Günstige Werneuchen (Brandenburg)



Erwartungen müssen verwaltet werden, und was der Markt gibt, muss angenommen werden.

Schritt 2 ‒ Klären „Wie mutig bin ich?“


Doch der Reihe nach:. Das sind unterschiedlich lange, harmonisch aufeinander abgestimmte Kunststoffröhren, die als Musikinstrumente benutzt werden: Schlagen auf verschiedene Gegenstände erzeugt zudem unterschiedliche Klangfarben. Am zweiten Tag erwartete uns eine Menge Arbeit: Wir durften die Abschlusspräsentation vor Vorstand und Ausbildungsleitung halten.

Dabei wollten sich natürlich alle von der besten Seite zeigen. Mit den angehenden Informatikkaufleuten in unseren Reihen fiel sogar der Dreh einiger Videos nicht schwer.

Doch wer jetzt nervöse Azubis erwartete, wurde eines Besseren belehrt. Alles lief wie geplant, Vorstand und Ausbildungsleitung waren begeistert. Aber so schön die drei Tage waren, so anstrengend waren sie auch. Drum freuten wir uns alle, als das ersehnte Signal zur Heimfahrt kam. Eine Diagnose, die das ganze Leben auf den Kopf stellt! Bis vor circa fünf Monaten, dann ging alles ganz schnell.

Im ersten Moment war ich überrascht, aber dann bekam ich die Nachricht, dass ich einem fremden Menschen irgendwo auf dieser Welt helfen kann, ihm eine zweite Chance geben kann, die Chance zu leben und gesund zu werden.

Es sollte aber anders kommen. Die Ärzte stellten fest, dass ich kerngesund bin und einer Spende stand nichts mehr im Weg! Die erfreuliche Nachricht konnte nun dem Patienten oder der Patientin überbracht werden. Zur Auswahl standen zwei Verfahren: Bei der Knochenmarkspende wird dem Spender unter Vollnarkose mit einer Punktionsnadel aus dem Beckenkamm Knochenmark entnommen.

Im anderen Fall werden die Stammzellen über die Blutbahn entnommen. Das Abnahmeverfahren ist abhängig von der Krankheit des Patienten. Bei mir wurde im ersten Schritt die periphere Abnahme gewählt. Die Vorbereitung zur Stammzellenspende hat nach der Voruntersuchung, ebenfalls in Köln, fünf Tage vor der eigentlichen Spende begonnen. Ich musste mir zweimal täglich selbst eine Spritze des Medikaments Granocyte verabreichen.

Natürlich hat auch dieses Medikament, wie jedes andere auch, einige Nebenwirkungen. Von den schlimmen Nebenwirkungen hatte ich glücklicherweise keine und bei mir haben nur Kopf-, Nacken- und Gliederschmerzen eingesetzt. Die Nebenwirkungen habe ich gerne hingenommen, um jemanden auf der Welt zu helfen. Dabei wurde mein Blut Stunden, wie bei der Dialyse, gefiltert.

Die Kosten für die Reise, Unterkunft, etc. Schön, dass diese Hilfe auch von unserem Arbeitgeber unterstützt wird. In einem Jahr habe ich die Möglichkeit meinen genetischen Zwilling kennenzulernen, eine erwachsene Frau aus Russland. Nun drücke ich ihr die Daumen, damit sie alles übersteht! Vielleicht werden Sie jetzt gerade irgendwo auf der Welt gebraucht.

Leben retten kann so einfach sein! Registrieren Sie sich jetzt unter: Im Rahmen unserer Ausbildung bei der Sparkasse Krefeld haben wir die Möglichkeit auch verschiedene Abteilungen oder Fachbereiche zu durchlaufen. Hier sitzen unsere Spezialisten im Bereich der Baufinanzierung. Hat ein Kunde den konkreten Wunsch eine Immobilie zu erwerben oder zu bauen, so wird er hier beraten und informiert. Für mich war es sehr spannend die Abläufe und Bausteine einer Baufinanzierung kennenzulernen.

Dabei durfte ich natürlich nicht nur zuschauen sondern auch selbstständig mitarbeiten und die Verantwortung für die Fälle übernehmen. Der Aufbau einer Finanzierung, errechnen der Erwerbsnebenkosten, die Prüfung der Kreditwürdigkeit, Einnahmen- und Ausgabenrechnungen, Vorschläge zur Absicherung der Immobilie und der Kreditnehmer und Einbindung von staatlichen Förderungen wie zum Beispiel die KfW gehörten zu meinen täglichen Aufgaben.

Es gab auch sehr viele Beratungsgespräche die ich begleiten konnte. Interessant waren die vielen verschiedenen Geschichten, die hinter einer Finanzierungsanfrage stecken können. Sei es der Traum eines Eigenheimes für die eigene Familie oder der Erwerb von Wohnungen als Kapitalanlage, die Suche nach einem Baugrundstück oder die Verlängerung eines Festzinsablaufs. Durch diesen Einsatz hatte ich auch einigen Kontakt zum GewerbekundenCenter, da die Kollegen bei Finanzierungswünschen von Selbstständigen stets miteingebunden werden.

Mit unserem Makler durfte ich auch einmal bei einer Hausbesichtigung und einem Beurkundungstermin eines Kaufvertrages beim Notar dabei sein. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass ich im ImmobilienCenter sehr viel über die Themen Baufinanzierung und Kredite lernen konnte.

Das erlernte Wissen aus der Berufsschule konnte ich in der Praxis sehr gut anwenden und vertiefen. Die Kolleginnen und Kollegen waren sehr nett, haben mir viel erklärt und mich in Ihre Arbeit eingebunden. Somit war die Zeit im ImmobilienCenter Viersen für mich sehr aufregend, herausfordernd und spannend und auf jeden Fall empfehlenswert! Immer mehr Unternehmen fangen früh mit dem Bewerbungsverfahren für die zu vergebenden Ausbildungsplätze an.

Auch bei der Sparkasse Krefeld ist das Bewerbungsverfahren für den Ausbildungsstart im Herbst schon im vollen Gange. Damit die Bewerber eine aussagekräftige Bewerbung einreichen und selbstbewusst und vorbereitet in das Assessment Center gehen können, waren wir Auszubildende vom Zwei Durchgänge im Klassenverband waren für den Vormittag angesetzt.

Nachdem wir uns selbst kurz vorgestellt und den Ablauf des Vormittags geschildert hatten, starteten wir mit einer Erklärung zur Ausbildung bei der Sparkasse Krefeld.

Diese umfasste unter anderem unsere vier verschiedenen Ausbildungsberufe, den Online-Test und das Assessment Center. Im Anschluss daran hatten wir eine PowerPoint-Präsentation mitgebracht, in der es vorrangig um eine richtige Selbstpräsentation ging.

Worauf sollte ich bei meiner Kleiderwahl achten? Wie gelingt der erste Kontakt? Was ist im Umgang mit Social Media wichtig?

Die Schüler selbst brachten auch einige Ideen mit, z. Fragen aus den Gebieten Allgemeinbildung, logisches Denken, Rechnen aber auch zur Selbsteinschätzung wurden von den Schülern innerhalb einer vorgegebenen Zeit beantwortet.

Alle arbeiteten sehr gut mit und erzielten tolle Ergebnisse! Zum Schluss gab es die Möglichkeit sich freiwillig zu melden um, wie in einem richtigen Assessment Center, seine verkäuferischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Auch die Rückmeldung der Schüler fiel positiv aus, es sei eine gute Vorbereitung auf die Bewerbungsphase gewesen und es gab viele hilfreiche Tipps, egal wo man sich zukünftig bewerben wird.

Der Start in die Berufswelt beginnt bei vielen mit einer Ausbildung. Doch bei so vielen unterschiedlichen Ausbildungsberufen — wie soll man sich da entscheiden? Um sich ein besseres Bild über die täglichen Aufgaben, den Bewerbungsprozess und auch über die Weiterbildungsmöglichkeiten eines bestimmten Berufes machen zu können, ist es wichtig, sich rechtzeitig zu informieren. Auch dieses Jahr haben wir Auszubildende bei diesem Tag wieder aktiv mitwirken können.

Denn am Mittwoch, den 4. Juli war es dann auch bei der Sparkasse Krefeld so weit. In der Kassenhalle der Geschäftsstelle am Ostwall wurden einige Stände aufgebaut, an denen sich die Schüler und auch einige Eltern umfassend informieren konnten.

Das gab allen Teilnehmern die Chance einmal ohne Druck zu testen, wie gut man dort abschneidet und wie man sich währenddessen fühlt. Um eventuelle Wartezeiten auf die nächste Präsentation sinnvoll zu überbrücken, nutzten sehr viele Teilnehmer das Angebot von kostenlosen Bewerbungsfotos in der AHA!

