Online Broker Vergleich


Mit einem Online Broker gelingt der kostengünstige Vermögensaufbau mit Wertpapieren oder bei Interesse auch die kurzfristige Spekulation mit Wertpapieren.

Sie kann nur mit Wirkung vom Beginn eines auf die Abgabe folgenden Kalenderjahres an widerrufen werden. Jahresfehlbetrag einzuarbeiten und zeigen damit die Veränderung der Vermögenssituation des Betriebes an.

Leser M. schreibt

Die größten Börsen, also in USA, Japan, Hongkong, Europa: Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Schweiz und Australien haben heute ordentlich Gewinne gemacht.

Die Rechnung für die Abraumbeseitigung beläuft sich auf Die Abraumbeseitigung darf nun aber nicht die Kalkulation der Schuhe im Jahr beeinflussen, da sie ursächlich dem Jahr zuzurechnen ist. Für den Kostenrechner stellt diese Abraumbeseitigung also keine Kostenart dar. Wie an den beiden Beispielen gezeigt wurde, sind in der Finanzbuchhaltung Aufwendungen enthalten, die keine Kosten in der Kostenrechnung darstellen dürfen.

Die meisten Aufwendungen der Finanzbuchhaltung wie z. Lohn- und Gehaltsaufwand, Materialaufwand usw. Nun gibt es neben den Aufwendungen, die nicht kostengleich sind Spekulationsverlust und den Aufwendungen, die kostengleich sind Löhne, Material , noch Kosten, denen kein Aufwand gegenübersteht:.

In einer Einzelunternehmung führt der Eigentümer selbst die Geschäfte. Als Eigentümer erhält er kein Gehalt, es entsteht also für seine Tätigkeit im Unternehmen kein Aufwand. Auf diese Weise wird die Arbeitskraft des beschriebenen Unternehmers doch noch vergütet und das beschriebene Unternehmen wird aus kalkulatorischer Sicht einem Unternehmen gleich gestellt, welches einen Fremdgeschäftsführer beschäftigen und auch bezahlen muss.

Wie aus diesem Beispiel zu ersehen ist, gibt es auch Kosten, denen kein Aufwand gegenüber steht. Im Folgenden werden nun einige Begriffsabgrenzungen vorgenommen, die für die Betriebswirtschaftslehre und speziell die Kostenrechnung von erheblicher Bedeutung sind.

Die Betriebswirtschaftslehre hat zur Bezeichnung der vom betrieblichen Rechnungswesen erfassten Zahlungs- und Leistungsströme eine eigene Terminologie entwickelt. Es werden vier Begriffspaare benutzt, die auch im allgemeinen Sprachgebrauch Verwendung finden, hier jedoch oft ohne klare begriffliche Trennung als Synonyme verwendet werden. Die vier Begriffspaare sind:. Einzahlung - Auszahlung Unter Einzahlungen und Auszahlungen versteht man Geschäftsvorfälle, die zu einer Veränderung des Kassenbestandes eines Unternehmens führen.

Zum Kassenbestand zählen nicht nur die Barmittel, sondern auch das Giralgeld. Einnahmen - Ausgaben Als Einnahme bezeichnet man jeden Geschäftsvorfall, der zu einer Erhöhung des Geldvermögens einer Unternehmung führt, während Ausgaben das Geldvermögens vermindern.

Zum Geldvermögen zählen die Kassenbestände, jederzeit verfügbare Bankguthaben Giralgeld und Forderungen abzüglich der Verbindlichkeiten. Jeder Geschäftsvorfall, der das Reinvermögen erhöht, wird als Ertrag , jeder Geschäftsvorfall der dieses Reinvermögen vermindert, als Aufwand bezeichnet.

Die Finanzbuchhaltung sammelt alle Aufwendungen und Erträge, die während einer Abrechnungsperiode angefallen sind und stellt diese in der GuV gegenüber. Es gibt Auszahlungen, denen keine Ausgabe gegenübersteht, es gibt Auszahlungen, die gleichzeitig Ausgaben darstellen und es gibt Ausgaben, die keine Auszahlungen darstellen:.

Durch diesen Geschäftsvorfall nimmt unser Giralgeld ab, also liegt eine Auszahlung vor. Der Abnahme unseres Giralgeldes steht gleichzeitig eine Abnahme unserer Verbindlichkeiten gegenüber, also liegt keine Ausgabe vor.

Unser Kassenbestand nimmt ab, also liegt eine Auszahlung vor. Gleichzeitig stellt dieser Geschäftsvorfall auch eine Ausgabe dar, da sich auch das Geldvermögen verringert. Unser Kassenbestand bleibt hierdurch unverändert. Unsere Verbindlichkeiten nehmen jedoch zu, wodurch sich unser Geldvermögen verringert.

Der Unterschied zwischen "Ausgaben und Aufwand" einerseits sowie zwischen "Einnahmen und Ertrag" andererseits hat zumindest für die Finanzbuchhaltung einige Bedeutung.

Deshalb hier einige Erläuterungen: Deshalb hier einige Erläuterungen:. Es gibt Ausgaben, die nicht aufwandsgleich sind, es gibt Ausgaben, denen ein Aufwand in gleicher Höhe gegenübersteht und es gibt Aufwendungen, denen keine Ausgaben gegenüberstehen. Dies soll die folgende Darstellung verdeutlichen:.

Es liegt eine Ausgabe vor, da sich das Geldvermögen verringert. Das Nettovermögen des Unternehmens bleibt jedoch unverändert, da dem Abgang von Es liegt also kein Aufwand vor. Dieser Geschäftsvorfall ist am 1. Das Geldvermögen bleibt unverändert, es liegt keine Ausgabe vor. Das Nettovermögen des Unternehmens ändert sich jedoch, da das Sachvermögen um Es liegt also ein Aufwand vor. Dieser Geschäftsvorfall ist erfolgswirksam, er führt zu einer Bilanzverkürzung. Dieser Geschäftsvorfall ändert sowohl das Geldvermögen wie auch das Nettovermögen.

Die Zahlung der Gehälter stellt gleichzeitig Ausgabe und Aufwand dar. Dieser Geschäftsvorfall erhöht das Geldvermögen und verringert das Anlagevermögen um den gleichen Betrag.

Der Geschäftsvorfall ist nicht erfolgswirksam, es liegt ein Aktivtausch vor. Damit handelt es sich um eine Einnahme, nicht jedoch um einen Ertrag. Es handelt sich um eine Einnahme, da das Geldvermögen zunimmt. Der Geschäftsvorfall ist erfolgswirksam, es liegt eine Bilanzverlängerung vor.

Das Geldvermögen erhöht sich nicht, es liegt also keine Einnahme vor. Die Aktivseite der Bilanz verlängert sich hierdurch, ohne dass sich die Höhe der Verbindlichkeiten verändert. In der Finanzbuchhaltung werden zur Ermittlung des Unternehmensergebnisses Gesamtergebnisses sämtliche Erträge einer Periode sämtlichen Aufwendungen dieser Periode gegenübergestellt. Die Kosten- und Leistungsrechnung übernimmt nur jene Aufwendungen und Erträge aus der Finanzbuchhaltung, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der betrieblichen Leistungserstellung und -verwertung der laufenden Abrechnungsperiode entstanden sind und ermittelt daraus das so genannte Betriebsergebnis oft auch als operatives Ergebnis bezeichnet.

