BVG- und Anlagelexikon



Ausserdem können Arbeitgeber oder Einzelpersonen freiwillig beitreten. Sie kann dafür den öffentlichen Vertrieb untersagen, wenn die Voraussetzungen nicht oder nicht mehr erfüllt sind. Ertrags- und Aufwandskonten Für die im Sondervermögen befindlichen Wertpapiere können täglich Dividenden und Zinsen gezahlt werden.

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Manche Banken oder Sparkassen bieten gerne hauseigene Fonds an. Auf Nachfrage bekommt man jedoch auch Fonds anderer Anbieter. Wenn man sich schon für einen konkreten Fonds entschieden hat, kann man durch direkte Kontaktaufnahme die Vermittlungskosten sparen. Der Ausgabeaufschlag fällt in diesen Fällen weg, dafür gibt es andere Kosten. Die Depotgebühren entfallen oder fallen sehr moderat aus. Wer sich bereits für einen bestimmten Fonds entschieden hat, kann so Geld Sparen. Das wird immer dann gemacht, wenn die Fondsmanager keine attraktiven Investmentmöglichkeiten sehen, um neu eingesammeltes Geld anzulegen.

Als Beispiel kann man folgende Situationen aufführen: Das gleich gilt dementsprechend bei Aktienkäufen. Dadurch würde sich der Wert des Sondervermögens und damit auch der Fondspreis negativ entwickeln. Die durch dieses Soft-Closing geschlossenen Fonds können über einen längeren Zeitraum oder auch für immer geschlossen bleiben. Das ist abhängig von der Gewinnentwicklung des Investmentfonds.

Entwickelt er sich positiv, bauen sich Kapazitäten für Neuanlagen auf und er bleibt geschlossen. Entwickelt er sich negativ, muss wieder für Neuanlagen Platz geschaffen werden. Grundsätzlich kann man zwischen Publikumsfonds für jedermann und Spezialfonds für institutionelle Anleger unterscheiden. In welche Instrumente ein Fondsmanager investieren darf und in welche nicht, wird in den Vertragsbedingungen und den Verkaufsprospekten geregelt.

Grundsätzlich werden die derzeit am Markt befindlichen Arten von Investmentfonds nach 4 Hauptkriterien unterschieden:. Masterfonds Ein Masterfonds ist ein Fonds für institutionelle Anleger, mit dem man in einzelne, eingebundene Teilfonds investieren kann. Für diese Teilfonds ist in der Regel das Fondsmanagement outgesourct, so dass die Anlageentscheidungen über die einzelnen Investments der Teilfonds von den jeweils spezialisierten externen Fondsmanagern getroffen werden.

Der adäquate Gegenpart für Privatanleger ist der Dachfonds oder Multi-Asset-Fonds Mischfonds , die ebenfalls aus einzelnen Teilfonds zusammengesetzt sind. Diese verschiedenen Kategorien können von unterschiedlichen Fondsmanagern betreut werden. Zum Beispiel kann ein Fondsmanager sich um Aktien, ein weiterer Fondsmanager um Anleihen und ein Dritter sich um derivate Wertpapiere kümmern.

Diese Anlagekategorien oder auch Segmente sind rechtlich unselbstständige Untereinheiten des übergeordneten Segmentfonds. Ungeachtet dieser Aufteilung unterliegt der Segmentfonds einem einheitlichen Reporting über alle Kategorien hinweg. Das bedeutet in diesem Zusammenhang, mathematische Analyse der Börsenkurse auf historische Zusammenhänge.

Quantitativ anlegende Fonds werden nicht von einem Fondsmanager gesteuert, sondern von einem Computermodell. Diese Fonds basieren auf computergestützte Investmentprozesse. Dadurch werden bewusst die menschlichen Schwächen eines Fondsmanagers ausgeschaltet. Die Computer halten die festgelegten Anlagestrategien leichter durch als die Manager, wenn sie dem Börsentrend zu widersprechen scheinen.

