwei Millionen Euro Steuergelder für ein Asylbewerberheim ausgegeben:

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Thesaurierer gibt es im WPF schon genug und auch dort ist man der Meinung, dass die derzeitigen überschaubaren Vorteile von Thesaurierern nicht kriegsentscheidend sind. Da versuchen Börsenneulinge mit einem zerstückelten Portfolio soviel Rendite wie möglich herauszuschlagen, nur weil es der Kommer empfiehlt, und vergessen dabei den Mehraufwand, höhere Rebalancing-Kosten und z.

Die vermeinlich höhere Faktorprämie löst sich dann schnell in Luft auf. Hier gilt wahrlich "Die vermeintlich Letzten werden die Ersten sein". Ich bin mir sicher, eine normaler Bürger mit relativer Gelassenheit in Finanzfragen würde beim sturen Festhalten am ACWI langfristig eine bessere Rendite als jene Finanzoptimierer erzielen. Leider interessieren sich Bürger mit bestenfalls durchschnittlichem Einkommen kaum für Finanzfragen und werden auch nur selten auf den Kommer aufmerksam.

Das ist wie in der Schule: Die freiwilligen Nachhilfestunden werden in der Regel nur von denen in Anspruch genommen, die es am wenigsten notwendig hätten. Eigentlich müsste man diesen Blog einstellen, da zum passiven Investieren längst alles gesagt wurde.

Aber der Optimierungswahn der vermeinlich Smarten hier die Umstellung von Comstage liefert ständig neues Futter. Beide haben je nach Rahmenbedingungen Vor- und Nachteile. In den nächsten Jahrzehnten kann sich noch soviel ändern, sei es die Besteuerung, die Verwendung der Erträge siehe Comstage , die Kosten, die Indexzusammensetzung u. Beim nächsten Aktien-Crash bin ich mir daher sicher, dass die Seitenaufrufe beim lieben Albert spürbar weniger werden.

Passend zur Überschrift des Artikels: Also erst mal abwarten was das zB für den DE bedeutet. Grenzübergreifende Mergers, also beispielsweise von DE nach IE, sind üblicherweise aber nicht steuerneutral. Mitteilung an die Anteilinhaber: Die Änderungen treten in Kraft zum Dann werden wir Ihnen mal zeigen was das "veraenderte Nachfrageverhalten" bedeutet Ich denke man sollte noch bis Ende des Jahres warten, bis man die Auswirkungen der neuen Investmentbesteuerung abschätzen kann.

Vorher würde ich erstmal nichts ändern. Dies erfolgt, um künftige Ausschüttung unabhängig vom Zufluss von Dividenden oder anderen Erträgen gestalten zu können. Diese Flexibilität ist insbesondere in Situationen einer hohen steuerlichen Vorabpauschale wichtig.

Ich lese die Mitteilung so, dass es um die Vorabpauschale geht. Akim, das mag schon sein Was mich aergert ist der Marketing-Sprech: Sollen sie doch zugeben, wie es ist: Alle, die keinen Freistellungsauftrag beim Broker mit Thesaurierern haben, denen muss die Schicksalsgemeinschaft Broker-Bank-Finanzamt hinterherlaufen wegen ein paar Mark-fuffzig Vorabpauschale.

Das ist eben Pech "staatlich so beschlossen". Jetzt faengt das Schwarze-Peter-Spiel an. Der KAG kann es m.

Ich vermute, dass man deshalb laenger mit auslaend. Die Vorabpauschale war mir immer suspekt. Besteuerung von Erträgen, die noch gar nicht zugeflossen sind, geht eigentlich gar nicht. Im schlimmsten Fall führen die Vorabpauschalen zu Verlustvorträgen bei den Einkünften aus Kapitalvermögen, die u. Vielleicht handelt es sich bei thesaurierenden Fonds bereits um eine aussterbende Spezies..

Ich halte das Thema für völlig überbewertet und in letzter Zeit auch hier für völlig "über-diskutiert". Mich "trifft" die Umstellung auch - ich werde aber wohl keine Handlung daraus ableiten. Ich kenne zwar nicht dein Privatvermögen, würde es aber nicht als kriegsentscheidend für Comstage einstufen. Nachdem ich jahrelang von Dividendenjägern verbale Schläge dafür bekommen habe, dass ich Dividendenausschüttungen nicht als "besser" akzeptieren wollte, werde ich jetzt vermutlich die Diskussion in der umgekehrten Richtung führen müssen.

Solange die Streuung der Anlage nur "ausreichend" breit ist, sollte es doch völlig nebensächlich sein, ob sich der Gewinn in Kurssteigerungen oder in Ausschüttungen widerspiegelt.

Oh, Mann, diese geradezu religiösen Gräbenkämpfe sind doch wirklich übertrieben. Hierauf haben die Vertriebsstellen - verständlicherweise - bestimmt keine Lust. Weiterhin ist es so, dass das Augenmerkt des durchschnittlichen ETF-Anbieters sicher nicht ist, dem deutschen Privatanleger das perfekte Anlageinstrument zu bieten. Professionelle Anleger mögen ausschüttend tendenziell eben lieber. Dummi du hast vollkommen recht in allen Punkten - aber wir muessen hier Alberts Blog am laufen halten Comalfi Interessante These "Professionelle Anleger mögen ausschüttend tendenziell eben lieber".

Die 10 groessten [Mio] Auflagewaehrung:. Und ja, in Amerika sind Aktien-ETFs meist hauptsächlich nur ausschüttend, thesaurierende werden viel seltener angeboten.

Wenn Du mit deren geschäftspolitischen Entscheidungen nicht einverstanden bist, dann suche Dir doch einen Anbieter, der Dir mehr zusagt. Ich hatte lediglich Vermutungen angestellt, warum sich ComStage, die ja durch die Sparpläne eine breite Durchdringung des Privatanlegermarktes haben, hypothetisch steueroptimale Teilthesaurierungen evtl. Ich verstehe auch die Aussage, dass man sich als Privatanleger nicht in zu viel 'Optimierung' verstricken sollte, aber ein Gedanke kam mir vor dem Hintergrund, dass sich die Besteuerung geändert hat dann doch:.

Bei thesaurierenden Fonds wird ja bis zum Verkauf nur die Vorab-Pauschale erhoben, die sich in den meisten Fällen aufgrund des niedrigen Basiszins am am Basisertrag orientieren dürfte.

Beim Verkauf wird dann der gesamte Erlös versteuert und bereits gezahlte Pauschalen abgezogen. Habe ich was übersehen? Wie würdet ihr den Vorteil beim Barwert bewerten, den thesaurierende Fonds aus meiner Sicht haben? Hi Kurt, jetzt liest du erstmal 3 Wochen lang alle Beitraege hier von A-Z durch, dann kommst du schon drauf Es gilt auch nur fuer Minderheiten: Die meisten Anleger schaffen es naemlich nicht irgendwelche Fonds oder ETFs jahrzehntelang zu halten, sondern schrauben dauernd am Depot herum oder Verkaufen in der Baisse.

Dazu aendern sich die Fonds-Regularien unterwegs sowie der Steuer-Spiessrutenlauf kann lange werden Na, immerhin sind wir schon zu dritt, die das Thema - zumindest intelektuell - interessant finden Aber Achtung, meistens optimiert man an der falschen Stelle "sucht den Autoschluessel da, wo die Laterne steht hell! Was ich bei der aktuellen ComStage-Umstellung nicht in Ordnung finde, ist der Umstand, dass auch Substanzausschüttungen gestattet werden. Vielleicht könnte der Finanzwesir zu diesem Thema einen Blogbeitrag bringen, da ich bei einer Google-Recherche zu diesem Thema nur wenig Informationen gefunden habe.

