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Central Intelligence Agency, abgerufen am 4.

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Schweröls von selbst oder wird mit einem Brenner entzündet. Durch fortgesetztes Einpressen von Luft bzw. Das durch die Hitze mobilisierte Bitumen bzw. Schweröl vor der Brandfront wird über die Förderbohrung abgepumpt. Dieses Verfahren wird bislang noch nicht zur kommerziellen Förderung eingesetzt. Zudem sorgt das Lösungsmittel für die Abscheidung von Asphaltenen , besonders langkettigen Verbindungen aus der Kohlenwasserstofffraktion, wodurch auch bei diesem Verfahren zumindest ein Teil des Upgradings bereits während der Förderung vorweggenommen wird.

Als Lösungsmittel fungiert primär Propan , da es sehr billig ist. Weil sich Propan jedoch unter den Druckbedingungen, die in den meisten Lagerstätten herrschen, verflüssigt, muss es mit einem weiteren, unter Lagerstättenbedingungen nicht-kondensierenden Gas Methan, Ethan, Stickstoff oder Kohlendioxid gemischt werden. Zusätzlich kann auch noch Wasserdampf in die Lagerstätte injiziert werden, um den Lösungsvorgang zu beschleunigen. Im Tagebau geförderter Ölsand muss in mehreren Schritten behandelt werden um das Bitumen von den mineralischen Bestandteilen zu trennen.

Daraus resultiert eine Art zäher Ölschlamm engl.: In moderneren Anlagen erfolgt dieser Arbeitsschritt innerhalb sogenannter Hydrotransport-Pipelines zwischen dem Tagebau und dem Betrieb, in dem die weitere Extraktion erfolgt.

Bei dieser gravitativen Trennung des mit Luft versetzten Bitumenschlamms sammelt sich in kurzer Zeit ca. Diese werden der sekundären Separation zugeführt, bei der durch Einblasen von Luft wiederum Bitumenschaum und Tailings entstehen. Danach wird das Bitumen mit Naphtha verdünnt und mittels Schrägtisch-Separatoren und Zentrifugen vom Wasser und den restlichen mineralischen Bestandteilen befreit. Grundsätzlich wird hierbei die Aufspaltung der langkettigen Kohlenwasserstoffe durch Temperatur, Katalysatoren, Wasserstoff-Zugabe oder Kohlenstoffabscheidung zur Erhöhung des Wasserstoff-zu-Kohlenstoff-Verhältnisses angestrebt.

Da nach Überschreiten des globalen Ölfördermaximums die Kapazität der herkömmlichen Ölquellen zurückgeht, werden nichtkonventionelle Ölressourcen wie Ölsand künftig zunehmend zur Ölgewinnung herangezogen werden. Viele Experten bezweifeln jedoch, dass durch die Förderung von Ölsanden der zu erwartende Förderrückgang des konventionellen Öls ausgeglichen werden kann. Allerdings ist die Gewinnung aus Ölsand nicht äquivalent zur Förderung konventionellen Erdöls, denn verglichen mit anderen Erdölfördermethoden weist der Abbau von Ölsanden einen deutlich geringeren Erntefaktor auf.

Der Erntefaktor liegt demnach nur bei 3 bis 4. Einem Bericht des Rohstoff-Infodienstes Platts vom 6. Auch die bereits voll produktiven Firmen wie Suncor Energy sind besorgt hinsichtlich der Kosten geplanter Expansionen.

Die Berechnung der Kosten und Wirtschaftlichkeit einer Förderung von Ölsanden ist schwierig, da unklar ist, in welcher Höhe ökologische Kosten einberechnet werden müssen. Die Zukunft der Ölsandausbeutung in Alberta ist überdies ungewiss, da die rasante Ausbreitung des Fracking -Verfahrens — vor allem in den USA — die Wirtschaftlichkeit des Abbaus immer unwahrscheinlicher macht.

Die Ergebnisse waren wie schon bei dem Verfassungsreferendum sehr unterschiedlich verteilt, in den Ostprovinzen, die während des Krieges unter Rebellenkontrolle standen, erzielte Kabila sehr hohe Ergebnisse, während im Westen die Stimmen breiter verteilt waren. Die befürchteten Unruhen blieben weitgehend aus, es kam lediglich zu begrenzten Gefechten zwischen den Truppen Bembas und Kabilas in Kinshasa.

