Kreditwürdigkeit und Bonität bei der Kreditaufnahme


Bei der Einschätzung der Bonität spielen verschiedene Faktoren eine Rolle. Doch auch der Zustand und die Lage der gefragten Immobilie können die Kreditwürdigkeit beeinflussen. Doch auch der Zustand und die Lage der gefragten Immobilie können die Kreditwürdigkeit beeinflussen.

Doch auch bei schweizerischen Anbietern von Finanzdienstleistungen kann man ohne eine bestimmte Kreditprüfung kein Kredit aufnehmen. Die Kreditspezialisten von Dr.

Wirtschaftsinformationen schützen vor Zahlungsausfällen

Bei der Überprüfung der Kreditwürdigkeit einer Person geht es vor allem darum, herauszufinden, wie wahrscheinlich die künftigen Rechnungen bzw. Raten beglichen werden. Von besonderer Bedeutung sind solche Prüfungen, wenn regelmäßige Zahlungen vereinbart werden, also zum Beispiel bei der Neuvermietung einer Wohnung oder bei der Kreditvergabe.

Mithilfe von einem Kreditvergleich finden Sie den passenden Kredit. In manchen Fällen wird der Begriff Bonität für den materiellen Bereich und der Begriff Kreditwürdigkeit für die persönlichen Parameter verwendet. In der Regel stehen beide Begriffe jedoch für ein und dasselbe. Vor zahlreichen Vertragsabschlüssen wird daher eine Bonitätsprüfung durchgeführt oder eine Bonitätsauskunft angefragt. Dabei muss der angehende Schuldner der Bank oder dem anderweitigen zukünftigen Vertragspartner einen Einblick in seine finanzielle Situation sowie in seine Kredit- und Zahlungshistorie gewähren.

Letztere Informationen werden dabei in der Regel nicht direkt beim potenziellen Kunden erfragt, sondern bei einer Auskunftei eingeholt, die relevante Daten sammelt und in übersichtlichen Scores oder anderen Bewertungssysteme zusammenfasst. Anhand des Indexwertes einer Person kann eingeschätzt werden, wie gut ihre Bonität einzuordnen ist.

Welche Werte und Daten genau in einem Bonitätsindex widergespiegelt werden, ist ein gut gehütetes Geschäftsgeheimnis der jeweiligen Auskunftei. Generell gilt in den meisten Fällen, dass ein kleiner Wert eine gute und ein hoher Wert eine schlechte Bonität bedeutet.

So können Sie nicht nur in Erfahrung bringen, wie Ihre Bonität eingestuft wird, sondern auch mögliche fehlerhafte Daten aufdecken und deren Löschung verlangen. Allerdings gibt es noch einige weitere Anbieter vergleichbarer Informationsdienstleistungen. Die Angaben des zukünftigen Schuldners oder Kunden führen dann in Verbindung mit den Auskünften einer oder mehrere Auskunfteien zur letztendlichen Einstufung der Kreditwürdigkeit und so zur Entscheidung, ob eine Geschäftsbeziehung eingegangen wird oder nicht.

Vor dem Kreditgespräch die eigene Bonität prüfen! Auch Unternehmen und selbst Länder werden auf ihre Kreditwürdigkeit hin überprüft. Mehr hierzu erfahren Sie im letzten Abschnitt dieses Artikels. Während bei Versicherungs- oder Mobilfunkverträgen häufig nur Informationen einer Auskunftei abgerufen werden, um die Bonität eines Kunden einschätzen zu können, fällt die Bonitätsprüfung bei Krediten umfangreicher aus.

Durch diese gesetzliche Verpflichtung sollen sowohl die Kreditinstitute, aber auch die Kreditnehmer geschützt werden. Wird bei Käufen eine Ratenzahlung vereinbart, handelt es sich auch um eine Kreditaufnahme und die Bonität wird entsprechend überprüft. Auch Vermieter führen in der Regel eine Kreditwürdigkeitsprüfung durch, um festzustellen, ob ein potenzieller neuer Mieter die vorgesehene Miete auch langfristig aufbringen kann. Für das Kreditinstitut ist die Kreditvergabe an einen Kreditnehmer mit hoher Kreditwürdigkeit mit einem geringeren Ausfallrisiko verbunden.