Das Betriebsergebnis ergibt sich aus der Differenz zwischen Leistungen und Kosten. Es ist nun der Unterschied zwischen den Begriffen Aufwand und Kosten einerseits und Erträgen und Leistungen andererseits herauszuarbeiten. Es gibt Aufwendungen, die nicht in die Kostenrechnung als Kosten übernommen werden dürfen, weil sie entweder nichts mit dem eigentlichen Betriebszweck zu tun haben, nicht ursächlich der laufenden Betrachtungsperiode zuzurechnen sind oder nur ausnahmsweise anfallen.

Diese Aufwendungen werden zusammenfassend als neutraler Aufwand bezeichnet. Zu den neutralen Aufwendungen zählen also: Betriebsfremde Aufwendungen Spekulationsverlust des Schuhfabrikanten am Aktienmarkt Periodenfremde Aufwendungen in der laufenden Periode wird ein Prozess verloren, dessen Ursache in einer Vorperiode liegt und für den keine Rückstellung gebildet wurde.

Betriebsfremde Aufwendungen und Erträge entstehen nicht im Zusammenhang mit der eigentlichen betrieblichen Tätigkeit. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge sind z. Steuernachzahlungen, Steuererstattungen im Folgejahr oder Zahlungseingänge aus in den Vorjahren schon abgeschriebenen Forderungen.

Ihre Übernahme in die Kosten- und Leistungsrechnung würde die Vergleichbarkeit des Kostenanfalls verschiedener Abrechnungsperioden Zeitvergleich und den Vergleich mit anderen Betrieben Betriebsvergleich erschweren. Weiterhin zählen Aufwendungen, die aus Schadensfällen wie z.

Da das Betriebsergebnis nur den Anteil des Gesamtergebnisses enthalten soll, der aus der Erfüllung der eigentlichen betrieblichen Aufgabe entstanden ist, müssen neutrale Aufwendungen und Erträge aus der Kostenrechnung eliminiert werden. Im Gegensatz zu den neutralen Aufwendungen gibt es den so genannten ordentlichen Aufwand , auch Zweckaufwand genannt Löhne, Fertigungsmaterial usw. Wie zu Anfang dieses Kapitels schon erwähnt, gibt es auch Kosten z. Diese Kosten werden als kalkulatorische Kosten bezeichnet.

Es gibt insgesamt fünf kalkulatorische Kostenarten: Bei den fünf möglichen kalkulatorischen Kostenarten handelt es sich entweder um solche, denen überhaupt kein Aufwand gegenübersteht, dann werden sie als Zusatzkosten bezeichnet, oder der Kostenrechner setzt einen anderen Wert an als der Finanzbuchhalter, dann werden sie als Anderskosten bezeichnet. Beim kalkulatorischen Unternehmerlohn und der kalkulatorischen Miete handelt es sich zweifelsfrei um Zusatzkosten , da diesen beiden kalkulatorischen Kostenarten in keinem Fall Aufwendungen in der Finanzbuchhaltung gegenüberstehen können.

Nicht so eindeutig ist die Zuordnung der kalk. Abschreibungen und der kalk. Zinsen zu den Anderskosten. Wenn ein Anlagegut bilanziell schon auf den Erinnerungswert abgeschrieben ist, eine kalkulatorische Abschreibung auf das gleiche Anlagegut jedoch weiterhin vorgenommen wird, so sind diese kalk. In der Kostenrechnung werden jedoch kalkulatorische Zinsen für das investierte EK angesetzt.

Ein Unternehmen, welches ohne jedes FK auskommt, ist in der Praxis jedoch schwer vorstellbar. Die Verrechnung kalkulatorischer Kosten erhöht die Vergleichbarkeit der Selbstkostenrechnung mit früheren Abrechnungsperioden und mit branchengleichen Betrieben. Die kalkulatorischen Kosten haben keinen Einfluss auf das in der Finanzbuchhaltung ermittelte Gesamtergebnis und dürfen auch bei der Bestandsbewertung in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz nicht berücksichtigt werden.

Sie wirken sich allein auf das Betriebsergebnis Leistungen — Kosten aus, das in der Finanzbuchhaltung ermittelte Unternehmensergebnis Ertrag — Aufwand bleibt davon unberührt. In der Abbildung werden die Kosten unterteilt in Grundkosten aufwandsgleiche Kosten und Zusatzkosten. Dies mag auf den ersten Blick verwirrend sein. Bei der Ermittlung der betrieblichen Leistung , die natürlich keine neutralen Erträge enthalten darf, geht man üblicherweise von den Umsatzerlösen der Periode aus.

Sind in der Betrachtungsperiode mehr Güter produziert als verkauft worden, so hat eine Lagerbestandserhöhung stattgefunden. Diese Lagerbestandserhöhung, bewertet zu Herstellkosten , stellt eine Leistung der Periode dar, die keinen Niederschlag in den Umsatzerlösen findet und deshalb zu den Umsatzerlösen addiert werden muss, wenn man die tatsächliche Leistung der Periode ermitteln will.

Auch die während der Periode erstellten Eigenleistungen selbsterstellte Anlagen, selbsterstellte Werkzeuge haben keinen Niederschlag in den Umsatzerlösen gefunden, stellen aber trotzdem eine Leistung dar und müssen deshalb ebenfalls zu den Umsatzerlösen addiert werden. Im Falle einer Lagerbestandsminderung wurde in der Periode mehr verkauft als hergestellt. Die Umatzerlöse der Periode sind also um die Bestandsminderung zu reduzieren. Gewinne, die ein Unternehmen aufgrund von Sonderfaktoren wie z.

Sie können möglicherweise auch zu Sonderausschüttungen an Aktionäre oder Gesellschafter führen. Sie beeinflussen das Unternehmensergebnis. Für die Beurteilung der Zukunft eines Unternehmens ist das Betriebsergebnis als Differenz zwischen Leistung und Kosten einer Periode erheblich aussagefähiger als das Gesamtergebnis Unternehmensergebnis. Fällt das Gesamtergebnis aufgrund von neutralen Erträgen, wie z. Da die gleichen neutralen Erträge vermutlich in der Folgeperiode nicht wieder erzielt werden können man kann einen Unternehmensteil nicht zweimal verkaufen , ist das Ergebnis im operativen Geschäft, also das Betriebsergebnis, sehr viel aufschlussreicher für die Beurteilung der Zukunftschancen des Unternehmens am Markt.

Die kalkulatorischen Abschreibungen haben die Aufgabe, die tatsächliche Wertminderung von Anlagegütern zu erfassen und als Kosten zu verrechnen. Die kalkulatorischen Abschreibungen sind ihrer Höhe nach also möglichst realistisch anzusetzen. Die bilanziellen Abschreibungen dagegen werden aufgrund von steuerlichen AfA-Tabellen vorgenommen. Möglicherweise sollen den Unternehmen durch diese AfA-Tabellen steuerliche Vorteile dadurch gewährt werden, dass in den ersten Jahren der Nutzung sehr hohe Abschreibungsbeträge zugelassen sind oder die Nutzungsdauer der Anlagen viel zu kurz veranschlagt wird.