Den ganzen Nachmittag über entstanden einige sehr interessante Gespräche und es wurden zahlreiche Fragen rund um das Thema Ausbildung bei der Sparkasse Krefeld gestellt. Wir haben uns über das zahlreiche Erscheinen so vieler Schüler sowie auch Eltern sehr gefreut! Also komm vorbei und informiere Dich über das vielseitige Angebot der Sparkasse Krefeld! Vorstand im Dialog fand in der Vergangenheit schon öfters statt. Hierbei gibt es immer ein zentrales Thema das im Mittelpunkt steht, dabei gewinnen sowohl der Vorstand, als auch die teilnehmenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gute Einblicke in die Situation und Sichtweise des jeweils anderen.

Jeder konnte hierbei offen seine Meinung vertreten, sodass ein aktiver Austausch unter den Mitarbeitern entstanden ist. Zusammenfassend kann ich sagen, dass mir der Nachmittag sehr gut gefallen hat und ich wertvolle Eindrücke zum Thema Digitalisierung in der Sparkasse und auch die jeweiligen Sichtweisen der Mitarbeiter aus den unterschiedlichsten Bereichen erfahren habe.

Ich möchte mich hiermit für die Möglichkeit der Teilnahme bedanken und würde mich freuen, wenn es in Zukunft diese Veranstaltung weiterhin mit neuen interessanten Themen geben wird. Wir, Philipp Hemmersbach und Lisa Vosen Auszubildende im dritten Lehrjahr, hatten vor kurzem die Möglichkeit das Bewerbungstraining gestalten zu dürfen. Wir waren in unserer Gestaltung völlig frei und konnten den Tag ganz nach unseren Wünschen gestalten.

Zu mehreren Terminen hatten wir uns im Vorfeld getroffen, um eigenständig eine PowerPoint Präsentation zu erstellen, sowie den gesamten Ablauf des Tages zu planen. Leider ist einer von uns beiden kurz vorher erkrankt, sodass Julia Bröcker kurzfristig eingesprungen ist und einen super Job erledigt hat. Um die Nervosität zunehmen, die so ein Bewerbungsverfahren natürlich mit sich bringt, haben wir mit den Schülern einen Einstellungstest und ein komplettes Assessment Center durchgespielt, sowie unsere eigenen Erfahrungen und Tipps dargestellt.

So durften die Schüler erfahren wie so etwas abläuft und wertvolle Tipps sammeln, die ihnen später auch hoffentlich über den Bewerbungsprozess hinaus weiterhelfen können.

Das war für uns eine ganz neue Erfahrung, die wir gerne immer wieder machen würden. Zum verdienten Feierabend gehört bei vielen alles, nur kein Sport. Oftmals bekommt man zu hören: Doch wir, acht Azubis aus dem 2.

Lehrjahr, haben uns entschieden, freiwillig beim Azubi Body Balance teilzunehmen. Da wir viel im Büro sitzen oder am Schalter stehen, sind diese unterschiedlichen Trainingseinheiten eine sehr gute Abwechslung in unserem Alltag. In der ersten Trainingseinheit haben wir Übungen zur Stärkung unserer Rückenmuskulatur kennengelernt. Hierzu haben wir einen Gymnastikball sowie Therabänder zur Hilfe genommen.

In der Woche darauf haben wir dann ein Zirkeltraining durchlaufen und mit unterschiedlichen Übungen unseren Bauch, unsere Beine sowie unseren Po trainiert. Zu guter Letzt haben wir alle progressiv unsere Muskeln entspannt, in Form einer Traumreise. Azubi Body Balance ist auf jeden Fall empfehlenswert, und wir würden immer wieder die Chance nutzen daran teilzunehmen. Einmal im Berliner Olympiastadion einlaufen.

Das ist für viele Läuferinnen und Läufer ein unausgesprochener Wunsch, der auf dieser tollen Sparkassenreise in Erfüllung ging. Doch der Reihe nach. Diese wunderbare Unterkunft erwies sich im Laufe des Wochenendes als absoluter Glücksgriff. Schnell war das Gepäck auf den Zimmern verstaut und die ersten Erkundigungen im Innenstadtbereich konnten beginnen. Als Erstes gab es eine Currywurst auf dem Kurfürstendamm, die Kraft für die nächsten Aktivitäten gab. Dort herrschte in unserer Gruppe schon ein mulmiges Schweigen, denn jeder hatte die schrecklichen Bilder vom Weihnachtsmarkt noch genau vor Augen.

Von dort hatten wir einen tollen Blick in den Berliner Zoo. Mit der Buslinie fuhren wir an das Reichstagsgebäude und schlenderten durch die politische Machtzentrale Deutschlands. Wir quatschten mit Fahrern von hochrangigen Politikern und klingelten bei der Kanzlerin an. Sie war allerdings nicht anzutreffen. Hier ist der Sitz des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes.

Mit kulinarischer Stärkung war damit aber nicht genug. Dazu gibt es leckeres Essen vom Sternekoch in lässiger Atmosphäre. Nach einem vorzüglichen und reichhaltigen Frühstück holten wir am zweiten Tag die Startunterlagen für unsere Läufe ab.

Wegen der Autos wählten wir diese Reisestation natürlich nicht zufällig aus - sondern wegen des Live-Auftrittes von Max Giesinger und Band. Da schlugen besonders die Herzen der weiblichen Besucher höher. Gut gelaunt ging es zum Potsdamer Platz. Über den Alexanderplatz spazierten wir zu den Hackeschen Höfen. Am Sonntag ging der Wecker um 6 Uhr. Bis zur Ankunft war die Bahn rappelvoll mit Läuferinnen und Läufern. Bei herrlichstem Sonnenschein erreichten wir das Berliner Olympiastadion.

Die erste Gänsehaut ging über den Körper. Im Stadion traf ich mich mit den Kollegen unseres Hauses. Zusammen machten wir noch ein Erinnerungsfoto und beschlossen auch in Zukunft, zum Beispiel zum nächsten Sparkassen Marathon in Halle an der Saale zufahren.

Alle freuten sich auf den bevorstehenden Lauf. Alle Distanzen 10 km, Halbmarathon, 25 km und Marathon starteten um 10 Uhr. Schnelligkeit und Hektik stand für keinen von uns im Vordergrund. Die Performance von aktivem Fondsmanagement siehe z. SPIVA reports zeigt recht deutlich, dass die Märkte noch effizienter sind als anscheinend viele aktive Investoren glauben, und somit sehr schwierig langfristig auf risikoadjustierter Basis zu schlagen sind.

Danke für die Infos. Ich nehme also mit, dass es eine theoretisch ideale Verteilung gibt, die das Risiko in beide Richtungen begrenzt Gewinne und Verluste. Quasi der "konservative" passive Ansatz. Ob der ideale Verteilungsschlüssel die Marktkapitalisierung oder das BIP oder eine Mischform davon ist, ist leider nicht bewiesen.

Zumindest hätte ich gehofft, dass es dazu belastbare Studien gibt. Ich habe solche Studien aber nicht gefunden. De facto ist bei Indexinvestoren offenbar die Marktkapitalisierung die herrschende Lehre. Der Anteil der EM ist hier nur bei ca. Und dann mögen speziell die US Unternehmen auch noch überbewertet sein, aber das wäre schon wieder Marktspekulation und Timing. Die Frage ist offenbar, wer macht in Zukunft das börsenrelevante Geschäft? Weiterhin die aktuell weltweit dominierenden Unternehmen der Industriestaaten oder eben die EM selbst?

ETF gibt es auch nicht. Was bleibt also zu tun? Einfach der reinen Lehre der passiven Indexinvestoren folgen, die an die Aussagekraft der Kapitalisierung glauben oder einen anderen Weg gehen?

Das ist aber doch wieder Timing. Ich muss also auf Basis irgendwelcher Fundamentaldaten und Prognosen an etwas glauben und auf Basis dieses Glaubens eine Entscheidungen zur Verteilung meiner in Indexprodukten aggregierten Investitionen treffen. Parallel dazu verändert sich die Architektur der Indexprodukte laufend, diese sind ja auch nur von Analysten erschaffen worden siehe die aktuelle Diskussion bei MSCI wie stark China in den Index genommen werden soll.

Wenn ich also meine Indexprodukte selbst gemischt habe, dann muss ich darauf achten, dass meine Glaubenssätze weiterhin ausreichen repräsentiert sind und damit die Verteilungschlüssel analog zum periodischen Rebalancing an Makro-Faktoren anpassen. Ein rein passiver Ansatz ohne jegliches Tuning erscheint mir daher für "Do it yourself Portfolios" als Illusion.