Das Ausfallrisiko bezeichnet die Wahrscheinlichkeit, mit der ein Kredit nicht zurückgezahlt wird und die Bank das verliehene Geld vollständig oder teilweise verliert. Solche Ausfälle müssen von Kreditinstituten mit einkalkuliert werden. Aus diesem Grund erhalten Kreditnehmer mit guter Bonität Kredite in der Regel zu günstigeren Konditionen als Schuldner mit einer schlechteren Kreditwürdigkeit. Wie Kreditinstitute und Unternehmen die Kreditwürdigkeit ihrer Kunden auf Basis der vorliegenden Informationen letztendlich genau einstufen, ist nicht einheitlich geregelt.

Es gibt folglich gewisse Spielräume, sodass derselbe Kreditnehmer bei einer Bank eine Finanzierung bekommen kann, während ein anderes Geldinstitut ihn aufgrund mangelnder Bonität ablehnt. Es kann sich daher immer auszahlen, bei verschiedenen Banken oder auch Unternehmen die gewünschten Leistungen anzufragen. Die Abfrage der Bonität beziehungsweise der Kreditwürdigkeit eines Verbrauchers durch eine Bank oder ein anderes Unternehmen stellt immer auch einen Eingriff in das Datenschutzrecht dar.

Ein solches Interesse besteht im Fall des Verbrauchers immer dann, wenn die betreffende Person ihr Interesse an einem Geschäft signalisiert hat. Das kann zum Beispiel durch eine Bestellung, eine Antragstellung oder durch das Anfordern eines konkreten Angebots erfolgen. Auch wenn bereits ein Geschäftsverhältnis zwischen dem Verbraucher und dem Unternehmen besteht und dies verändert werden soll oder ein Mahnverfahren läuft, kann vonseiten des Unternehmens ein berechtigtes Interesse bestehen.

Bonität und Bonitätsprüfungen spielen in Österreich und der Schweiz eine ähnliche Rolle wie in Deutschland. Bonitätsprüfung, Datenschutzrecht und das Recht auf eine kostenlose Selbstauskunft gibt es in beiden Ländern auch:. Wenn eine Bonitätsprüfung vorgenommen wird, beginnt diese in der Regel damit, dass der Kunde eine Reihe von persönlichen Angaben zu Ein- und Ausgaben sowie seiner Lebenssituation machen muss.

Anhand der Daten wird geprüft, ob der potenzielle Vertragspartner über eine ausreichende materielle Bonität verfügt. Anhand einer Gegenüberstellung von Einnahmen und Ausgaben kann ein Kreditinstitut erkennen, ob der Kunde genügend Mittel verfügt, um den beantragten Kredit zurückzuzahlen.

Arbeitnehmer in der Probezeit oder mit einem befristeten Arbeitsvertrag werden dabei in Sachen Kreditwürdigkeit schlechter eingestuft als Personen, die langjährig und unbefristet angestellt sind. Bei Selbstständigen ist ein möglichst konstantes Einkommen aus ihrer Berufstätigkeit vorteilhaft. Zuletzt spielt es für Banken, Händler und andere Unternehmen eine Rolle, dass der zukünftige Kunde einen festen Wohnsitz hat und über 18 Jahre alt und damit voll geschäftsfähig ist.

Sind alle Anforderungen erfüllt und kann der Kunde sich das angefragte Produkt theoretisch leisten, erfolgt die Abfrage der persönlichen Kreditwürdigkeit bei einer oder mehreren Auskunfteien. Am Ende der Überprüfung kann das Unternehmen einschätzen, wie gewissenhaft der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen im Allgemeinen nachkommt.

Anhand dessen werden Rückschlüsse auf sein zukünftiges Zahlungsverhalten angestellt. Wie genau Banken und Unternehmen letztendlich die Bonität eines Kunden auf Basis der ihn vorliegenden Informationen einstufen, wird unterschiedlich gehandhabt. Banken haben in der Regel eigene standardisierte Verfahren, um die Kreditwürdigkeit von Kunden zu ermitteln und die Kreditentscheidung zu treffen. Die Prüfungsverfahren laufen heutzutage bei den Banken automatisch ab.

