Heinrich-Böll-Stiftung


DAU ist ein international anerkannter Entwicklungspartner und Anbieter thermischer Problemlösungen, wie Luft- und Flüssigkeitskühlkörper oder Wärmeleitrohre. Das Unternehmen entwickelt und fertigt Hochleistungskühlkörper für Leistungshalbleiter, die Motore und elektrische Antriebe steuern. Seit ist das Unternehmen mit Standorten in.

Während Mendelejew annahm, dass das Erdinnere aus Eisencarbid bestehe, das mit Grundwasser zu Kohlenwasserstoffen reagiere, postulierten Humboldt und Gay-Lussac, dass Kohlenwasserstoffe aus vulkanischen Quellen stammten. Je nach Einsatz an Land oder im Wasser werden unterschiedliche Verfahren verwendet. Oxford University Press , S. This in itself raises credibility questions.

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Was sagt uns diese Meldung. Ist sie nicht eindeutig? Räumen wir die Sache von hinten auf, so ist die Botschaft doch folgende: Es starben 20 Menschen bei einem Massenunfall auf der A2, der wegen dem Eisregen passierte. Oder soll diese Meldung sagen: Ich glaube, wir sind uns einig, dass die erste Aussage richtig ist.

Was hat das aber mit dem Thema des Blogs hier zu tun? Die Menschen in Deutschland werden unruhig, sie können Ihren Strom nicht mehr bezahlen.

Die Energiewende ist zum Scheitern verurteilt, also müssen wir den Mitmenschen wieder einhämmern, wieso sie leiden, wieso sie ihr Geld zum Fenster rauswerfen. Was ist schon ein Erdbeben der Stärke 9, was ist schon 20 m hoher Tsunami?

Die Berichterstattung der Erdbebenkatastrophe vor zwei Jahren reduzierte sich damals schon nur auf das Kernkraftwerk. Heute kam für mich persönlich der Super-Gau der Berichterstattung. Thorsten Schröder Tagesschau Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte damals den Nordosten des Landes erschüttert und eine bis zu 20 m hohe Tsunamiwelle ausgelöst.

In der Folge kann es zu einem Reaktorunfall im Kernkraftwerk Fukushima. Dabei kamen etwa Das erinnert sehr an die Berichterstattung der Deutschen Welle. In drei Kraftwerksblöcken kam es zur Kernschmelze, tausende Menschen starben. Es ist eingfach nur noch erschreckend, wie in diesem Lande die pluralistische, demokratische Gesellschaftsordnung von unverantwortlichen Ideologen und Demagogen bewusst gegen die Wand gefahren wird.

Im vorliegenden Fall wird nicht einmal vor der Beschmutzung des Andenkens von mehr als Es ist einfach nur noch eine Schande und nach meiner Auffassung kriminell. Es gab nicht einen Toten durch mittel- oder unmittelbare Folgen der Reaktorhavarie und nach Einschätzung der WHO wird es dabei auch bleiben. Die meisten von uns haben genau dieses schon unmittelbar nach dem Ausstiegsbeschluss z.

Respektiert diejenigen die eine andere Meinung haben, verachtet diejenigen die die Wahrheit kennen und aus Gier Lügen verbreiten. Ein interessantes Beispiel fürr die unausgewogene Berichterstattung hierzulande im Vergleich mit dem Fracking. Die Gas produzierende Industrie weist immer wieder gern darauf hin, dass es sich bei den Methan-Kontaminationen des Wassers um von Bakterien produziertes biogenes Methan handele und nicht um so genanntes thermisches von der Gasindustrie induziertes.

Aimee Ellsworth und der Betreiber erreichten eine Einigung. Insgesamt handelte es sich wohl um Kombinationsschäden. Mit Kombinationsschäden befassen sich auch die wissenschaftlichen Untersuchungen von Stephen G. Weiterhin wird häufig vorgetragen, mit Deutschland sei die Situation nicht vergleichbar. Das deutsche Rechtssystem biete gute Voraussetzungen für eine konsequente Risikovermeidung.

Das deutsche Rechtssystem hat allerdings keinerlei Schutz vor den Benzolkontaminierungen in Söhlingen, Völkersen, Hengstlage usw. Der volle Umfang der Umweltschäden ist noch nicht einmal bekannt. Man merkt, dass die ganze Ökobande aufgrund der jüngsten Entwicklungen mit dem Rücken zur Wand steht und beschleunigt versucht, ihre Transformationsaktivitäten durchzupressen, bevor die bislang medial getäuschte Öffentlichkeit die ganze Bandbreite der Tatsachen wahrnimmt, welche die Ziele des öko-industriellen Komplexes als Absurdität entlarvt.

In diesem Zusammenhang sehe die politisch-medialen Aktivitäten gegen Fracking, gegen Kernkraft, das Verdrehen des Fukushima-Ereignisses und -ja- auch die jüngsten Ergüsse eines Herrn Schellnhuber. Die merken, dass die Zeit gegen sie spielt und sie die totale Kontrolle, zumindest über die Meinung, erreichen müssen, bevor denen der Wind mit extremwetterstärke entgegenbläst:. Dieses wird zunehmend öffentlich ruchbar. Also müssen hierzulande die Ressourcen politisch verknappt werden, indem man mit fadenscheiniger Risikoargumentation die Menschen medial täuscht und vorsätzlich, gemeinschaftlich betrügt.