Eine Menge an Daten über die Wirtschaft, über einzelne Firmen und über das Geschehen an den Finanzmärkten bildet die Grundlage für die Algorithmen, mit denen die Computer Trends erkennen und dementsprechend die Kauf- und Verkaufsentscheidungen treffen. So werden zum Beispiel anhand des Kurs-Gewinn-Verhältnis einer Aktie ermittelt wann diese Aktie in der Vergangenheit wieder angestiegen ist.

Sie reagieren auf die Realitäten, die sich im Markt abspielen. Mathematiker oder Physiker, die in diesem Umfeld eine interessante Anwendung ihrer Wissenschaft gefunden haben.

Alternative Investments Alternative Investments nicht traditionelle Anlagen sind Anlageformen, die sich von den herkömmlich bekannten traditionellen Anlagen durch eigenständige Merkmale unterscheiden.

Unter herkömmlichen Anlagen versteht man beispielsweise die Investitionen in Renten-, Aktien- oder Geldmarktanlagen. So besitzen sie oft eine geringere Liquidität, dafür aber eine überdurchschnittliche Rendite. Die wichtigsten Kategorien Alternativer Investments sind Hedgefonds-, nicht öffentlich gehandelte Unternehmensbeteiligungen Private-Equity-Produkte, privates Beteiligungskapital , Rohstoffe und Währungen.

Die Anleger dieser Investments tragen neben den Kurs-, Markt- und Währungsrisiken auch die Risiken der jeweiligen Wertpapierkonstruktionen.

Alternative Investments sind überwiegend flexibel vom Fondsmanager gemanagte Anlageformen ohne Bezug zu einem vergleichbaren Benchmark. Ihr Ziel ist eine positive Rendite - unabhängig von der jeweiligen Marktendtwicklung. Seitenanfang Offene Fonds Eine Investmentgesellschaft sammelt das Geld der Anleger, bündelt es in einem Sondervermögen und investiert es in einem oder mehreren Anlagebereichen. Die ausgegebenen Anteilscheine können in der Regel an jedem Börsentag gehandelt werden.

Das Geld im Fonds wird nach vorher festgelegten Anlageprinzipien, z. Durch die Streuung des Geldes auf verschiedene Anlagegegenstände Diversifikation wird das Anlagerisiko reduziert. Mit dem Kauf von Investmentanteilen wird der Anleger Miteigentümer am Fondsvermögen und hat einen Anspruch auf Gewinnbeteiligung und Anteilsrückgabe zum jeweils gültigen Rücknahmepreis.

Der Anteilswert bemisst sich nach dem Wert des gesamten Fondsvermögens dividiert durch die Anzahl der ausgegebenen Anteile. Diese Regelung garantiert den Vermögenserhalt - auch bei Insolvenz der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft. Offene Fonds kann der Anleger in kleinen Anteilen erwerben und jederzeit auch wieder verkaufen. Der Anleger hat hier immer die Möglichkeit wieder auszusteigen, wenn der Fonds nicht die erwartete Rendite bringen sollte.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass der Anleger auch jederzeit in einen offenen Fonds einsteigen kann - mit einem beliebigen Betrag oder auch mittels eines Fondssparplans. Das ist bei einem geschlossenen Fonds nicht möglich. Bei der Anlage in geschlossenen Fonds wird der Anleger zum Unternehmer und trägt damit auch das unternehmerische Risiko. Das bedeutet, er muss im schlimmsten Fall auch mit einem Totalverlust rechnen.

Hinzu kommt, dass aufgrund der langen Laufzeiten eines geschlossenen Fonds immer mit Veränderungen in der Steuergesetzgebung zu rechnen ist, die dazu führen können, dass auch ein erfolgreicher geschlossener Fonds nicht die erwartete Rendite bringt. Sie unterliegen Beschränkungen hinsichtlich der Möglichkeit, jederzeit Anteile von der Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft zu erwerben und zurückzugeben. Alternativ kann ein Verkauf über Handelsplattformen für Anteile an geschlossenen Fonds möglich sein.