Da keiner der Kandidaten für das Präsidentenamt eine absolute Mehrheit erreicht hatte, fand am Die nächste Wahl fand am Im Vorfeld dieser Wahlen gab es Auseinandersetzungen um eine Verfassungsänderung, die nach Auffassung der Opposition die Wiederwahl Kabilas begünstigte.

Januar stimmte die Nationalversammlung und am folgenden Tag auch der Senat für eine Abschaffung der Stichwahl um das Präsidentenamt. Demnach reicht die einfache Mehrheit im ersten Wahlgang.

Nach den Wahlen wurde am Dezember Antoine Gizenga , der alte Lumumbistenführer der er Jahre, zum Premierminister ernannt, am 7.

Februar stand die neue, aus 60 Ministern und Vizeministern bestehende Regierung. Erstmals seit Jahrzehnten gab es wieder eine Regierung, die eine gute Regierungsführung zumindest versuchte. September reichte Gizenga altersbedingt seinen Rücktritt ein, [J 22] Nachfolger wurde am Oktober Haushaltsminister Adolphe Muzito. Muzito trat am 7. Nachfolger als Premierminister wurde am April der bisherige Finanzminister Augustin Matata Ponyo.

Er stellte am April sein neues Kabinett vor. Der Kongo ist eines der Länder, in denen die Menschenrechte wenig geachtet werden. Dies trifft insbesondere auf die Kriegsgebiete zu, wo die Kriegsparteien kaum Rücksicht auf die Zivilbevölkerung nehmen. Vergewaltigung war und ist in der Demokratischen Republik Kongo eine Kriegswaffe. Die Organisation geht von der zehnfachen Zahl an Vergewaltigungen aus. In den meisten Hafteinrichtungen und Gefängnissen herrschten derart harte Bedingungen, dass sie grausamer, unmenschlicher oder erniedrigender Behandlung gleichkamen.

Die LRA wird für den Tod von über 1. Es wurden allerdings keine Hinrichtungen gemeldet — so Amnesty International. Sicherheitskräfte der Regierung und bewaffnete Gruppen überfielen und entführten Menschenrechtsverteidiger, schüchterten sie ein und bedrohten sie mit Mord. In Nord-Kivu mussten viele, die sich für die Menschenrechte einsetzten, untertauchen oder fliehen. Andere wurden zur Zielscheibe, weil sie an der Aufarbeitung politisch brisanter Menschenrechtsverletzungen beteiligt waren.

Im Jahr befanden sich Schätzungen zufolge immer noch bis Kinder in den Reihen bewaffneter Gruppen. Beide Seiten haben darüber hinaus Zivilisten bei Fluchtversuchen erschossen oder sie absichtlich in ihren Häusern verbrannt. Sie könnten nach Aussage des Berichts möglicherweise als Genozid bezeichnet werden.

Die Demokratische Republik Kongo gehört einer Reihe von politischen und wirtschaftlichen Vereinigungen an: Bis waren aber erst etwa Dies ist vor allem im Osten des Landes, in den Kivuprovinzen der Fall, in der bis heute verschiedene lokale Milizen die Macht ausüben. Bei Kämpfen im Kivu kam es immer wieder zu Massendesertationen tausender Soldaten.

In der Demokratischen Republik Kongo herrscht traditionell eine streng zentralistische Verwaltung. Das Land war bis in zehn Provinzen und den Hauptstadtdistrikt gegliedert. Die beschlossene Verfassung sah eine Dezentralisierung vor, bei der die 11 Gebietskörperschaften in 26 neue Provinzen mit eigenen Parlamenten aufgeteilt werden sollten.

Diese Verwaltungsreform sollte erst komplett umgesetzt worden sein. Die folgende Tabelle gibt die derzeitigen Provinzen des Landes mit Fläche und ehemaliger Provinzzugehörigkeit an.

Kinshasa wird offiziell nicht als Provinz, sondern als Hauptstadtdistrikt bezeichnet. Von staatlicher Seite werden erst in jüngster Zeit Anstrengungen unternommen, den Zustand zu ändern. Seit Abschaffung einer Einheitsgewerkschaft besitzt das Land nun zwar mehrere unabhängige Gewerkschaften , welche aber kaum noch Einfluss auf die Unternehmen haben.