Ja, im Fall des Aimee Ellsworth-Brunnens gab es ein unklares Ergebis und bevor man lange hin und her prozessierte, zahlte die Bohrgesellschaft einen Ausgleich. Ein typisches Verhalten in solchen Fällen, da ein Rechtsstreit teurer wäre. Aber ob es wirklich durchs Fracking ausgelöst wurde, weiss man nicht. Vor allem aber würde es absolut keine Rolle spielen! Wie irre ist denn das! Was Ihre zwieite Quelle betrifft: Erlauben sie bitte, dass ich zweifle. Das ist nämlich, mit dieser schön regelmässigen Gasanreicherung rund um den Frack eonfach viel zu schön um wahr zu sein, wenn in allen offiziellen Untersuchungen nichts dergleichen feststellbar ist.

Sobald Sie dazu eine Bestätigung durch amtliche Untersuchungen haben, können wir ja noch mal drüber reden. Benzin enthält nämlich ganz schön viel Benzol und das kann man in der ganzen Umgebung einer Tanke deutlich nachweisen. Nicht umsonst ist die Beschäftigung von Schwangeren in Tankstellen verboten. Eine objektive Auseinandersetzung darüber habe ich in den Medien noch nicht gesehen, kann aber sein, dass ich etwas verpasst habe.

Ist nicht Dihydrogenoxid auch eine Chemikalie? Noch dazu die, zu der das Frackzeug hauptsächlich besteht? Nur weil man Dihydrogenoxid schreiben kann ist man nicht schon ein ganz Kluger. Kluge Menschen unterschätzen nicht die Gegenseite, die übrigens auch nicht so verblödet ist um zu wissen, dass nicht durch den Reaktorunfall zigtausend Menschen verschwunden sind.

Was diese Typen aber nicht davon abhält, es genauso zu verkünden und denken, das der deutsche Durchschnittsmichel das für bare Münze nimmt. Ich glaube nicht, dass hier einer die Gegenseite unterschätzt, schon gar nicht Herr Frey. Deine scharfen, doch treffsicheren und durchdachten Kommentare sind immer wieder Highlights. Musste ich einfach mal sagen wie sehr ich die schätze und natürlich den Kopf, der dahinter steckt Danke!

Insgesamt starben bei der Katastrophe in Japan Hunderttausende Menschen leben heute fernab ihrer verstrahlten Heimat. Unsere Gedanken sind heute bei den Opfern und ihren Familien.

Die Katastrophe von Fukushima hat uns einmal mehr gezeigt, wie unkontrollierbar und tödlich die Hochrisikotechnologie Atom ist. Wir müssen deshalb alles daran setzen, den Atomausstieg in Deutschland, aber auch in Europa und weltweit so schnell wie möglich umzusetzen und die Energiewende voranzubringen, anstatt sie wie Schwarz-Gelb immer wieder zu hintertreiben.

Ich wäre froh, wenn ich mich nicht genötigt sähe, die Kommentare zu schreiben, wie wohl alle hier. Aber wie Goethe sagte: Aber so langsam scheinen einige aufzuwachen: Ich habe mal nachgesehen, was hinter dieser Studie steckt; diese Stellungnahme des Umweltschutzministeriums von Pennsylvania DEP sagt dazu:. There has been a misconception that the hydraulic fracturing of wells can or has caused contamination of water wells. Even the limited recent Duke Study of Dimock, Susquehanna County, water samples reports that there was no evidence of fracing fluids in any sample from any of the 68 wells they tested.

Unfortunately, we have seen some examples of very suspect science lately in this area. There are many examples but let me point out four prominent ones: Es gibt viele Beispiele, aber lassen Sie mich auf vier bekannte hinweisen: The Duke paper seems to be based on only a few selected samples in a selected area with previously documented problems.

This would indicate that the study itself is statistically and technically biased. Also, the fact is that the methane in the area being seen is the product of the shallower, Upper Devonian formation which is about 1, to 3, feet deep, not the deeper shale formations which are about 7, feet deep. Yet the Paper improperly attempts to link the source to the deeper Marcellus Shale. This in itself raises credibility questions. Das Duke Paper scheint auf nur wenigen ausgesuchten Proben eines bestimmten Geiets zu beruhen, welches schon vorher nachweislich [Methan-]Probleme hatte.

Das würde bedeuten, dass die Studie selbst statistisch und technisch nicht neutral ist. Es ist weiterhin eine Tatsache, dass das Methan das in diesem Gebiet auftritt aus der flacheren Ober-Devon-Formation stammt die ca. Dennoch versucht das Paper fälschlich, die Gasquelle im tiefen Marcellus-Feld zu verorten. Und schliesslich haben sich die Autoren der Studie unerklärlicherweise geweigert, der vernünftigen Anfrage des DEP zu entsprechen, in der sie aufgefordert wurden, ihre Rohdaten und Probenahmestellen offenzulegen.

Schon allein das macht die Vertrauenswürdigkeit der Studie fraglich. Tatsächlich ist es das Todesurteil für die Qualität jeder Art von analytischer Untersuchung, wenn das verweigert wird -- vor allem, wenn eine Staatsbehörde die Anfrage stellt. Aber, in dem n-tv-Beitrag wird weichgespült und verharmlost. So sei es ja wahrscheinlich nur ein klitzekleines redaktionelles Versehen gewesen usw.

Die Wahrheit und Absicht derartiger grüner Absonderungen ist dagegen offensichtlich -- aber eben nicht für grüne Redaktionsstubenhocker…. Da meint man, echt berechtigte Hoffnung für dieses Land entwickeln zu können. Ich war überrascht, dass die grünen n-tv-Redakteure das überhaupt bringen. Heute fällt es schwer. In Belgien wurde der kälteste März seit ausgerufen. Ein weiterer brach sich beide Beine und einer erlitt einen Herzinfarkt.

Zwei Personen wurden danach vermisst und drei Wochen später im Keller eines Turbinenhauses tot aufgefunden.

