Zinsrechner


Wenn Sie wissen wollen, wie Sie mit Excel eine Formel für Ihren Hauskauf erstellen, die sowohl Zins als auch Tilgung enthält, sollten Sie sich die folgende Anleitung genauer durchlesen.

Vielen Dank für diesen fundierten Kommentar, JohnnyB! Alle anderen Banken kommen dem Zinssatz von 6 Prozent beträchtlich nahe und sind damit relativ teuer.

Der Baufinanzierungsrechner

Der Autokredit wird rein für Anschaffungen eines Neuwagens oder Gebrauchtwagens verwendet. Auch hier liegt der Zinssatz im unteren Mittelfeld, wobei der Fixzinssatz mit 4,5 Prozent und 6 Prozent etwas höher angelegt ist.

Keine Ahnung, ob er eine besondere Software hatte. Er hat 10min lang mit nem Programm und dem Taschenrechner gefummelt, dann hatte er den Zins raus.

Internettool wäre auch sehr hilfreich. Hi pauline 10, vielen Dank für den Tip, aber er bringt mich leider nicht weiter. Das geht bestimmt gut bei einem Kredit. Oder 2 mit gleicher Laufzeit. Übrigens, ich arbeite täglich mehrere Stunden mit Excel. Hi, danke, für die Ratschläge. Aber mich bringt nur eine Lösung weiter.

Vielleicht kann man es in Excel rechnen, wahrscheinlich aber mit sehr hohem Aufwand. Was mich wundert ist, dass es kein Progrämmchen im Internet dafür gibt. Schreib mich mal per email an. Den Mischzins kannst du aber auch per Taschenrechner ermittlen: Anfangszins Darlehen 1 plus Anfangszins Darlehen 2 addieren. Summe der Anfangszinszahlungen durch Summe der beiden Darlehenszahlungen x gruss. Hi, so ist es. Diese Opportunitätskosten sind kein Argument eines Immobiliengegners.

Dieses Geld kann dann vollständig als Altersvorsorge zurückgelegt werden. Somit kann er genau wie der Eigentümer ebenso viel Geld für die Altersvorsorge zurücklegen. Meines Erachtens nach ist es demnach gar nicht so entscheidend, ob es noch 5, 10 oder 20 Jahre nach Tilgungsende bis zur Rente sind.

Dummerchen Ich finde hier wird eine Michmädchenrechnung aufgemacht. Zum einen zu sagen der Mieter kann mit seinem angelegten Geld die höheren Mietkosten ausgleichen und andererseits zu behaupten der Mieter könne gleichzeitig Vermögen aufbauen. Aber selbst wenn wir davon ausgehen, bleibt nichts für den Vermögensaufbau übrig, denn dem Immobilienbesitzer billigen wir dies ja auch nicht zu. Beides zusammen geht natürlich nicht.

Ich muss zugeben, dass man meine Aussage allerdings so deuten kann. Ganz so einfach wie Du die Rechnung aufmachst, ist das Thema allerdings auch nicht. Allein die Eigenkapitalquote und der inflationsbereinigte Zins einer Alternativanlage werden dem komplexen Konstrukt wohl nicht gerecht. Die Mietkosten, die Kaufkosten inkl. Aber ich glaube, das habe ich schon mehrfach an anderer Stelle betont.

Ich sehe eine eigengenutze Immobilie in erster Linie auch nicht unbedingt als einen Vermögenswert an, ganz einfach weil sie jeden Monat Geld In Form von Darlehensraten und Instandhaltungen monatlich oder auch jährlich kostet. Ob sich eine Mietwohnung oder eine eigengenutze Immobilie mehr rechnet, hängt von den verschiedensten Faktoren ab. Einige wurden ja bereits genannt. Aus meiner Erfahrung heraus, hat die Finanzierung an sich eine extrem wichtige Bedeutung, wenn man vergleichen möchte.

Die Frage ist doch, was letztendlich an Gesamtkosten an die Bank über die Jahre abgedrückt wird. Weitere Aspekte sind auch die Höhe der Kaufnebenkosten, die jetzige Miete, angenommene Mietsteigerungen, laufenden Instandhaltungskosten bzw.