Ein Beispiel hierfür war das Berlinhilfegesetz, nach dem Unternehmen Anlagen in einem Zeitraum von drei Jahren abschreiben durften, die in Wirklichkeit Nutzungsdauern von mehreren Jahrzehnten hatten. Da beim Ansatz von kalkulatorischen Abschreibungen keine gesetzlichen Vorschriften zu berücksichtigen sind, ist die Höhe der kalk. Dies bedeutet, dass z. Ebenso ist nicht von der steuerlich zulässigen, sondern von der tatsächlichen Nutzungsdauer auszugehen. Warum die Weiderbeschaffungskosten für die kalkulatorische Abschreibung aus betriebswirtschaftlicher Sicht die richtige Bemessungsgrundlage darstellen:.

Je höher also die kalkulatorischen Abschreibungen sind, desto höher sind die kalkulierten Selbstkosten der hergestellten Erzeugnisse. Unterstellt man nun, dass die Selbstkosten über den Produktpreis an den Markt weitergegeben werden können, so erhöht sich der Mittelrückfluss, der beim Verkauf der Erzeugnisse entsteht, um die kalkulatorischen Abschreibungen. Wenn nun ein Produkt auf einer Maschine mit jähriger Nutzungsdauer, Anschaffungskosten von Dies ist nur dann der Fall, wenn dem Unternehmen über die kalkulatorischen Abschreibungen in den 10 Nutzungsjahren der Anlage der Wiederbeschaffungswert, also Man spricht in diesem Zusammenhang vom Prinzip der Substanzerhaltung, weil die Substanz des Unternehmens nur dann erhalten bleibt, wenn aufgrund der kalkulatorischen Abschreibungen Ersatzbeschaffung möglich ist.

Würde die Maschine über 10 Jahre nur mit Der Betrieb würde schrumpfen. Der Abschluss der Kontenklasse 2 erfolgt auf das neutrale Ergebniskonto Abgrenzungssammelkonto:. Bilanzielle und kalkulatorische Abschreibungen können der Höhe nach aus zwei Gründen voneinander abweichen:.

Zinsen sind das Entgelt für überlassenes Kapital. Diese gezahlten Fremdkapitalzinsen stellen in der Finanzbuchhaltung Aufwand dar, sie schmälern den steuerlichen Gewinn. Verkauft ein Unternehmer jedoch beispielsweise Wertpapiere aus seinem Privatvermögen und bringt den Verkaufserlös in seine Firma als Eigenkapital ein, so kann er mit Recht auch eine Verzinsung dieses Eigenkapitals erwarten, die ihrer Höhe nach in etwa dem Zinssatz entspricht, der am Kapitalmarkt zu erzielen wäre.

Die Verzinsung von Eigenkapital erfolgt jedoch nicht in der Finanzbuchhaltung, sondern durch Ansatz von kalkulatorischen Zinsen in der Betriebsbuchhaltung. Man stelle sich vor, zwei ansonsten völlig gleiche Unternehmen A und B unterscheiden sich lediglich durch ihre Finanzierungsstruktur: B zahlt Fremdkapitalzinsen, die sowohl Aufwand als auch Kosten darstellen. Die kalkulierten Selbstkosten der Produkte dürfen jedoch nicht von der Finanzierungsstruktur eines Unternehmens abhängen.

Die betriebswirtschaftlichen Überlegungen, die bei der Ermittlung der Höhe der kalkulatorischen Zinsen ausschlaggebend sind, werden nun am Beispiel eines einzelnen Wirtschaftsgutes erläutert:. Man stelle sich vor, in einem Unternehmen soll eine neue Maschine mit Anschaffungskosten von Den Erlös in Höhe von Die Maschine wird kalkulatorisch mit jährlich Die Maschine wird zum Zeitpunkt des Kaufs durch Banküberweisung bezahlt, es sind also zum Jahresanfang die vollen Nun wird mit dieser Maschine die Herstellung und der Verkauf des Produktes x aufgenommen.

Die kalkulatorischen Abschreibungen sind korrekterweise bei der Kalkulation des Produktpreises von x berücksichtigt, d. Wird x nun kontinuierlich im Lauf des Jahres verkauft, so sind am Ende des Wirtschaftsjahres dem Unternehmen liquide Mittel in Höhe der kalkulatorischen Abschreibungen von Es hat also ein Mittelrückfluss von Im Durchschnitt des ersten Nutzungsjahres beträgt die Kapitalbindung in der Maschine also Die gleiche Überlegung gilt nun auch für die folgenden Nutzungsjahre.

Es besitzt höchste Bonität. Mit Gold konnte während der Hyperinflation zwar kein realer Gewinn erzielt werden, doch langfristig behielt das Edelmetall wie keine andere Anlageklasse seinen Wert.

Gold bot im Vergleich zu allen Anlageklassen den besten Schutz vor Kaufkraftverlusten. Die Aktienmärkte waren während des Ersten Weltkrieges geschlossen. Amtliche Kursdaten und einen vom Statistischen Reichsamt berechneten Aktienindex gibt es für diese Zeit deshalb nicht. Alle Daten beziehen sich auf die amtlichen Kurse an der Berliner Börse.

Mit dem Börsencrash am Oktober , dem Schwarzen Donnerstag , begann die Weltwirtschaftskrise. In der Folge kam es zu Unternehmenszusammenbrüchen, massiver Arbeitslosigkeit und Deflation. Die Deflation ab in Europa wurde unter anderem dadurch ausgelöst, dass aufgrund zurückgegangener Goldreserven es handelte sich nur um geliehenes Gold zugehörige Geldscheine eingezogen und nicht wieder ausgegeben wurden.

Da die Nachfrage mit dem gestiegenen Angebot nicht mithalten konnte, begannen Nachfrage und Preise zu sinken. Entgegen dem damaligen Verständnis der Ökonomie blieb die wirtschaftliche Erholung nach zwei bis drei Jahren aus und es folgte ein starker Preisrückgang, der in eine Deflation führte.

Dabei fielen die Rohstoffpreise innerhalb von drei Jahren um über 60 Prozent, die Preise für Fertigwaren um über 25 Prozent. Es folgten zwei Bankfeiertage und die Umstellung auf Devisenbewirtschaftung per Notverordnung vom Mai in den USA verboten wurde siehe Goldverbot. Im Zuge des Gold Reserve Act vom Deutsche Aktien erlitten zwischen und real, also deflationsbereinigt, Kursverluste von rund 50 Prozent.

Der Zusammenbruch der Danat-Bank führte vom Juli bis zum 2. Durch die Krise um das britische Pfund schloss die Börse vom September bis zum Im April lag die Aktienindexziffer mit 49,64 Punkten um nominal 72,1 Prozent tiefer als im April Der Einbruch hatte 5 Jahre gedauert, im Herbst zogen die Kurse wieder an.

Bis Juni stieg der Index auf einen Höchststand von ,58 Punkten. Staatsanleihen erzielten von Oktober bis August leichte Gewinne. Nach einem kurzen Einbruch stiegen die Kurse bis Herbst wieder auf das Niveau von vor der Krise. Lebensversicherte blieben weitgehend geschützt.