Die Explosion des Reaktorgebäudes 1 am Ein weiterer Mitarbeiter erlitt an diesem Tag einen Schlaganfall. Mehreren Arbeitern wurde unter den Atemschutzmasken unwohl, einer stolperte daher und verletzte sich am Knie, einer erlitt eine Augenverletzung durch austretendes Kühlwasser an einer Betonpumpe, und ein anderer verletzte sich beim Fall von einer Leiter. Mai wurde ein jähriger Arbeiter beim Tragen von Material im Abfallentsorgungsgebäude bewusstlos und verstarb.

Eine radioaktive Kontamination lag nicht vor; die Ärzte vermuteten einen Herzinfarkt. In einigen kleinen gemeinden ist das Trinkwasser nicht mehr geniesbar…las das doch in deinem Garten machen.. Paul Superdrohne die die das abbauen leben nicht hier die sitzen auf ihrer insel und schlürfen ihren sekt!

Christian Weber gab es schon in teilen der usa inkl schwersten nervenschädigungen bei menshcen durch verseuchtes grundwasser! Ich bin einmal auf Anregung eines kritischen Lesers, der monierte, dass ich zu sehr auf Aussagen von Behörden poche, einem Fall nachgegangen. Derzeit wird in Deutschland die schreckliche Benzol-Verseuchung als Stimmungsargument gegen Fracking aufgebaut. Auf der Seite Bürgerinitiative: Der Leitsatz dieser Bürgerinitiative ist: Weder jetzt noch in der Zukunft. Man braucht eigentlich gar nicht nachzudenken, um das mit einem klaren Nein zu beantworten.

Man braucht dazu gar kein spezielles Wissen, denn es ist allgemein bekannt: Für den Strassenverkehr zahlen wir jährlich mit tausenden von Menschenleben, zerstören die Natur, vergiften die Umwelt. Prüfe die Alternativen genau so kritisch wie das, was verdammt wird! Selbst Photovoltaik-Anlagen sind gefährlich, sie fordern pro Jahr etwa 5 -- 10 Menschenleben und ein Vielfaches an Schwerverletzten schon allein deshalb, weil Monteure bei der Arbeit abstürzen.

Die bei der Herstellung verwendeten Chemikalien sind hochgiftig und schädigen die Beschäftigten und stellen bei der Entsorgung ein erhebliches Umweltproblem dar.

Die Ziele dieser Bürgerinitiative sind völlig unrealistisch und absurd. Diese Leute fordern etwas unmögliches und man kann sie nicht ernst nehmen. Dabei wurde der Boden mit Benzol kontaminiert. Hat das etwas mit Fracking zu tun? Scheinbar ja, denn wenn dort nicht gebohrt worden wäre, wäre ja auch kein Lagerstättenwasser nach oben gekommen. Es wurde nicht durch die spezifischen Methoden des Frackens verursacht Die zweite Antwort: Nun muss man der BI zugute halten, dass sie recht gute Basisinformationen anbietet.

Deshalb die dritte Frage: Benzol ist ein starkes Gift. Nur sachkundige Personen dürfen es überhaupt handhaben. Aber jedes Gift hat Schwellenwerte, bei denen es eben nicht mehr giftig ist. Solche Verdünnungen sind nicht mehr giftig.

Dennoch soll es nicht in den Boden gelangen, sagt der Gesetzgeber, das ist auch gut so. Aber wie viel Benzol ist denn in den Boden gelangt? Insgesamt sind also wohl etwa 20 Kilogramm Benzol ins Erdreich gelangt. In welchem Verhältnis steht denn das? Man schätzt, dass in Deutschland pro Jahr ca. Zusätzlich ergaben Untersuchungen, dass in Völkersen weder in Trinkwasser noch in Feldfrüchten oder Fleischprodukten erhöhte Benzolwerte auftraten.

In Völkersen hat es, nüchtern betrachtet, einen kleinen Betriebsunfall gegeben, der für nichts und niemand eine echte Gefahr darstellte. Der Schaden wird saniert, Unkosten werden entschädigt Z. Es gibt keine Langzeitfolgen und eigentlich sollten alle, bis auf die RWE vielleicht, glücklich sein. Das sind also die erschröcklichen Gefahren des Fracking, wenn man genauer auf die Propaganda schaut und sich selbst Gedanken macht: Sie existieren einfach nicht, Fracking ist harmlos und sicher, die ganze Abwehr und Angst ist reine Hysterie.

Sehr schön, dass sich doch einige Leute mit dem Thema Hydraulic Fracturing unaufgeregt und umfassend auseinandersetzen. Auch wenn es bisher noch nicht so aussehen mag, aber das steigende Angebot aus den USA deckelt auch die globalen Preise. Das sind Milliarden weniger als noch Und anders als diese fällt sie wohl auch in den nächsten Jahren noch an.

Diese, die amerikanische, Energiewende hat zur Folge, dass die Verbraucher Extrageld in den Portemonnaies haben. Gefährdung für Tier und Mensch. Ich habe über einen pingback bei American Viewer Artikel zu Unfällen im Zusammenhang mit dem Windkraftausbau gefunden: Hat jemand von Euch eigentlich eine Ahnung, wovon er da redet?

Ich habe leider weder die Lust, noch genügend Opium , um die ständigen Schmerzen meiner, sich windenden Gehirnzellen zu unterdrücken, um hier jetzt alle Halb- und Unwahrheiten vom Tisch zu fegen. RWE sagt, sie würden laut deutscher Gefahrenstoff weder umweltgefährdende Stoffe, noch giftige Stoffe einsetzen. Das ist richtig, aber Säuren, wie z. Die meisten Säuren laufen unter C für ätzend, aber nicht mehr. Ich würde als zu gern den ein oder anderen User hier ein frisches Glas konzentrierte Schwefelsäure trinken sehen.