Dann darf ich aber gar nicht mit dem Mischen von verschiedenen Produkten anfrangen. Und damit bin ich wieder bei meiner erste Frage. Soll ich mir selbst ein Mischungsverhältnis definieren und wenn ja, was wäre der realistisch zu erwartende Vorteil aus dieser Strategie? Wie verändert sich mein Risiko? Gibt es dazu zumindest qualitativ fundierte Aussagen oder bin ich wieder bei Glauben und Kunst? Die Mischung ist egal, siehe https: Die Börse hilft uns nicht arm zu sterben, aber sie macht uns nicht reich.

Das Marktportfolio stellt das Optimum in der Portfoliotheorie dar und es ist nach Marktkapitalisierung gewichtet. Die "BIP-Gewichtung" hat keine Basis in der Finanzmarkttheorie, es ist mehr ein praktischer Erklärversuch um abweichende Gewichtungen zu rechtfertigen.

Es gibt tatsächlich unglaublich viele Studien, die sich mit Marktanomalien, verschiedensten Investment-Strategien oder Faktoren beschäftigen, leider besteht nur selten Einigkeit unter den "Experten". Und viele Erkenntnisse lassen sich in der Praxis auch nicht nutzen, da in den Studien gerne mal Kosten und Steuern ignoriert werden oder die Studien schlichtweg Fehler beinhalten.

Mit dieser Unsicherheit muss man als Investor halt leben. Aber auch hier gibt es keine Garantie, dass man damit höhere Renditen in der Zukunft erhalten wird. Du solltest erst einmal für dich selbst klären, ob du lieber aktiv oder passiv investieren möchtest, da tickt ja jeder anders. Für einen passiven Investor sollte das nach Marktkapitalisierung gewichtete Marktportfolio die Basis darstellen, alle Abweichungen davon sollten einen guten Grund haben, wie z.

Der passive Investor wählt eine fixe Asset-Allokation mit der er durch dick und dünn gehen will, kein Stockpicking und kein Market Timing. Vielen Dank für das ausführliche Feedback zu meinen Fragen.

Dann werde ich mal auf die optimale Asset Allocation und auch das Rebalancing innerhalb des Aktienteils in meinem Portfolio pfeiffen. Kostet offenbar eh nur unnötig Gebühren und Steuern. Ich habe in diesem Jahr ein Depot im Wert von Euro angespart. Ich hatte bisweilen zuletzt immer Die Gebühren dementsprechend hoch, vor 2 Tagen die Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft!

Oben genannte Fonds 2-monatlich für die nächsten Jahre besparen, vorausgesetzt am Mast festgebunden und die Ohren mit Wachs verschlossen ich knalle nicht vorher durch. Ich weiss, alle meine Vorstellungen scheinen sehr kompliziert, am liebsten wäre mir die 1, 2 oder 3 Fonds Lösung. Aber Verteilung nach Marktkapitalisierung finde ich bescheuert, auch passt es mir nicht das z.

Dein Motor läuft und jetzt leg den Gang ein und gib Gas, wenn du vorwärts kommen möchtest und vor allen Dingen lass die Emotionen raus ".. Der Rest kommt weg! Nuja, da dass jetzt nicht wirklich ne konkrete Frage auf irgendwas im Einzelnen ist, bleibt ja nur eine allgemeine Kommentierung dessen was du so geschrieben hast.

Ich schau mal was mir so auffällt:. Du bist seit einem Jahr investiert? Und dann in diesen Fonds? Frage - hast du die dir selbst rausgesucht? Mit welchen Überzeugungen, welchen strategischen Grundüberlegungen? Und bestehen diese immer noch, oder haben die sich geändert? Oder waren das Fonds vom Bankberater? Und jetzt hat sich das alles geändert? Was sind deine neuen Grundüberzeugungen, deine strategische Ausrichtung und die theoretischen Hintergründe, mit denen sie unterfüttert werden und wie fest sind die?

Weil als einziger Grund gegen die Fonds wurde nur beiläufig erwähnt "Gebühren zu hoch", aber erstens, das konnte man doch schon vorher sehenden Auges erkennen, und zweitens, nuja die Entscheidung aktive oder passive Anlage sollte eigentlich schon an tiefgründigeren Aspekten gemacht werden, also einfach grundlegend von wessen Sinnhaftigkeit man eher überzeugt ist.

Also eigentlich ist es besser, anstatt das wir dir was erklären, dass du erstmal umgekehrt uns was erklärst, und zwar die Hintergedanken deiner aktuellen ETF-Verteilungswünsche. Wenn du die offenlegst und darstellst, welcher Plan dahintersteht, und welchen Sinn du dir davon erhoffst, können wir ja schauen ob das zusammenpasst oder nicht. Das sage ich nur, um nicht nochmal einfach ins blaue alle bereits hier gesagten Grundlagen des passiven Investierens wiederholen zu müssen, und verweise dazu lieber auch auf die schöne Übersichts-Artikelliste.

Ich empfehle nochmal die Lektüre der Artikel, da steht vieles schon drin was dir hilft deine Fragen auch wenn du jetzt eigentlich garkeine konkret bezogenen, nur ein allgemeines "sagt mal was dazu", gestellt hattest, was auch nicht besonders förderlich ist selbst zu beantworten, und das ist ja das Ziel hier. Warum ist dir das "unsympathisch", und was würdest du stattdessen lieber machen? Deine Vorstellungen sind nicht kompliziert, nur ein bischen widersprüchlich.

Und was die "Realität" angeht So einfach, nichts weiter. Das kann man anders sehen, und meinen dass aus X Y Gründen der "korrekte" Anteil von zB China "in Wirklichkeit" Z Prozent betragen sollte, aber am Ende ist das alles auch nur immer wieder dieselbe alte Gretchenfrage: Wie will man den "korrekten" Anteil eines Landes bzw den Unternehmen im Index eigentlich bemessen? Da gibt es verschiedene Ansätze, alle mit ihren Pros und Contras.

Marktkapitalisierung ist halt einer davon, und es hat schon seine Gründe, warum sich der jahrzehntelang als Standard etabliert hat lies dich darüber halt ein bischen ein, um den Argumenten besser folgen zu können. Okay, dann beschreib mal worauf sich deine Gewichtungsmethoden beziehen, systematisiere das in ein Regelmodell und mach ein paar Backtests, erst dann ist das wirklich was wert worüber man ernsthaft diskutieren kann.

Kurzschlussreaktion, alle Fonds verkauft" " Hallo, heute quaele ich Euch mit weiteren Spitzfindigkeiten: Manege auf fuer Excel-Hokuspokus 4.

Ausloeser waren gutgemeinte und wertvolle Posts wie die von ChristophG https: Weil sie unnatuerlich sind! Die allergroesste Mehrzahl der Sparer-Zyklen sieht doch so aus:.

Man spart also als junger Mensch eher wenig, danach ein bisschen und zum Ende hin immer panischer? In Wirklichkeit muesste der Sparplan-Anteil noch zum Ende hin ansteigen, weil bei den meisten Erwerbsbiographien erst zum Ende die Sparraten stark ansteigen. Das kann dann "gut" sein wenn dann gerade Baisse herrscht oder "schlecht" wenn's nur hoch geht bis zum Entsparzeitpunkt - das hat man nicht in der Hand.

In der Wissenschaft wurde deshalb ernsthaft erforscht und vorgeschlagen als junger Anleger mit Hebel 1,,5x zu "investieren", um das Investitionspfad-Risiko zu mindern Abzug , Wiederanlage d. Sparrate in Anteile umrechnen und ueber den Zeitverlauf akkumulieren,.

Dein Retter, der Sparplan "glaettet" jetzt aber alles: Freue dich, wenn's runter geht und du noch mind. Volatilitaet ist Sparplaners-Freund, nicht dein Feind! Jetzt weisst du Bescheid. Karsten, rechnet in seinem Post diese Woche vor, weshalb er persoenlich so gut wie keine Notfall-Reserve emergency fund haelt. Damit stellt er sich ketzerisch gegen die weitlaeufig akzeptierte Mehrheitsmeinung irgendetwas zwischen Monatsverbraeuchen fuer Unvorhergesehenes in zB Tagesgeld zu halten zB f.

Waschmaschine, Auto-Reparatur, Arbeitslosigkeit, unvorhergesehene Notfall-Ausgaben und jedem Anfaenger wird geraten erst mal so ein Wohlfuehl-Polster aufzubauen, bevor es endlich an einen Depot-Sparplan geht Fuer mich persoenlich spielen die Opportunitaetskosten einer Notfall-Reserve keine so grosse Rolle mehr. Wenn das "Spiel gewonnen ist", kann man sich natuerlich einen Porsche, Schwimmbad, Yacht oder fettes "Notfall-Reserve-Polster" leisten.