Als Privatanleger fühle ich mich durch diese rechtliche Konstruktion verunsichert. Ziel eines ETF sollte es sein, den zugrunde liegenden Index möglichst genau nachzubilden. Wenn aber aus steuerpolitischen Erwägungen mehr ausgeschüttet wird, als eigentlich erwirtschaftet wurde, stelle ich mir die Frage, ob dies zu einem höheren Tracking-Error führt. Auch werden durch Substanzausschüttungen die Anteile des Anlegers weniger wert.

Letztlich ist eine Substanzausschüttung in meinen Augen ein teilweiser Zwangsverkauf von Anteilsscheinen zu einem Zeitpunkt, den ich nicht bestimmen kann. Denn vielleicht möchte ich länger investiert bleiben, weil ich davon ausgehe, dass der ETF steigen wird. Andererseits werden die berechneten Vorabpauschalen beim tatsächlichen Verkauf des ETF auf die Steuerschuld angerechnet. Hat das System der Vorabpauschale nicht den Vorteil, dass auch bei thesaurierenden Fonds die Freibeträge besser genutzt werden können?

Denn früher kam es allein auf den Freibetrag im Verkaufsjahr an. Oder habe ich diesbezüglich etwas falsch verstanden? Morgen ist ex-Div Tag für u. Hier geht es zur Übersicht der Ausschüttungen:. Das Buch zum Blog: Jetzt im Handel erhältlich. Diese Blogs und Foren kann ich empfehlen. Finanzwesir Für Leute, die ihr Geld selbst anlegen.

Ein Indexer rechnet sich seine Chancen aus, den Markt mittels Markttiming und Stock Picking zu schlagen, betrachtet die ihm für die Geldanlage zu Verfügung stehende Zeit und entscheidet sich nüchtern für kostengünstige, breitdiversifizierte Anlagevehikel. Diese drei Optionen stehen zur Wahl Die Ausschüttungen akzeptieren.

Die Entscheidung bewegt sich im Bermudadreieck Fakten: Wie aufwändig ist das neue Verfahren? Ausschüttungen erneut anlegen oder sammeln und dann zum Rebalancing nutzen steuerlicher Verwaltungsaufwand Emotionen: Oder es ist die Vorgartenmentalität? Jeden zweiten Samstag wird sämtliches Grünzeug, das zwischen den Ritzen hochkommt napalmisiert. Manchmal ist auch ok, alles zwischen 88 und 92 Grad als rechten Winkel durchzuwinken.

Mein Vorschlag Einmal Jedi: Ja, ich bin dabei! Autonome Zellen Die Finanzwesir-Community: Then what about shorting a short ETF? Denn der fehlende Pfändungsschutz auf dem Pfändungsschutzkonto hätte zur Folge, dass die Leistungen im Ergebnis nicht dem Leistungsempfänger, sondern seinen Gläubigern zugutekämen. Das aber widerspräche dem Zweck der Leistungen. Lebensunterhaltsleistungen nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch, insbesondere Arbeitslosengeld II und Sozialgeld, dienen der Sicherung des Existenzminimums und sollen daher bei den leistungsberechtigten Personen verbleiben.

Das ermöglicht überschuldeten Personen einen unbürokratischen Zugang zu einer qualifizierten Schuldnerberatung.

AG Bremen, Urteil vom AK InkassoWatch und Bundesarbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung warnen vor einer vermeintlichen Lösung aus der Inkassobranche Den meisten Schuldnerberatungsstellen ist bestens bekannt, dass die Inkassobranche immer wieder kreative Ideen produziert, um Forderungen beizutreiben und ebenso kreativ ist, Kosten zu generieren.

Sie schreibt unter dem Logo "Wir haben die Zahlungsalternative - und dem Betreff - Alleinerziehende - Kindesunterhalt - Unterhaltstitel und trotzdem kein Geld?? Ziel dieser Aktion soll laut einem Schreiben des IKUs sein, "Alleinerziehenden eine Möglichkeit zu schaffen, eigene offene Rechnungen zu zahlen" nämlich durch die Teilabtretung von offenen Unterhaltsansprüchen. Zur Umsetzung dieser Idee sollen Schuldnerberatungsstellen zur Zusammenarbeit gewonnen werden.

Es wird angekündigt, dass sich eine Mitarbeiterin von KOHL telefonisch mit den betreffenden Schuldnerberatungsstellen in Verbindung setzen wird, um Sie nach Ihrer Beurteilung zu fragen. Rechtlich gesehen sind laufende und rückständige Unterhaltsansprüche gem. Alleinerziehende Klientinnen sollten dahingehend beraten werden, sich nicht auf das rechtlich und moralisch fragwürdige Ansinnen des Inkassounternehmens einzulassen.

Nutzen und Nachhaltigkeit sozialer Schuldnerberatung. Ziel ist es, über die Daten neue und tiefergehende Erkenntnisse zu besonders wirksamen Beratungsansätzen und zur Nachhaltigkeit von Schuldnerberatung vorzulegen.

Die Handlungsempfehlungen werden entlang regionaler und bedarfsspezifischer Kriterien entwickelt, um künftig Drehtüreffekte und Langzeit-Überschuldung zu vermeiden. In der Sozialen Arbeit werden empirische Belege und genauere Befunde zu ihren Wirkungen und zu ihrem Nutzen seit einigen Jahren immer bedeutsamer. Dies gilt auch für das noch relativ junge Arbeitsfeld der sozialen Schuldnerberatung. Das Ziel des Forschungsprojekts ist es, den Nutzen und die Nachhaltigkeit von Schuldnerberatung auf verschiedenen Ebenen praxisnah empirisch über eine Laufzeit von 2 Jahren entlang regionaler und bedarfsspezifischer Kriterien näher zu untersuchen.

Dies gilt insbesondere für den präventiven Bereich der Vermeidung von Überschuldung und Einkommensarmut. Das Projekt bietet forschungsmethodisch sowohl eine quantitative wie auch eine qualitative Teilstudie. Im Ergebnis sollen damit auch weitergehende Erkenntnisse zu besonders wirksamen Beratungsansätzen- und methoden präsentiert werden. Schwerwiegendes Datenleck legt Zehntausende Schuldnerdaten offen. Die Süddeutsche Zeitung berichtet, dass durch ein schwerwiegendes Datenleck beim Inkassounternehmen Eos Zehntausende sensible Schuldnerdaten in die Hände Dritter gelangt sind.

Der vollständige Bericht ist unter folgendem Link zu finden: Erhöhtes Beförderungsentgelt keine deliktische Forderung i. Bei einer deliktischen Forderungsanmeldung wegen einer Beförderungserschleichung gem. Kai Henning verweist in seinem aktuellen Newsletter auf diese schon etwas ältere Entscheidung des Landgerichts Rostock.

Einige Energielieferanten gehen in diesen Fällen leider immer noch anders vor und drohen mit einer Kündigung oder einer Liefersperre. Nach zutreffender Feststellung des LG Rostock ist eine Stromsperre nach Insolvenzeröffnung jedoch unzulässig, wenn die Abschlagszahlung mit Eröffnung wieder aufgenommen wird.

Qualifikation in Vollzeitzeit 39 Std. Weitere Informationen hierzu unter Stellenangebote. Der aktuelle Überschuldungsreport des iff verdeutlicht, dass sich die Situation überschuldeter Menschen in Deutschland trotz des beachtlichen Wirtschaftswachstums in den letzten Jahren nicht grundlegend verbessert hat. Und, eine unvernünftige Ausgrenzung Betroffener ist nicht sachgerecht, und trägt zum wirtschaftlichen Auseinanderdriften der Gesellschaft bei", so das iff in der Pressemitteilung.