Ihr Geld lag vor allem in Zinspapieren, deren Kursverluste nur vorübergehend waren. Die Deflation wirkte den Abwertungen entgegen. Staatsgarantien sorgten für eine leichte Beruhigung. Immobilienbesitzer mussten weiterhin die eingeführte Hauszinssteuer zahlen, deren Steuersatz mit den Jahren geringer wurde. Die Goldparität wurde heraufgesetzt.

Die Notenbanken waren zu dieser Zeit verpflichtet, die von ihnen herausgegebenen Papierwährungen zu einem festen Kurs gegen Gold einzutauschen. Die Reichsbank zahlte für 1 Feinunze Gold Reichsmark. Das Edelmetall konnte nicht pleitegehen und wertete in der Weltwirtschaftskrise um 70 Prozent auf. Der Kursanstieg erfolgte über den ganzen Zeitraum der deflationären Periode bis und dem Einsetzen von Inflation bis Ziel des Abkommens war die reibungslose und von Handelsbarrieren befreite Abwicklung des Welthandels bei festen Wechselkursen.

Die Zentralbanken der Mitgliedstaaten hatten sich mit Abschluss des Vertrages dazu verpflichtet, durch Eingriffe auf den Devisenmärkten die Kurse ihrer Währungen in festgelegten Grenzen zu halten. Die Bundesrepublik Deutschland trat dem System fester Wechselkurse bei.

Juni trat die Währungsreform in Westdeutschland in Kraft, ab Die Frankfurter Wertpapierbörse blieb für drei Wochen geschlossen. Bei Wiederaufnahme des Handels am Gläubiger von Anleihen verloren über 90 Prozent ihres Kapitals. Industrieobligationen , Pfandbriefe und Kommunalobligationen wurden zu einem Bruchteil ihres letzten Kurses in Reichsmark gehandelt. Besitzer von Lebensversicherungen brachte die Umstellung Verluste von 95 Prozent.

Mit der Währungsreform von wurden Bankguthaben im Verhältnis zu 6,5 und Schulden im Verhältnis von 10 zu 1 in D-Mark umgewertet. Sparer verloren somit 90 Prozent ihrer Einlagen und Schuldner hatten eine rund 90 Prozent niedrigere Schuldenlast zu tragen. Immobilienbesitzer in Westdeutschland mussten nach dem Lastenausgleichsgesetz die Hälfte ihres Vermögens nach dem Stand vom Juni in vierteljährlichen Raten, also verteilt auf 30 Jahre, in einen Ausgleichsfonds einzahlen.

Zu diesem Zweck wurden eine Vermögensabgabe , eine Hypothekengewinnabgabe und eine Kreditgewinnabgabe eingeführt, die an die Finanzämter zu zahlen waren. Diese Belastungen 0,6 Prozent pro Jahr konnten auf Grund der langen Zeit aus den Einnahmen des betroffenen Vermögenswertes geleistet werden, ohne die Vermögenssubstanz angreifen zu müssen, wobei den Betroffenen diese Leistungen infolge der ständigen Inflation in den Jahren bis allmählich leichter fielen.

Anleger, die physisches Gold über den Zweiten Weltkrieg retten konnten, bewahrten ihr Vermögen. Der Goldpreis stieg zwischen und um nominal 84 Prozent.

Der Preisindex für die Lebenshaltung aller privaten Haushalte Verbraucherpreisindex wuchs im gleichen Zeitraum um 66 Prozent. Aus diesem Grunde wurde in der SBZ am Juni ebenfalls eine Währungsreform durchgeführt und die Deutsche Mark der Deutschen Notenbank eingeführt. Sparguthaben bis zu Reichsmark blieben im Verhältnis 1: Beträge über Reichsmark wurden eingezogen, da von vornherein Kriegs- oder Schwarzmarktgewinne angenommen wurden.

Der Goldbesitz war nicht verboten. Es gab offiziell aber keine Möglichkeit, Edelmetalle zu kaufen. August nicht mehr in das westliche Ausland reisen konnte und Devisen zum Erwerb fehlten, gelangten auch keine Goldbarren und -münzen in das Land. Eheringe und Zahngold gab es nur gegen Abgabe von Altgold.

Im grenzüberschreitenden Geschenkpaket- und -päckchenverkehr konnten nach dem Edelmetallgesetz der DDR vom Wenn keine Westbeziehungen vorhanden waren, wurden Edelmetallringe auf dem Schwarzmarkt oder bei Urlaubsreisen in die Sowjetunion erworben. Bedingt durch die begrenzten Goldbestände war eine für den weltweiten Handel benötigte Liquidität nur durch die Freisetzung zusätzlicher US-Dollar möglich.

Das neue Reservemedium sollte zusätzliche Liquidität für das internationale Finanzsystem schaffen. Daher wurde umgangssprachlich von Papiergold gesprochen. Es konnte wie physisches Gold jederzeit zwischen den Zentralbanken zur Zahlung benutzt werden. Die Sonderziehungsrechte kamen aber zu spät. Juli sind die SZR nicht mehr an Gold gebunden, sondern werden aus einem Währungskorb berechnet, der die wichtigsten Währungen der Welt enthält.

In den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg stiegen die kurzfristigen amerikanischen Auslandsverbindlichkeiten schnell an; bereits überstiegen diese mit 21,2 Milliarden Dollar erstmals ihre auf 35 Dollar pro Feinunze taxierten nationalen Goldbestände von 18,7 Milliarden Dollar. Zur Aufrechterhaltung der Goldparität wurde am 1. Dabei verpflichteten sich die teilnehmenden Länder, den Goldpreis durch Marktintervention in einer bestimmten Höhe zu halten.

Sobald der Vorrat aufgebraucht war, mussten die Mitglieder des Verkaufskonsortiums entsprechend ihrer Quote Gold einzahlen. Als die britische Regierung am Der eine Preis konnte sich frei dem Markt anpassen, der andere war fix. April die Wiedereröffnung des Londoner Goldmarktes. Infolgedessen konnte der Dollar seine Funktion als Leitwährung nicht mehr erfüllen. August erklärte der amerikanische Präsident Richard Nixon den Dollar für inkonvertibel.

Inflationsbereinigt mussten damals ,91 US-Dollar pro Feinunze gezahlt werden. November wurde der Goldpreis freigegeben und am Mit der Unterzeichnung des Jamaika-Abkommens wurden die Wechselkurse de jure freigegeben. Die Bindung der Paritäten an das Gold wurde ausgeschlossen. Seitdem sind die nationalen Währungen reine, manipulierte Papierwährungen.

Sie sind nicht mehr durch Gold gedeckt und theoretisch beliebig vermehrbar, wobei die tatsächliche Geldmenge heute normalerweise durch unabhängige staatliche Zentralbanken gesteuert wird.

Ein Umtausch von Bargeld in Gold- oder Devisenreserven ist nicht mehr möglich. In den er Jahren herrschte in den Industrieländern Stagflation mit starker Inflation, schwacher Wirtschaftsentwicklung, niedriger Produktivität und hoher Arbeitslosigkeit. Der Goldpreis wuchs während dieser Zeit um das Fünfzehnfache.

Das nominale Allzeithoch markiert das Ende eines zehnjährigen Aufwärtstrends und hatte für 28 Jahre Bestand. Für den Goldpreis im Januar gibt es mehrere Höchststände, je nachdem welcher Handelsplatz oder welche Berechnungsgrundlage ausgewählt wird. Das bewirkte zunächst eine Verstärkung der Rezession und der Arbeitslosigkeit, aber diese Politik stabilisierte langsam die Wirtschaft und kontrollierte die Inflation.