Ja es gibt sie und Fracking hat durchaus was damit zu tun. Wer das leugnet, hat erstens keine Ahnung und sich zweitens wohl noch nie damit beschäftigt, was Fracking eigentlich bedeutet! Durch Fracking wird Gestein und unerwünschtes Mineral aufgebrochen, bzw.

Wie auf der Radonkarte für Deutschland des Bundesamtes für Strahlenschutz ersichtlich, befindet sich an manchen Stellen durchaus einiges von diesem Spaltprodukt des Urans, welches damals in der DDR sogar bergmännisch abgebaut wurde. Crackt man nun das Gestein, kann dieses radioaktive Edelgas Radon ungehindert mit dem Erdgas zusammen an die Oberfläche strömen, bzw.

Das Radon wird mit dem Erdgas dann direkt in die Haushalte geliefert. Für eine strahlende Zukunft. Erst informieren und dann posten. Und vor allem mal Fakten und nicht immer so Verschwörungstheorien! Smith Na, wer schickt Dich denn zu uns? Schon mal davon gehört, das man auch bei der Tiefengeoethermie fracken muss?

Schon mal davon gehört, das die natürliche Radioaktivität zu unseren Alltag gehört? Schon mal ne Konzentrationsangabe zu den Frack-Flüssigkeiten gesehen oder gelesen oder sogar verstanden? Schon mal ne Tüte Erdgas geschnuffelt……. Und hier noch die ultimative Frage….. Zusatzinfo……ist Dir bewusst, das uns Morgen schon der Himmel auf den Kopf fallen kann oder Deine nächste Schiffsreise am Ende der Erdscheibe runterfallen kann?

Winke, winke Po Onkel Heinz……. Soso, Sie sind Chemiker. Dann ist aber Ihr 1. Einige Wissenschaftler um den Meteorologen Roger A. Pielke senior weisen jedoch auch auf Probleme in Zusammenhang mit der bodengestützten Messung der Lufttemperaturen hin.

Die gemessenen Lufttemperaturen seien einerseits mit signifikanten Fehlern behaftet, anderseits sollen sie grundsätzlich kein sehr zuverlässiges Instrument zur Messung der globalen Erwärmung sein. Demnach wird die zunehmend warme Umgebungsluft in den wachsenden Städten für den dort gemessenen Trend der Erwärmung verantwortlich gemacht. Die These wurde durch die statistische Berücksichtigung ebendieses Effektes in der Auswahl der verwendeten, mehrheitlich ländlichen Stationen sowie durch einzelne Satellitendaten konterkariert.

Andere Studien sehen keinen durchschlagenden Einfluss des Wärmeinseleffektes beim festgestellten globalen Anstieg der Durchschnittstemperatur. Lange Zeit waren vor allem die Daten aus Satellitenmessungen der Kernpunkt der Behauptung, es gäbe keine globale Erwärmung. Die Satelliten zeigten eine gleich bleibende oder sogar eine zurückgehende Temperatur auf der Erde an.

Umfassende Analysen der Satellitendaten brachten im August dann zutage, dass diese falsch verstanden worden waren. Es geschieht leicht, dass dieser Orbit nicht perfekt eingehalten wird, was eine Korrektur der Messdaten notwendig macht. Genau diese Korrektur war in den älteren Analysen nicht vorgenommen worden. Nachdem die verfälschten Messwerte berichtigt wurden, zeigten sie eine deutlich besser im Einklang mit den Bodenmessungen stehende Erwärmung an.

Gleichzeitig stellte sich heraus, dass aus einem völlig anderen Grund auch die Messungen der ballongestützten Radiosonden falsch waren. Deren Thermometer sind während des Aufstiegs oft der direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt. Eine ebenfalls veröffentlichte Studie konnte zeigen, dass die Werte in der Vergangenheit überkorrigiert worden waren. Neben diesen drei voneinander unabhängigen Messungen am Boden, in der Luft und aus dem Weltall existieren darüber hinaus weitere unabhängige Belege für steigende Erdtemperaturen.

Ein weiteres gewichtiges Indiz für die globale Erwärmung sind direkte Naturbeobachtungen , [] darunter ein immer früheres Auftreten der Frühlingsblüte, ein später einsetzendes Welkwerden des Laubes im Herbst, später einfrierende und früher auftauende Flüsse im Winter, weltweit bis auf wenige Ausnahmen überall zurückgehende Gletscher sowie ein drastischer Rückgang des arktischen Meereises.

Eine Kontroverse besteht hinsichtlich der historischen Entwicklung der Temperaturen. Zentraler Punkt ist, ob der Anstieg der globalen Temperatur der letzten Jahre historisch einzigartig ist oder auf mögliche natürliche Ursachen im Rahmen der jüngeren Klimageschichte zurückgeht. Daran wird von Skeptikern die Frage geknüpft, ob überhaupt schwerwiegende oder unerwartete Folgen drohen könnten. Der Geophysiker Syun-Ichi Akasofu sieht beispielsweise in der gegenwärtigen Temperaturentwicklung lediglich einen Vorgang der natürlichen Temperaturerholung von der Kleinen Eiszeit.

Andere Klimaforscher weisen darauf hin, dass hohe Temperaturen oder ein schneller Anstieg in der Vergangenheit nicht die gleiche Ursache haben müssen wie die Veränderungen heute. Auch kann daraus nicht auf den zukünftigen Verlauf geschlossen werden. Es herrscht weitgehend Einigkeit darüber, dass es vom Jahrhundert eine Kleine Eiszeit gegeben hat und dass sich die Erde seither wieder um ca.