Wenn man erst noch dahin will, muss jeder selbst entscheiden, wie "hart er am Wind Segeln will". Immerhin, die Argumentation von Karsten ist gut und korrekt. Oder was meinst Du erst seinen Post lesen? Interessante Betrachtungen, die du da zusammengefasst hast. Ich geb' mal meinen unqualifizierten Senf zu dem Artikel dazu:.

Fazit für mich man kann das aber auch anders sehen: Mag sein, dass mir ein paar Prozent Rendite durch die Lappen gehen, dafür schlafe ich besser: Zum Inhalt allgemein, haja das sind halt so typabhängige Excelgeschichten. Ich könnte dazu auch einige Beiträge amerikanischer Finanzblogger rauskramen, die in eine ähnliche Richtung gehen - zB wo mal vorgerechnet ;- wurde dass die "übliche Empfehlung", man solle ja im Alter seine Aktienquote reduzieren, historisch meist "unvernünftig" war im Sinne von: Man muss halt nur die Schwankungen aushalten, und das ist eigentlich der ganze Knackpunkt bei solchen Geschichten - die Übertragung von Excel-Theorie in Lebens-Praxis.

Ich traue den Finanzbloggern, die sowas durchrechnen, und einer Minderheit ihrer aufgeklärteren Leser solche konsequente Durchhaltefähigkeit schon durchaus zu, aber habe über die allgemeine breite Massentauglichkeit doch so meine Zweifel, weil die Mehrheit der Leute dann doch nicht so rationale homo oeconomicusse sind wie es das Konzept vorraussetzt.

Aber daran kann man ja arbeiten: Ist ja dasselbe wie bei der Diskussion die wir auch hier schon öfter hatten: Mir egal wie, hauptsache die Leute kommen überhaupt mal zum Investieren. Historische Betrachtungen können durchaus sinnvolle Aussagen machen, man muss nur gewisse Einschränkungen beachten. Erstens, eine längerfristige Betrachtung ist immer mehr Wert als eine kürzerfristige - idealerweise sollten mindestens mehrere Makrozyklen, also Jahrzehnte, mit Aufs und Abs, betrachtet werden, je länger umso mehr Verallgemeinerungspotential hat das ganze, wegen mehr Datenpunkten, weniger zeitpunktabhängiges Zufallsrauschen.

Und umgekehrt gehts natürlich auch nicht. Über die kurzfristige Zukunft lässt sich sowieso nichts sinnvolles sagen. Aber aus dem allgemeinen langfristigen Aufwärtstrend des Aktienmarktes seit über hundert Jahren kann man zB aber zumindest die berechtigte Überzeigung ableiten, dass er auch in weiteren hundert Jahren sehr wahrscheinlich noch höher als heute stehen wird.

Drittens, man muss ein gewisses Verständnis für Statistik, insbesondere Verteilungsfunktionen entwickeln. Nein im Gegenteil, das was am Ende so lapidar als "langfristige Durchschnittsrendite" zusammengefasst wird, setzt sich im einzelnen aus vielen verschiedenen Jahresrenditen zusammen, die auch weit von diesem Mittelwert abweichen können und tun.

Das war so, ist so, und wird auch weiter so bleiben, also muss man damit umgehen können. Wenn man die Barreserve immer gebraucht, ist sie bald auf gebraucht, und damit keine Reserve mehr. Aber wie gesagt, da muss jeder selber entscheiden, welches Kontenmodell am besten zu ihm persönlich passt. Das betrifft einen Anfänger natürlich viel mehr als so alte Hasen wie es Joerg am Ende schon angesprochen hat - wer wie wir schon ein gewisses Depotvolumen aufgebaut hat, der könnte sich auch bei einer Krisenhalbierung davon trotzdem auch noch tausend neue Waschmaschinen leisten, wenns denn nötig wäre: Oder wenn es bei dir anders waere, koenntest du vielleicht den Markt mit deinen pers.

Wieviele von uns halten aber sogar 10, 15, 20k "zuviel"? Moin Chris "wen meine ich mit DU"? Tja eigentlich nur Niko und Dich Ihr seid die einzigen zwei, die meinen Post gelesen und kommentiert haben ;-. Also bei "DU" denke ich immer an dieses Werbeplakat mit dem freundlichen aelteren Onkel. Der hat so'nen lustigen Zylinder auf, mit blau, weis - so bandiert und gesternt. Mit einem knorrigen, grotesk langen Zeigefinger deutet er energisch auf die Betrachter und sagt: Lustige Werbung fuer eine Pfadfindergruppe?

Jedenfalls das stelle ich mir immer vor, wenn ich "DU" schreibe: Naja, einige Argumente sind ja aber arg an den Haaren herbeigezogen. Entscheidend ist da eher die persönliche Situation. Ein Familienernährer, der selbstständig arbeitet und dabei auf sein Auto angewiesen ist und zudem in einem Eigenheim lebt wird natürlich mehr Geld puffern müssen.

Der kinderlose Single, der zur Miete wohnt und mit dem Fahrrad zu seinem Arbeitgeber fährt, der kommt warscheinlich mit einem Tausender locker aus. Letztendlich ist es eben ein Feuerlöscher. Mal ungeachtet irgendwelcher schwarzen Schwäne, die sowieso alles über den Haufen werfen… Und daran wird dann die Reserve festgemacht. Das Ganze ist eine Versicherung. Und Versicherungen kosten Geld. Wenn nix passiert zahlt man drauf….

Der Preis für diese Sicherheit ist eine - gemessen an allen Rücklagen - kleinere Rendite. Wie so oft im Leben gilt auch hier: Wir hier können jedenfalls beides guten Gewissens empfehlen, bzw würden auch von keiner Variante besonders abraten.

Wofür sich jeder einzelne Anleger letztendlich entscheidet, hängt von seiner individuellen Situation, Ansprüchen und Bedürfnissen ab, in der persönlichen Abwägung der Eigenschaften der beiden Varianten.

Sagen halt die Leute, die sich für so eine Variante entscheiden, und das mag für sie auch alles stimmen, sei ihnen also gelassen. Über die Vor- und Nachteile beider Varianten könnte man lang und breit diskutieren, haben auch wir hier des öfteren schon getan. Haja, die lieben alten Dividenden mal wieder Mir fehlt grad die Motivation, da nochmal die durchgekaute Diskussion zu führen, vielleicht können einige andere Kommentatoren ja mal einspringen? Mit fast allen anderen Aktien ist es ähnlich.

VW produziert weltweit und verkauft auch weltweit. McDonald's stellt weltweit die Burger mit Zutaten aus dem Endverbraucherland her siehe Bigmacindex zum Kaufkraftvergleich. Burger King gehört zur kanadischen Restaurant Brands obwohl nicht nur in Kanada Whopper gegessen werden.

Eventuell verkauft Samsung genausoviel in Europa wie Apple und auch nicht wenig. Die EM-Aktienmärkte sind m. BIP-Gewichtung versus Marktkapitalisierungsgewichtung haben wir hier auch schon des öfteren immer wieder mal durchgekaut.

Abseits aller Detaildiskussionen über Vor- und Nachteile jeder Variante und der letztendlichen "Was ist denn nun besser? Jeder muss da seine eigene Vorgehensweise finden, von der man begründet überzeugt ist, denn nur mit Überzeugung schafft man es, das Anlegen auch langfristig konsequent durchzuziehen und das ist ja eigentlich das wichtigste.

Und in dem Zusammenhang wollte ich erstmal die Leser, die über sowas grübeln, nur darauf hinweisen, dass man von uns aus beides machen kann, bzw sich jeder einfach für das entscheiden soll wovon man eher überzeugt ist.

Wie gesagt, dass ist eh nur der grobe, oberflächliche Holzschnitt. Ne "richtige" BIP-Gewichtung, die also wirklich auf die einzelne Länder-Ebene alle Volkswirtschaften demnach gewichtet, übersteigt aber eh den praktischen Umsetzungshorizont der meisten kleinen Privatanleger.

Wenn überhaupt, versucht man sich dann wenigstens mit Regionen ETFs der ganzen Sache noch etwas weiter anzunähern, aber auch das ist nur mehr oder wengier eine Abstraktion. Inhaltliches zu solchen komplexeren BIP-Gewichtungen kann man beispielsweise von den Indexanbietern lesen, die es vor Jahren mal probiert haben, solche danach angepassten Indexserien rauszubringen und populär zu machen.

Das klingt alles auf dem theoretischen Papier ganz nett, scheint sich aber im konkreten Praxisgebrauch danach auch nicht so wirklich durchgesetzt zu haben - erkennt man schon daran dass es eigentlich wenig bis garkeine ETF-Produkte auf solche "GDP-weighted Indices" gibt.