Um den Goldverkauf und damit den Goldpreis zu regulieren, schlossen am September in Washington D. Die Zentralbank übernahm das Monopol für den Edelmetallhandel.

Privatpersonen waren vom Handel mit Gold oder Silber ausgeschlossen. September durften Privatpersonen erstmals seit mehr als 30 Jahren wieder Goldschmuck erwerben. Juni legalisierte der Staat den privaten Gold- und Silberbesitz. Der Handel mit Edelmetallen blieb für die Bevölkerung verboten.

Mit Gründung der Shanghai Gold Exchange am Oktober wurde der Goldhandel deutlich ausgeweitet und damit die Nachfrage stimuliert. Das Handelsverbot für private Investoren wurde aufgehoben.

Seit steigt der Goldpreis kontinuierlich. Weil durch den Weiterverkauf fauler Kredite Verbriefung diese in aller Welt verstreut waren, weitete sich die Krise durch die enge Verzahnung der Einzelwirtschaften und Finanzströme global aus.

Die Finanzkrise betraf in der Folge die ganze westliche Welt und auch die von ihr abhängigen Ökonomien wie China. September in New York seinen höchsten Tagesgewinn der Geschichte. März hatte das Repräsentantenhaus in Utah dem Gesetzentwurf zugestimmt, am März , das zu weltweiten Produktionsstillständen und Lieferschwierigkeiten führte, sowie das Wachstum der Weltverschuldung.

Die physische Nachfrage nach Goldbarren und Goldmünzen war seit Ausbruch der Finanzkrise und der Staatsschuldenkrise im Euroraum hoch. Dezember mit ,35 Tonnen ein Allzeithoch. Die Goldkäufe von Zentralbanken vornehmlich asiatischer Länder nahmen zu. Unter den 32 Staaten mit mehr als Tonnen Goldreserven Stand erhöhten einige ihre Goldvorräte seit deutlich: Oktober mit ,62 Euro pro Feinunze ein Rekordpreis erzielt.

Oktober mit ,43 Schweizer Franken pro Feinunze einen historischen Höchststand. Investoren waren in Sorge um die Staatsfinanzen zahlreicher Länder siehe z.

Eurokrise , um die Nachhaltigkeit der konjunkturellen Erholung und vor steigender Inflation. Die von Regierungen und Zentralbanken im Kampf gegen die weltweite Wirtschaftskrise bzw.

Eine starke Nachfrage nach Schmuck, vor allem aus der Volksrepublik China und Indien sowie Käufe institutioneller Investoren trugen zu einem Rekordstand beim Goldpreis bei.

Anfang April sank der Goldpreis erheblich: Seitdem tendiert der Preis seitwärts um einen Wert von ca. Am Ende des Jahres stand der Preis knapp unter 1.

Goldnachfrage und Goldangebot schwanken oft. Je nach Relation von Angebot und Nachfrage sowie je nach Preiselastizität der Nachfrage und Preiselastizität des Angebots steigt oder fällt der Goldpreis. Goldpreis und Dollarpreis tendieren oft umgekehrt proportional; anders gesagt: Fällt der Dollarkurs, steigt oft der Goldkurs und umgekehrt. Gold ist für viele Käufer und Verkäufer ein Spekulationsobjekt: Hoffnung, bei einem späteren Verkauf einen Gewinn zu erzielen.

Daneben sehen manche Anleger in einem Goldkauf einen "sicheren Hafen", speziell in Krisenzeiten. Soll der Goldpreis steigen, so kaufen die Zentralbanken Gold auf oder die Goldproduktion der Minengesellschaften wird gedrosselt. Der gesamte Goldbesitz aller Zentralbanken entsprach Ende nur 16,2 Prozent Die gesamte jemals geförderte Goldmenge wurde auf etwa Zugrundegelegt wurde ein Preis von 1. Der Börsenwert aller Anleihen beträgt weltweit Im Verlauf des Bullenmarktes ab erhöhte sich die Goldquote.

Das entsprach etwa 0,96 Prozent des weltweiten Finanzvermögens. Der Anteil der internationalen Goldreserven an den gesamten Währungsreserven ist in den letzten drei Jahrzehnten durch Verkäufe und eine geringere Bedeutung für die Währungssicherung von 60 Prozent auf einen Tiefststand von 8,6 Prozent im März zurückgegangen. Im September lag der Anteil wieder bei 10,1 Prozent. In Kriegszeiten sinkt die Goldnachfrage und damit auch der Preis.

Der Hunger und die Verarmung der Bevölkerung führen zu verstärkten Verkäufen. Gold wird oft als langfristige Wertanlage angesehen. Das gilt speziell bei Krisen und in Zeiten von Hyperinflation.

Wenn Aktien, Fonds und Immobilienwerte verfallen, steigt der Goldpreis. Geld wird in solchen Krisenzeiten weniger wert, weil es von den Zentralbanken massenhaft produziert wird, um die Wirtschaft am Laufen zu halten. Gold hingegen ist nicht künstlich reproduzierbar und wird so zu einer eigenen Währung. Aufgrund von Arbitrage -Geschäften, bei denen Händler Preis-Differenzen an verschiedenen Finanzplätzen zur Gewinnerzielung nutzen, haben diese Termingeschäfte unmittelbaren Einfluss auf den Preis für Gold zur sofortigen Lieferung Spotmarkt.

Es bezeichnet den Preis einer Feinunze Gold. XAU ist die von der Internationalen Organisation für Normung publizierte Währungs -Abkürzung, die im internationalen Zahlungsverkehr zur eindeutigen Identifizierung benutzt werden soll. Zu den Kunden zählen hauptsächlich institutionelle Investoren. Zum Handel sind nur Barren von Affinerien und Münzprägeanstalten zugelassen, die bestimmte Qualitätsanforderungen erfüllen.

Goldbarren mit Good-Delivery-Status werden weltweit akzeptiert und gehandelt. Am Spotmarkt werden Preise für die sofortige physische Lieferung gehandelt, während an den Future- und Optionsmärkten Preise für Lieferungen in der Zukunft festgesetzt werden. Der Spotpreis als auch der Futurepreis entwickeln sich in der Regel parallel.

Montag bis Freitag 9: Montag bis Freitag Am London Bullion Market gilt folgende Handelszeit: Montag bis Freitag 8: Sonntag bis Freitag Jahrhundert wird am London Bullion Market der Goldpreis bestimmt.

September trafen sich um Swithin Lane in London, um den Goldpreis formal zu fixieren. April gibt es ein weiteres tägliches Treffen in London um Mai wird der Goldpreis telefonisch festgelegt. Juni findet die Sitzung, die früher dauerhaft von Rothschild geleitet wurde, unter jährlich rotierendem Vorsitz in der Barclays Bank statt. So trat eines der fünf ursprünglichen Institute, die Deutsche Bank AG London , aus dem Goldgeschäft zurück, nachdem ihr Manipulationen des Goldpreises nachgewiesen wurden.