Deutsche geschlossene Fonds werden meist als Gesellschaften, z. Offene Fonds und die Kapitalanlagegesellschaft Kapitalverwaltungsgesellschaft en, die sie verwalten, unterliegen der Aufsicht der BaFin.

Für deutsche geschlossene Fonds existiert keine vergleichbare Aufsicht. Wenn Anteile an geschlossenen Fonds öffentlich angeboten werden sollen, prüft die BaFin zuvor allerdings, ob dafür ein Prospekt nach den Vorschriften des Verkaufsprospektgesetzes erstellt wurde. Anleger, die ihr Geld in einen geschlossenen Fonds investieren möchten, müssen sich vorher mit den Grundregeln des geschlossenen Fonds vertraut machen.

Diese Fonds richten sich an Anleger, die auf ihr Kapital für eine lange Zeit 10 und 20 Jahre verzichten können. Geschlossene Fonds investieren zwei- bis dreistellige Millionenbeträge in Neubauprojekte, Schiffe bis Solarparks.

Die Mindestbeteiligung liegt in der Regel zwischen 5. Bei einem geschlossenen Fonds wird nur eine ganz bestimmte Zahl von Anteilen ausgegeben. Das Fondsvolumen wird vorher festgelegt. Wenn dieses erreicht ist, wird der Fonds geschlossen. Anleger können dann ihre Anteile nicht wie bei einem offenen Fonds einfach wieder verkaufen.

Die Fondsgesellschaft ist während der Laufzeit des Fonds nicht verpflichtet, die Anteile der Anleger zurückzukaufen. Dafür kann der sogenannte Zweitmarkt genutzt werden. Der vorzeitige Verkauf kann aber zu Verlusten führen. Aus diesem Grund, müssen geschlossene Fonds keine Bargeldreserven halten, da ein vorzeitiger Verkauf der Anteile ausgeschlossen ist. Geschlossene Fonds verfolgen ganz bestimmte Ziele.

Mit dem eingezahlten Geld der Kapitalanleger soll ein bestimmtes Projekt verwirklicht werden. Die Anleger haften für dieses Projekt mit ihrem eingezahlten Kapital, da sie durch die Kapitalanlage zu einem Unternehmer werden.

In der Regel gründen sich die geschlossenen Fonds als Kommanditgesellschaft, mit dem Ziel, soviel Geld zu erzielen, dass sich das investierte Kapital vermehrt. In einem Insolvenzfall ist das Geld teilweise oder ganz verloren. Läuft alles nach Plan, erhalten die Anleger über jährliche Ausschüttungen und eine Schlusszahlung ihr eingesetztes Kapital plus Rendite zurück. Bei einem mangelnden wirtschaftlichen Erfolg kann es zu einer Nachschusspflicht für die Anleger kommen ist jedoch abhängig von der Rechtsform des jeweiligen Fonds.

Seitenanfang Publikumsfonds Publikumsfonds stehen grundsätzlich jedem Anleger offen. Sie sind die Fonds, die für eine unbestimmte Anzahl von Anlegern konzipiert werden. Sie zeichnen sich dadurch aus, dass weder die Anzahl der Anteile noch der Anlegerkreis Beschränkungen unterworfen sind.

Die Fondsanteile werden entsprechend der Nachfrage ausgegeben. Publikumsfonds unterliegen der besonderen Aufsicht durch die BaFin. Hier wird besonderen Wert auf den Schutz der Anleger gelegt. Insbesondere auf die Vertragsbedingungen, das Anlagespektrum und die Einhaltung der Anlagegrenzen. Die Auflegung eines Publikumsfonds muss von der BaFin genehmigt werden. In Form von Verkaufsprospekten, in der ausführlichen und der vereinfachten Variante, muss der Investor über die Inhalte des Fonds informiert werden.