Neuere Forschungsergebnisse zeigen, dass die Temperaturen vor — Jahren regional durchaus mit den aktuellen Temperaturen vergleichbar, wahrscheinlich sogar wärmer waren. Diese Bezeichnung wird aber auch als Werbesprache zur Anwerbung von Siedlern an die auch heute eisfreie Südküste interpretiert. Bislang hat jedoch keine der verfügbaren Rekonstruktionen des vergangenen Jahrtausends ergeben, dass die globalen Temperaturen mit denen der Gegenwart vergleichbar gewesen wären.

Die Proxydaten sind wesentlich ungenauer als die Messungen ab Historisch betrachtet hat es in der Vergangenheit viele kleinere und natürliche Warm- und Kaltphasen gegeben. Innerhalb der Eiszeitalter kam es jeweils zu so genannten Glazialen z. Saale-Glazial, Weichsel-Glazial und Interglazialen z. Während der letzten längeren Warmphase, dem Eem-Interglazial , lagen die Durchschnittstemperaturen in Europa über den heutigen.

Bei gemessenem Trend der Erderwärmung stellt sich die Frage, auf welche Faktoren diese zurückzuführen ist. Bislang wird für die aktuelle Erwärmung nur ein Erklärungsmodell als zufriedenstellender Ansatz angesehen, das Treibhausgase als hauptsächlichen Faktor ansieht.

Bei einigen Kontroversen wurde in Frage gestellt, dass der anthropogene Anteil an der globalen Erwärmung wichtiger als natürliche Faktoren sei:.

In anderen Kontroversen wurde anderen anthropogenen Faktoren als den Treibhausgasen eine bedeutendere Rolle zugeschrieben:. Tatsächlich wirken sich Schwankungen in der Sonnenaktivität auf das Klima aus. Allerdings kann die Sonne höchstens für einen kleinen Teil der Erderwärmung der letzten 20 bis 30 Jahre verantwortlich sein.

Stand der Forschung ist, dass der solare Einfluss auf die globale Erwärmung minimal ist. Seit Mitte des Jahrhunderts ging die Sonnenaktivität sogar zurück. Wäre eine erhöhte Sonnenaktivität für die Erwärmung verantwortlich, müsste sich diese vor allem im Sommer und tagsüber zeigen.

Tatsächlich finden die stärksten Erwärmungseffekte jedoch im Winter und nachts statt, so wie es für eine treibhausgasbedingte Erwärmung zu erwarten ist. Zudem weist das Muster der Erderwärmung einen für Treibhausgase typischen Fingerabdruck auf, der von der Sonne nicht geschaffen werden kann.

Bei den Temperaturmessungen der unterschiedlichen Luftschichten konnte festgestellt werden, dass sich gleichzeitig neben der wärmer werdenden untersten Luftschicht, der Troposphäre , die darüber liegende Stratosphäre deutlich abkühlt.

Ney aufgegriffen und weiterentwickelt, [] fand aber kaum Unterstützung in Wissenschaftskreisen. Inzwischen ist das Argument, dass kosmische Strahlen die globale Erwärmung verursachen könnten, ein häufiges Argument von Klimaskeptikern. Veizer und andere halten im Widerspruch zur wissenschaftlichen Lehrmeinung den Beitrag von klimaaktiven Treibhausgasen in geologischer Zeit nicht für ausschlaggebend und sehen dies auch für die Neuzeit gegeben.

Die mangelnde Korrelation kurzfristiger Klimaeinflüsse und der Höhenstrahlung bei heutigen Messungen sei mit dem Wärmespeichervermögen der Ozeane verbunden. Stand der Forschung ist hingegen, dass die Effekte von kosmischen Strahlen zu schwach sind, um nennenswerten Einfluss auf die globale Erwärmung der letzten Jahrzehnte zu haben. Eine zentrale Annahme von Svensmarks Theorie, die vermeintliche Wirkung der durch kosmische Strahlung gebildeten Ionen als Kondensationskeime , wurde damit widerlegt.

Zwischen ihren Veröffentlichungen ändert sich sowohl der Forschungsstand durch neu gefundene Zusammenhänge als auch die Realität durch unvorhergesehene Entwicklungen. So liegen den Szenarien Annahmen über künftige Emissionsverläufe von Treibhausgasen zugrunde, die die Bandbreite der tatsächlich zu beobachtenden Emissionen abdecken sollen.

Es zeigt sich jedoch, dass sich die Emissionen gegenwärtig auf einem Niveau befinden, das selbst die pessimistischsten Szenarien des IPCC übertrifft. Ebenso hat man heute neue Erkenntnisse über positive Rückkopplungsmechanismen erlangt, die die Erwärmung zusätzlich verstärken könnten.

Teils ist im Voraus unklar, ob es sich bei einem Effekt um eine positive oder negative Rückkopplung handeln wird. So wird das Tauen von Permafrostböden zweifelsohne das Freisetzen von zusätzlichem Kohlendioxid und Methan verursachen, das damit dort assoziierte Pflanzenwachstum jedoch auch zu einer erhöhten Aufnahme von Kohlendioxid führen.

Ein weiteres Beispiel für eine unvorhergesehene Entwicklung ist der Rückgang des polaren Meereises. Der tatsächliche Rückgang des Eises ist jedoch signifikant deutlicher ausgefallen, was darauf hindeutet, dass es in diesem Bereich noch nicht hinreichend erfasste Wirkungszusammenhänge gibt.

Die globale Erwärmung wird daher möglicherweise höher ausfallen als noch im vierten Sachstandsbericht in den pessimistischsten Szenarien beschrieben. Diskutiert werden auch die prognostizierten möglichen Folgen des Klimawandels. Dabei wird unter anderem das thermodynamisch abgeleitete Prinzip vom kleinsten Zwang herangezogen. Demnach begünstigt ein höheres Angebot an Kohlendioxid, unabhängig von der Quelle, reduzierende chemische und biochemische Reaktionen.