Zu dieser Veranstaltung treffen sich jetzt Stand: Ein hoher Goldpreis soll die Schwäche der Geldwährung reflektieren. Die Behauptung, dass die US-Notenbank an niedrigen Goldpreisen interessiert wäre, lässt sich wirtschaftswissenschaftlich nur eingeschränkt begründen. Ein steigender Goldpreis ist Ausdruck einer inflationären Entwicklung, wobei die Bevölkerung die Erwartung hat, dass Papiergeld kontinuierlich weniger Wert wird.

Hohe Inflationserwartungen behindern das primäre geldpolitische Ziel, die Stabilität der Währung zu gewährleisten. Zudem führt ein fallender Goldpreis zu sinkenden Zinsen. Er vermindert die Attraktivität von Goldanlagen im Vergleich zu Anlagen in festverzinslichen Wertpapieren.

Beispielsweise wird geschätzt, dass sich in Indien etwa Je höher der Goldpreis ist, umso mehr kann sie mit den eigenen Notvorräten erreichen. Als sonst stiller Mitleser übrigens ein absolut ehrliches Danke Finanzwesir für deinen Blog!

Ich würde sogar soweit gehen zu sagen, dass auch die Frage "Kann ich als Börseneinsteiger ohne Umwege ein gelassener, passiver Investor in ETFs werden? Die empirischen Daten zeigen, dass die durchschnittliche Haltedauer von Aktien, aktiven und passiven Investmentfonds immer kürzer wird. Sie ist im Gleichklang mit dem technischen Fortschritt und den ständig und jederzeit verfügbaren Informationen und Handelsmöglichkeiten immer immer kürzer geworden.

Trotz oder genau gegenläufig zum immer breiter verfügbaren Wissen, dass zeigt, das nur langfristiges Agieren erfolgreich sein kann! Dein Blog kann nur dabei helfen, die Lernkurve schneller zu durchlaufen. Wer ein guter, gelassener, erfolgreicher weil meist passiver Anleger in ETFs ist, wäre auch als gelassener, meist passiver Anleger mit Einzelaktien erfolgreich. Nichts für ungut, aber die Artikel hier und wie ich hoffe auch auf meinem Blog, helfen maximal die Lernkurve zu beschleunigen.

Auf dem Blog von Covacoro gibt es hierzu diesen Artikel: Sind sie bereit für ETFs? Auch ich konnte mich damals hier als Leser D. Das ist ja das schöne an Dir, Albert, das du dich wirklich jedem und allem annimmst. Und auch dieses Thema, gerade für Neulinge interessant, macht solch einen Blog aus.

Das zeigt mal wieder herrlich das nicht ein Trump oder irgendeine Krise, nicht England und Frankreich, auch nicht China oder Bolivien einen Aktienkurs oder Index in der Kursentwicklung bestimmen. Nein, einzig Angebot und Nachfrage regeln den Kurs.

Für mich ist es eher ein Luxusproblem, täglich oder gar stündlich die Kurse zu checken. Luxusproblem deshalb, weil ich den Luxus nicht habe. Mein Beruf ist noch nicht "Verwalter des eigenen Vermögens". Zum Finanzwesir bin ich nur gekommen, weil ich mich schon Jahre zuvor mit der Budgetierung meiner Finanzen beschäftigt habe. Nicht mit einem Haushaltsbuch, in die Vergangenheit zu schauen ergibt für mich insofern keinen Sinn. Das ist wie ein Kredit nur umgekehrt. Wenn ich das Geld brauche, wartet es schon auf dem Tagesgeld- oder Girokonto.

Plötzlich habe ich gemerkt, da bleibt ja was übrig, wenn ich für die Versicherungszahlung schon seit nem Jahr was zurücklege und sie mich nicht wie aus heiterem Himmel trifft. Dann hab ich den Finanzwesir gefunden, das Konzept fand ich sinnvoll. Seitdem schaue ich alle paar Wochen in mein Depot und freue mich. Gestern hab ich mal wieder Portfolio Performance aufgemacht.

Der Stand des Depots hat mir ehrlich gesagt nicht viel gesagt, ich wusste jetzt nicht, ob das gut oder schlecht ist. Erst die Performance-Zahl hat mir gesagt: Sieht ganz gut aus Ich wette das wird ziemlich schnell langweilig.

Bin 54 Jahre alt und möchte Geld für den Ruhestand mit 67 anlegen. Sind also 13 Jahre und würde passen, da zwischen 10 und 15 Jahren. Was ist in 3 Jahren und einen Tag?

Nein, so dogmatisch ist das sicher nicht gemeint: Je mehr Jahre man hat, umso mehr Zeit kann man der Anlage geben, kurzfristige Verluste über Gewinne hat sich ja noch niemand beschwert ;- wieder aufzuholen und nähert sich immer mehr dem an was so lapidar als "langfristige Durchschnittsrendite" bezeichnet wird. Das ganze hat also einen gewissen statistischen Hintergrund, zur Illustration hatte ich auch mal einen Artikel geschrieben, den du hier lesen kannst: Anhand der Verteilungsfunktion der Renditen wird auch klar warum vor allem eine langfristige Herangehensweise bei der Aktienanlage empfohlen wird.

Oder andersherum gesagt, wenn überall von seriösen Seiten ein "langfristiger Anlagehorizont" von mind. Dort, und vor allem in den Kommentaren, wird dir das Thema aus verschiedenen Perspektiven dargestellt: Nach dem Lesen wirst du sehen dass es eigentlich nicht darum geht, dass du nun dein Depot exakt mit 67 komplett auflösen musst. Im Gegenteil, da gibt es noch viel mehr mögliche Herangehensweisen und Strategien, und aus den ganzen Ansätzen wirst du auch eine für dich passende Kombination finden.

Hallo Totti, ich bin mir nicht so ganz sicher, ob Du diese Frage so ernst meinst: Von einem auf den anderen Tag ändert sich nicht die Welt.

Der Anlagehorizont von dem bei Aktien gesprochen wird, basiert auf historischen Erfahrungen mit Aktien. Will man also weitestgehend sicher sein, dass man in einer Jahre entfernten Zukunft nicht weniger Geld als heute hat, so sollte man nicht mehr in Aktien investieren. Eine Garantie hast Du aber auch bei 15 Jahren nicht.

Die Zukunft ist ungewiss. Aber ist das wirklich das, was Du möchtest? Wie wichtig ist es Dir, just an diesem Tag nicht weniger zu haben als heute? Bist Du an genau diesem Tag in 10 Jahren darauf angewiesen, das gesamte? Geld ausgeben zu müssen? Geld entnehmen zu wollen. Dann könntest Du ggf. Ich hoffe, die Idee hinter der Jahre-Aussage ist aber trotzdem halbwegs klar geworden. In der Vergangenheit hat es maximal diesen Zeitraum gebraucht, um keine Verluste durch Verkäufe zu erleiden.

Es handelt sich hierbei um grobe Richtwerte und keine exakte Wissenschaft, weil niemand die genaue Zukunft kennt. Man sollte wegen den Börsenzyklen nur das Geld in Aktien anlegen, welches man längerfristig nicht benötigt.

Nein, das musst du natürlich nicht, aber spätestens mit 67 solltest du dir Gedanken um eine individuelle Entnahmestrategie machen: Danke an allen für die netten Antworten. Mein Problem ist eher dass ich der Meinung bin dass man nach dem Kauf von Aktien den Kaufpreis vergessen darf bzw.