Bei Hedgefonds sind besondere Warnhinweise bezogen auf das erhöhte Risiko in den ausführlichen Verkaufsprospekten aufzunehmen. Publikumsfonds unterscheiden sich von Spezialfonds in der Höhe der Anlagesumme und der Mitbestimmung. Bei ihnen hat der Anleger kein Anrecht auf Mitbestimmung. Seitenanfang Spezialfonds Spezialfonds dürfen nicht von Natürlichen Personen erworben werden.

Sie stehen in der Regel nur institutionellen Anlegern zur Verfügung. Bei den Spezialfonds haben die Anleger Einfluss auf die Anlagekriterien.

Investoren sind Versicherungsunternehmen, Pensionskassen, kirchliche Verbände, Stiftungen und vermögensverwaltende KGs. Sie verfolgen mit den Spezialfonds individuelle Anlageziele. Spezialfonds unterliegen ebenso wie die Publikumsfonds dem Investmentgesetz Kapitalanlagegesetzbuch KAGB , sowie der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht BaFin - sind jedoch weniger reguliert.

Zentraler Punkt der darin definierten Grundlagen ist die Sicherheit des angelegten Kapitals. Die Vertragsbedingungen müssen der BaFin jedoch nicht zur Genehmigung vorgelegt werden, da der Gesetzgeber davon ausgeht, dass die juristischen Personen, die in einem Spezialfonds investieren dürfen, in der Lage sind, ihre Rechte selbst durchsetzen zu können.

Auch die Erstellung von Verkaufsprospekten entfällt bei dieser Form des Fondstyps. Die Erstellung von Jahresberichten birgt ebenfalls Erleichterungen gegenüber der Erstellung von Jahresberichten für Publikumsfonds.

Darüber hinaus darf mit Einverständnis der Anleger von einer Vielzahl gesetzlicher Vorschriften abgewichen werden. Die Fondsgesellschaft und der Anleger können also vertraglich festlegen, dass für den Spezialfonds bestimmte gesetzliche Vorgaben nicht oder nur in abgewandelter Weise gelten. Nach deutschem Recht dürfen an solchen Fonds nur Anleger beteiligt sein, die nicht Natürliche Personen sind.

In der Regel ist an einem Spezialfonds nur ein einziger Anleger beteiligt. Nach deutschem Recht dürfen nicht mehr als Anleger beteiligt sein. Ein Spezialfondsinvestment bedeutet für die Anleger insbesondere ein professionelles Asset Management und kundenindividuelle Anlagepolitik.

Verbunden wird diese Anlagestrategie mit der Expertise eines globalen Portfoliomanagements. Der hier ständig gewährleistete Kontakt zu den Anlegern bietet einen kontinuierlichen Informations- und Erfahrungsaustausch.

Ein zeitnahes und auf die Bedürfnisse des Kunden ausgerichtetes Reporting schafft umfangreiche Transparenz über die Vermögensentwicklung. Spezialfonds ermöglichen insgesamt eine individuelle und flexible Ertragssteuerung. So ist die Aufstockung oder Rückgabe von Fondsanteilen durch den Anleger jederzeit möglich.

Neben der Ausschüttung am Geschäftsjahresende können in den meisten Fällen und bei Bedarf auch Zwischenausschüttungen realisiert werden. Eine abgestimmte Anlagestrategie erleichtert zudem die Cash-Flow-Steuerung. Diese Privatanleger müssen sich lediglich qualifizieren. Die Qualifikation besteht darin, dass die Privatanleger ihre Investmenterfahrung bestätigen und mindestens Sie werden auch gelegentlich Third- oder White-Label-Fonds genannt.