Vielleicht ist die mangelnde Nachfrage auch ein Zeichen des Marktes, das solche "Gimmicks" als doch eher nicht so wichtig eingeschätzt werden. Dafür kann das Unternehmen doch nichts, das sollte also für so einen zweifelhaften Zusammenhang nicht noch "bestraft" werden. Dabei werden verschiedene Fundamentalkennzahlen zB Gewinne, Umsätze, Buchwerte herangezogen und aufsummiert, und geschaut welchen Anteil jedes einzelne Unternehmen mit seinen Bilanzwerten zu diesen Gesamtwerten beiträgt und danach ihre Gewichtung im Index sortiert.

Nachzulesen zb hier https: Genau das war ja meine Frage. Ich kann keinen Sinn an dieser Aufteilung erkennen. Offensichtlich profitieren hauptsächlich Aktien aus Industrieländern von der steigenden Wirtschaftskraft in den EM. Wie wird es in den nächsten 10 Jahren aussehen? Es ist immer gut mehrere Eisen im Feuer zu haben. Bei der Anzahl der verarbeiteten Transaktionen in liegt Ant mit Milliarden gegenüber 7,6 Milliarden schier uneinholbar vorn.

Aktuell mögen die Ströme noch vom Industrieland ins Schwellenland gehen: Coca Cola und Apple verkaufen der erstarkenden Mittelschicht ihre Produkte. Aber irgendwann dreht sich das um. Dann verkaufen die Chinesen und Inder uns Medizintechnik für eine alternde Bevölkerung. Beim Stahl ist es schon so weit. Vor allem, weil es eine schöne Kombi ist. Man ist signifikant in den Entwicklungsländern investiert, aber die soliden Industrieländer stellen den Löwenanteil.

Das Auge investiert mit: Aber meine Erfahrungen seit haben nich das gelehrt. Ein Wort noch zu "Entwicklungsländern". Ich habe das schon mit Absicht hingeschrieben. Aber gefühlt sind es eben doch Entwicklungsländer mit komischen Regierungen, Umweltproblemen und Korruption. In meiner täglichen Praxis sehe ich immer wieder, dass Anleger überhaupt nicht in Schwellenländer investieren, weil es ihnen zu unseriös ist.

Mir ist das letzlich egal. Verwirrung und die Frage: Im Laufe des Jahres habe ich mir dann angewöhnt zu sagen: Klare Ansage und der Schwung bleibt erhalten.

Tagesgeld ist der Teersumpf in dem die Leute feststecken. Da müssen sie raus. Ob mit oder ohne Emerging Markets. Simple Lösung ohne Rebalancing und kostensparend. Wichtiger ist ja die Asset-Allokation. China wird ja jetzt auch in den MSCI World aufgenommen und es fragt sich inwieweit die Unterscheidung zwischen entwickelt und Schwelle nich Sinn macht. Persönlich will ich einfach an den wertvollsten Unternehmen weltweit teil haben Marktkapitalisierung und da ist mir das Land mit dem Hauptsitz egal.

Die Korrelation nimmt ja laufend innerhalb der Aktienwelt zu. Jeder soll das machen wovon er am ehesten überzeugt ist, denn gerade diese Überzeugung ist das eigentlich wichtige, denn die ermöglicht es einem in der gewählten Allokation auch lange genug dranzubleiben.

Und diese Durchhaltefähigkeit ist das Entscheidende bei der Anlage, nicht so sehr die Detailaufteilung - siehe: Ich gehe mal stark davon aus dass du schon allgemein investiert bist - gut so, mehr brauch man sich eigentlich garnicht darüber zu streiten.

In der letzten 10j-Periode also hat EM schlechter als der World performt, ja. Geht man noch weiter zurück und schaut sich die vorletzte 10j-Periode an zB , war der EM viel besser als der World Mit so "Rückspiegel-Backtesting" sollte man eh vorsichtig sein und dessen Aussagekräfte nicht überschätzen.

Weder lässt sich daraus wirklich definitiv ableiten, dass für die Zukunft EMs "total schlecht und unnötig sind, also keiner sollte mehr darin investieren", oder dass EMs "absolut das beste sind und jeder sollte nur noch darin investieren".

Wie gesagt, Rückspiegel-Investieren, vorsicht. Wenn du da richtigerweise einhakst und sagst "halt, so einfach kann man das ganze natürlich nicht sehen, das ist eine unvernünftige Fehlableitung, da sich das ja auch mal wieder für die Zukunft ändern kann und wird" Man wird nicht "den einen" Schuldigen finden, der sich das ursprünglich ausgedacht hat und den man dafür verantwortlich machen kann. Dahinter steht nun nicht so sehr ein wissenschaftlich-autoritärer Anspruch, dass das nun schon die "optimalst berechnete" Assetallokation sein soll, sondern es geht erstmal einfach nur darum, den Anfängern und Unschlüssigen, die von selbst nicht auf den Trichter kommen, überhaupt mal irgendeine Zahl hinzuwerfen, zu der sie sich positionieren können.

Also wie oben gesagt, können sie die auch ablehnen und das anders machen, aber dafür müssen sie sich ja erstmal selbst eigene Gedanken machen warum sie das ablehnen und was besser sein soll. Der Bildungsprozess wird dadurch also hoffentlich angeregt. Aus seinen Leserzuschriften hat sich die Überzeugung herauskristallisiert, dass die meisten Einsteiger eben kein abwägendes wischi-waschi "ja äh also man kann das so oder so oder so Man hätte die Gewichtung also laufend anpassen müssen, oder auch nicht.

Ob das Sinn ergibt, musst Du selbst entscheiden. Genauso gut könnte man sagen, dass das Investieren nach Marktkapitalisierung in der Vergangenheit keinen Sinn ergeben hat, weil andere Dinge im Rückblick besser waren. Was sagt uns das für die Zukunft? Deine Betrachtungen im Rückspiegel sind sehr problematisch.

Du wählst willkürlich einen bestimmten Zeitraum 10 Jahre und machst daran alles fest. Was vor dieser Zeit passiert ist, interessiert Dich nicht. Eine solche Betrachtung ergibt in der Tat keinen Sinn.

Welchen Sinn das ergibt, möchtest Du wissen? Es muss ja auch nicht alles einen Sinn ergeben. Das ist schon klar, aber das war auch nicht meine Frage bzw. Es geht mir darum WIE man es umsetzt um in "beiden Regionen" investiert zu sein. Man kann doch nicht einfach nach den ersten beiden Zeichen der ISIN gehen und damit bestimmen in welchen Ländern das Geschäft der Aktiengesellschaft spielt. Pizza Hut, KFC enthält. Wirtschaft in den EM lief deutlich besser in den letzten 10 Jahren und Aktien liefen deutlich schlechter als in den Industrieländern.

Also an der Börse Stuttgart kann man doch fast nur deutsche Aktien handeln. Was möchtest Du mir damit sagen? Stuttgart ist eigentlich die Börse für Zertifikate. Wenn man japanische Aktien an einem deutschen Börsenplatz ordert zahlt man ca. Stuttgart kann ich gar nicht auswählen, nur Frankfurt und Berlin. Gibt es dafür spezielle ETFs? Oder geht das nur per aktiv gemanagten Fonds und per Einzelaktien? Da gibt es mehr als genug zur Auswahl mehr als MSCI macht das seit , siehe https: Ich nutze dieses Framework als Grundlage für meine Investition und bin fertig.

Das ist vergleichbar mit der Programmiererei. In meiner Jugend programmierten echte Männer in Assembler. Heute hat man fertige Bibliotheken und muss nicht mehr jede Eingabemaske selbst programmieren.

Oder wie die Automobilfirmen. Die ziehen die Strippen nicht selbst durchs Auto, sondern lassen sich fertig konfektionierte Kabelbäume anliefern, die dann zack, zack einrasten und weiter geht's. Bitte lies Dir meinen Post durch. Das hat nichts mit investieren in Wirtschaftszonen zu tun sondern mit investieren in Aktienmärkten. Ich teile deine Ansichten, aber wir können daran nichts ändern. Irgendwer im Wertpapier-Forum hat wohl mal Natürlich gibt es auch andere Stimmen, aber die gerade erwähnten Standardempfehlungen halten sich erstaunlich hartnäckig.

Selbst wenn es nur die Unternehmensform Aktiengesellschaft in der Welt gäbe, diese rein national agierten und alle zugeordneten Länderkürzel stimmten, kriegte man keine saubere BIP-Gewichtung hin, weil innerhalb jedes ETFs wiederum nach Marktkapitalisierung gewichtet wird. Oft liest man als Begründung: Ich sehe das wie du, man könnte man auch schreiben: Danke für Deine Antwort.