Hans und Peter sind beide 62 Jahre alt und besitzen Euro Vermögen. Beide können mit 67 in Rente gehen. Hans hat für Euro Aktien und für Euro Festgeld. Peter hat Euro Festgeld.

Peter überlegt für Euro Aktien zu kaufen. Hans kaufte seine Aktien mit Beide hätten die gleiche Vermögensverteilung und den gleichen Abstand zur Rente. Also müsste es auch die gleiche Empfehlung für Hans und Peter geben. Entweder muss Hans seine Aktien verkaufen oder Peter darf mit 62 Aktien kaufen. Um irgendeinen hypothetischen Fall, um Hans, um Peter oder doch irgendwie um Totti? Wenn ich Dir persönlich weiterhelfen kann, dann antworte ich gerne. Ich betreibe ja auch schon ein paar Jahre länger Geldanlage und bin bislang damit gut gefahren, eine gewisse Flexibilität in meiner Anlage zu haben.

Können Peter und Hans ggf. Falls nein, dann sollten sie frühzeitig aus der Anlageklasse "Aktien" aussteigen. Das ist dann genau die gleiche Geschichte wie beim Häuslebauer, der genau in 3 Jahren das Geld für den Kredit braucht - wer so eine Deadline hat, sollte auf die Erfahrungen der Vergangenheit schauen und lieber etwas konservativer operieren. Eine konkrete Prozentzahl "Was wäre aber der Unterschied im Risiko? Das kann man auf die Vergangenheit bezogen zwar ermitteln, aber Dich oder Hans oder Peter oder Und die ist ungewiss.

Wenn also der absolute Wille da ist, mit 67 den Stecker aus dem Thema "Geldanlage" zu ziehen und fortan eine Sofort-Rente bis zum Lebensende zu beziehen, dann würde ich eher zu einem früheren Ausstieg raten.

Wann genau die Aktienanteile gekauft wurden, ist übrigens egal. Da gebe ich Dir recht. Wenn Hans und Peter heute beide 62 sind und beide das gleiche Vermögen, dann würde ich beiden heute nicht dazu raten, ihr Geld in Aktien zu investieren, wenn sie mit 67 das komplette Geld auf jeden Fall in eine Sofort-Rente stecken wollen. Dem Jährigen würde ich allerdings schon noch raten, eine Zeit lang das Geld in Aktien zu investieren - allerdings nicht notwendigerweise bis zum 67 Lebensjahr.

Läuft es die ersten 5 Jahre gut an der Börse kann man schon anfangen, wieder aus der Aktienanlage auszusteigen. Ist innerhalb der 5 Jahre jedoch ein Crash erfolgt, dann hat man noch 10 Jahre Zeit, um die Verluste auszusitzen und wieder im grünen Bereich zu landen. Gerade wenn es auf die Zielgerade geht, muss man schauen, dass man seine Ziele auch erreicht.

Wer so ein starres Ziel exakt 67, all-out, basta! Wer zu mehr Flexibilität bereit ist und die finanziellen Möglichkeiten hat kann hier aggressiver vorgehen und länger an der Börse investiert sein. Die Frage ist auch, ob ich als Jähriger den eisernen Wille und die Nerven habe, einen Börsencrash durchzustehen, der in diesen 10 Jahren noch erfolgen könnte.

Muss ich mir das überhaupt noch antun? Habe ich nicht schon genug komisches Wort in einer auf das Maximum geprägten Welt, gell? Wenn ein solcher Typ erst mit 57 erstmalig Geld an der Börse investiert, ist das zum Scheitern verurteilt.

Ist der "Sofort-Renten"-Investor aber ein alter Hase in Sachen Börseninvestments, der vielleicht nur einen Teil des Vermögens in eine Sofort-Rente investieren will - darüber habe ich tatsächlich auch schon nachgedacht - dann würde ich mir weniger Sorgen machen. Wie gesagt, bevor es um konkrete Einzelfälle geht, wirst du nach dem Lesen der verlinkten Artikel den Hintergrund besser verstehen, warum es überhaupt die Empfehlung gibt nochmal, keine "Vorschrift" oder sowas, dass muss sowieso immer auf jede Situation persönlich angepasst werden , welche Rolle die Langfristigkeit des Anlagezeitraumes bei Aktien spielt.

Die Artikel erklären das Prinzip dahinter viel ausführlicher, aber ich wiederhol's halt nochmal Wer nur für ein paar Jahre an der Börse ist, der kann vielleicht wenns gut läuft sein Geld verdoppeln, aber auch genauso wenns schlecht läuft sein Geld halbieren. Je länger man aber der Börse Zeit geben kann, umso weniger "Glückspiel" wird es, sondern man nähert sich immer weiter je länger, desto näher der allgemeinen langfristigen Durchschnittsrendite an.

Wie du ja auch an meinem Artikel siehst, wo ich für knapp Jahre beim SP die Rendite-Ergebnisse und ihre Wahrscheinlichkeitsverteilung für verschiedene Haltedauern gezeigt habe. Als Extrembeispiel, für jemanden der nur 1 Jahr investiert, ist die Chance, ob er nach dem Jahr mit mehr oder weniger Geld dasteht, nur leicht besser als ein Münzwurf.

Je mehr Zeit man der Sache gibt, umso mehr kann sich aber eben die allgemeine Aufwärtstendenz des Aktienmarktes auch durchsetzen.

Ähnliches zeigt dir der Wesir ja auch in seinem "MSCI World -Verlust" Artikel, da sind die Wahrscheinlichkeiten aufgrund des freundlicheren Zeitraumes seit sogar noch etwas besser, aber ganz egal ob man nun lieber optimistischer oder pessimistischer rechnet, es geht im allgemeinen erstmal um das Verstehen dieser allgemeinen positiver werdenden Grundtendenz bei der Zeit.

Kommen wir zu "Hans und Peter" - anstatt ihnen jetzt eine "Empfehlung" abzugeben, würde ich lieber so formulieren, dass sich lieber über "ein paar Dinge selbst Gedanken machen" das klingt nicht so autoritär und weist vorallem darauf hin dass jede allgemeine Empfehlung immer noch aufgrund der individuellen Situation und Typsache angepasst werden muss.

Anstelle das nur über den Anlagehorizont zu entscheiden, würde ich viel lieber nochmal auf die Wichtigkeit und die Klärung der jeweils eigenen Risikotoleranz hinweisen. Die wurde noch garnicht erwähnt, ist aber der Dreh- und Angelpunkt bei der Frage, was Hans und Peter jeweils aushalten können, und daher was die passendste Vorgehensweise für sie wäre - ganz wichtig, da müssen sie auch nicht gleich sein!

Auch vernachlässige ich jetzt erstmal mögliche Grundsatzdiskussionen über "warum überhaupt ein so schlaghaftes Komplett-Verkaufen zum Renteneintritt, warum nicht einfach Aktien weiterlaufen lassen oder nur angepasste Entnahme, etc?