Diese Summe kann auch, in der Gesamtheit, von mehreren Anlegern stammen. Aufgrund der Kosten, die mit der Fondsauflegung und Verwaltung entstehen, lohnt sich ein Spezialfonds erst ab einem Anlagebetrag von ca. Seitenanfang Richtlinienkonforme Fonds Seit dem 1. Auf Grundlage dieser Richtlinie werden die Fonds in zwei Kategorien geführt: Unter den richtlinienkonformen Fonds kann man sich die bisher bekannten Fondsarten Aktien-, Renten-, Geldmarktfonds vorstellen.

Richtlinienkonforme Sondervermögen sind also der Standard-Fondstyp. Bei diesem Investmentfonds handelt es sich um den in Europa standardisierten Fonds, der europaweit den gleichen Risikostreuungs- und Anlageschutzvorschriften unterliegt. Dazu zählen Aktien von in- und ausländischen Emittenten, festverzinsliche Wertpapiere oder Schuldverschreibungen. Bei Investitionen in Bankguthaben muss man beachten, dass sie eine maximale Laufzeit von einem Jahr nicht überschreiten dürfen.

Investitionen in andere Investmentfondsanteile dürfen sowohl bei ausländischen als auch bei inländischen richtlinienkonformen Fonds vorgenommen werden. Seitenanfang Nicht-richtlinienkonforme Fonds Unter den nicht-richtlinienkonformen Fonds fallen die neuen Investmentfonds, die hinsichtlich ihrer Anlagemöglichkeiten nur sehr geringen Auflagen unterliegen.

Diese Fonds können ihre zur Verfügung stehenden Mittel sehr flexibel gestalten. Sie müssen sich nicht mehr exakt festlegen, in welche Art von Wertpapieren sie investieren. Zusätzlich dürfen sie auch Anteile anderer Investmentfonds erwerben, was sie zu einer Art Teildachfonds machen kann.

Als einer der bekanntesten nicht-richtlinienkonformen Sondervermögen gilt der Hedgefonds. Bei den nachfolgend aufgeführten Fondstypen handelt es sich um Fonds, die nicht durch die europäische Richtlinie standardisiert wurden:.

Spezialfonds sind generell nicht richtlinienkonforme Sondervermögen. Er kann als internationaler Aktienfonds weltweit investieren oder in Aktien einer bestimmten Region oder Landes. Bei einer Auswahl internationaler Aktientitel spielt als ein wesentlicher Faktor die Entwicklung der Wechselkurse Devisenkurse eine bedeutende Rolle. Weitere Alternativen sind Investitionen in bestimmte Branchen Branchenfonds oder in Aktien, die in einem bestimmten Index gelistet werden Indexfonds. Durch die Einhaltung der gesetzlichen Anlagegrenzen erfolgt automatisch eine Streuung des Fondsvermögens auf mehrere Aktientitel.

Der Anlageschwerpunkt eines Aktienfonds ist in den Vertragsbedingungen und dem Verkaufsprospekt festgelegt. Aus diesem Grund sind Aktienfonds eher eine langfristige Anlage und eignen sich nicht für kurzfristige oder sicherheitsbewusste Anleger. Aufgrund der breiten Streuung sind Aktienfonds aus Sicht des Anlagerisikos geeigneter als eine Direktanlage in Aktien. Seitenanfang Rentenfonds Ein Rentenfonds investiert hauptsächlich in festverzinsliche Wertpapiere Staatsanleihen, Bundesschatzbriefe, Finanzierungsschätze, Kommunalobligationen, Hypotheken-Pfandbriefe, Wandel- oder Unternehmensanleihen.

Auch hier ist eine Unterscheidung nach Anlageländern und dementsprechend nach Anlagewährungen möglich. Die Anlagestrategie sorgt für eine ausgewogene Struktur nach Laufzeit der Papiere, Bonität der Emittenten, sowie bei global investierenden Fonds nach Währungen. Fällige Anleihen werden direkt wieder angelegt.