Bei der Gewichtung nach Marktkapitalisierung kommt noch hinzu, dass zusätzlich von den Indexerfindern der prozentuale Streubesitz berücksichtigt wird. Das macht natürlich Sinn wenn viele Marktteilnehmer nach Indexen investieren, da es sonst zu Verknappungen und ungewollten Kursausschlägen kommen kann siehe VW damals bei ca.

Nach welchen Kriterien legt das denn wer fest? Wenn dir diese Mischungen nicht behagen, mische einfach nach deinem Gusto. Mit Hilfe von historischen Daten kannst du berechnen, wie sich deine Mischung in der Vergangenheit entwickelt hat. Wenn du das goldene Ei gefunden hast: Hoffentlich verliert diese goldene Ei in der Zukunft nicht seine Zauberkräfte ;-. Langsam wird es echt skurril.

Da hast du vielleicht was missverstanden. Ich denke er wird uns noch erklären wie das geht. Man könnte sich zum Beispiel den hier kaufen: Warum sollte es jetzt nicht auch einen geben der z. Ich wollte mich ja ursprünglich aus der Diskussion raushalten, aber vielleicht braucht es eine kurze knappe Antwort, damit es klar wird:. Du irrst im Detail. Das geht am leichtesten, wenn man sich ein paar ETFs schnappt, die den gesamten Markt abdecken, so dass man möglichst an jedem Unternehmenserfolg der Welt partizipiert.

Auch die Aufteilung in Der Finanzwesir hat ja schon oben erklärt, dass er die Gerade Neulingen ist mit einem konkreten Rat oftmals mehr geholfen als wenn ich hier schreibe: Ich würde mir davon aber nicht mehr als eine Orientierungshilfe versprechen. Breit streuen ist das wichtige daran. Statt einer Investition in Unternehmen, die unterschiedlichen Wirtschaftsregionen zugeordnet sind, kann man natürlich auch andere Kriterien heranziehen. Theoretisch geht dies natürlich auch mit Branchen-ETFs.

Wenn man nun die Maxime der möglichst breiten Streuung auch hier anwenden will, muss man jedoch mehr als ein Dutzend ETFs kaufen, um wieder mehr oder weniger die komplette Welt abzudecken. Es ist also ein höherer Aufwand nötig, um das gleiche Resultat zu erreichen. Den einen wird es geben. Da meine Glaskugel leider ziemlich trübe ist, kann ich solche Vorhersagen nicht treffen und streue daher lieber breit - wenn jemand anders da mehr Vertrauen in seine Zukunftsprognosen hat: Jeder investiert sein eigenes Geld.

Der konkrete Comstage ETF LU darauf wurde aufgelegt und wieder geschlossen, weil er mangels Anlegerinteresse nie auf ein ausreichendes Fondsvolumen kam, sondern nur einen einstelligen Millionenbetrag einsammeln konnte. Am Ende gehts nach allen idealtheoretischen Überlegungen halt immer nur noch um eins, sie müssen auch konkret umsetzbar sein, es müssen Investitionsvehikel dafür vorliegen. Wenns die nicht gibt, tja dann kann ich noch so lange drauf warten oder rumkritisieren, aber es bringt ja nichts.

Danke für die Info, das ist sehr interessant. Auf stark wachsende Volkswirtschaften zu setzen um stärkere Aktiengewinne einzufahren ist also nicht so einfach. Also nochmal, ich habe kein Problem mit den normalen Modellen sondern mit diesem schrägen Das Ziel soll sein vom stärkeren Wachstum der EM zu profitieren, was ja definitiv unlogisch ist. Da könnte man auch Apple-Aktien kaufen wenn man in Obst investieren möchte oder Bayer-Aktien wenn man in Bayern investieren will.

Ich möchte noch ergänzen, dass die Gewichtung nach Marktkapitalisierung gewisse Besonderheiten aufweist. Der Markt ist nach Marktkapitalisierung gewichtet, d. Und alle Investoren können das gleiche Marktportfolio halten ohne die Zusammensetzung des Marktes zu verändern, das gilt für keine andere Gewichtung. Unter der idealistischen und unrealistischen Annahme, dass der Markt vollständig effizient ist, also alle verfügbaren Informationen eingepreist sind, ist das Marktportfolio die neutrale Wahl.

Rückwärts schauend lässt sich natürlich immer ein besseres Portfolio identifizieren, aber wenn der Markt effizient ist, dann kann man das nicht systematisch schon im Voraus tun. Ein effizienter Markt kann nicht systematisch geschlagen werden, sondern nur per Zufall.

Selbst in einem ineffizienten Markt ist das Marktportfolio eine gute Wahl, weil man damit trotzdem passiv an die Marktrendite kommt ohne die Kosten, die aktive Investoren haben um Markt-Ineffizienzen auszunutzen. Vielleicht wird die zu erwartende Rendite nicht als hoch genug empfunden um das höhere Risiko zu rechtfertigen, der Grund könnte z.

Hat man langfristig mit Unternehmensanleihen eine niedrige Korrelation und Depotschwankungen? Für den risikoärmeren Portfolioteil machen für Schweizer Staatsanleihen zurzeit wenig Sinn, da negativ verzinst. Ausländische Anleihen sind dem Währungsrisiko ausgesetzt. Bin auf der Suche nach einer Alternative, um das Tagesgeld nicht versauern zu lassen. Es gibt dort halt weniger Aktien. Kennt jemand den Grund warum in den letzten Jahren die EM schlechter performt haben? War es eine andere Branchengewichtung zu viele Rohstoffaktien z.

Da muss doch dann ziemlich viel im ETF getradet werden, oder? Wenn ich mir zum Beispiel den DAX selber baue und Beiersdorf wird im DAX gegen Wirecard ersetzt dann muss ich nicht nur Beiersdorf verkaufen und Wirecard kaufen sondern auch noch die Gewichtung der anderen 29 Aktien anpassen wenn nicht zufällig Wirecard und Beiersdorf die gleiche Marktkapitalisierung haben. Das wären beim DAX also 31 Trades. Bei einem Index mit Aktien dann Trades. Das kostet doch dann jedes mal Transaktionsgebühren, oder?

Ich beobachte berechne diese seit für die Assetklassen in meinem Depot. Wie weiter oben schon erwähnt, ist "share dilution" eine Erklärung, warum da kein direkter Zusammenhang zwischen Schwellenland-Wirtschaftswachstum und Gewinnwachstum für den Schwellenland-Aktionär zu sein scheint.

Für mich steht inzwischen fest, dass ich für den risikobehafteten Teil ein Weltportfolio aufbauen werde. Mir stellt sich eine Frage, die die Aufteilung auf den risikoarmen und den risikobehafteten Teil betrifft:. Für mich habe ich dann noch ,4 EUR übrig. Also, ob und wie mit welcher Methode du deine Allokation im Zeitverlauf anpassen willst, ist dir persönlich selbst überlassen. Du kannst dich ein bischen dazu einlesen, es gibt ja viele Vorgehensweisen dazu die von relativ simpel bis ziemlich komplex pseudo- optimiert reichen - damit kannst du, wenn es dir für's Wohlbefinden hilft, schon jetzt deine Investitionen für die nächsten 25 Jahre durchplanen, mehr oder weniger ;- Am Ende zählt eh nur eins, man muss sich die ganze Zeit dann auch konsequent dran gehalten haben.

Da sich die Menschen eigentlich zu sehr voneinander unterscheiden also zB darin in welchem Alter sie jeweils welche Kursschwankungen ertragen können , halte ich da von pauschalen "one-size-fits-all"-Lösungen eigentlich recht wenig, oder starren Regeln für Jeden.

Naja, die Frage ist ein bischen schwammig, bzw falschherum, gestellt. Überleg dir lieber mal auf der anderen Seite, was "Altersvorsorge" für dich eigentlich konkret bedeutet - also zB in Euro-Beträgen, die du dann zur Verfügung haben möchtest.

Was die ETFs angeht, kann man so machen, sind ja klassische Standardindizes. Wie gesagt, um mal die schwammige "reicht das? Geh zB auf https: So und nach dem Klick auf "Berechnen" steht dann irgendein Endbetrag im Raum. Da ich einige deiner genauen Parameter nicht kenne dein Alter bzw deine Ansparzeit, dein bereits investiertes Depotvolumen, etc. Anfänger Etwas zu sparen ist immer gut. Sie müssen ja neben dem sparen fürs Alter auch noch jetzt leben.

Arbeiten Sie darauf hin das doppelte oder besser das 3-fache netto zu verdienen und erhöhen Sie dann die Sparrate successive. Bis dahin ist 1 ETF ausreichend.