Allerdings kommt es durch die zusätzliche CO 2 -Aufnahme in den Ozeanen , neben Wäldern die wichtigsten Kohlenstoffsenken , zu anderen negativen Folgewirkungen wie fortschreitender Versauerung des Wassers. Weitere Trigger- und Rückkopplungseffekte verkomplizieren die Situation. So können aus ehemaligen Permafrostböden klimaaktive Gase freigesetzt werden oder Schneefälle in ehemals niederschlagsfreien Gebieten können eine Abkühlung verursachen. Einige Studien sehen Wälder entgegen deren Ausweisung als 'Kohlendioxidsenken' als nicht oder nur in geringem Umfang in der Lage, zusätzliches CO 2 zu speichern, [] [] was mögliche Folgewirkungen verstärken würde.

Da das Phänomen der globalen Erwärmung und die unterschiedlichen Anpassungsreaktionen darauf in vielerlei Hinsicht wirtschaftliche und soziale Interessen berühren, darüber hinaus aber auch Forschungs- und Bildungspolitik beeinflussen sowie Auswirkungen auf gesellschaftliche Normen sowie ethische und weltanschauliche Orientierung zeitigen können, ist die politische Auseinandersetzung darüber vielfältig und in vollem Gange. Besonders in den Medien wird sie häufig aufgegriffen.

Protagonisten der Kontroverse sind besonders Politiker , Lobbyisten und nichtstaatliche Organisationen. Klimaskeptische Wissenschaftler, Ökonomen und Politiker haben sich in eigenen Organisationen zusammengeschlossen; auf internationaler Ebene ist dies z. Die Positionen der Klimaskeptiker werden überdies von einer Reihe politisch konservativer Think Tanks unterstützt und verbreitet. Klimaskeptische Think Tanks sind u. Der Veröffentlichung der drei so genannten Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger ging jeweils eine mehrtägige Konferenz voraus, in der der Entwurf der am Bericht beteiligten Klimaforscher durch Vertreter von Regierungen abgesegnet werden musste.

Dieses Verfahren kommt jedoch nur bei den Zusammenfassungen für politische Entscheidungsträger zur Anwendung. Die Vorgehensweise zur Erstellung der Berichte war jedoch auch bereits vor der Veröffentlichung der Zusammenfassung für Entscheidungsträger Gegenstand von Kritik, weil die Zusammenfassung für Entscheidungsträger vor dem eigentlichen wissenschaftlichen Bericht veröffentlicht worden ist, um den Inhalt des Berichtes an die Zusammenfassung anzupassen.

Dort habe er aus zahlreichen Studien Hinweise auf den menschlichen Anteil am Klimawandel entfernt und verwässert. Die Schlussfolgerung daraus lautet:.

Bush selber hatte das Bestehen eines wissenschaftlichen Konsenses zur globalen Erwärmung abgestritten. Umstrittene Studien von Klimaskeptikern haben mehrfach zu heftigen Kontroversen geführt. Darin zweifeln Spencer und Braswell die in aktuellen Klimamodellen ausgewiesenen Temperatursteigerungen an.

Die Studie von Spencer und Braswell sei jedoch höchstwahrscheinlich in beiderlei Hinsicht problematisch und habe darum eigentlich nicht veröffentlicht werden dürfen. Von Storch trat zudem von seinem Posten als Chefredakteur zurück. Bush als angeblicher Beweis für die Behauptung herangezogen, dass Klimaschutz unnötig sei. Über die Gesamtbewertung der forschungspolitischen Aspekte der Klimadebatte gibt es unterschiedliche Einschätzungen.

Dem Kampf gegen die globale Erwärmung ist die Auslobung des bislang höchstdotierten Wissenschaftspreises gewidmet: Nachdem Hacker E-Mails von Klimaforschern gestohlen und im Internet veröffentlicht hatten, was in den Medien auch als Climategate bezeichnet wurde, wurden einige Wissenschaftler, darunter Philip D. Jones und Michael E. Mann , aufgrund von E-Mails beschuldigt, einzelne kritische Aspekte ihrer Forschungsarbeit vertuscht und Rohdaten gelöscht zu haben sowie insgesamt unredlich vorgegangen zu sein.

Es könne nicht unterstellt werden, dass die Wissenschaftler bei der Zurückweisung von Anfragen über Forschungsergebnisse versucht hätten, die Öffentlichkeit über Klimadaten im Unwissen zu lassen. Die Untersuchungskommission verurteilte zudem den scharfen Tonfall der Klimaskeptiker. Die Schlüsseldaten für die Reproduzierbarkeit ihrer Forschungsergebnisse seien jedem kompetenten Interessierten zugänglich gewesen, auch gebe es keinerlei Hinweise auf eine Untergrabung des Peer-Review -Prozesses.

Es gebe jedoch keinerlei Zweifel an der Aufrichtigkeit und Disziplin der Forscher. Mann wurde von einer Untersuchungskommission seiner Universität von allen Vorwürfen entlastet. Unter Verweis auf den Vorfall wurde von Politikern wie Jim Inhofe versucht, aktuelle klimapolitische Gesetzesvorhaben, etwa zum Emissionsrechtehandel in den USA, endgültig zu torpedieren.

Republikanische Politiker wie Inhofe und Ken Cuccinelli unternahmen sogar Versuche, das Verhalten der Klimaforscher zu kriminalisieren. Mann anstrengen wollte, [] scheiterte im März vor dem Obersten Gerichtshof von Virginia mit dem Versuch, die University of Virginia zur Herausgabe von Manns früheren Unterlagen und Forschungsdaten zu zwingen.