Das gleiche gilt für die Zinsen. Auch sie werden wieder direkt dem Fondsvermögen zugeführt. Die wichtigste Ertragskomponente bei Rentenfonds sind die Zinseinnahmen. Aber auch Wechselkurse spielen, speziell bei Währungsfonds und weltweit anlegenden Fonds, eine wichtige Rolle. Rentenfonds sind aus Richtung mittelfristiger Anlagehorizont und mittleren Renditechancen interessant. Ja nach den Vertragsbedingungen können sie flexibel den Schwerpunkt innerhalb der beiden Anlageformen variieren.

Bestimmte Fonds dürfen auch Immobilienwerte einbeziehen. Für Anleger, die Sicherheit kombiniert mit Chancen am Aktienmarkt suchen, sind Mischfonds die ideale Anlagemöglichkeit.

Seitenanfang Indexfonds In Indexfonds werden die darin befindlichen Wertpapiere eines bestimmten Index z. Dax möglichst exakt nachgebildet. Die Investition geschieht im gleichen Verhältnis wie in dem abzubildenden Index. In Deutschland sind Indexfonds erst seit Inkrafttreten des 3. Finanzmarktförderungsgesetzes im April möglich.

Vorher war es durch rechtliche Anlagegrenzen nicht möglich einen Index exakt nachzubilden. Indexfonds benötigen kein aktives Fondsmanagement. Durch diesen geringeren Personalaufwand entstehen ernorme Kostenvorteile. Für Anleger, die sich an bestimmten Indizes orientieren wollen, eignet sich diese Anlageform.

Indexfonds eignen sich nicht für kurzfristige Spekulationen. Sie investieren in Termingelder bei Banken und sogenannten Geldmarktinstrumenten. Geldmarktinstrumente sind kurzfristige verzinsliche Wertpapiere und Schuldscheindarlehen. Diese Anlagen dürfen eine Laufzeit von höchstens 12 Monaten haben - bzw. Gleichzeitig kann man ähnlich kurzfristig disponieren wie bei einem Girokonto. Während Anleger bei Festgeld eine bestimmte Laufzeit vereinbaren oder bei einem Sparbuch eine bestimmte Kündigungsfrist zu beachten haben, können Anteile an einem Geldmarktfonds börsentäglich zurückgegeben werden.

Geldmarktfonds eignen sich für eine kurzfristige Anlage. Sie werden teilweise ohne Ausgabeaufschlag angeboten. Seitenanfang Garantiefonds Garantiefonds sind Fonds, die am Ende der festgesetzten Laufzeit entweder mindestens die Rückzahlung des ursprünglich eingezahlten Anlagebetrags, eines bestimmten Prozentsatz davon z.

Zusätzlich wird der Anleger bis zur Endfälligkeit des Fonds mit einer bestimmten Partizipationsquote an der Entwicklung des dem jeweiligen Fonds zugrundeliegenden Aktienindex beteiligt. So gibt hier die Rendite die Antwort auf die Frage, welcher Zinssatz pro Jahr erforderlich wäre, um zum gleichen Anlageergebnis zu kommen. Als Vergleichsmittel könnte die Umlaufrendite sie gibt die durchschnittliche Rendite einer Auswahl festverzinslicher Wertpapiere, die sich im Umlauf befinden, an oder ein Referenzzinssatz herangezogen werden.

Bei Geldanlagen mit vereinbartem Fälligkeitstermin insbesondere bei Anleihen wird von der Rendite bis Fälligkeit englisch yield to maturity gesprochen. Voraussetzung für ihre Berechnung ist die Annahme, dass das Wertpapier bis zur Fälligkeit gehalten wird und über keine Optionsrechte verfügt. Oft spricht man auch von Rendite nach Einkommen- Steuer, um Anlagen mit unterschiedlicher steuerlicher Behandlung miteinander zu vergleichen.