Die Wirtschaft des Landes erlebte in den vergangenen Jahrzehnten eine wechselvolle Entwicklung. In vorkolonialer Zeit war das heutige Staatsgebiet eine bedeutende Quelle für Sklavenhändler. Die von Sansibar aus operierenden islamischen Sklavenhändler , die von lokalen Herrschern und Milizen unterstützt wurden, beuteten das Land weit schwerwiegender aus als die Europäer im Westen des Landes. Der Widerstand der Sklavenhändler wurde blutig niedergeschlagen. Der Bevölkerung wurde Zwangsarbeit auferlegt, um Elfenbein , Palmöl und vor allem Kautschuk zu exportieren.

Mit der Gründung von Belgisch-Kongo rückte allmählich der Bergbau zum Hauptwirtschaftszweig auf, es wurden vor allem Kupfer und Diamanten abgebaut. Die Landbevölkerung wurde gezwungen, Exportprodukte wie Baumwolle und Palmöl zu produzieren. Die Wirren nach der Unabhängigkeit und die Ausreise vieler Belgier hatten zunächst einen wirtschaftlichen Einbruch zur Folge, von dem sich das Land aber innerhalb weniger Jahre erholte. Es wurde erwartet, dass sich das Land innerhalb weniger Jahre zur Industrienation entwickeln würde.

Als infolge der Ölkrise ab die Rohstoffpreise zu sinken begannen, begann auch der Niedergang der zairischen Wirtschaft. Die immer weiter ausufernde Korruption Mobutus und seiner Herrschaftsclique sorgte dafür, dass Exporteinnahmen nicht mehr reinvestiert wurden und die Wirtschaftsbetriebe verfielen. Zwar stabilisierte sich die Lage kurzzeitig wieder, [J 14] [J 33] aber die Kriege ab führten zu einem weiteren Rückgang der Wirtschaftsleistung. Nach Kriegsende begann, getragen durch hohe Rohstoffpreise und internationale Investitionen im bedeutenden Bergbausektor, ein erneuter Aufschwung.

Der Kongo zählt zu den rohstoffreichsten Ländern der Welt. Bergbauprodukte sind daher seit Jahrzehnten Hauptexportgut, wichtigster Devisenbringer des Landes und Haupteinnahmequelle des Staates. Der Reichtum an mineralischen Rohstoffen führte wiederholt zu politischen und bewaffneten Konflikten im Land. Ein wichtiger Akteur ist dabei die südafrikanische IDC.

US-Dollar , auf 9 Mrd. Als davon profitierende Sektoren wurden genannt: Besondere Bekanntheit hat seit Ende des Jahrhunderts der Abbau des Erzes Coltan erlangt.

Es enthält die wirtschaftlich bedeutsamen Metalloxidminerale Columbit und Tantalit , aus denen Niob und Tantal gewonnen werden. Die noch in der Kolonialzeit und den ersten Jahren nach der Unabhängigkeit entstandenen Förderanlagen an einigen Orten sind heute mangels Instandhaltung weitgehend zerfallen, der Wiederaufbau kommt nur schleppend voran.

Diese Wirtschaftsform entzieht sich weitgehend staatlicher Kontrolle. Während des Krieges war der Verkauf von Bodenschätzen wichtigste Einnahmequelle sowohl für die Regierung als auch die Rebellen, auch die Nachbarstaaten und private Gesellschaften waren an der jahrelangen systematischen Ausplünderung des Landes beteiligt.

Die Schürfer müssen ihre Erze zu Preisen, die weit unter Weltmarktpreisen liegen, an Exporthändler verkaufen, die von den lokalen Machthabern konzessioniert sind. Dieses System beschert den Bewaffneten stetige Einnahmen und ermöglicht damit die Finanzierung des Krieges.

Um die Geldquellen der Profiteure dieser Geschäfte trockenzulegen, verhängte die Regierung am Während kriminelle Unternehmen profitierten, brach die sonstige Wirtschaft in der Kivu-Region fast vollständig zusammen. Deshalb wurde das Bergbauverbot im März wieder aufgehoben. Die Erdölreserven im gesamten Staatsgebiet werden auf Millionen Barrel geschätzt, im Jahr wurden täglich rund Das Land besitzt Erdgasreserven von ,1 Millionen Kubikmetern, derzeit findet jedoch noch keine Förderung statt.

Seit ging die landwirtschaftliche Produktion stetig zurück; besonders die Verstaatlichung ab , in der viele produktive Betriebe enteignet wurden, verursachte einen deutlichen Einbruch. Seitdem wird die Landwirtschaft vor allem zugunsten des lukrativeren artisanalen Bergbaus vernachlässigt.