Bleiben wir also bei deinem Beispiel - in 5 Jahren soll das Vermögen in eine Sofortrente gesteckt werden. Wenn wir uns nun Hans ansehen: Auf der oberen Seite der Möglichkeiten unterstellen wir eine Verdoppelung der Aktien und könnten k erreichen. Und dazwischen sind eben auch alle Möglichkeiten offen. Die "Empfehlung" an ihn wäre also - wenn er sich darüber schon Gedanken gemacht - bleib dabei. Wie hingegen Peter tickt, kann unabhängig davon ja ganz anders sein. Vielleicht ist er jemand, der viel mehr Wert auf Planbarkeit und Sicherheit legt, und dafür auch bereit ist oder eben bereit sein muss , für Verlustbegrenzung auch Abstriche beim möglichen Renditepotential zu machen.

Je nachdem wo er sich eben selbst einordnet im Spektrum von "k und garantiert nicht weniger" versus "wer was gewinnen will, muss auch was wagen" machen Aktien eben mehr oder weniger Sinn. Ganz wichtig, zwischen den beiden gibt es kein "richtig oder falsch" - beide sollen das machen, was jeweils zu ihnen selbst am ehesten passt.

Investieren ist kein Wettkampf, bei dem irgendeiner jemand anderem was beweisen müsste, sondern jeder seinen eigenen Weg abseits von Extremen wie Übermut oder Übervorsichtigkeit, finden muss. Der Anlagezeitraum selbst spielt erst nach der viel wichtigeren Klärung der Risikotoleranz nur noch insofern eine Rolle, dass jemand der für länger anlegen kann natürlich auch viel mehr Zeit hat, zwischenzeitliche Verluste wieder aufzuholen: Jemand, der für 30 Jahre anlegt, hat weniger Probleme bei einer Halbierung seiner Aktien im Jahr 3, weil er noch 27 Jahre übrig hat, in denen sie das wieder mehr als aufholen können.

Zumal ja auch, bei jüngeren Leuten geht es meist noch um nur geringere Beträge, da wird erst noch angespart, während es bei Älteren oft schon um "existentiellere" Summen gehen kann. Anhand dieser Fragen welches Risiko kann ich ertragen? Und wie lange will ich es ertragen? Ich würde mir viel eher die Frage stellen, wie viel Geld ich ab Rentenbeginn jährlich brauche. Hans hat vielleicht Peter fängt bei Ziele setzen, Kapitalbedarf ermitteln und dann nachrechnen, wie diese erreicht werden können.

Der Unterschied ist, dass Hans bereits 8 Jahre Vorsprung hatte, um ungünstige Kaufzeitpunkte oder Verläufe ,,auszusitzen". Weil die Börsen bislang langfristig immer weiter stiegen, geht es um mögliche Verlustwahrscheinlichkeiten nach Haltedauerjahren.

Sieh das Ganze bitte nicht als Empfehlungen, sondern maximal als Anregungen an, weil hier niemand Garantien für fremde Gelder übernehmen kann und möchte. Hans und Peter müssen sich eigene Gedanken machen und selbst die Verantwortung für getroffene Entscheidungen übernehmen. Ich finde deinen letzten Satz wichtig: Wenn man eine feste Summe zu einem festen Zeitpunkt sicher haben möchte, muss man rechtzeitig Risiko herausnehmen oder darf es gar nicht erst eingehen.

Peters kurze Haltedauer von nur 5 Jahren könnte zu einem Problem werden, muss sie aber nicht. Deshalb ein paar Fragen, die er für sich selbst beantworten muss: Wie viel Risiko möchte Peter generell eingehen? Müssen es die vollen Kann er die feste Grenze notfalls variabel nach hinten verschieben, falls die Kurse ungünstig in genau 5 Jahren stehen sollten?

Fachlich besser und klarer als von Dummerchen, ChrisS und Mark85 wirst Du es nicht mehr aufgedröselt bekommen. Die haben alle Nägel, die noch hervorstanden auf den Kopf getroffen. Ich plane bin 54 ab Rentenbeginn 63 bis zum ca. Geburtstag hängt dann vom Gesundheitszustand ab jeweils anteilig Anteile zu verkaufen und einen schwankenden "Ertrag" dafür in kauf zu nehmen. Damit hätte ich jedes Jahr eine unterschiedliche Zusatzrente.

Das finde ich sogar weniger langweilig als eine konstante Zusatzrente. Und Schwankungen gibt es ja wie gesagt sowieso im Arbeitsleben also kann es diese auch in der Rentenzeit geben. Mich stört nur diese "Anlagehorizont"-Empfehlung", der Horizont ist doch auch bei einem Wanderer immer gleich weit entfernt, egal ob er früh um 6 aufbricht oder erst um Mich würden mal Meinungen interessieren warum man das nicht tun sollte.

Natürlich kann man auch im Alter noch in Aktien investieren. Man kann eigentlich immer in Aktien investieren, solang man sich Gedanken zum Einklang seiner Risikotoleranz und -tragfähigkeit gemacht hat und daraus eine passende Allokation zusammenstellt. Da wir alle dort aber unterschiedlich sind, wird es auch bei gleichem Alter zu verschiedenen Lösungen kommen. Das ist eigentlich schon alles, nichts weiter - ich kann mir kaum vorstellen, dass du das nach unseren ellenlangen Texten nicht auch richtig verstanden hast ;-.

Wenn das beim Anleger auch so ist, dann kann er auch einen Tage vor dem Ableben noch Aktien kaufen. Wörterbuch ist der Anlagehorizont " Darauf würde ich mich nicht verlassen.

Ich vermute, deine Beobachtung beruht darauf, dass dein Vater aufgrund des altersbedingten Rückgangs seiner Leistungsfähigkeit nicht mehr so aktiv ist Hobbies, Reisen, Es ist aber auch sehr gut möglich, dass diese Entwicklung und die Auswirkungen so stark sind, dass mehr Geld als vorher benötigt wird.

Ich kenne genug solcher Beispiele. Du rechnest aber auch mit dem Einstandskurs den Gewinn und Verlust aus. Das mache ich nur für die Steuer. Beim Finanzamt natürlich nur Peter. Ich meine, dass man den Einstandskurs vergessen kann, wenn die Aktien gekauft sind, sind sie gekauft. Wenn man das so sieht dann ist es doch auch egal ob die Aktien gestern oder vor 7 Jahren gekauft wurden. Und dann spielt natürlich nur der Zeitraum bis zur gewünschten Liquidierung eine Rolle und nicht der gesamte Anlagezeitraum.

Beim Wanderer wird der Abstand zum Horizont oder einem anderen Ziel der Wanderung ja auch vom Wanderer aus gemessen und nicht vom Startpunkt seiner Wanderung. Gut, machen wir aus Hans und Peter Wanderer. Sie möchten beide den gleichen Gipfel erreichen:. Also packt er ein Zelt zum Schutz und mehr Essensvorräte als gewöhnlich ein, um auftretende Schlechtwetterfronten gemütlich aussitzen zu können. Er wird den Gipfel in jedem Fall erreichen, weil er ausreichend Zeit für alle Eventualitäten eingeplant hat.

Als Peter Hans beim Packen zusieht, denkt er sich: Es wäre doch gelacht, wenn ich nicht schneller als er den Gipfel erreichen könnte! Um dies erreichen zu können, spart Peter Gewicht ein, indem er das Zelt weglässt und nur die allernötigsten Essensvorräte einpackt.