Der Bericht und die Pressemitteilung des iff sind auf der Homepage des iff zu finden: AG Hannover, Beschluss vom Der Zulässigkeit der vorgelegten Bescheinigung steht nicht entgegen, dass hinsichtlich des Schuldenbereinigungsplans vom Bereits mit der Ablehnung eines Gläubigers liegt ein Scheitern vor. Die Ersetzung kann nur im gerichtlichen Schuldenbereinigungsverfahren erfolgen. Vielmehr soll die Bescheinigung dem Gericht ermöglichen abzuwägen, ob ein gerichtliches Schuldenbereinigungsplanverfahren sinnvollerweise durchgeführt werden kann.

Ist für die Schuldenberatungsstelle erkennbar, dass auch für ein solches Verfahren keine Mehrheit nach den Gläubigerrückmeldungen vorliegen wird, kann ein Scheitern bescheinigt werden. Ein ernstlicher Einigungsversuch setzt nicht voraus, dass noch Nachverhandlungen mit den Gläubigern geführt werden. Wegweiser durch das Insolvenzverfahren. Die Broschüre bietet einen Überblick über das Insolvenzverfahren, wobei die einzelnen Verfahrensabschnitte farblich gekennzeichnet sind.

BGH, VU vom Altersvorsorgevermögen aus Riester-Renten ist unpfändbar, soweit die vom Schuldner erbrachten Altersvorsorgebeiträge tatsächlich gefördert worden sind Der unter anderem für Insolvenzrecht zuständige IX.

Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat entschieden, dass das in einem Riester-Vertrag angesparte Guthaben nicht pfändbar ist, soweit die vom Schuldner erbrachten Altersvorsorgebeiträge tatsächlich gefördert werden und den Höchstbetrag nicht übersteigen. Dem Insolvenzverwalter steht ein Kündigungsrecht nur zu, wenn der Rentenversicherungsvertrag dem Insolvenzbeschlag unterliegt. Gegenstände, die nicht der Zwangsvollstreckung unterliegen, gehören nicht zur Insolvenzmasse.

Da diese Ansprüche kraft gesetzlicher Anordnung nicht übertragbar sind, sind sie auch nicht pfändbar. März BGBl I , eingeführt worden. Damit hat der Gesetzgeber jedoch keine zusätzlichen Anforderungen an die Unpfändbarkeit von Ansprüchen aus Riester-Renten geschaffen.

Allerdings hängt der Pfändungsschutz für das in einem Riester-Vertrag angesparte Kapital davon ab, ob die Altersvorsorgebeiträge tatsächlich durch eine Zulage gefördert worden sind. Ausreichend für die Unpfändbarkeit ist, wenn der Altersvorsorgevertrag im Zeitpunkt der Pfändung förderfähig war, der Schuldner bereits einen Zulagenantrag für die entsprechenden Beitragsjahre gestellt hatte und die Voraussetzungen für die Gewährung einer Zulage vorlagen.

Nachdem zwischen den Parteien streitig ist, ob die Schuldnerin einen Zulageantrag gestellt und eine staatliche Zulage erhalten hat, hat der Senat den Rechtsstreit zur weiteren Aufklärung an das Landgericht zurückverwiesen. Der Pfändungsfreibetrag ist nicht deshalb zu erhöhen, weil der Schuldner mit einer nicht unterhaltsberechtigten Person in einer sozialrechtlichen Bedarfsgemeinschaft zusammenlebt und diese wegen Zurechnung seines Einkommens nicht hilfebedürftig ist.

Der Schuldner hat beantragt, seine Lebensgefährtin bei der Bestimmung des unpfändbaren Betrages zu berücksichtigen. Höhere Bedarfe in Grundsicherung und Sozialhilfe. Der Bundesrat hat am Für Paare erhöht sich der Satz pro Person um 6 Euro. Kleinkinder erhalten monatlich drei, Kinder und Jugendliche fünf Euro mehr als bisher. Die Fortschreibung erfolgt auf Basis eines Mischindexes aus regelbedarfsrelevanten Preisen und der Nettolohn- und -gehaltsentwicklung je Arbeitnehmer.

Sie lässt Empfängerinnen und Empfänger von Grundsicherung und Sozialhilfe an der allgemeinen konjunkturellen Entwicklung teilhaben. Mit der Zustimmung des Bundesrates kann die Verordnung nun im Bundesgesetzblatt verkündet werden und wie geplant zum Januar wird die Düsseldorfer Tabelle geändert.

Der Mindestunterhalt minderjähriger Kinder wird ab diesem Zeitpunkt angehoben. Der Mindestunterhalt beträgt danach ab dem 1. Januar für Kinder der ersten Altersstufe bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres Euro statt bisher Euro, für Kinder der zweiten Altersstufe bis zur Vollendung des zwölften Lebensjahres Euro statt bisher Euro und für Kinder der dritten Altersstufe vom Diese Erhöhung des Mindestunterhalts führt zugleich zu einer Änderung der Bedarfssätze der 2.

Einkommensgruppe der Düsseldorfer Tabelle. Sie werden wie in der Vergangenheit in der 2. Demgegenüber bleibt die Düsseldorfer Tabelle hinsichtlich des Bedarfs volljähriger Kinder in unverändert, um eine überproportionale Erhöhung des Bedarfs des volljährigen Kindes, das noch im Haushalt eines Elternteils lebt, im Verhältnis zu dem Bedarf eines allein lebenden Erwachsenen zu vermeiden.

Dieses beträgt ab dem 1. Januar für ein erstes und zweites Kind Euro, für ein drittes Kind Euro und für das vierte und jedes weitere Kind Euro. Erstmals seit werden auch die Einkommensgruppen angehoben. Die Tabelle beginnt daher ab dem 1. Auch der sogenannte Bedarfskontrollbetrag, der eine ausgewogene Verteilung des Einkommens zwischen dem Unterhaltspflichtigen und den Unterhaltsberechtigten gewährleisten soll, steigt im Jahre an. In der ersten Einkommensgruppe entspricht der Bedarfskontrollbetrag dem notwendigen Selbstbehalt.

Er wird in der zweiten Einkommensgruppe von bisher 1. In den folgenden Einkommensgruppen steigt der Bedarfskontrollbetrag wie bisher um jeweils Euro. Der ausbildungsbedingte Mehrbedarf erhöht sich von 90 Euro auf Euro. Im Übrigen bleibt die Düsseldorfer Tabelle gegenüber unverändert. Die nächste Änderung der Düsseldorfer Tabelle wird voraussichtlich zum AG Speyer, Urteil vom Wolfgang Jäckle ist ein interessantes Urteil ergangen.

Diese Inkassokosten und Kontoführungsgebühren sind nicht schon deshalb geschuldet, weil der Kläger ein Schuldanerkenntnis abgegeben und dabei ausdrücklich auf alle Einwendungen und Einreden gegen den Grund und die Höhe der Forderung verzichtet hat. Die vorformulierte Anerkenntniserklärung ist unwirksam gem. Bei den beanstandeten Kostenpositionen handelt es sich nicht um notwendige Kosten der Zwangsvollstreckung. Vor Titulierung sind die Inkassokosten von Personen, die Inkassodienstleistungen erbringen grds.