November wurde vom Committee on Science, Space and Technology Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten unter Vorsitz von Brian Baird ein knapp vierstündiges Hearing durchgeführt, in dem vor dem Hintergrund des Hackerzwischenfalls der aktuelle wissenschaftliche Stand diskutiert wurde. Beteiligte Wissenschaftler waren Ralph J. Letztgenannte werden als unkonventionelle Lagerstätten bezeichnet, weil die Ölförderung aus diesen Gesteinen mit althergebrachten konventionellen Methoden nicht rentabel ist.

Ab dem Austritt der Kohlenwasserstoffe in das Nebengestein, auch als primäre Migration bezeichnet, spricht man traditionell von Erdöl bzw. Innerhalb des Porenraumes des Nebengesteins wandern Öl und Gas dann aufgrund ihrer relativ geringen Dichte in Richtung der Erdoberfläche.

Grundwasserströme sorgen hierbei auch für einen seitlichen lateralen Transport. Öl und Gas können auf ihrem Weg nach oben auf undurchlässige, weil geringporöse, Gesteinsschichten treffen.

Sind diese Teil einer geologischen Struktur, die aufgrund ihrer Form eine weitere Wanderung auch in seitlicher Richtung verhindert, reichern sich Öl und Gas unterhalb dieser abdichtenden Gesteinsschicht an. Die entsprechende Struktur wird als geologische Falle bezeichnet. Solche Fallen entstehen beispielsweise durch den Aufstieg von Salzstöcken. In den höchsten Bereichen der Lagerstätte befindet sich aufgrund der geringsten Dichte das Gas. Man spricht in diesem Zusammenhang auch von einer Gaskappe.

Unterhalb des ölgesättigten Bereiches der Lagerstätte wird der Porenraum des Speichergesteins von dem Grundwasser gefüllt, das ohnehin im Porenraum von Sedimentgesteinen stets vorhanden ist, und das von Öl und Gas aus dem Bereich der Lagerstätte verdrängt worden ist.

Ein geringer Wasseranteil ist jedoch auch im öl- und gasgesättigten Bereich der Lagerstätte noch vorhanden. Dieses wird als Lagerstättenwasser bezeichnet. Da das geringporöse Deckgestein engl.: Im Fall, dass Erdöl durch diese so genannte tertiäre Migration an oder bis dicht unter die Erdoberfläche gelangt, entstehen Ölsande sowie Asphalt - bzw.

Bei untermeerischen Gasaustritten kann sich bei geeigneten Bedingungen an diesen Stellen im Meeresboden Methanhydrat bilden. Nach Bildung einer Lagerstätte in einer Fallenstruktur kann das darin enthaltene Erdöl, z. Dabei wird das Öl in Gas vorwiegend Methan und Bitumen überführt.

Alternative Hypothesen zur Entstehung von förderwürdigen Erdgas- und Erdölvorkommen verneinen, dass diese in geologischen Zeiträumen aus sedimentärer Biomasse hervorgegangen sind. Die deshalb auch unter der Bezeichnung abiotische oder abiogenetische Hypothesen zusammengefassten Ansätze gehen überdies davon aus, dass es sich bei Erdöl und Erdgas nicht um fossile Energieträger handelt, sondern um juvenile und regenerative Energieträger.

Frühe moderne abiogenetische Thesen wurden im Während Mendelejew annahm, dass das Erdinnere aus Eisencarbid bestehe, das mit Grundwasser zu Kohlenwasserstoffen reagiere, postulierten Humboldt und Gay-Lussac, dass Kohlenwasserstoffe aus vulkanischen Quellen stammten. In der zweiten Hälfte des Jahrhunderts lassen sich zwei Schulen unterscheiden: Beiden Schulen gemein ist, dass sie den Ursprung der Kohlenwasserstoffe im oberen Erdmantel verorteten, von wo aus diese entlang tiefreichender Störungen , wie sie beispielsweise in Grabenbrüchen auftreten, in die oberen Bereiche der Erdkruste einwanderten.

Hinzu kam, dass aus der Präsenz organischer Verbindungen in Chondriten und dem Nachweis geringer Mengen von kurzkettigen n-Alkanen Methan, Ethan, Propan, Butan in ultramafischen Gesteinen geschlossen wurde, dass im Erdinneren ein stark reduzierendes chemisches Milieu herrsche, das die Bildung von Kohlenwasserstoffen generell erlaube.

Jahrhunderts wurde von der nächsten Generation der Verfechter der russisch-ukrainischen Hypothese Jack F. Kenney, Wladimir Kutscherow zudem ins Feld geführt, dass einerseits die Umwandlung von Methan in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik nur unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels günstig sei, andererseits die Umwandlung sauerstoffhaltiger organischer Verbindungen, wie Kohlenhydrate , die Hauptbestandteile pflanzlicher Biomasse, in längerkettige n-Alkane nach den Gesetzen der Thermodynamik generell ungünstig sei.

Einer Arbeitsgruppe um Kutscherow gelang zudem der experimentelle Nachweis, dass Methan unter den Druck- und Temperaturbedingungen des oberen Mantels teilweise zumindest in kurzkettige höhere n-Alkane überführt wird. Das vermutlich wichtigste Argument gegen die abiogenetischen Thesen ist, dass der obere Mantel sehr wahrscheinlich kein reduzierendes, sondern ein schwach oxydierendes chemisches Milieu aufweist.

Das Mengenverhältnis der verschiedenen Kohlenstoffverbindungen in Fluideinschlüssen in Mantelgesteinen zeigt, dass Kohlenstoff im oberen Mantel, wenn nicht in Reinform als Diamant , dann weit überwiegend in Form von Kohlendioxid bzw.

Karbonat vorliegt, und dass er auch in dieser Form in die obere Kruste und an die Erdoberfläche gelangt. Überdies erfolgt der Transport des Kohlendioxids nicht als reines Gas bzw.