Instandhaltungsrücklagen, mögliche Wertsteigerungen bzw. Wertverluste der zu erwerbenden Immobilie, das gebundenen Eigenkapital, die Differenz zwischen Miete und Finanzierungsrate sowie natürlich auch emotionale Faktoren wie z.

Freiheit und positive Gefühle in Bezig auf Eigentum. Auch das Thema Flexibilität sollte nicht unterschätzt werden, hier ist eine Mietwohnung der eigengenutzten finanzierten Immobilie Meilen voraus. Unvorhergesehene Dinge wie z. Umzug, Todesfall oder Scheidung können aus der eigenen Immobilie einen Albtraum machen. Bei der Mietwohnung gibt es 3 Monate Kündigungsfrist und das war es dann.

Freut mich, wenn jemand aus der Baufinanzbranche das Thema differenziert betrachtet! Theoretisch macht das alles Sinn. Aber wenn man folgenden Artikel auf Spiegel liest, dann ist die Entscheidung klar: Das Problem ist also der Anleger bzw. Wer meint, dass er zum Glück gezwungen werden muss, kann das mit einer Hypothek über 25 bis 30 Jahre gerne tun.

Alternativ gibt es immer die Option, sich ein wenig mit Persönlichkeitsentwicklung zu beschäftigen und völlig ohne Zwang an der Börse Vermögen zu bilden. Ein Hauskauf ist halt mehr als nur eine Vermögensanlage. Neben der Rendite ist auch immer das Risiko wichtig zu betrachten. Ja, das mit den Immobilien ist immer wieder ein Ärgernis. Ich habe oft schon dagegen argumentiert, aber man hat den Eindruck, gegen eine Wand zu reden. Manche Argumente der Immobilienjünger sind wenigstens teilweise richtig, z.

Das würde gelten, wenn wir in Deutschland nicht diese vielen Auflagen und Steuern hätten, die Immobilienerwerb und -bau teuer machen, das Mieten des Altbestandes dafür aber sehr günstig. Schon alleine deswegen halte ich Immobilien für ein schlechtes Investment. Ein weiterer Nachteil ist, dass Immobilien so unliquide sind. Ja, ein Haus ist eben nicht nur immobil, sondern auch das am wenigsten liquide Investment, das man sich vorstellen kann von geschlossenen Beteiligungen mal abgesehen.

Mmmh Liquidität bei Aktien, ein zweifelhaftes Argument: Die Frage ist jedoch wie dann der aktuelle Wert ist. Es sei denn es wurde zwischenzeitlich eine neue Autobahn daneben gebaut. Holger schrieb es schon an anderer Stelle: Wer Aktien kauft, sollte einen langfristigen Anlagehorizont haben 20 Jahre. Wer einen Finanzierungsvertrag über eine Immobilie hat, verfügt übrigens auch über Möglichkeiten finanzielle Engpässe zu überbrücken.

So lässt sich oftmals die Tilgungsrate reduzieren. Welcher Vermieter gewährleistet einem mal eben die Halbierung der Mietzinsen? Nichts desto trotz, wer liquide sein will sollte weder in Aktien noch in Immobilien anlegen. Ein ordentliches Polster sollte man eher als Tagesgeld verfügbar haben. Sie fordert Menschen auf, sich mit dem Thema intensiver zu beschäftigen.

Und genau dies tun wenige! Ich denke allerdings, dass es weder gut oder schlecht ist ein Haus zu kaufen oder nicht. Es gibt zu viele Faktoren in Bezug auf jeden Kauffall, so dass auch fast jeder Prozess unterschiedlich Handzuhaben ist.

Oder auch ein Faktor was z. Ich nehme oder gebe keinen Zins aus ethischen Gründen und versuche so gut wie möglich mein Leben darauf aufzubauen dem Zins in den Produktpreisen des alltäglichen Lebens kann ich natürlich nicht entgehen.

Da dafür aber wenig geworben wurde, ging sie still wieder aus dem Portfolio der Bank raus. Sogar der Vatikan verwies in Krisenzeiten auf diesen Weg. Sei es für Immobilienkäufer oder Aktienkäufer, zu einer Zeit wo ich mich damit intensiv beschäftigte war es ein Thema. Wenn wichtige Personen, zu dem auch du gehörst mit deinem Blog, solche Themen auffassen und uns Leser damit konfrontieren, können wir in Zukunft nicht nur Weg A oder Weg B in Betracht ziehen, sondern auch den Weg C beschreiten.