Auch können Kontoführungskosten nicht verlangt werden, da eine solche Gebühr im RVG nicht vorgesehen ist. Frontal 21 - Bericht zu Krankenkassenschulden bei Selbständigen. Frontal 21 hat am Viele Selbständige können sich die Krankenkassenbeiträge, die aufgrund der Mindestbemessungsgrundlage zu hoch sind, nicht leisten und haben dadurch oftmals hohe Schulden bei den Krankenkassen.

Der interessante Bericht ist weiterhin in der zdf-Mediathek unter https: Neues Informationsblatt zur Vorlage bei öffentlich-rechtlichen Gläubigern. Dies kann bei der Vollstreckungsstelle des jeweiligen öffentlichen Gläubigers vorgelegt werden.

Das Informationsblatt ist auf unserer Homepage im Bereich "Arbeitsmaterialien" zu finden. Stromsperren als Massenphänomen - tagesschau. Die vollständige Meldung ist unter folgendem Link abrufbar: Es handelt sich hierbei jedoch jeweils um eine Einzelfallentscheidung, bei der alle in Betracht kommenden Abschlagstatbestände zu beachten sind.

Thomas Seethaler, Schuldnerberater beim Caritasverband Heidelberg e. Die Arbeitshilfe kann unter folgendem Link kostenfrei heruntergeladen werden: Sie sehe keine rechtlichen Zweifel an der Zulässigkeit der Aufrechnung. Der Leistungsberechtigte habe es "selbst in der Hand, die Mietsache in gutem Zustand zu erhalten und damit seinen vollen Rückzahlungsanspruch auf die Kaution zu sichern", schreibt die Regierung. Heute im Bundestag Nr.

Keine Google-Links mehr zu Insolvenzdaten auf unzulässigen gewerblichen Internetangeboten. Das persönliche und berufliche Ansehen sowie die künftigen Entfaltungsmöglichkeiten sind negativ betroffen. Die Informationen können erhebliche Auswirkungen auf die Teilnahme am geschäftlichen Verkehr haben, da sie abschreckende Wirkung auf potentielle Vertragspartner haben. Davon können auch existenzielle Bereiche wie Miet- oder Arbeitsverhältnisse betroffen sein.

Pressemitteilung des Hamburgischen Beauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit vom Unwirksamkeit von Entgeltklauseln einer Sparkasse. Der BGH hat entschieden, dass mehrere vorformulierte Entgeltklauseln einer Sparkasse unwirksam sind und deshalb gegenüber Verbrauchern nicht verwendet werden dürfen.

Er macht die Unwirksamkeit verschiedener Klauseln geltend, die die beklagte Sparkasse in ihrem Preis- und Leistungsverzeichnis gegenwärtig verwendet bzw. Im Einzelnen beanstandet der Kläger folgende Regelungen: Grundpreis je angefangenen Monat 7 Euro" ; - Klausel 8: Pressemitteilung des BGH Nr.

OLG Köln, Beschluss vom Die Erbschaft eines überschuldeten Nachlasses kann unter bestimmten Umständen angefochten werden. Der für Nachlasssachen zuständige 2. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Köln hatte über die Erbfolge einer im Alter von 47 Jahren verstorbenen Kölnerin zu entscheiden. Da die Erblasserin kein Testament verfasst hatte, waren der Ehemann und die beiden Geschwister der Verstorbenen als gesetzliche Erben berufen. Er habe nicht gewusst, dass der Nachlass überschuldet sei.

Zivilsenat hat entschieden, dass der Irrtum über die Überschuldung des Nachlasses zur Anfechtung gem. Angesichts dieser konkreten Anhaltspunkte habe er erwarten dürfen, dass der Nachlass werthaltig sei. Diese Erwartung habe sich nicht erfüllt. Sein Bemühen, von dem Ehemann Auskünfte über den Verbleib der Abfindungssumme zu erhalten, sei erfolglos gewesen. Mangels Informationen zum Verbleib der Abfindung und angesichts einer an ihn adressierten Krankenhausrechnung über die Behandlung der Erblasserin habe der Bruder die Annahme der Erbschaft anfechten können.

Pressemitteilung Justiz NRW vom Höhere Regelbedarfe in der Grundsicherung und Sozialhilfe. Die Befassung durch den Bundesrat wird voraussichtlich Anfang November erfolgen.

Pressemitteilung des BMAS vom LG Duisburg, Beschluss vom Die Anordnung der Erzwingungshaft war im vorliegenden Verfahren unzulässig, weil sie während der Dauer des Insolvenzverfahrens erfolgte. Forschungsbericht "Herausforderungen moderner Schuldnerberatung" veröffentlicht.

Bundesweit höchstes Armutsrisiko in Bremen. Das bundesweit höchste Armutsrisiko gibt es weiterhin im Stadtstaat Bremen. Die sogenannte Armutsgefährdungsquote liegt in Bremen bei 22,6 Prozent. Niedersachsen überschreitet mit einem Wert von 16,7 Prozent ebenfalls leicht den Bundesschnitt von 15,7 Prozent?

Haushalte gelten als von Armut bedroht, wenn sie weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens zur Verfügung haben. Erwerbslose und Alleinerziehende haben ein besonders hohes Armutsrisiko.

Seit liegt die Armutsgefährdungsquote in Bremen konstant bei mehr als 20 Prozent. Weser Kurier vom Qualifikation in Vollzeit 39 Std. Die Aufrechnung sei eine Kann-Entscheidung. Gegen die Anwendung der Aufrechnungsermächtigung auf Mietkautionsdarlehen sprächen insbesondere systematische und teleologische Erwägungen unter Berücksichtigung einer verfassungskonformen Interpretation.

Reparaturkosten einer Brille können einen Sonderbedarf i. Kosten für die Anschaffung von Brillen sind dagegen im Regelbedarf enthalten.

Pfändungsschutz für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeitszulagen. BAG, Urteil vom Zulagen für Schicht-, Samstags- oder sog. Vorfestarbeit sind dagegen der Pfändung nicht entzogen.

Die Klägerin arbeitet bei der Beklagten, die Sozialstationen betreibt, als Hauspflegerin. Nach einem zwischenzeitlich aufgehobenen Insolvenzverfahren befand sich die Klägerin in der sog. Wohlverhaltensphase, in der sie ihre pfändbare Vergütung an einen Treuhänder abgetreten hatte. Im Zeitraum Mai bis März führte die Beklagte von der jeweiligen Nettovergütung der Klägerin den sich aus ihrer Sicht ergebenden pfändbaren Teil der Vergütung an den Treuhänder ab.

Dabei berücksichtigte sie auch die an die Klägerin gezahlten tarifvertraglichen Zuschläge für Sonntags-, Feiertags-, Nacht-, Wechselschicht-, Samstags- und Vorfestarbeit als pfändbar. Die Klägerin, die diese Zuschläge als unpfändbare Erschwerniszulagen iSv.

Die Vorinstanzen haben der Klage stattgegeben. Die Vorinstanzen haben allerdings zutreffend angenommen, dass Zulagen für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit Erschwerniszulagen iSv. Sonntage und gesetzliche Feiertage stehen kraft Verfassung Art. Damit geht der Gesetzgeber auch hier von einer Erschwernis aus, wenn an diesen Tagen dennoch gearbeitet wird. Eine entsprechende gesetzgeberische Wertung gibt es für Schicht-, Samstags- und Vorfestarbeit hingegen nicht.

Pressemitteilung des BAG vom BSG, Urteil vom Finanzierung einer anwaltlichen Sozialen Schuldnerberatung durch eine Kommune Leitzatz: Ein Jobcenter handelt nicht ermessensfehlerhaft, wenn es für den Zugang zur entgeltlichen Schuldnerberatung auch von Volljuristen eine zusätzliche Beratungsausbildung oder die Zusatzqualifikation "Schuldnerberatung" fordert.