Nur knapp drei Prozent der Landfläche wird landwirtschaftlich genutzt, dennoch macht die Landwirtschaft mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts aus und beschäftigt fast zwei Drittel der erwerbstätigen Bevölkerung. Die Produktion von Nahrungsmitteln reicht für den Eigenbedarf nicht aus, das Land muss solche importieren.

Ebenfalls besteht eine nennenswerte Holzwirtschaft. Der industrielle Sektor konzentriert sich heute auf die Verarbeitung der vorhandenen Bodenschätze. Während des Wirtschaftsbooms um das Jahr wurde zwar mit dem Aufbau einer importsubstituierenden Industrie begonnen, diese war aber gegenüber Importen nicht konkurrenzfähig und verschwand bis in die er Jahre fast völlig. Die verarbeitende Industrie besteht heute aus Kleinbetrieben, die verschiedene Konsumgüter wie Textilien , Schuhe oder Zigaretten produzieren bzw.

Lokale Handelsbilanzdefizite werden zumeist durch informellen Handel, der in den Statistiken nicht auftaucht, ausgeglichen. Die bewaffneten Konflikte der näheren Vergangenheit haben dazu geführt, dass die Einrichtungen entweder direkt beschädigt oder ihr Erhalt vernachlässigt wurden. Somit ist mehr als die Hälfte der Anlagen dringend erneuerungsbedürftig. Unzureichende Wartung während der Herrschaft Mobutus sorgte dafür, dass in den er Jahren nur noch etwa Das ist ein Vielfaches dessen, was für öffentliche Investitionen in den letzten Jahren zur Verfügung gestanden ist.

In Deutschland waren es im selben Jahr 4,3 Tote. Insgesamt kamen damit über Die Rate an Verkehrstoten ist noch weitaus höher wenn man sie der niedrigen Motorisierungsrate des Landes gegenüberstellt. In der Kolonialzeit wurde der Ausbau eines Eisenbahnnetzes vorangetrieben, vorrangig zur effizienteren Ausbeutung der Rohstoffe, die per Bahn schneller aus dem Landesinneren an die Küste gelangen konnten.

Heute verfügt die Demokratische Republik Kongo auf dem Papier über rund Kilometer Gleis [11] in mehreren voneinander unabhängigen Netzen. Diese eingleisige Strecke stammt in ihrer heutigen Streckenführung aus den er Jahren. Im Vergleich mit den Eisenbahnnetzen seiner Nachbarländer verkehren auf den Schienen des Kongo sehr wenige Züge, die Indikatoren für Effizienz und Zuverlässigkeit sind deutlich schlechter und die Preise für die Güter- wie Personenbeförderung deutlich höher. Er liegt nahe der Kongo-Mündung, hat jedoch den Nachteil, dass er aufgrund der geringen Tiefe des Flusses nur von kleinen Schiffen erreicht wird, womit er vom Umladen in Pointe-Noire abhängt.

Mombasa für den Nordosten, Daressalam und Durban für den Südosten. Dies gilt auch für die kleineren Häfen Boma und Banana. Während des Krieges waren viele Städte nur per Flugzeug erreichbar, Reisen auf dem Landweg waren durch die Rebellenpräsenz zu gefährlich. Aufgrund schlechter Wartung und mangelnder Sicherheitskontrollen kam es in Kongo wiederholt zu Flugzeugunglücken, weshalb alle rund 50 kongolesischen Fluggesellschaften auf der schwarzen Liste der EU-Kommission stehen.

Viele Inlandsflüge werden von Kongolesen als Umsteigeverbindungen über das Ausland gebucht, um die einheimischen Luftlinien zu umgehen. Somit ist die Schaffung einer effizienten Aufsichtsbehörde über den Luftverkehr von oberster Dringlichkeit. Sie gingen Inga I bzw. Fast ein Viertel der Bevölkerung ist jedoch auf Oberflächen-Wasser angewiesen. Besorgniserregend ist, dass dieser Anteil steigt.

Der Anteil der Bevölkerung, die nicht einmal Zugang zu einer Latrine hat, liegt bei einem Sechstel, auch dieser Anteil steigt.

Trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen hat sich die Mobiltelefonie in der Demokratischen Republik Kongo schnell entwickelt. Der lebhafte Wettbewerb zwischen den vier Anbietern führt zu niedrigen Preisen, wie auch in den Nachbarländern. Die Demokratische Republik Kongo ist erst seit an ein Unterseekabel angeschlossen, wodurch Internetzugang sehr teuer ist.