Genau diese Wege werden vom Markt verschwiegen, weil Sie nicht auf das maximale Profit angelegt sind, sondern mehr für den Menschen auf beiden Seiten.

Ich finde dein Blog wirklich gut und wünsche dir weiterhin viel Erfolg. Ich werde mir Mühe geben, wenn ich die Zeit finde, hier und da mich einzubinden. Auch was das Investieren unter ethischen Gesichtspunkten angeht, wird wohl nur aus wenigen Wünschen Wirklichkeit werden können. Ich habe hier schon einmal über diese Thematik geschrieben: Ich hatte mir z.

Was ist jetzt richtig? Hätte ich ihm nur Du gehst in ein Supermarkt und kaufts dir dein Brot. In dem Preis dieses Gutes ist ein Teil von Zins. Denn die meisten Unternehmen können nicht anders, als Ihre Geschäfte mit einem Kredit zu finanzieren.

Die Tilgung des Kredites geschieht direkt oder indirekt immer über den Konsumenten. Sei es beim ausleihen oder verteilen des Geldes. Ohne viel ins Detail zu gehen…die Inflation ist auf den ersten Blick nur ein Zeichen von Wertverlust oder -anstieg des Geldes.

Aber wenn du den Weg zurückbeobachtes, wirst du merken, dass es nicht zinsbereinigt ist. Geld verliert auch an Wert, nicht nur wenn Rohstoffpreise sinken oder steigen, was wiederrum zum Teil auch spekulativ sein kann, sondern auch weil Geldmengen gehortet werden können und aber auch schwankende Zinserträge, die Unternehmen in Ihre Preise mit einkalkulieren.

Somit gesehen ist die Inflation nicht zu hundert Prozent vom Zins befreit. In Deutschland gibt es ein Warenkorb wonach die Inflation berechnet wird. Sogesehen kannst du es vieleicht über diesen Weg besser nachvollziehen. Ich hoffe das ich im Ansatz dir helfen konnte deine Frage zu beantworten. Ich empfehle dir u. Wünsche dir einen entspannten Donnerstag. Wir haben gebraucht gekauft, auf dem Land.

Platz war für 3 Kinderzimmer, die Anschaffung wurde mit der Eigenheimzulage von 8 x DM erleichtert. Später war da auch noch Platz für den Start eines Gewerbes ohne gleich Räume dafür mieten zu müssen , das dann wiederum dazu führte dass der Kredit nach 11 Jahren getilgt war.

Mittlerweile ziehen die Kinder aus, da wird dann ein weiteres Gästezimmer und ein Raum für Sport eingerichtet. Eigentum muss man wollen und entsprechend nutzen, das ist nicht ausschliesslich eine finanzielle Frage. Mit Interesse verfolge ich schon seit einiger Zeit eure Diskussion: Mir ist klar, dass sich in den letzten 30 Jahren die Möglichkeiten des Privatanlegers gravierend verändert haben es gab damals keine Direktbanken oder ETFs und man nicht unbedingt die Erfahrung, die ich gemacht habe, auf die Zukunft projezieren kann.

Da ich immer über alle Kosten und auch Einsparungen Buch geführt habe, habe ich mich hingesetzt und versucht eine Bilanz zu ziehen. Damals gab es noch keinen Euro, der besseren Übersicht halber habe ich alle Beträge in Euro umgerechnet und zur besseren Lesbarkeit auf volle er gerundet.

Mein Fazit aus dieser Bilanz ist: Für mich hat sich die Investition in Wohneigentum mehr als gelohnt, inwieweit sie auf andere übertragbar ist, muss natürlich jeder selbst entscheiden.

Hier die konkreten Zahlen: Kaufpreis des Reihenhauses Gesamtkosten des Hauses Demgegenüber stehen folgende Einsparungen: Vor dem Bezug des erworbenen Hausen wohnte ich ebenfalls in einem Reihenhaus und bezahlte zuletzt umgerechnet ca. Lohnt sich die Anschaffung einer eigengenutzten Immobilie, wenn die Monatsbelastung um fast das 3-fache steigt? Ist es wirtschaftlicher den Differenzbetrag anzulegen? Aus einem Bauchgefühl heraus habe ich mich dann für den Kauf des Hauses entschieden und kann im nachhinein folgende Rechnung machen:.