Dass die juristische Ausbildung allein regelhaft nicht die notwendigen Kenntnisse für eine von der Beklagten - zulässig - wesentlich auf psychosoziale Inhalte ausgerichtete Schuldnerberatung vermittelt, liegt auf der Hand.

AG Dortmund, Beschluss vom Ein Restschuldbefreiungsantrag in einem zweiten Insolvenzverfahren ist unzulässig, wenn der Schuldner seinen Restschuldbefreiungsantrag im Erstverfahren zurückgenommen hat, weil er sich im Lauf des ersten Insolvenzverfahrens neu verschuldet hat und deshalb Neuverbindlichkeiten entstanden sind, die von einer Restschuldbefreiung im ersten Insolvenzverfahren nicht erfasst worden wären. AG Norderstedt, Beschluss vom An die bei Anmeldung einer Deliktsforderung zur Insolvenztabelle zu verlangende Sachverhaltsschilderung sind keine besonders hohen Ansprüche zu stellen.

Jedoch müssen Mindestanforderungen erfüllt sein. Eine Delikts-Forderungsanmeldung, die eine "unerlaubte Handlung" unterstellt und den zu Grunde liegenden Sachverhalt lediglich schlagwortartig ganz oberflächlich schildert hier: Dies jedoch war vorliegend nicht der Fall. Jahresfachtagung in Bad Zwischenahn. Kurzfristig ist bei der Jahresfachtagung noch ein Platz mit Übernachtung frei geworden. Bei Interesse ist eine Anmeldung unter oder info fsb-bremen. Das Bundeskabinett hat am Auch über Aspekte der Familienpolitik oder Integration und Migration wird berichtet.

Darüber hinaus veröffentlicht das Bundesministerium für Arbeit und Soziales BMAS mit dem Sozialbudget eine ausführliche Bilanz zur Höhe der Sozialleistungen und ihrer Finanzierung sowohl für die Vergangenheit als auch — mittels einer Modellrechnung — für den mittelfristigen Zeitraum bis Pressemitteilung der Bundesregierung vom Weiterer Rückgang bei Verbraucherinsolvenzverfahren. Für das erste Halbjahr werden nur noch Auf das Jahr hochgerechnet ergibt sich eine Anzahl von ca. Insgesamt sind nach jetzigem Stand für InsO-Newsletter Kai Henning vom LG Münster, Beschluss vom Die Vorschriften über den Pfändungsschutz finden auf das Eigengeld von Strafgefangenen auch in der Insolvenz keine Anwendung.

Da das Überbrückungsgeld unpfändbar ist, unterfällt es nicht der Abtretung. Mangels Abtretung des Überbrückungsgeldes kann es auch nicht freigegeben werden. Nach den allgemeinen Vorschriften ist das Eigengeld des Schuldners nicht diesem zu belassen, sondern pfänd- und damit abtretbar. Die Vorschriften über den Pfändungsschutz finden auf das Eigengeld - auch in der Insolvenz - keine Anwendung. Das Eigengeld ist weder Arbeitseinkommen i.

Anders als der Schuldner meint, stellt die Strafhaft keine besondere Härte i. Denn sie ist die gesetzliche Folge des vorangegangenen kriminellen Verhaltens des Schuldners und im Restschuldbefreiungsverfahren nicht zu seinen Gunsten zu berücksichtigen. Neuer Schlichter in Insolvenzverfahren. Juli ist RiAG a. Die Amtszeit beträgt fünf Jahre, eine Verlängerung ist nicht möglich. Der Ombudsmann wirkt lediglich vermittelnd. Häufige Ursache für Beschwerden sind Probleme in der Kommunikation.

Dazu gehört auch die Verpflichtung, mit dem Ombudsmann zu kooperieren. Im vergangenen Jahr gab es lediglich eine Handvoll Beschwerden, in denen ausnahmslos vermittelt werden konnte. Als erster Ombudsmann wurde RiAG a. Volker Drecktrah berufen, dessen Amtszeit am In dieser Zeit hat seine sachliche und engagierte Amtsführung, die auf einen reichen Erfahrungsschatz aus richterlicher Tätigkeit zurückgreifen konnte, in nahezu allen Fällen zu unbürokratischen und schnellen Lösungen der vorgetragenen Probleme geführt.

Pressemitteilung des VID vom Der Kläger behauptet, die Beklagte verwende in ihrem Preisverzeichnis eine Klausel mit folgendem Wortlaut: Ferner fällt nach der Klausel ein Entgelt auch dann an, wenn die TAN zwar zur Erteilung eines Zahlungsauftrags eingesetzt werden soll, dieser aber der Beklagten wegen einer technischen Fehlfunktion gar nicht zugeht. Danach kann ein Zahlungsdienstleister zwar für die Erbringung eines Zahlungsdienstes das vereinbarte Zahlungsentgelt verlangen.

Der danach eröffneten Inhaltskontrolle hält die Klausel nicht stand. Das Fortbildungsprogramm des Fachzentrums für steht fest. Nähere Informationen und Ausschreibungen sind auf unserer Homepage im Bereich Veranstaltungen zu finden.

Die Verbraucherzentrale hat zu zehn Lebensbereichen Checklisten zusammengestellt, die Flüchtlingen und Migranten dabe helfen sollen, sich im Verbraucheralltag zurecht zu finden. Zu finden sind die Checkliste auf der Homepage der Verbraucherzentrale unter: Gegründet wurde der Verein Sanktionsfrei e. Ziel der Plattform ist nach eigenen Angaben: Mit Sanktionsfrei vermeiden wir Sanktionen im Voraus. Im Sanktionsfall bietet Sanktionsfrei ganz unkompliziert juristische Unterstützung bei Widerspruch und Klage.

Wir lassen die Menschen wissen: Ihr seid nicht allein, nur Mut! Darüberhinaus ist eine Beratung durch die mit dem Verein zusammenarbeitenden Anwälte möglich. Genauere Informationen zur Funktionsweise und den Hintergründen gibt es unter www. LSG Stuttgart, Urteil vom Das Jobcenter muss die Kosten einer Räumungsklage tragen, wenn es einem Leistungsberechtigten zu Unrecht die Leistungen versagt und dadurch Mietrückstände entstehen aufgrund derer der Vermieter in der Folge eine Räumungsklage erhebt.

Im vorliegenden Fall seien ohne Verschulden des Klägers Mietrückstände entstanden und es sei zur Räumungsklage gekommen. Da diese Kosten aufgrund einer unrichtigen Entscheidung des Jobcenters im Zusammenhang mit dem Bedarf an Wohnraum angefallen seien, könnten sie als Unterkunftskosten berücksichtigt werden.

Pressemitteilung des LSG Stuttgart v. Die Tricks der Geldeintreiber. Will eine mit dem im Vollstreckungstitel bezeichneten Gläubiger hinsichtlich der Rechtsform nicht namensgleiche offene Handelsgesellschaft die Zwangsvollstreckung aus dem Titel betreiben und macht sie geltend, es liege eine Änderung der Rechtsform und eine Änderung der Firma vor, hat sie die Personenidentität dem zuständigen Vollstreckungsorgan durch entsprechende Urkunden zweifelsfrei nachzuweisen im Anschluss an BGH, Beschluss vom Haben sich die Rechtsform und auch die Firma des Rechtsträgers geändert, soll der neue Name des Gläubigers auf dem Titel vermerkt werden sog.