Die traditionelle Tanzmusik wurde weltweit populär; sie wird vor allem von Musikgruppen der Hauptstadt Kinshasa mit experimentellen Musikformen, Video und Performances verknüpft. Ein bekannter Autor war V.

Mudimbe, der die archaischen und gewaltsamen Strukturen der postkolonialen Stammesgesellschaft in der Zeit der politischen Wirren der er Jahre beschrieb. Die Journalisten sind finanziell von ihren Auftraggebern abhängig, eine Situation die unabhängige Berichterstattung auch ohne direkte staatliche Interventionen einschränkt. Die Qualität der Berichterstattung ist allgemein schlecht. Die Journalisten sind unzureichend ausgebildet, schlecht bezahlt, korrupt und durch ihre Auftraggeber in der Berichterstattung eingeschränkt.

Kritische Journalisten werden bedroht, erpresst, verhaftet und gelegentlich ermordet, sodass Selbstzensur weit verbreitet ist. Urheberrechte werden selten beachtet. Das Land hat drei bedeutsame Nachrichtenagenturen:.

Das Radio ist das reichweitenstärkste Medium des Landes und ist auch im ländlichen Raum sehr verbreitet. März , offiziell jedoch aus administrativen Gründen. Generell ist das Programm aus Geldknappheit qualitativ eher schlecht, so werden zumeist Musik, Wiederholungen oder politische Reden ausgestrahlt.

Zeitungen sind mit einem Preis von etwa einem US-Dollar für die meisten Kongolesen unerschwinglich und daher wenig verbreitet. Grund für die hohen Preis ist der fehlende Anzeigenmarkt, wodurch sich die Zeitungen fast vollständig über den Verkaufspreis finanzieren müssen.

Der Zeitungsmarkt konzentriert sich fast nur auf die Landeshauptstadt Kinshasa, der Vertrieb auf dem flachen Land ist mangels Infrastruktur zu teuer. Die Blätter der Maniok-Pflanze werden ebenfalls konsumiert: Pondu ist ein im ganzen Land verbreitetes, häufig an Festtagen zubereitetes Gericht, bei dem feingeschnittene Maniok-Blätter gekocht und dann in Palmöl geschmort werden.

Dazu isst man häufig gestampfte Erdnüsse. Fremde Küchen haben auf die Kochkunst des Kongo wenig Einfluss gehabt; zu nennen ist hier jedoch der von den Portugiesen übernommene gesalzene Stockfisch. Die bekanntesten Künstler des Landes unterrichten hier. Die Musik des Landes war schon immer sehr vielfältig. Sie hat einen langen Entwicklungsprozess zu ihrer heutigen Form hinter sich:.

In der präkolonialen Zeit gab es in der Demokratischen Republik Kongo sehr viele verschiedene Arten der traditionellen afrikanischen Musik , welche von Region zu Region variierten und sich meist in religiösen Gesängen ausdrückten. Sie bestand sowohl aus Kongolesen als auch aus westafrikanischen Ausländern wie den Hausa und französischen und US-amerikanischen Soldaten.

So bildete sich nach und nach der Soukous -Musikstil heraus, welcher auch heute noch typisch für die Kongoregion ist. Nach und nach kamen Saxophone , Trommeln und später E-Gitarren hinzu. Es entstand auch ein Soukous-Tanz, welcher vor allem vom Rumba -Tanz inspiriert wurde. Der bekannteste kongolesische Sänger der er Jahre war Wendo. Er veröffentlichte den Hit Marie-Louise , der von vielen als Ausgangspunkt für die moderne kongolesische Musik gesehen wird.

In den er Jahren begann aber die Phase der Zaiko-Generation , welche vor allem gitarrenlastig war und von Musikern wie Papa Wemba oder der Musikgruppe Madilu System vertreten wurde. Auch heute noch treten die bekanntesten Musikgruppen des Landes auch international auf, doch der Musikstil hat sich weiter gewandelt: Beim Orchestre Symphonique Kimbanguiste handelt es sich um das einzige Symphonieorchester Zentralafrikas.

Die Antwort obiger Frage hängt von zwei Punkten ab. Wie viel Erdöl wird jeden Tag gefördert und verbraucht? Förderquote und Verbrauch sind beinahe identisch, da es sehr teuer ist, Erdöl zu lagern.