Ich wählte ein Finanzierungskonzept das auf folgenden 4 Säulen basierte zur damaligen Zeit gängig: Belastung unter die letzten 4 Jahre 3. Welche Alternative hätte ich damals gehabt? Ich hätte die Mehrkosten der monatlichen Belastung gegenüber der Miete langfristig anlegen können. Deshalb beschränkte sich damals mein Finanzanlage-Horizont auf folgende Produkte: Aktionär hatte ich noch keine Ahnung — ab klassische Fondsparpläne, wie sie von Bankberatern empfohlen wurden sehr teuer.

Mit diesen Kapitalanlagen habe ich im Durschnitt über ca. Von Dieser Rendite müsste ich jetzt auch ausgehen, wenn ich die Alternative zum Hauserwerb betrachte: Über 16 Jahre hätte ich monatliche Sparraten von dann insgesamt Miete hätte ich weiter bis zu meinem Lebensende gezahlt. Mit dem Kauf des Hauses habe ich als Kapital das Haus ca.

Allerdings fallen weiterhin Unterhaltskosten an. Die Finanzierungspläne heute sind natürlich heute völlig anders als vor 30 Jahren sowohl bei den Zinsen als auch bei den Produkten , deshalb muss sich jeder, der vor so einer Entscheidung steht, sein Finanzierungskonzept genau durchrechnen. Die Entscheidung eine eigengenutzte Immobilie zu kaufen oder zu mieten ist aber sehr individuell und kann bei jedem anders aussehen.

Da hast du dir aber richtig Zeit genommen, oder? Das ist ja fast ein eigener Blog-Artikel ;-. In deinem Artikel muesstest du ja diese Verstehe nicht wie dies uebersehen werden konnte???

Warum für Immobilien keine Wertsteigerung, die über den Inflationsausgleich hinausgeht, angenommen werden sollte, habe ich im zweiten Teil des Artikels ausführlich erklärt. Hallo Holger, vielen Dank für den sehr ausführlichen, interessanten und mit Beispielen bestückten Artikel. Ich bin eher jemand, der als Mieter durchs Leben geht.

Dadurch habe ich mehr Flexibilität heute hier, morgen dort , weniger Stress Vermieter kümmert sich um vieles und keine Bürokratie. Er führt auf eine Seite. Ich finde es durchaus erstrebenswert im Alter mietfrei zu wohnen! Nicht umsonst ist die Immobilie eine der tragenden Säulen unserer Altersvorsorge. Geht man von einer jährlichen Einkommenssteigerung aus, die parallel zur Inflationsrate verläuft, kann der Mieter den realen monatlich Anlagebetrag konstant halten. Natürlich hast Du recht: Eine Lohnsteigerung führt dazu, dass der Mieter auch höhere Mieten zahlen und damit ggf.

Der Käufer kann diese Lohnsteigerung aber natürlich ebenfalls sinnvoll verwenden, indem er sondertilgt oder parallel auch Geld anspart. Wie in einem anderen Blogeintrag schon ausgiebig ausdiskutiert https: Und so rechnet sich jeder die Welt schön.

Eins dieser Risiken beleuchtet V. Ob die Lohnsteigerungen des Hauskäufers allerdings in Sondertilgungen münden, dürfte genauso unsicher sein wie das Vorhaben des Mieters, seinen monatlichen Anlagebetrag inflationsbereinigt konstant zu halten.

Es wird gerne viel an, um- und eingebaut und damit Geld für Dinge ausgegeben, die Mietern nicht einfallen dürften…. Hm, es kommt halt immer auf die jeweilige Gegend und die Umstände an, wir haben vor 2 Jahren günstig ein Haus gekauft nördl. Ruhrgebiet und es ist mit der gesparten Miete in insgesamt Jahren abbezahlt, bin dann Ende 40 und kann voraussichtlich bis ans Lebensende Miete sparen.