Die Beischreibung ist jedoch verzichtbar, wenn die Identität des Vollstreckungsgläubigers mit der im Titel bezeichneten Person für das Vollstreckungsorgan durch entsprechende Urkunden zweifelsfrei nachgewiesen wird. Entgegen der Auffassung der Rechtsbeschwerde ist die Parteiidentität nicht bereits durch den Umstand belegt, dass zwischen der "F. OHG" und der "F. LG Braunschweig, Beschluss vom In diesen Fällen wird immer wieder der Widerspruch zwischen Sozial- und Pfändungsrecht deutlich.

Hier ist dringend eine gesetzgeberische Änderung erforderlich, damit auch die Mitglieder einer Bedarfsgemeinschaft im Pfändungsrecht endlich als unterhaltsberechtigt anerkannt werden. Die Überschuldungsstatistik wird seit vom Statistischen Bundesamt veröffentlicht.

Sie gibt Auskunft über die Situation von Überschuldung betroffener Menschen, erlaubt allerdings keine Aussagen über die Gesamtzahl der überschuldeten Haushalte und Personen.

Die Ergebnisse beruhen auf Angaben von Schuldnerberatungsstellen aus ganz Deutschland. Sie beinhalten anonymisierte Daten von Laut der Veröffentlichung sind die folgenden Punkte Hauptauslöser der Überschuldung bei Hilfesuchenden, die in eine Beratung begonnen haben: Weiterführendene Informationen sind hier abrufbar Quelle: Pressemitteilung destatis vom Die Arbeitsgemeinschaft Schuldnerberatung der Verbände hat im Rahmen der Aktionswoche Schuldnerberatung ein Positionspapier zur Bundestagswahl veröffentlicht.

Unter der Überschrift "Überschuldete brauchen starke Beratung" wird gefordert eine gesetzliche Grundlage für ein Recht auf Schuldnerberatung schaffen, Schuldnerberatung bedarfsgerecht ausbauen, Finanzierung von Schuldnerberatung zu sichern, Schuldnerschutz zu stärken, bedarfsdeckende Existenzsicherung zu gewährleisten, Zugang zur Regelversorgung der Krankenkassen auch bei Beitragsschulden, sowie die Öffnung der gesetzlichen Krankenversicherung für Kleinselbstständige mit niedrigen Einkommen zu ermöglichen.

Die Gemeinnützige Gesellschaft zur Unterstützung Asylsuchender e. Hier wird sehr genau und übersichtlich erklärt unter welchen Voraussetzungen ein Anspruch auf Leistungen besteht. Auch die aktuelle Rechtsprechung zu dem Thema ist enthalten. Die Arbeitshilfe ist zu finden unter. Wildwuchs beim Verkauf von Restschuldversicherungen. Juni hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin die Ergebnisse einer Untersuchung zu Restschuldversicherungen veröffentlicht.

Die Untersuchung der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht bestätigt, dass der Verkauf von Restschuldversicherungen strengere Regeln braucht. Diese ist auf der Homepage vom Infodienst Schuldnerberatung zu finden: Neue Pfändungstabelle zum Diese ist auf unserer Homepage im Bereich Arbeitsmaterialien verfügbar. Der Schuldner kann ohne Einhaltung einer Sperrfrist einen neuen Antrag auf Restschuldbefreiung stellen, wenn in einem vorausgegangenen Insolvenzverfahren die Kostenstundung wegen Verletzung von Mitwirkungspflichten aufgehoben und das Insolvenzverfahren sodann mangels Masse eingestellt worden is Der Schuldner handelt nicht rechtsmissbräuchlich, wenn er nach Aufhebung der Kostenstundung und Einstellung des Insolvenzverfahrens mangels Masse ohne Einhaltung einer Sperrfrist erneut einen Antrag auf Kostenstundung für ein neues Insovenzverfahren stellt, auch wenn die Aufhebung der Kostenstundung darauf beruht, dass er seine Mitwirkungspflichten verletzt hat.

Kein Anspruch auf Barzahlung der Rundfunkbeiträge. Hiergegen wendete sich der Kläger. Das VG Köln hatte die Klage abgewiesen. Nach Auffassung des Oberverwaltungsgerichts weder die Vorschriften des Bundesbankgesetzes noch Grundrechte einer Anordnung des bargeldlosen Zahlungsverkehrs im Bereich der Massenverwaltung entgegen.

Sie sei vielmehr durch die Ziele der Verwaltungsvereinfachung und der Kostenminimierung gerechtfertigt. Es liege auch und gerade im Interesse des zahlungspflichtigen Bürgers, von ihm letztlich mitzutragende Verwaltungskosten möglichst gering zu halten. Pressemitteilung des OVG Münster v. Destatis veröffentlicht Pressemitteilung zur Wartezeit auf Schuldnerberatung. Den Auswertungen des statistischen Bundesamtes zufolge warteten Personen, die aufgrund finanzieller Probleme im Jahr die Hilfe einer Schuldnerberatungsstelle in Anspruch nahmen, durchschnittlich zehn Wochen auf einen ersten Beratungstermin.

Hat die Beratungsarbeit begonnen, dauerte sie bei im Jahr beendeten Beratungen im Durchschnitt 16 Monate. Die Hälfte der Beratungen wurde innerhalb von neun Monaten abgeschlossen.

Dabei unterscheide sich die Beratungsdauer stark, abhängig von der individuellen Schuldensituation der Beratenen. Die Ergebnisse der Überschuldungsstatistik beruhen auf Angaben von der insgesamt rund 1 Schuldnerberatungsstellen in Deutschland.

Sie stellten anonymisierte Daten von rund beratenen Personen mit deren Einverständnis bereit. Weitere Ergebnisse der Überschuldungsstatistik werden Ende Juni veröffentlicht werden. Wo Armut Alltag ist. Wie lebt es sich in einem Stadtteil, in dem Armut Alltag ist?

Bekämpfung und Vermeidung von Energiesperren. Der Zugang zu Energie ist ein grundlegendes Element der Daseinsfürsorge und gesellschaftlichen Teilhabe. Weitere Informationen, sowie das Positionspapier sind auf der Seite www. Die Löschung einer Schufa-Eintragung hier: Die Frist beginnt danach mit dem Kalenderjahr, das auf die Eintragung folgt, und endet mit Ablauf von drei Jahren. Insolvenzrechtliche Schutzwürdigkeitsgesichtspunkte auf Seiten des Schuldners stehen dem nicht entgegen.

Zahlungsstörungen im regionalen Vergleich. Der regionale Vergleich zeigt, dass in den Bundesländern Berlin und Bremen der Anteil der Menschen mit Zahlungsschwierigkeiten auch überdurchschnittlich hoch war. In Brandenburg entsprach der Anteil genau dem Bundesdurchschnitt. Die Bevölkerung in den südlichen Bundesländern Bayern 6,9 Prozent und Baden-Württemberg 7,4 Prozent hatte am wenigsten mit Zahlungsschwierigkeiten zu kämpfen.

Hier könne noch kein endgültiges Scheitern des Plans angenommen werden. Ein ernsthafter Einigungsversuch erfordere das Abwarten der gesetzten Stellungnahmefrist.

Die Schuldnerin wendete sich im vorliegenden Fall gegen die Rücknahmefiktion. Mit Schreiben des Amtsgerichts wurde ihr mitgeteilt, dass ihr Eröffnungsantrag kraft Gesetzes als zurückgenommen gelte, weil er unvollständig gewesen sei und trotz gerichtlicher Aufforderung nicht fristgerecht ergänzt worden sei. Gegen diese rein deklaratorische Mitteilung sei das Rechtsmittel der sofortigen Beschwerde nicht gegeben.