Wie viel Erdöl steht uns noch zur Verfügung? Die aktuelle Erdölförderquote und der Verbrauch lassen sich exakt bestimmen. Schwieriger ist die Voraussage, wie viel Erdöl in den nächsten Jahren und Jahrzehnten benötigt werden wird. Der zweite Punkt, wie viel Erdölreserven- und -ressourcen existieren, ist bei den Experten sehr umstritten.

Weiterhin ist unklar, welche Erdölvorkommen tatsächlich genutzt werden können. Über zwei Dinge sind sich die Experten einig. Erdöl wird auf der Erde immer vorhanden sein. Die Frage ist, ob deren Förderung wirtschaftlich technisch machbar und wirtschaftlich ist. Eventuell kann auch nicht-konventionelles Erdöl Teersand, Schweröl, verflüssigte Kohle genutzt werden.

Zweitens herrscht Einigkeit auch dahingehend, dass irgendwann ein Fördermaximum bei konventionell verfügbarem Erdöl erreicht sein wird. Ab diesem bestimmten Zeitpunkt sinkt die Förderquote, obwohl der weltweite Energiebedarf weiter steigt. Diesen Punkt nennt man Peak Oil. Der weltweite Peak Oil bedeutet zwangsläufig das Ende des billigen Öls!

Wann der weltweite Peak Oil-Zeitpunkt erreicht sein wird, ist unklar und sehr umstritten: Im Jahr , oder erst ? Aber egal wann der besagte Zeitpunkt kommt, sicher ist eines: Die Welt steuert ihm unenthaltsam entgegen. Da die Frage nach den weltweit verfügbaren Rohöl-Vorräten nicht klar beantwortet werden kann, lohnt sich ein Blick zurück in die Geschichte der Rohölförderung.

Also weg von Spekulationen, hin zu Fakten. Erdöl wurde schon vor Die kommerzielle Rohölförderung begann aber erst um Seither wurden weltweit etwa Mrd Barrel Erdöl gefördert. Die heute geförderten Rohölvorkommen sind etwa bis Millionen Jahre alt. Und selbst schnelle Entwicklungsprozesse von Erdöl dauern etwa Die Menschheit hat in nur etwa Jahren einen nicht unerheblichen Anteil der Rohölvorkommen aufgebraucht.

Wir können also schwer erwarten, dass die Natur Erdöl schnell genug nachliefert, um den derzeitigen Bedarf nachhaltig zu decken.

Es gibt also keine zuverlässigen Angaben, wie lange die fossilen Energievorräte der Erde ausreichen, um den wachsenden Bedarf zu decken. Unter der Annahme, dass der heutige Primärenergiebedarf sich nicht ändert, reichen gesicherte Erdölreserven ca. Bei Kohle sieht es etwas besser aus, sie reicht vermutlich noch mehr als Jahre. Über die noch nicht entdeckten Ressourcen herrscht Unklarheit. Die Verbrennung von kohlenstoffhaltigen Brennstoffen belastet unsere Umwelt mit Schadstoffen.

Alle fossilen Brennstoffe sind Kohlenwasserstoffe und enthalten Kohlenstoff und Wasserstoff. Kohlendioxid ist neben Wasser das Hauptprodukt bei der Verbrennung von Kohlenwasserstoffen. Kohlendioxid steht im Verdacht, für die globale Erderwärmung mit verantwortlich zu sein.

Die Reduzierung der Kohlendioxidemission ist das Ziel zahllosen Bemühungen und wird als Entkarbonisierung bezeichnet. Bei der Verbrennung von Kohle wird also viel Kohlendioxid frei. Manche Kohlenwasserstoffe enthalten viel Kohlenstoff im Verhältnis zu Wasserstoff, z.

Bei deren Verbrennung wird entsprechend auch viel Kohlendioxid frei. Andere Kohlenwasserstoffe enthalten weniger Kohlenstoff pro Wasserstoff, z. Butan, Propan, Erdgas oder Methanol. Bei deren Verbrennung wird entsprechend weniger Wasserstoff frei. Der einzige "Kohlenwasserstoff" ohne Kohlenstoff ist Wasserstoff. Bei der Verbrennung von Wasserstoff wird demnach kein Kohlendioxid frei. Dieses Kohlendioxid wurde aber beim Wachstum der Pflanzen durch die Photosynthese der Umgebung entzogen.

Damit ist die Verbrennung von Biomasse bezüglich Kohlendioxids global emissionsneutral. Auch fossile Rohstoffe haben irgend wann einmal Kohlendioxid aus der Umgebung entnommen, aber das ist viele Millionen Jahre her.