Es gibt halt so Faustformeln: Also untern den Voraussetzungen würd ich in Düsseldorf auch nix kaufen. Was viele vernachlässigen ist, dass auch Mieter Instandhaltungskosten tragen. Auch wenn nicht alle Kosten direkt umgelegt werden können, steigt halt die Miete, denn der Vermieter wird niemals ein Minsgeschäft aus seiner Immobilie machen.

Klar, dass man in seinem Eigenheim auf höhere Standarts setzt und meist auch höhere Ausgaben hat Garten, Renovierungen, etc.

Ich finde dein Artikel schreckt schon etwas vor dem Kauf ab, aber auch nur, sofern man nichts angespart hat. Mit ein wenig Eigenkapital sieht die Sache schon etwas anders aus. Wie im Artikel beschrieben, sind einfach zu viele Mythen und Unwahrheiten im Umlauf, die leider kaum hinterfragt werden. Ist richtig und wurde auch schon diskutiert: Wenn Mieten so attraktiv ist, findet sich doch schnell ein Mieter, von dessen Miete die Rate dann gezahlt wird und der Eigenheimbesitzer sich eine beliebiges Mietobjekt suchen kann.

Der Differenzbetrag ist dann quasi zusätzlicher Zwangssparbetrag zur eigentlichen Tilgung. Ohne es in Zahlenbeispielen zu belegen, wird auch der Vermieter eine gewisse Rendite aus der vermieteten Immobilie erwarten und sämtliche Instandhaltungskosten etc.

Auch dieses Argument ist nicht so einseitig, wie von Dir dargestellt. Der Vergleich lautet wie folgt: Der Wert und die Kosten der Immobilie sind gleich, egal ob diese vermietet oder selbst bewohnt ist. Der Mieter zahlt zusätzlich die Rendite des Vermieters, der Vermieter bzw.

Eigenheimbesitzer zahlt im Gegensatz zum Mieter den Zins an die Bank. Der Zins endet aber nachdem die Schulden abbezahlt wurden, die Renditerwartung an das Objekt allerdings nicht! Es ist genauso wie Leasing für Autos. Trotzdem bleibt direktes materiales Eigentum halt Eigentum. Oder andere Anlageformen wo man typischerweise Anteile erwirbt. Und genau das ist Dein Argument, mit Geldanlage indirekt an materiellen Gütern zu partizipieren.

Nur sind diese materiellen Güter bei Optionen und Co. Noch dazu kommt eben das vorhin erwähnte Emittentenrisiko bei eben von Dir erwähnten ETF oder sonstigen Anlageprodukten. Über die Jahre würde durch die Inflation sich die höhere Zinszahlung relativieren und natürlich ist die monatliche Belastung nicht so hoch. Wie stehst du zu dieser Aussage? Wir haben übrigens gekauft, weil wir einfach keine Lust mehr haben, alle Jahre wegen Eigenbedarf umziehen zu müssen.

Wir haben allerdings auch gekauft, als die Kaufpreise noch niedrig waren und die Zinsen auch. Und es gab ein hohes Eigenkapital. Aus meiner Sicht ist das keine gute Idee!

Hallo Doro, solche pauschalen Aussagen sind natürlich wenig Wert. Es gibt ganz unterschiedliche Formen der Finanzierung. Beim häufig genutzten Annuitätendarlehen ist gerade in der Anfangsphase eine hohe Tilgungsquote sinnvoll. Wer seine optimale Tilgung berechnen will, muss also zunächst den Zusammenhang zwischen Zins, Tilgung und Annuität verstehen. In Summe ist aber auch hier im besten Fall beides möglich. Für mich ist das Eigenheim bei der Berechnung der Altersvorsorge nur einer von mehreren Posten.

Momentan gewichte ich stark in Richtung Tilgung. Daher war es die beste Entscheidung meines Partners und mir nur dann ein Haus zu kaufen, wenn wir dieses selbst und ohne Bank finanzieren können. Was uns — bis auf Allerdings haben wir den Betrag nach 8 Jahren gänzlich zurückbezahlt und leben jetzt mit 40 und 43 Jahren und als Vertreter des Mittelstands in einer Doppelhaushälfte, die uns pro Person nicht mehr als Euro im Monat kostet.