Selbst die eigentliche Kreditentscheidung wird immer häufiger vollautomatisch von Computern getroffen. Daher ist eine Bonitätsprüfung theoretisch innerhalb kürzester Zeit möglich. Daraus ergab sich die Notwendigkeit einer spezialisierten Agentur, die alle verfügbaren Informationen sammelte, eine Stellungnahme zum Risikograd einer bestimmten Investition abgab und diese durch Presse öffentlich bekannt gab.

Diese Notwendigkeit machte sich bereits um die Wende zum Warum stellt sich dann das Problem ihrer Regulierung überhaupt? Dafür gibt es folgende Gründe: Hier ist festzuhalten, dass der vorherrschend amerikanische Charakter dieser Agenturen und ihrer Aufsichtsorgane SEC, US-Kongress faktisch ein starkes Übergewicht der amerikanischen Seite verursacht hat, das nicht absichtlich geschaffen wurde, aber dennoch dazu angetan ist, das reibungslose Funktionieren der Märkte zu behindern.

Pensionsfonds zu übernehmen, sind die Rating-Agenturen zu einem wesentlichen Bestandteil des Regulierungsmechanismus der Kapitalmärkte geworden obgleich sie selbst diese Rolle nicht bewusst angestrebt haben.

Die Regulierungsprobleme, die sich aus der vorstehenden Beschreibung ergeben, lassen sich grob in zwei Kategorien einteilen: Das Verfahren wurde am 4. Juni mit der Veröffentlichung eines Konzeptpapiers Fragebogen abgeschlossen, in dem eine Reihe von Fragen aufgeworfen wurde. Auf europäischer Seite war das Interesse an den Rating-Agenturen nicht so sehr rückwärts, sondern vorwärts gerichtet und von dem bevorstehenden Inkrafttreten der neuen Basler Eigenkapital-Übereinkunft Basel II geprägt, durch die die Höhe des von den Banken zu haltenden regulativen Kapitals vom Eigenkapital der Banken abhängig gemacht wird, mit dem die Risikobewertung durch die Rating-Agenturen als Mittel zur Bewertung dieser Risiken verbunden ist.

Hier stellt sich die Frage, ob diese Auswertung der Kredit-Ratings nicht die Chancengleichheit zwischen den europäischen und den amerikanischen Banken zugunsten der letzteren verändert und ob die vorrangig US-orientierten Rating-Agenturen genug von der europäischen Business-Kultur aufgenommen haben, um im europäischen Umfeld problemlos arbeiten zu können. Dagegen argumentieren die Agenturen, dass ihre Rolle insofern nicht diejenige eines Beraters sei, als sie keine privaten Empfehlungen für Kauf, Verkauf oder Halten bestimmter Wertpapiere sondern eine für die breite Öffentlichkeit bestimmte Stellungnahme zu der Bonität von Kreditnehmern abgäben.

Daraus folgern sie, dass sie eine journalistische Funktion ausübten und deswegen nach den Grundsätzen der Pressefreiheit geschützt werden sollten speziell in den USA durch den ersten Zusatz zur US-Verfassung, ein Anliegen, das vor US-Gerichten bereits vertreten und durchgesetzt wurde.

Nach Ansicht Ihres Berichterstatters ist diese Argumentation nicht besonders stichhaltig, sobald die Ratings, auch gegen die Auffassung der Rating-Agenturen, in den Regulierungsmechanismus der Kapitalmärkte einbezogen werden.

Dies gilt nicht für die Auffassungen der Rating-Agenturen, da eine Bewertung der Anlagequalität eine Voraussetzung dafür bildet, dass bestimmte Anleihen bei institutionellen Anlegern platziert werden können. Darüber hinaus haben die Agenturen einen privilegierten Zugang zu Insider-Informationen und müssen daher für die Verwendung dieser Informationen haftbar gemacht werden können.

Andererseits darf eine auf die Rating-Agenturen ausgeweitete zusätzliche Regulierung keinesfalls deren Meinungsfreiheit beeinträchtigen. In Anbetracht der vorstehenden Ausführungen ist Ihr Berichterstatter zu folgenden Schlussfolgerungen gelangt: Die Registrierung bei einer europäischen Behörde würde dazu beitragen, das Ungleichgewicht zwischen Europa und den USA zu beheben und zu vermeiden, dass die Agenturen mit 15 oder 25 unterschiedlichen nationalen europäischen Regulierungsbehörden und Rechtsprechungen konfrontiert werden.