Für den Anfang ist das schon mal sehr gut! Wenn dein Portfolio etwas grösser geworden ist und du etwas mehr verdienst, könntest du noch "Emerging Markets" dazunehmen. Darf ich fragen warum du ausschüttende ETFs gewählt hast?

Für das dauerhafte Sparen ist thesaurierend etwas einfacher. Verloren geht dir aber bei beiden Varianten kein Geld, also keine Sorge. Respekt für deine hohe Sparquote trotz niedrigem Gehalt! Sieht für mich solide aus. Die VL hätte ich wohl noch eher in Emerging Markets gesteckt wenn das geht. Wie lange hast du denn noch bis zur Rente? Ich finde die Kombi ganz gut wenngleich der Stoxx zwar ganz nett ist, home-bias und so aber nicht unbedingt sein müsste.

Wie genau das in der Zukunft läuft, kann man natürlich nicht sagen. Auf jeden Fall ist es gut anzufangen. Bessere Jobs kriege ich nicht, ich habe nur einen Realschulabschluss mit 3,9 und eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung mit 3,2 abgeschlossen. Das ich den Nettoeuro-Job bekommen habe war schon ein Glücksgriff.

Ich habe über die letzten 3 Monate Bewerbungen geschrieben, es ist aussichtslos. Das Geld verdiene ich seit 3 Jahren. Ich bin jetzt 31 Jahre alt und wohne in Gera, Thüringen. Das mit dem jetzt Leben kriege ich nicht hin, dafür reicht das Geld einfach nicht und an mehr komme ich nicht. Wenn ich mir über die ETFs zumindest soviel zusammen sparen kann damit ich im Alter meine Medikamente bezahlen und relativ schmerzfrei leben kann, dann soll mir das reichen.

Naja so früh wie möglich, damit ich nicht mehr arbeiten gehen muss. Wie hoch ist meine Einkommenslücke? Vanguard sind die Guten weil die, die Philosophie haben sich nur das zunehmen was sie zum Leben brauchen und alle Vorteile darüber hinaus an den Kunden weiterreichen, während die anderen Banken nur auf Profit aus sind. Darum ist es ein Vanguard geworden.

Die haben keine Thesaurierer, darum der Ausschütter. Der iShares dazu gemixt für den Fall das Vanguard pleite geht, damit wenigstens ein bisschen was übrig bleibt. Anbieterdiversifikation nennt sich das glaube ich. Wenn die mal gezwungen sind mit ihrem Geld etwas für die Umwelt zutun dann sausen die Kurse mit Sicherheit in den Keller. Die Industrienationen sind da besser abgesichert, glaube ich zumindest.

Ich habe noch 36 Jahre bis zur Rente mit Die Franzosen, die Spanier und Engländer brauche ich nicht unbedingt, aber ich will eben nicht auf die Schweiz und die Skandinavier verzichten. Gibt es einen ETF der Europa so ähnlich wie folgt gewichtet?

Andersherum will ich auch nicht alles nur auf ein Land wie Deutschland setzen. Bei Deinem Gehalt eine Aktienanlage zu starten, ist der nackte Wahnsinn. Dann aber noch zu überlegen, wer die Guten und wer die Bösen sind und sich in Spekulationen über den Klimawandel zu verlieren, ist einfach nur Irre. Du landest in der Sozialhilfe. Alles, was Du heute sparst, kann später eventuell mit staatlichen Hilfen verrechnet werden.

Der Staat wird sich freuen, wenn er Dir weniger bezahlen muss, weil Du ja etwas vorgesorgt hast. Für Dich gibt es nur eines: Dann stimmt was nicht, Programmierer werden händeringend gesucht. Ob es an Thüringen Umzug? Aber ich glaube, du versprichst dir für deine Zwecke zuviel davon.

ETFs sind doch Sondervermögen. Hast du dich ein bisschen mit dem Thema Indexfonds beschäftigt, bevor du investiert hast? Bitte nimm mir das nicht übel, aber ich denke du willst uns ein wenig trollen - zumindest sind deine Angaben nicht plausibel. Ich sehe da jetzt aber mal drüber hinweg und hoffe auf ein Missverständnis was ich aber nicht wirklich glauben kann ;-.

Gerade als fertig ausgebildeter Informatiker gibt es hunderte Möglichkeiten seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt massiv zu erhöhen - wir leben in einer Zeit, wo ständig neue Aspekte der Digitalisierung auftauchen, das Wissen im Grunde frei verfügbar ist und man spätestens dann deutlich nachgefragt wird. Wenn du wirklich Kommer und Bogle gelesen hast und zumindest zum Teil verstanden , dann hast du deutlich das Zeug dich auch in gefragte Sachverhalte einzuarbeiten.

Dazu kann man natürlich auch an der eigenen Mobilität arbeiten. Selbst wenn du nicht weit weg willst z. Findest du es nicht deprimierend als junger Mensch von wenig Geld noch so viel zurückzulegen, damit du im Alter zumindest die Medikamente zahlen kannst? Falls du zu allem sagst: Komm, scher dich, es ist so wie es ist, würde ich dir raten: Deine Ersparnisse nimmt dir das Sozialamt so oder so weg Das solltest du aber wissen, denn sonst können wir nur irgendwie schwammig im Nebel rumstochern.

Es kommt halt auf dich selbst und deinen individuellen Typ an - welche wie gesagt, ungefähre Ausgabenhöhe du fürs erträgliche "leben" meinst brauchen zu werden, und demnach eben auch wie die "Altersvorsorge" mit dem man dieses Ziel dann erreichen kann aussieht.

Ein bischen Streuung um den Mittelwert wird es immer geben. Wie gesagt, brauchst du mir nicht erzählen. Ich kenn das alles und komm auch aus derselben Ecke bzw ne halbe Autostunde entfernt. Ich wollte dir nur die triviale Erkenntnis vorwegnehmen, dass eine "Steigerung deines Einkommens" wie und woher du es auch immer generierst im Prinzip erstmal die direkteste Möglichkeit zu einer "besseren Altersvorsorge" mal später ist. Nicht nur per höherer staatl. Rente, sondern auch weil du dann mehr Geld zum eigenen Investieren zur Verfügung hast.

Ist das Gegenteil von Finanzkapital. Grob gesagt besteht das Finanzkapital aus allem was du so in der Brieftasche, auf dem Bankkonto, im Depot oder sonstwie an Vermögenswerten hast. Ist ein ziemlich nützlicher Begriff, auch wenn er für manche eher ein Unwort ist weil es tendenziell die Humanität entmenschlicht und dem reinen wirtschaftlichen Nutzen unterwirft.

Das siehst du zu einseitig. Meistens wird nach Marktkapitalisierung gewichtet, da gibts halt relativ wenig Wunschkonzert. Deine Prioritätensetzung ist ein bischen falschrum. Du willst dir jetzt schon auf die Nachkommastelle genau überlegen, wie du so Länder wie Belgien und Luxemburg gewichten willst!!? Kriegsentscheidend ist das alles nicht. Wie kommst du zu der Erkenntnis, dass Gold risikoarm ist? Wie definierst du risikoarm?

IMHO ist Gold vieles nicht und vor allem nicht risikoarm. Wer Wünsche hat, hat auch Ziele. Und ein Ziel ohne einen Plan bleibt ein unerfüllter Wunsch. Mit 31 eine neue Ausbildung beginnen? Vergiss es, kein deutscher Arbeitgeber lässt so etwas zu. Wenn du nicht blutjung bist, dann hast du bei sowas keine Chance mehr.

Altersdiskriminierung nennt sich das. Deswegen hat man das ja auch ins Grundgesetz geschrieben: Weil sich keiner dran hält, insbesondere die Arbeitgeber nicht. Meine einzige Alternative zu meinem jetzigen Job ist die Sozialhilfe, mehr nicht. Sowas schaffst du nur entweder als Profisportler wie Fussballer oder wenn du Drogen, Waffen und ähnliches handelst. Das ist eine absolut illusorische und völlig realitätsferne Summe für einen Realschüler.

Um hier Missverständnissen aus dem Weg zu gehen: Du meinst doch bestimmt brutto? Naja, ich habe in dieser Firma eine Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung absolviert und wurde danach übernommen. Ich mache noch genau das selbe wie zu Ausbildungszeiten also nehme ich mal an, das ich als Anwendungsentwickler eingestellt bin. Fortbilden musste ich mich bisher nicht, mir wurde gesagt was ich wie zu machen habe und das mache ich eben.

Also du meinst aber nicht, dass die Ausbildung zum Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung eine Fortbildung ist, oder? Falls ja habe ich die halt gemacht. Ich mache auch ab und zu XML, aber nicht all zu oft. Na ich habe halt Bücher von Kommer und Bogle gelesen und Artikel von dem finanzwesir. Deswegen wollte ich in den Developed World von Vanguard monatl. Investiert habe ich noch gar nichts, ich wollte ja erstmal wissen ob der Plan mit dem Vanguard- und dem iShares-ETF so ok ist.

Da muss ich dich leider enttäuschen, ich habe nicht die Absicht jemanden zu trollen. Ich wollte nur wissen ob mein Sparplan so ok geht, aber ihr hier wühlt wieder alte Wunden auf die ich am liebsten begraben lassen würde. Mein Ausbildungsbetrieb hat mir gesagt, dass ich in der Ausbildung so schlecht gewesen bin dass die mir nicht mehr zahlen können als das wo am Ende ca. Da ich keine Alternative zu dem Betrieb habe und nun mal gezwungen bin Geld zu verdienen bin ich nunmal in dem Betrieb geblieben.

Ich habe nochmal nachgesehen, es sind Bewerbungen. Sry, es sind nicht ganz ich hatte die Zahl nicht genau im Kopf ich habe nur grob überschlagen aufgrund der Anzahl der Bewerbungen auf der ersten Seite meiner Strichliste. Ich habe an den Wochenenden nicht viel Freizeit gehabt und oft bis spät in die Nacht hinein daran gesessen, falls du darauf hinaus willst. Naja, ich bewerbe mich nicht bundesweit und will schon in der Region bleiben, damit meine Eltern Hilfe für ihre Gartenarbeit haben, da sie doch nicht mehr die Jüngsten sind.

Ich habe versucht mich da reinzuarbeiten und herausgekommen ist am Ende die ETF-Kombi die ich genannt hatte. Ich wollte das eben nochmal von den Profis hier bestätigt haben, dass es kein Unsinn ist, den ich da zusammengewürfelt habe, denn für mich geht es dabei um viel Geld.

Machst du dich über mich lustig? Ich habe mir mein Leben nicht ausgesucht! Ich habe nie, noch absolut niemals in meinem gesamten Leben bis jetzt soviel Geld gehabt, dass ich mir jemals die Frage gestellt habe ob ich mehr haben kann als es minimal notwendig ist um zu überleben. Das Aktiensparen mache ich auch nur für mein Alter, da ich sehe wie meine Eltern zu kämpfen haben um überhaupt über die Runden zu kommen. Die hatten früher auch nie das Geld um irgendwas zurückzulegen.

Um deine Frage zu beantworten: Ja, freilich ist es deprimierend, aber bitte was soll dazu die Alternative sein? Kein Arbeitgeber auf diesem Planeten wird mehr als das zahlen was sie minimal zu zahlen gezwungen sind. Würden sie das tun, würden sie reihenweise Pleite gehen. Mein Arbeitgeber will sich für mich ja nicht mal den Mindestlohn leisten. Mangels Alternativen muss ich mich damit zufrieden geben. Dann wird es mir im Alter genau so schlecht gehen wie das meinen Eltern in den nächsten 20 Jahren bevorsteht.

Was muss ich machen, damit ich nach Renteneinstieg EUR netto bekomme? Die Gewichtung möchte ich so ähnlich haben weil die Engländer sehr entscheidungsfreudig sind und heute mal sich zu den USA bekennen, morgen vielleicht Europa und bei denen die arrogante Mentalität vorherrscht "Die da drüben vom Festland", die Franzosen gerne auf die Nase und weniger auf die Leistung bei Einstellungsprozessen achten und die Spanier es mit ihrer Siesta doch recht gemütlich angehen. Wenn es um Kapitalanlagen auf Basis der Arbeitskraft geht, was Aktien ja sind, dann favorisiere ich hierbei die Strebsamen.

Die anderen Länder dürfen zwecks Diversifikation sehr gern auch dabei sein, aber bitte nicht ganz so präsent. Das verteilt sich dann auf Frankreich, Spanien und den Rest. Achja und die Skandinavier werden den Klimawandel mit am Besten überleben zusammen mit Neuseeland, nur sind die Skandis zusammen wirtschaftlich deutlich stärker als der kleine Inselstaat.

Laufen beide Kombinationen nach Jahren auf die selbe Rendite hinaus? Wenn es nach deiner Aussage keine relevanten Unterschiede gibt wie man gewichtet, dann kann man ja gleich die Kommer-Strategie Smart Beta, Multifaktor zu Finanzwesirkonditionen So einfach wie möglich fahren, oder?

Ich kann leider nicht mehr umwandeln als 40 EUR pro Monat und meine VL auch nicht auf mein privates Depot eingezahlt bekommen, deswegen muss ich zwangsläufig zweigleisig fahren. Nur sind es keine Wünsche wie ein Schloss, einen fetten Audi oder Urlaub auf den Malediven, sondern nacktes Überleben. Das ist kein Wunsch sondern bittere Realität. Das sehe ich etwas anders. Ich glaube aber zu wissen, dass ich mit meiner Sparquote ganz ordentlich aufgestellt bin, ich sehr sicher im Leben stehe und dass später auch ohne der frühzeitigen finanziellen Freiheit ein 'ordentliches' Sümmchen bei raus kommt.

Ich muss doch nicht wissen, welche Beträge ich mit 60 oder 65 erreichen will,- ich darf halt nicht den Weg aus den Augen verlieren und frühzeitig alles auf den Kopf hauen. Da bleibt auch bei Stkl. Genau das nennt man "den Plan einhalten". Ob das Ziel besser präzise oder vage beschrieben wird, ist m. Ich schätze das kann ich wohl nicht erzwingen und das will ich auch garnicht. Aber ich kann dir sagen, dass ich dir gegenüber auch so meine Zweifel hege: Ein Hauptschüler mit Wahrscheinlich verdient man ohne Schulabschluss noch wesentlich mehr: Frag den mal wen er wie hoch bestechen musste um an die Stelle zu kommen.

Wem oder was auch immer er das zu verdanken hat, auf legalem Weg ist der nicht dahin gekommen wo er ist, vorausgesetzt was du hier geschrieben hast stimmt auch wirklich.

Ich kann dir auch noch was erzählen: Ich kenne jemanden persönlich der arbeitet in einer Drecksbude nach Leistungsakkord. Wenn er krank wird, sieht der keinen Cent von seinem Arbeitgeber.

Der ist jetzt 56 Jahre alt und zählt die Tage bis zur Rente. Er beschreibt das immer als seine "Errettung" oder "Erlösung". Ich habe ihm auch gesagt, dass er sich was anderes suchen soll, aber er findet einfach nichts.

Das ist auch in Thüringen, Umfeld Gera. Ich kenne einen Juristen mit 2. Ich schwöre bei allem was mir heilig ist auf dieser Erde, in diesem Leben und jedem das darauf folgt: Nicht ein einziges Wort von dem was ich hier schrieb ist gelogen! Wenn du noch ein bisschen weiter hier im Blog liest, dann wirst du auch eine der Key-Messages des Wesirs lesen: Bevor du an deinen Anlagen schraubst, schraub an deinen Einnahmen. Du sagst, dass du dir dein Leben nicht aussuchen könntest?

Wir leben hier nicht in einem Kastensystem wie im alten Indien oder in den Südstaaten im 18ten Jahrhundert. DU kannst nicht alles schaffen - aber du kannst vieles zum Guten ändern. Dass du hierfür das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen musst ist klar: Du bist 31 - wenns in Gera keine guten Jobs gibt dann ab nach Leipzig, Halle, Nürnberg oder ganz woanders hin. Du hast eine Ausbildung, mit der du eine Grundlage hast, überall gern gesehen zu werden - wenn du etwas dafür tust.

Und nein, deine Ausbildung ist keine Fortbildung, aber was spricht gegen eben diese? Kauf dir ein Buch und lerne den Umgang mit Datenbanken und einer beliebigen Hochsprache. Mach einen Onlinekurs zu einem "Hippen" Thema: Big-Data, Digitalisierungstrategien, Mobile Working etc.

Das macht dich interessant, bringt dich weiter und an die derzeit weitgehend leeren Fleischtöpfe. Und wenns dich wirklich treibt fängst du noch ein Studium an - mit Berufserfahrung geht das an einer FH problemlos. Mit 35 spätestens bist du dann fertiger Wirtschaftsinformatiker. Wenn es allerdings wichtiger ist deinen Eltern den Rasen zu mähen ich mache das z. Dein Arbeitgeber handelt so das so stimmt rechtswidrig: Dabei kann aber defintiv keine vernünftige, auf die Firma zugeschnittene Bewerbung rauskommen.

Verstehen was die Firma tut, verstehen was sie wollen, vorher persönlichen Kontakt aufnehmen um sich bekannt zu machen und im Anschreiben verweisen zu können und last but not least: Ein auf die Stelle zugeschnittenes Anschreiben verfassen.