Ich habe mich finanziell noch nie so frei gefühlt, wie ab dem Zeitpunkt, wo wir ins Haus gezogen sind. Davor war die Zeit des Sparens, jetzt ist die Zeit der Unbeschwertheit.

Und der anhaltende Vermögensaufbau geht leicht von der Hand, da keine Belastungen da sind. Hi, danke für deinen tollen artikel! Abet kann es sein, dass du in deiner beispielrechnung keine mieterhöhungen einkalkuliert hast? Nach 20 jahren dürfte die miete von auf gestiegen sein, während die kosten für das eigenheim bei geblieben sind.

Wie ich bereits geschrieben haben, nur leider wurde auf meinen Beitrag in keinster Weise eingegangen. Die Kosten einer Immobilie und der Wert sind absolut gleich, egal ob diese ein Mietobjekt oder ein Eigenheim ist. Wenn Mieten nun vorteilhafter wäre, so wäre eine Immobilieninvestition mit Rendite durch Vermietung, abgesehen von der Wertsteigerung, immer negativ.

Man darf natürlich nicht vergessen, dass man als Mieter auch immer wegen Eigenbedarf rausgesetzt werden kann und man z. Und dieser Luxus kostet den eben auch etwas mehr — so sehe ich das. Sehr schöner Artikel, die Nachteile beim Liegenschaften kaufen werden wirklich sehr ausführlich beschrieben. Auch wenn es teilweise beim Renditeobjekt recht einseitig beschrieben wird, finde ich die grundsätzliche Aussage auch falsch, dass sich der Kauf von Renditeobjekte immer lohnt.

Hier wird wie auf vielen Seiten eine selbstgefällige Meinung postuliert. Das ganze mit einem in Zahlen: Die Zahlen sind für mich nicht nachvollziehbar und die meisten Menschen in Deutschland wohnen auch nicht in Düsseldorf.

Die Rechnung sieht nur für das erste Jahr so aus, die Folgejahre mit Mieterhöhungen! Es darf gerne jeder glauben, woran er will. Die einen mögen Aktien, die anderen eben Immobilien. Vermögen lässt sich mit beiden Anlageklassen bilden.

Wenn ich nach 25 Jahren abbezahlt habe und dann die Immobilie verkaufe und wieder auf Miete gehe habe ich einen besseren Schnitt gemacht als Jemand der nur auf Miete gewesen währe! Also Lieber zu miete wohnen, sich was im Leben gönnen-kaufen worauf man Lust hat- reisen in anderen Länder usw. Hallo Holger, wie verhaelt es sich, wenn ich mein Eigenheim bar bezahle? Was die Kosten in die Hoehe treibt sind die Zinsen der Bank, richtig? Damit erhöht sich natürlich deine Nettorendite, das ist richtig.

Ich halte die Gegenrechnung von Miete und Kauf für nicht ganz fertig gedacht. Danach zahlt man logischerweise deutlich weniger als der Mieter …. Dafür verfügt der Mieter aber auch über mehr Kapital. Vorausgesetzt er hat gespart und seine Ersparnisse vernünftig angelegt. Deine Argumentation ist nachvollziehbar, aber nicht für jeden treffend. Wir bewohnen eine Eigentumswohnung und haben uns dafür zinsfrei Familie Diese zahlen wir noch ca.

Mit 40 Jahren haben wir noch die Nebenkosten zu tragen. Wir sind damit zufrieden. Ich lese sie seit langem schon sehr aufmerksam und gerne durch. Beispiel kann ich folgenden Punkt nicht ganz nachvollziehen, da m.

Denn die Inflation sorgt beim Mieter für höhere Mieten, d. Nicht so beim Käufer! Denn der monatlichen Belastung von ,-, welche bei dieser vorgegebenen Bindungsdauer gleich bleicht steht doch ein der Inflation entsprechendes Steigen der Einkommen genau wie beim Mieter in diesem Zeitraum gegenüber oder?

Für die Familien, die das Geld genug haben, so dass sie nicht übermässig sparen müssen, auch wenn sie Haus kaufen, haben die Kinder jetzt schön, und später auch schön.