Fluid, sondern stets gelöst in aufdringendem Magma. Die Präsenz wirtschaftlich förderbarer Kohlenwasserstoffvorkommen in Kristallingesteinen lässt sich mit modernen, erst in den er Jahren entwickelten Modellen zur Migration von Fluiden in Krustengesteinen erklären.

Hierbei spielt die Permeabilität der Kristallingesteine eine entscheidende Rolle. Ausreichend geklüftetes, relativ oberflächennah liegendes Kristallin im Randbereich eines Sedimentbeckens kann demnach sehr wohl als Speichergestein geeignet sein für biogenetisch entstandene Kohlenwasserstoffe, die aus tief versenkten Muttergesteinen in zentraleren Beckenbereichen stammen.

Auch besagt die biogenetische Hypothese, dass sich Erdöl und Erdgas nicht aus frischer, sondern aus bereits teilweise biotisch, teilweise diagenetisch veränderter Biomasse bilden, sogenannten Kerogenen.

Insbesondere in diagenetisch veränderten, ursprünglich biomassereichen marinen Sedimenten , den wahrscheinlichsten Kandidaten für Erdölmuttergesteine, ist das Verhältnis von Sauerstoff zu Kohlenstoff wesentlich kleiner als das Verhältnis von Wasserstoff zu Kohlenstoff, sodass in diesen Sedimenten durchaus thermodynamisch günstige Bedingungen für die Entstehung von Kohlenwasserstoffen herrschen.

Nicht zuletzt sprechen auch Isotopenverhältnisse für die biogenetische These. Die von Kenney, Kutscherow und einigen wenigen weiteren Wissenschaftlern vertretene Ansicht, dass Erdöl- und Erdgaslagerstätten primär das Resultat der vertikalen Migration dynamic fluid injection juveniler Kohlenwasserstoffe aus dem Erdmantel in die obere Kruste seien, und den daraus folgenden Schluss, dass Erdöl und Erdgas keine endlichen Ressourcen seien, dass sich weitgehend ausgeförderte Lagerstätten sogar wieder auffüllten, entbehrt somit einer seriösen wissenschaftlichen Grundlage.

Grundlage für die Erdölsuche ist genaues Kartenmaterial. In bestimmten Gebieten z. Iran kann man Lagerformationen bereits an der Erdoberfläche mittels Luftbildkartierung erkennen.

In Gebieten mit mächtiger Überdeckung der tieferen Schichten durch junge Formationen oder im Offshore-Bereich genügt dies nicht. Auch lassen sich aus Luftfotos alleine keine genauen Gesteinstypen oder deren Alter bestimmen.

Interessant sind Stellen, an welchen für darunterliegende Erdölvorkommen typisches Gestein an die Erdoberfläche tritt. Dort werden kleine Gesteinsstücke abgeschlagen und mit einer Lupe bestimmt.

Die gezielte Suche nach Erdöl- und Erdgasvorkommen bezeichnet man als geophysikalische Prospektion. Das sichere Aufspüren im Untergrund verborgener Strukturen, in denen sich Öl und oder Erdgas angesammelt haben können, ist in den letzten Jahrzehnten zur wichtigsten Voraussetzung einer erfolgreichen Suche nach Kohlenwasserstoffen Sammelbegriff für Erdöl und Erdgas geworden.

So tritt aus seicht liegenden Lagerstätten ständig Erdöl in geringen Mengen aus. Ein Beispiel dafür ist die seit dem Jahrhundert bekannte, aber mittlerweile versiegte St. Die Suche nach tief liegenden Ölvorkommen erfolgte früher durch eine eingehende Analyse der geologischen Verhältnisse eines Landstrichs. In der Folge wurden dann an ausgewählten Orten Probebohrungen niedergebracht, von denen ca.

Am Beginn der Erkundung steht das Auffinden von Sedimentbecken. Das geschieht häufig durch gravimetrische oder geomagnetische Messungen. Im nächsten Schritt kommt die Reflexionsseismik zum Einsatz. Dabei werden an der Erdoberfläche akustische Wellen erzeugt, die an den unterschiedlichen Bodenschichten reflektiert werden. Je nach Einsatz an Land oder im Wasser werden unterschiedliche Verfahren verwendet. In der marinen Seismik werden die seismischen Wellen mit Airguns erzeugt.

Die Aufzeichnung der Wellen erfolgt mit Hydrophonen , die entweder am Meeresboden ausgelegt oder hinter einem Schiff an der Meeresoberfläche im Schlepp gezogen werden. Aus den Laufzeiten und Charakteristiken der reflektierten Signale lassen sich Schichtenprofile errechnen. In der frühen Phase der Prospektion werden 2-D-Messungen durchgeführt, in deren Ergebnis man Schichtenprofile entlang von sich kreuzenden Messlinien erhält. Basierend auf den seismischen Daten werden nun auch erste Erkundungsbohrungen getätigt.

Im nächsten Schritt werden in ausgewählten Gebieten seismisch 3-D-Messungen durchgeführt. Hierbei werden die Punkte zum Erzeugen und Messen seismischer Wellen so ausgelegt, dass man ein dreidimensionales Bild der Gesteinsschichten erhält. In Kombination mit bohrlochgeophysikalischen Messdaten kann nun ein quantitatives Modell der Erdöl- oder Erdgasreserven sowie ein Plan für weitere Bohrungen und zur Förderung erstellt werden. Befindet sich eine Erdöllagerstätte nahe der Erdoberfläche, so kann das darin enthaltene, zu Bitumen verarmte Öl im Tagebau gewonnen werden.

Aus tieferen Lagerstätten wird Erdöl durch Sonden gefördert, die durch Bohrungen bis zur Lagerstätte eingebracht werden. Nach Abschluss der Bohrarbeiten kann auch eine reine Förderplattform eingesetzt werden, Beispiel: