Die neue Compliance-Organisation in Banken



Bei der organisatorischen Ansiedelung der Compliance-Funktion ist darauf zu achten, dass ein optimales Schnittstellenmanagement mit anderen Bereichen erfolgt. In jedem zweiten Hähnchen im Handel Durch…. BaFin Springe direkt zu: Aber eben auch Hunderten US-Firmen. Der Vorstand beabsichtigt, seinen Dividendenvorschlag für das Geschäftsjahr - bei einer Ausschüttungsquote von weiterhin 50 bis 70 Prozent - auf das operative Konzernergebnis Konzernergebnis vor einmaligen Sonderaufwendungen zu beziehen.

Börsenlexikon


Demnach sind auch auf den ersten Blick weder der Umfang der einzuhaltenden rechtlichen Regelungen und Vorgaben, noch die organisatorische Einordnung der MaRisk-Compliance ausdrücklich vorgegeben.

Die inhaltlichen, rechtlichen Themenbereiche der MaRisk-Compliance-Funktion sollen nach einem proportional angemessenen Ansatz umgesetzt werden. Einige Bereiche sind schon durch andere Kontroll- und Stabseinheiten abgedeckt.

Demnach sollen die MaRisk-Compliance-relevanten Bereiche und Aufgabengebiete stärker institutsspezifisch identifiziert werden. Dies erfolgt durch eine fortlaufende Bestandsaufnahme im Hinblick auf alle relevanten Regelungsbereiche und Vorgaben.

Dadurch sollen die Compliance-Risiken eines Instituts erfasst werden. Eine konkrete Definition hierfür existiert nicht. Vielmehr hat die MaRisk Compliance-Funktion lediglich dafür Sorge zu tragen, dass es keinen Bereich gibt, für den zwar Handlungsbedarf besteht, der jedoch aufgrund fehlender eindeutiger Zuständigkeiten unangetastet bleibt.

Die Frage nach der adäquaten Personalausstattung ist von besonderer Bedeutung. Aller-dings muss gewährleistet sein, dass die Mitarbeiter der Compliance-Funktion hohe fachliche Kompetenzen im Bereich des Bank- und Finanzwesens und der in diesem Bereich anwendbaren Normen aufweisen und über eine adäquate berufliche Erfahrung verfügen. Neben diesem juristischen Wissen werden betriebswirtschaftliche Kenntnisse über die Prozesse im Unternehmen immer wichtiger.

Hinzu kommen Branchenkenntnisse, denn nur so kann der Compliance-Beauftragte auf Augenhöhe mit den Fachabteilungen verhandeln. Die wesentlichen Aufgaben der Compliance-Funktion sowie die konkreten Handlungsfelder und der Regelungsbedarf sind der nachstehenden Tabelle zu entnehmen. Grundsätzlich liegt die Implementierung wirksamer Verfahren zur Einhaltung der wesentlichen gesetzliche Regelungen und Vorgaben in der Verantwortung der betroffenen Fachbereiche im Institut und nicht zwangsläufig bei der Compliance-Funktion.

Die Compliance-Funktion ist unabhängig und hierarchisch direkt der Geschäftsleitung bzw. Weiterhin muss sie ihre Aufgaben und Verantwortlichkeiten aus eigener Initiative ausüben können.

Analog zu den MaComp, die explizit einen Überwachungsplan und daraus abgeleitete Überwachungshandlungen fordern, ist es unter MaRisk-Aspekten ebenfalls erforderlich, dass die Compliance-Funktion Kontrollhandlungen durchführt und dementsprechende Kontrollrechte eingeräumt werden.

Aus Sicht der Aufsicht hat Compliance zukünftig zwei zentrale Funktionen zu erfüllen. Zunächst muss das Institut dafür Sorge tragen, dass die Compliance-Funktion zur Ausführung ihrer Aufgaben mit erforderlichem Personal ausstattet wird. Damit die Compliance-Funktion ihre Rolle zur nachhaltigen Sicherstellung der risiko- und wertorientierten, regelkonformen und ethischen Unternehmensführung erfüllen kann, ist es unerlässlich, die für das Institut wesentlichen rechtlichen Vorgaben zu kennen.

Nur so kann sichergestellt werden, dass entsprechende Vorkehrungen zu deren Einhaltung getroffen werden. Schon vor der Hinzufügung um den Teilbereich Compliance innerhalb der MaRisk gab es diverse rechtliche Anforderungen, die unabhängig vom Bestehen einer Compliance-Funktion umgesetzt werden mussten.

Neu hingegen ist nun die Bündelung und zentrale Identifizierung aller geltenden Normen, denen das Unternehmen im Rahmen der Ausübung seiner verschiedenen Aufgaben auf unterschiedlichen Märkten unterliegt.

Die BaFin hat die wesentlichen rechtlichen Regelungen beispielhaft in Bezug auf Vorgaben zu Wertpapierdienstleistungen WpHG , Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung, allgemeine Verbraucherschutzvorgaben, Datenschutzvorgaben und die Verhinderung doloser Handlungen zulasten des Instituts eingegrenzt.

Die MaRisk Compliance-Funktion könnte damit weitestgehend auf eigene Prüfprozesse verzichten, da die genannten Funktionen bereits eigene Kontrollhandlungen vornehmen. Neuerungen, die sich z. Zu den wesentlichen Rechtsvorschriften kann beispielsweise auch das Kartellrecht zählen, was in der Vergangenheit bei Kreditinstituten weniger im Fokus von Compliance, sondern vielmehr der Rechtsabteilung stand.

Kartellrecht ist gerade bei Unternehmen der Realindustrie ein wesentlicher Fokus der dort vorhandenen Compliance-Funktion. Diese beispielhaft genannten Rechtsgebiete aus dem Tätigkeitsbereich der Compliance-Funktion nach MaRisk auszuklammern erscheint vor dem Hintergrund des Regulierungszwecks - Vermeidung oder zumindest Verminderung von Compliance-Risiken im beschriebenen Sinn - grundsätzlich nachvollziehbar. Die als wesentlich identifizierten Regelungen und Vorgaben legen den Rahmen und Aufgabenbereich der Compliance-Funktion fest und sind durch den Compliance-Beauftragten in die laufende Aufgabenerfüllung einzubeziehen.

Die Rahmenbedingungen zur aufbauorganisatorischen Umsetzung der Compliance-Funktion können aus MaRisk abgeleitet werden. Generell sehen diese eine unabhängige und eigenständige Organisationseinheit vor. Abweichungen vom sogenannten Regelfall vgl. Der Aufbau einer zentralen Organisation ist generell für alle Institute geeignet. Als Vorteile einer zentralen Organisation sind u.

Als Nachteil können sich eventuell strukturelle Änderungen mit hohem Aufwand ergeben. Die dezentrale Organisation ist aufsichtsrechtlich nicht ausgeschlossen. Bei der dezentralen Organisation ist ein absoluter Vorteil die beratende Funktion der Compliance. Die Anbindung an das Risikocontrolling ist eine gute Alternative zum aufsichtlichen Regelfall und vor allem für kleinere Institute geeignet. Auch die Summen im High-Yield-Sektor haben sich erhöht, allerdings wesentlich weniger stark, die Volumina sind hier von rund Milliarden auf 1,3 Billionen gestiegen.

Die Ursachen für diese Entwicklung sieht er einerseits darin, dass Unternehmen sich in den vergangenen Jahren verstärkt am Kreditmarkt statt über Banken finanziert haben, weil letztere bei der Kreditvergabe zurückhaltender waren. Das alleine kann jedoch nicht die Vervierfachung erklären. Doch sollte sich die Konjunktur eintrüben, sollte es gar zu einer Rezession kommen, dann hätte das gravierende Auswirkungen.

Das entspräche heute einem Anlagevolumen zwischen und Milliarden Dollar, das dann plötzlich in den High-Yield-Bereich fallen würde. Die Kurse der Anleihen würden extrem verfallen, Anleger immense Verluste machen.

Und Firmen, die in einer solchen Phase neue Schulden am Anleihenmarkt aufnehmen möchten, müssten folglich drastisch höhere Zinsen bezahlen — was wiederum deren finanzielle Stabilität erschüttern würde und was dann wiederum weitere Rating-Herabstufungen zur Folge hätte. Ramjee sieht einen solchen Punkt zwar noch nicht gekommen. Umso verheerender wären auch die Auswirkungen, wenn es dann mal wirtschaftlich schlechter läuft.

Und eines ist sicher: Die nächste Rezession kommt bestimmt. Es ist nur die Frage, wann sie kommt. Wenn die Konjunktur dreht, droht Amerika ein Schuldendesaster.

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