Aber für die andere, die über das Mass hinaussparen müssen, so dass sie freiwillig mit Hartz4 level leben, aber im Haus, Wohnen ist ein Aspekt des Lebens , haben die Kinder evtl. Und später bedeutet in der Regel auch wenn sie 50 oder gar älter sind. Ist es dann definitiv von weniger Bedeutung, dass die Kinder jetzt schön haben oder haben sie schon schön, nur weil sie im Haus leben?

Was Lernen und Erfahrung betrifft, kann man unwiederruflich was verpassen. Also ich finde, wenn man als Eltern ein Haus kaufen will, dann bitte nicht damit, weil man möchte, dass die Kinder später besser haben.

Hallo ich bin 52 alleinstehend und habe ca. Ich würde mich über deine Beratung freuen. Nimmt man beispielsweise einen Immobilienkredit über eine Darlehenshöhe von Die Restschuld verringert sich somit nach einem Jahr auf Die Restschuld bei einem Immobilienkredit gibt den Betrag an, den der Kreditnehmer noch an den Kreditgeber zurückzahlen muss.

Geht man weiterhin von einem Annuitätendarlehen aus, so verringern sich in den folgenden Jahren die Zinszahlungen pro Jahr, wohingegen die Tilgungsraten pro Jahr kontinuierlich zunehmen.

Im Gegensatz zum Nominalzinssatz pro Jahr berücksichtigt der Effektivzinssatz weitere Nebenkosten, die im Zusammenhang mit dem Immobilienkredit auftauchen. Der Effektivzins pro Jahr besteht somit aus dem Nominalzinssatz plus Zinsaufschläge aufgrund vereinbarter Kreditkonditionen wie die Zinsbindungsfrist, Bearbeitungs- und Vermittlungsgebühren, Gebühren für das Recht auf Sondertilgungen und vieles mehr.

Im Grunde wurde der Effektivzinssatz entwickelt um Kreditangebote mit gleichen Laufzeiten vergleichbar zu machen. Praktisch ist diese Formel aber relativ kompliziert und es werden häufig Kreditnebenkosten einfach umdeklariert, so dass diese dann nicht mehr in die Berechnung des Effektivzinssatzes eingehen.

Immobilienfinanzierungskosten, die gerne bei der Festlegung des effektiven Zinssatz unterschlagen werden, sind beispielsweise Kosten für die Grundstückswertschätzung, Aufwendungen für Bereitstellungszinsen, anfallende Gebühren für eine mögliche Tilgungs- oder Restschuldversicherung sowie Gebühren für Bürgschaften oder auch für die Kontoführung. Eine beliebte Methode von Banken ist das Einstreichen monatlicher Zinsgewinne, indem die Kreditrate zwar am Monatsanfang bezahlt werden muss, die Tilgung der Restschuld aber erst am Monatsende erfolgt.

Bei der Entscheidungsfindung ist es sinnvoll, nicht nur auf möglichst niedrige Effektivzinsen zu schauen, sondern auch die oben genannten Kriterien zu berücksichtigen. Als Immobilienkreditnehmer stellt man sich unweigerlich die Frage, wann der Immobilienkredit komplett zurückgezahlt ist. In Zeiten niedriger Bauzinsen sollte man daher einen höheren Tilgungssatz in seinen Kontrakt aufnehmen.

In der Regel bieten die meisten Kreditgeber zunächst eine 1-prozentige Anfangstilgung pro Jahr an. Falls Sie sich aber eine höhere Tilgungsrate leisten können, sollten Sie auf jeden Fall eine Option zur Zwischentilgung vereinbaren.

Nehmen wir beispielsweise an Sie leihen sich Bei dieser Berechnung wird vorausgesetzt, dass der Nominalzinssatz über die gesamte Laufzeit gleich bleibt. Da man in der Praxis nur Fristen bis zu 30 Jahren erhalten kann, dürfte die Laufzeit sogar noch um einige Jahre ansteigen. Sie sehen also schon an diesem Beispiel, dass eine Erhöhung der Tilgungsrate um 1 Prozentpunkt bereits die Laufzeit des Kredits erheblich verringert.

Insbesondere wenn das gegenwärtige Bauzinsniveau niedrig ist und nur sehr kurze Zinsbindungsfristen angeboten werden, empfiehlt sich eine Erhöhung des marktüblichen Tilgungssatzes. Selbst für den Fall, dass sich der Bauzins nach dem Zinsbindungszeitraum in ungeahnten Höhen befindet, ist dies kein Problem, da die Restschuld dementsprechend niedriger liegt.