Auf dem Wertpapiermarkt wird nicht ein Zinssatz bestimmt, sondern es wird ein Preis für ein Wertpapier festgelegt. Dieser Preis ist der Kurs eines Wertpapiers. Die Rendite Effektivverzinsung lässt sich aus diesem Preis ableiten. Die Rendite eines Wertpapiers ist somit das, was man für das Wertpapier in einem Jahr erhält, abzüglich des heute gezahlten Preises, geteilt durch den heutigen Preis. Die Rendite einer Anleihe ist nicht mit deren Nominalzinssatz identisch, sondern hängt auch von aktuellem Kurs und Rest- Laufzeit ab.

Zur Veranschaulichung der Beziehung zwischen Rendite und Laufzeit kann die Renditestrukturkurve auch vereinfachend Zinsstrukturkurve genannt herangezogen werden. Es wird die zeitliche Struktur von Anleiherenditen widergespiegelt, d. Im Normalfall verläuft eine Renditestrukturkurve steigend, so dass die Rendite einer längerfristigen Anleihe stets über den Renditen kurzfristiger Anleihen liegt. Sinkt die Kurve, liegen somit die Anleiherenditen kurzer Laufzeit über den Anleiherenditen langer Laufzeit.

Laufzeitrendite einer n-jährigen Anleihe ist als der konstante jährliche Zinssatz definiert, der den Anleihekurs heute gleich dem Gegenwartswert der künftigen Anleihe-Zahlung macht.

Angenommen es wird eine Anleihe über zwei Jahre gehalten. Was den Anleger hierbei interessiert ist, zu wie viel Prozent sich die Anleihe nach Ablauf der zwei Jahre rentiert. Die Periodenrendite einer Anleihe wird mit Return bezeichnet.

Anwendung findet die Periodenrendite u. Dadurch wird ein Vergleich verschiedener Anlageformen ermöglicht und der Anleger kann ableiten, wie hoch der Ertrag aus seinen Aktien ist. Beide Arten werden meistens als Durchschnittsrendite d.

Die versprochene Rendite wird im Vorfeld nach bestimmten Konventionen berechnet ex-ante. Die tatsächliche Rendite hingegen ist ein nachträgliches Konzept ex-post , welches die tatsächlichen Wiederanlagemöglichkeiten berücksichtigt. Eine von den Arbeitgeber- und Arbeitnehmerverbänden eingerichtete, privatrechtliche Stiftung. Ihr werden Arbeitgeber zwangsweise angeschlossen, welche ihrer Verpflichtung zur beruflichen Vorsorge für ihr Personal nicht nachkommen.

Ausserdem können Arbeitgeber oder Einzelpersonen freiwillig beitreten. Bundesbehörden und Kantonsbehörden, welche überwachen, ob die Personalvorsorgeeinrichtungen die gesetzlichen Bestimmungen einhalten. Einheit, welche den hundertsten Teil eines Prozents bzw.

Titel oder Index, worauf sich ein Derivat bezieht, zum Beispiel eine Aktie. Die Pensionskassenbeiträge bestehen aus der Altersgutschrift selbst, den Prämien zur Deckung der Risiken Tod und Invalidität, den Beiträgen an den Sicherheitsfonds und den Verwaltungskosten. Vor allem Risikoprämien und Verwaltungskosten variieren bei den einzelnen Anbietern stark. Die Beitragszahlungen werden quartalsweise als Akontozahlungen geleistet, die definitive Abrechnung erfolgt am Jahresende.

So entfallen die aufwändigen Mutationen bei personellen Veränderungen und die Verwaltungskosten können niedrig gehalten werden. Die Zusammensetzung der Beiträge ist einfach nachvollziehbar und wird für jeden Versicherten wie im folgenden Beispiel exakt aufgeschlüsselt:. Somit sind die betroffene versicherte Person und deren Arbeitgeber von der Beitragszahlung befreit. Qualität eines Kapitalmarktschuldners gemessen an seiner Zahlungsfähigkeit und seiner Kreditwürdigkeit.