Der Gesetzgeber habe explizit darauf verzichtet, ein Rechtsmittel vorzusehen. Die Schuldnerin könne nicht damit durchdringen, dass es ausreichend sei, dass zwei Hauptgläubiger unverzüglich den Plan abgelehnt hätten.

Es gehe um die Durchführung eines ernsthaften Einigungsversuches mit allen Gläubigern sowie die Information über den tatsächlichen aktuellen Gesamtforderungsbestand.

All dies ist nicht möglich, wenn die von der Schuldnerberatung den Gläubigern gesetzte zweiwöchige Frist nicht abgewartet werde. Das Programm der Jahresfachtagung in Bad Zwischenahn vom Gesetz zur Umsetzung der zweiten Zahlungsdiensterichtlinie. Händler dürfen bald keine Preisaufschläge für Überweisungen oder Lastschriften sowie für die Nutzung gängiger Zahlungskarten verlangen. Das Verbot der Extragebühren soll europaweit gelten. Zugleich wird die Haftung der Verbraucher für nicht autorisierte Zahlungen von derzeit höchstens auf 50 Euro herabgesetzt.

Dieses Erstattungsrecht wird jetzt gesetzlich verankert und gilt europaweit. Zudem gibt es Veränderungen bei der Beweislast zu Gunsten der Kunden: Künftig müsse der Zahlungsdienstleister unterstützende Beweismittel vorlegen, um Betrug oder grobe Fahrlässigkeit des Nutzers nachzuweisen.

Fehlüberweisungen von Kunden sollen einfacher zurückgeholt werden können. Neben weiteren Regelungen für ZahlungsDienstleister enthält das Gesetz auch Verbesserungen für die Verlängerung von Wohnimmobilienkrediten. Eine Kreditwürdigkeitsprüfung der Darlehensnehmer muss in solchen Fällen nicht mehr durchgeführt werden.

Gesetz gegen unseriöse Geschäftspraktiken. Nun wurde eine wissenschaftliche Studie zur Evaluierung des Gesetzes veröffentlicht. Das BMJV wird die Ergebnisse der Evaluierung in den nächsten Monaten mit den beteiligten Kreisen erörtern und hierbei auch alternative Vorschläge für eine Verbesserung des Schutzes vor unseriösen Geschäftspraktiken in die Diskussion einbeziehen.

Eine arbeitsrechtliche Abfindung kann in vollem Umfang gem. Diese Entscheidung bietet Gelegenheit zu einem Blick auf eine arbeitsrechtliche Abfindung, die dem Schuldner in seinem Arbeitsverhältnis zustehen kann. Zunächst ist schon bei der Verhandlung über eine Abfindung zu bedenken, dass sie grundsätzlich in vollem Umfang pfändbar ist.

Die Pfändungstabelle ist auf sie nicht anzuwenden, da die Abfindung kein laufendes Einkommen ist. Der Schuldner sollte also bei Beendigung des Arbeitsverhältnis Alternativen prüfen.

Wird die Abfindung vereinbart, sollte gleichzeitig an den gem. Das AG Münster stellt zu Recht fest, dass die Pfandfreistellung nicht an zeitliche Fristen gebunden ist, sondern sich nach den jeweiligen Verhältnissen des Einzelfalls richtet.

Dies kann auch dazu führen, dass die gesamte Abfindung unpfändbar ist. Bessere Vergleichbarkeit bei Telekommunikationsverträgen. Juni tritt die "Verordnung zur Förderung der Transparenz auf dem Telekommunikationsmarkt" von der Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen erlassen in Kraft. Ziel der Verordnung, die für Festnetz- und Mobilfunkangebote gilt, ist es, dem Verbraucher die Möglichkeit zu geben, unterschiedliche Produkte zu vergleichen und so eine bessere Entscheidung bei der Wahl seiner Telekommunikations-Dienste treffen zu können.

Dies soll unter anderem durch die Einführung von Informationspflichten erreicht werden. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter www. Präventionskraft in der Schuldnerberatung. Das Bundesministerium der Finanzen kann die Ermächtigung im Einvernehmen mit dem Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz auf die Bundesanstalt übertragen. Unbeschadet der Absätze 1 bis 3 kann die Bundesanstalt gegenüber dem Institut auch Bestimmungen über den Inhalt der Prüfung treffen, die vom Prüfer im Rahmen der Jahresabschlussprüfung zu berücksichtigen sind.

Sie kann insbesondere Schwerpunkte für die Prüfungen festlegen. Name und Anschrift des Agenten;. Die Untersagung kann sich auf die Ausführung von Zahlungsdiensten durch einzelne Agenten oder auf die Einbindung von Agenten insgesamt beziehen.

Das Institut bleibt für die Einhaltung der von ihm zu beachtenden gesetzlichen Bestimmungen verantwortlich. Durch die Auslagerung darf die Bundesanstalt an der Wahrnehmung ihrer Aufgaben nicht gehindert werden; ihre Auskunfts- und Prüfungsrechte sowie Kontrollmöglichkeiten müssen in Bezug auf die ausgelagerten Aktivitäten und Prozesse auch bei einer Auslagerung auf ein Unternehmen mit Sitz im Ausland durch geeignete Vorkehrungen gewährleistet werden; Entsprechendes gilt für die Wahrnehmung der Aufgaben der Prüfer des Instituts.

Eine betriebliche Aufgabe ist dann wesentlich, wenn deren unzureichende oder unterlassene Wahrnehmung die dauerhafte Einhaltung der Zulassungsanforderungen oder der anderen Verpflichtungen des Instituts nach diesem Gesetz, seine finanzielle Leistungsfähigkeit oder die Solidität oder die Kontinuität seiner Zahlungsdienste oder des E-Geld-Geschäfts wesentlich beeinträchtigen würde. Die Deutsche Bundesbank leitet diese Meldungen an die Bundesanstalt mit ihrer Stellungnahme weiter; diese kann auf die Weiterleitung bestimmter Meldungen verzichten.

Die Institute haben für aufsichtsrechtliche Zwecke alle Unterlagen unbeschadet anderer gesetzlicher Bestimmungen mindestens fünf Jahre aufzubewahren. Eine solche Vereinbarung ist nur für den Fall zulässig, dass 1. Abschnitt 7 Sonderbestimmungen für Kontoinformationsdienste. Der Registrierungsantrag muss folgende Angaben und Nachweise enthalten: Die Registrierung zur Erbringung von Kontoinformationsdiensten ist zu versagen, wenn 1.

Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass der Antragsteller nicht zuverlässig ist oder aus anderen Gründen nicht den im Interesse einer soliden und umsichtigen Führung des Kontoinformationsdienstes zu stellenden Ansprüchen genügt;. Tatsachen die Annahme rechtfertigen, dass eine wirksame Aufsicht über den Antragsteller beeinträchtigt wird;. Die Berufshaftpflichtversicherung oder die andere gleichwertige Garantie hat sich auf die Gebiete, in denen der Kontoinformationsdienstleister seine Dienste anbietet, zu erstrecken und muss die sich für den Kontoinformationsdienstleister ergebende Haftung gegenüber dem kontoführenden Zahlungsdienstleister und dem Zahlungsdienstnutzer für einen nicht autorisierten oder betrügerischen Zugang zu Zahlungskontoinformationen und deren nicht autorisierte oder betrügerische Nutzung abdecken.