Wie schon erwähnt ist die Zinsbindungsfrist häufig ein wichtiges Immobilienkreditmerkmal. Damit meint man den Zeitraum für das der Nominalzins pro Jahr im Kreditvertrag festgelegt ist.

Es gibt dazu Angebote von 5, 8, 10, 12, 15, 20, 25 bis zu 30 Jahre. Der Nominal- und Effektivzinssatz steigt dabei mit zunehmender Dauer an. Um die Höhe der monatlichen Kreditrate richtig bewerten zu können, kann auf folgende Formel zurückgegriffen werden:. Bei der Berechnung ist darauf zu achten den Nominalzinssatz und den Tilgungssatz als Prozentzahl einzusetzen. Bei einem Darlehensbetrag von Die ausgerechnete monatliche Rate gibt die Belastung an, die Sie als Kreditnehmer monatlich bezahlen können bzw.

Um einschätzen zu können wie viele Euro Sie sich für die Tilgung und die Begleichung der Zinsen leisten können, ist es ratsam, schon Monate vor dem Vertragsabschluss ein Haushaltsbuch zu führen und die jeweiligen Einnahmen und Ausgaben tabellarisch gegenüberzustellen. Auf die Einnahmeseite gehören das monatliche Nettoeinkommen, mögliche monatliche Nettomieterträge sowie monatliche Kapitalerträge. Sondereinnahmen wie beispielsweise Kindergeld dürfen Sie nicht hinzuziehen, sondern sollten diese als stille Reserven betrachten.

Auf der Ausgabenseite stehen die Lebenshaltungskosten, Ver- und Entsorgungsgebühren zum Beispiel Gebühren für die Müllabfuhr, Abgaben für die Wasserversorgung oder ähnliche, Heizkosten, Aus- und Weiterbildungskosten, Ausgaben für das eigene Auto oder den Nahverkehr, Ausgaben für die Freizeitgestaltung und monatliche Beiträge für vorhandene Versicherungen, Bausparverträge oder private Zusatzversicherungen.

Bei der Auflistung dürfen Sie nicht vergessen, alle jährlichen Einnahmen und Ausgaben jeweils auf den Monat umzurechnen. Im Zweifelsfall und zur Risikovorsorge sind bei den Einnahmen die niedrigsten Zahlen und bei den Ausgaben die höchsten Zahlen einzutragen. Beim Abziehen der Ausgaben von den Einnahmen erhalten sie den Betrag, den sie monatlich für einen Kredit zahlen können. Sollten sie hierbei kein positives Ergebnis erzielen ist von der Aufnahme abzuraten.

Um aus der monatlichen Kreditrate die maximale Darlehenssumme zu erhalten, müssen Sie nur die obige Formel zum Darlehensbetrag hin umstellen. Die häufigste Form eines Immobilienkredits, der in Deutschland zwischen einem Bauherrn oder Immobilienkäufer und einem Kreditinstitut zustande kommt, ist nach wie vor ein Annuitätendarlehen mit der Absicherung über eine Hypothek. Alternativ können aber auch Kombinationen mit Ratentilgungsdarlehen oder als Festdarlehen vereinbart werden. Das Annuitätendarlehen zeichnet sich durch jährlich konstante Raten aus Zins- und Tilgungsleistungen aus.

Die Intervalle der Zahlungen lassen sich als monatlich, viertel- oder halbjährlich festlegen. Die Besonderheit dieser Darlehensvariante ist die kontinuierliche Zusammensetzung der Annuität. Zwar bleibt die Annuität konstant, doch ändert sich jedes Jahr der Zinszahlungs- und Tilgungsanteil. Die Zinszahlungen nehmen dabei ab und der Tilgungsanteil nimmt zu. Wie genau die Anteile jeweils ausfallen ist immer dem Tilgungsplan zu entnehmen. Da der Bauherr mit jedem Jahr einen höheren Tilgungsanteil an die Bank zurückzahlt, verringert sich die Restschuld zum Ende der Laufzeit hin am stärksten.