Neben der Altersvorsorge werden auch die Risiken Tod und Invalidität abgedeckt. Es handelt sich um ein Rahmengesetz, welches Mindestleistungen definiert und Zusatzleistungen, als so genanntes Überobligatorium, ermöglicht. Vorsorgeeinrichtungen, welche das BVG-Obligatorium durchführen, werden in das Register für berufliche Vorsorge eingetragen.

Damit wird festgestellt, dass die reglementarischen Bestimmungen, die Organisation, die Finanzierung und die Verwaltung in Beachtung der Vorschriften über die Parität vollständig dem BVG angepasst sind Art.

Bei langwierigen Erkrankungen unterstützen Vorsorgeeinrichtungen ihre Versicherten dabei, sich rasch wieder in den Arbeitsprozess zu integrieren. In Zusammenarbeit mit den Arbeitgebern können dank diesem so genannten Care-Management oftmals Invaliditätsfälle vermieden werden. Der Deckungsgrad ist das Verhältnis zwischen vorhandenem Vermögen inkl. Überschüsse und Kursschwankungsreserven und Verpflichtungen für die Aktiven und Rentner. Ein Institut, welches die Wertschriftenverwaltung und -buchhaltung unter Berücksichtigung sämtlicher bestehenden Wertschriftendepots eines institutionellen Investors zum Beispiel Pensionskasse zentral führt.

Systematische Verteilung des Anlagevermögens zur Minimierung der spezifischen Risiken, von einzelnen Anlagekategorien, Währungen, Branchen oder Titeln.

Um die gemäss Reglement maximal möglichen Leistungen zu erreichen, können aktive Versicherte sich durch Einzahlungen in eine Vorsorgeeinrichtung ein- oder zurückkaufen.

In der Regel kann die einbezahlte Summe vom steuerbaren Einkommen abgezogen werden, allerdings gibt es hier Einkaufsbegrenzungen und die vorgängige Rücksprache mit der zuständigen Steuerbehörde ist ratsam. Dieser Begriff hat also nichts mit einer Versicherungstätigkeit im engeren Sinne zu tun. Verstirbt zum Beispiel ein Versicherter mit einer sehr hohen Todesfallleistung, trägt die Vorsorgeeinrichtung nur einen Teil dieses Risikos, den Rest übernimmt die Excess of Loss-Rückversicherung.

Financial Futures sind an der Börse gehandelte Terminkontrakte, die dazu berechtigen, gewisse Finanzinstrumente an einem festgelegten Termin zu einem bestimmten Preis zu kaufen oder zu verkaufen. Beim Stellenwechsel wird die bis dahin angesammelte Summe der Arbeitgeber- und Arbeitnehmerbeiträge an die neue Vorsorgeeinrichtung oder auf Freizügigkeitskonti resp.

Fonds, die sehr aktiv investieren und deren Ziel es ist, eine möglichst hohe absolute Rendite zu erzielen. Statistische Kennzahl, mit der Veränderungen gegenüber einem früheren Zeitpunkt z. Preis- oder Kursbewegungen ermittelt werden. Der Index wird als gewogenes, arithmetisches Mittel von Messzahlen mit gleicher Basisberichtsperiode erfasst. Ein Aktienindex ist ein Preisindex oder ein Performanceindex, der die durchschnittliche Kursentwicklung des Aktiensektors insgesamt oder einzelner Branchen darstellt.

Ausgangspunkt ist das Kursniveau an einem bestimmten Tag. Im Gegensatz zu den klassischen Anlagefonds müssen sie nicht laufend aktiv bewirtschaftet werden und sind dadurch kostengünstig und sicherer. Dennoch erzielen Indexinstrumente vergleichbar attraktive Renditen, da die Performance eines Anlagefonds nur sehr selten die Indexwerte übertrifft.