Abschnitt 8 Europäischer Pass, Zweigniederlassung und grenzüberschreitender Dienstleistungsverkehr, Zweigstellen aus Drittstaaten. Die Anzeige muss enthalten: Sie berücksichtigt hierbei eine Bewertung der zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaates.

Stimmt die Bundesanstalt der Bewertung durch die zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaates nicht zu, so teilt sie diesen die Gründe für ihre Entscheidung mit. Das Institut hat der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank den Zeitpunkt mitzuteilen, ab dem die Agenten oder die Zweigniederlassung ihre Tätigkeiten in dem betreffenden Aufnahmemitgliedstaat aufnehmen.

Die Bundesanstalt informiert die zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaates hierüber. Bei Prüfungen vor Ort hat die Bundesanstalt oder die Deutsche Bundesbank über die Bundesanstalt grundsätzlich vorab die Zustimmung der zuständigen Behörden des Aufnahmemitgliedstaates einzuholen.

Auf das Verfahren finden die Absätze 4 und 5 entsprechende Anwendung. Zuständige Behörde des Herkunftsmitgliedstaates ist die Behörde, die die Eintragung des Agenten oder der Zweigniederlassung in das dortige Zahlungsinstituts-Register oder E-Geld-Instituts-Register ablehnen oder, falls bereits eine Eintragung erfolgt ist, löschen kann.

Änderungen des Geschäftsplans, insbesondere der Art der geplanten Geschäfte und des organisatorischen Aufbaus der Zweigniederlassung, der Anschrift und der Leiter sind der Bundesanstalt und der Deutschen Bundesbank mindestens einen Monat vor dem Wirksamwerden der Änderungen schriftlich anzuzeigen. Sie sind zu beenden, wenn die festgestellte ernste Bedrohung abgewendet wurde. Sie dürfen nicht zu einer Bevorzugung der Zahlungsdienstnutzer des Zahlungsinstituts im Aufnahmemitgliedstaat gegenüber den Zahlungsdienstnutzern von Zahlungsinstituten in anderen Mitgliedstaaten führen.

Unterhält das Unternehmen mehrere Zweigstellen im Inland, gelten diese als ein Institut. Solche Personen gelten als Geschäftsleiter. Sie sind zur Eintragung in das Handelsregister anzumelden. Die Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über Handelsbücher für Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute gelten insoweit entsprechend.

Auf der Passivseite der jährlichen Vermögensübersicht ist der Betrag des dem Institut von dem Unternehmen zur Verfügung gestellten Betriebskapitals und der Betrag der dem Institut zur Verstärkung der eigenen Mittel belassenen Betriebsüberschüsse gesondert auszuweisen. Der Überschuss der Passivposten über die Aktivposten oder der Überschuss der Aktivposten über die Passivposten ist am Schluss der Vermögensübersicht ungeteilt und gesondert auszuweisen.

Mit dem Jahresabschluss des Instituts ist der Jahresabschluss des Unternehmens für das gleiche Geschäftsjahr einzureichen. Die Bundesanstalt setzt das Institut hiervon unverzüglich in Kenntnis. Abschnitt 10 Gemeinsame Bestimmungen für alle Zahlungsdienstleister. Unterabschnitt 1 Kartengebundene Zahlungsinstrumente. Unterabschnitt 2 Zugang von Zahlungsauslöse- und Kontoinformationsdienstleistern zu Zahlungskonten.

Unterabschnitt 3 Risiken und Meldung von Vorfällen. Dies umfasst wirksame Verfahren für die Behandlung von Störungen im Betriebsablauf, auch zur Aufdeckung und Klassifizierung schwerer Betriebs- und Sicherheitsvorfälle. Die Bundesanstalt kann gegenüber einem Zahlungsdienstleister festlegen, dass die Übermittlung der Bewertung nach Satz 1 in kürzeren Zeitabständen zu erfolgen hat. Sie hat die Relevanz des Vorfalls für andere in ihrer sachlichen Zuständigkeit betroffene inländische Behörden unverzüglich zu prüfen und diese entsprechend zu unterrichten.

Die Bundesanstalt hat der Europäischen Bankenaufsichtsbehörde und der Europäischen Zentralbank die vorgelegten Daten in aggregierter Form zur Verfügung zu stellen.

Unterabschnitt 4 Starke Kundenauthentifizierung. Unterabschnitt 5 Zugang zu Konten und Zahlungssystemen. Der Zugang nach Satz 1 muss so umfassend sein, dass das Institut seine Dienstleistung ungehindert und effizient erbringen kann. Vor Erlass der Rechtsverordnung sind die Spitzenverbände der Zahlungsdienstleister anzuhören.

Sie muss in einer Amtssprache des jeweiligen Mitgliedstaates oder in einer anderen zwischen dem Zahlungsdienstleister und dem Zahlungsdienstnutzer vereinbarten Sprache zur Verfügung stehen. Die Antwort des Zahlungsdienstleisters muss innerhalb einer angemessenen Frist, spätestens innerhalb von 15 Arbeitstagen nach Eingang der Beschwerde, erfolgen und hat auf alle vom Zahlungsdienstnutzer angesprochenen Fragen einzugehen.

Kann ein Zahlungsdienstleister ausnahmsweise aus Gründen, die er nicht zu vertreten hat, nicht innerhalb von 15 Arbeitstagen antworten, so hat er ein vorläufiges Antwortschreiben zu versenden, das die Gründe für die Verzögerung bei der Beantwortung der Beschwerde eindeutig angibt und den Zeitpunkt benennt, bis zu dem der Zahlungsdienstnutzer die endgültige Antwort spätestens erhält. Die endgültige Antwort darf in keinem Fall später als 35 Arbeitstage nach Eingang der Beschwerde erfolgen.

Verfügt der Zahlungsdienstleister über keine Webseite oder verwendet er keine Allgemeinen Geschäftsbedingungen, sind die Informationen nach Satz 1 im Zahlungsdienstevertrag zu geben. Informationen nach Satz 1 müssen auch Angaben darüber enthalten, wo weitere Informationen über die zuständige Stelle zur alternativen Streitbeilegung und über die Voraussetzungen für deren Anrufung erhältlich sind.

Das Gericht, die Strafverfolgungs- oder die Strafvollstreckungsbehörde hat in Strafverfahren gegen Inhaber oder Geschäftsleiter von Instituten sowie gegen Inhaber bedeutender Beteiligungen an Instituten oder deren gesetzliche Vertreter wegen Verletzung ihrer Berufspflichten oder anderer Straftaten bei oder im Zusammenhang mit der Ausübung eines Gewerbes oder dem Betrieb einer sonstigen wirtschaftlichen Unternehmung, im Fall der Erhebung der öffentlichen Klage der Bundesanstalt 1. Januar geltenden Fassung dürfen die Zahlungsdienste, für die ihnen diese Erlaubnis erteilt worden ist, bis zur Bestandskraft der Entscheidung der Bundesanstalt nach den Absätzen 3 oder 4, längstens jedoch bis zum Juli , weiter erbringen.

Für sie ist dieses Gesetz in der bis zum Januar geltenden Fassung insoweit weiter anzuwenden. Juli hinaus zu erbringen, so hat es diese Absicht spätestens zwei Wochen nach Inkrafttreten dieses Gesetzes der Bundesanstalt schriftlich anzuzeigen.

Januar geltenden Fassung anzuwenden. Januar geltenden Fassung bekannt. Januar gültigen Fassung erteilt worden ist, das E-Geld-Geschäft bis zur Bestandskraft der Entscheidung der Bundesanstalt nach den Absätzen 3 oder 4, längstens jedoch bis zum