Ich investiere mein Geld passiv


Faszinierend: Banking und Versicherungen sind Value! Und ich bekomme hier laufend Leser-Mails, die fragen, ob es nicht sinnvoll wäre, den überdimensionierten Finanzanteil des MSCI World zu reduzieren.

Ich muss länger arbeiten gehen und mehr ansparen, damit ich mir die niedrigere initiale Entnahme leisten kann.

Definition Alphafaktor

Ich investiere mein Geld passiv. Mein persönlicher Ansatz für den passiven Investor: Schritt 1 ‒ Finanzfeuerwehr aufbauen. Aufbau einer Liquiditätsreserve von Euro bis .

Aber nicht, weil Immobilien so eine tolle Geldanlage wären, sondern ein Immo-Besitzer zum Zwangssparen verdonnert ist, während ein Mieter sein Geld leichter ausgeben kann. Da bin ich schmerzfrei. Aber die beiden anderen Gewichtungen sind natürlich auch ok. Das habe ich als Ingenieur auch lernen müssen: Die Toleranzen sind hier sehr hoch.

Das man überhaupt was macht und investiert ist. Ich kann nicht alles im Text unterbringen, aber für Ergänzungen sind ja die Leserkommentare da! Dafür bin ich auch dankbar. Hallo Dummerchen, dabei würde ich mir - argumentative gut vorgebrachte - Kritik durchaus wünschen. Manchmal habe ich das Gefühl, dass wir uns hier in einer klassischen Filter Bubble befinden.

Dieser Blog erreicht nur Leute, die sowieso schon von passivem Investieren überzeugt sind. Trader oder Menschen, die ihr Geld in eine Lebensversicherung stecken kommen hier gar nicht vorbei.

Falls ein Marsmensch diese eines Tages mal in die Hände bekommen sollte, dann denkt er, dass es nur erfolgreiche Anleger gab in der heutigen Zeit. Hallo Stranger, nee, lieber nicht ;- Die meisten Trader verlieren nur Geld. Das ist mir zu stressig und die Prahlereien in den Foren sind die Zeit nicht wert. Die günstigere "Core"-Variante wäre steuerlich Harakiri. Ergo, es gibt aktuell keine gute, einfache Lösung für mich. Den habe ich gekauft, da war die Auswahl noch etwas eingeschränkt.

Was das steuerliche Thema angeht. Für mich sieht das Ranking so aus:. Einfach nett im Finanzamt anrufen und den Sachbearbeiter unbürokratisch bitten mal zu helfen. Die wollen das auch vom Tisch haben. Ich möchte Deinen schönen Blog ungern für Produktfragen nutzen, u. Da Kosten ein wesentlicher Faktor sind, den ich beeinflussen kann, dann würde doch absolut nichts gegen den Core sprechen oder? Geh auf die iShares-Seite und vergleich die beiden mal.

Bei den weiteren Positionen geht das Delta dann immer mehr zurück. Kein so riesiger Unterschied. Das hier ist eine Veranstaltung für Leute, die über ihre Finanzen selbst entscheiden.

Ich wünsch Dir viel Erfolg. Die optimale Zusammensetzung bekommst Du eh nie. Gut genug reicht und das sind beide Fonds. Dann gilt es nur noch stur Kurs zu halten.

Aber darüber habe ich ja auch was im Blog geschrieben. Keine Sorge - bin Selbstentscheider und der konstruktive Dialog hier hilft mir sehr weiter.

Vielleicht stolpert ja noch jemand über diese beiden ETFs und hat dann schon mal etwas hier zum nachlesen. In der Regel sind das Aktien. Das heisst, es gibt noch nicht ausreichend Werte, um das Durchschlagen der TER sinnvoll zu vergleichen.

Der Core würde mich pro Hallo Juanito, Du schreibst: So wie ich das sehe: Sampling stimmt, aber es sind nicht nur - Aktien im Korb, sondern eigentlich fast alle. Juli " die Zahl 1. Analog gilt das für den Core auch. Nur fehlen hier Positionen. Ich hoffe es schichten genug andere Leute um, so dass iShares sich genötigt sieht hier nachzubessern.

Das sieht doch alles ganz vernünftig und gut aus. Und was die Zukunft bringt? Mach die aktuell bestmögliche Entscheidung und starte damit.

Manchmal ist es nicht kosteneffizient, alle Wertpapiere des Index zu kaufen z. In diesen Fällen greift ein als Optimierung bezeichneter Prozess, und es wird nur ein Teil der Wertpapiere im Index gekauft, um die Wertentwicklung exemplarisch nachzubilden. Ich würde sagen, dass man sich wohl damit zufrieden geben sollte, dass man über einer repräsentative Auswahl annähernd die Wertentwicklung des Index zu einem relativ günstigen Preis bekommt und das "wie" Optimierung, Wertpapierleihe oder SWAP bei den Synthetischen etc.

Es ist nun mal, wie es ist. Es hat mir doch keine Ruhe gelassen und ich habe mal etwas weiter recherchiert, wie denn ishares genau "optimiert" repliziert.

Um die Transaktionskosten in Grenzen zu halten, wird von der optimierten und nicht vollständigen Replikation Gebrauch gemacht. Ich wollte aber dennoch wissen, in was man den überhaupt anlegt.

Deshalb bin ich ja auf die Idee gekommen, es handele sich hier um die Zahl der gesampleten Positionen. Das kann ja dann nicht sein, nachdem was Du recherchiert hast. So steht es auch auf der Web-Site. Wenn aber iShares auf ca.

Da stellt sich natürlich die Frage: Wo zieht iShares den Schlussstrich? Ist es legitim zu vermuten, dass die ersten Firmen im Index enthalten sind? Oder sind es nur Firmen oder doch ? Dazu habe ich nichts gefunden. Soviel zum Thema "Tranzparenz im Finanzbusiness". Das sehe ich auch so. Das Angebot ist ja mittlerweile durchaus vorhanden. Ich möchte gerne aus verschiedenen Gründen auf gewisse Branchen wie Banken, Rohstoffwerte usw. Aber ich möchte nicht auf Diversifikation verzichten.

Wenn ich mir zudem über die letzten Jahre die Entwicklung verschiedener Branchen anschaue, dann gefällt mir das Risikoprofil einiger Branchen besser. Healthcare, Consumer Staples, Technology wäre ich immer noch in mehrere hundert Werte investiert. Spricht Eurer Meinung etwas dagegen?

Ich verzichte eventuell auf Performance, wenn Ölwerte abgehen, wie Nachbars Lumpi und mein Risiko ist höher, wenn Pharmawerte alle pleitegehen. Danke für Eure Rückmeldung. Irgendwo hatte der Wesir doch letztens mal eine Grafik gepostet, wo die Rendite einiger Branchen, Anleihen, Rohstoffe etc.

Quasi jede Branche war in einigen Jahren an der Spitze, in anderen am unteren Ende. Der "gesunde Mix" hingegen war immer im vorderen Drittel dabei, wenn auch nie auf dem Spitzenplatz. Von daher würde ich nur auf die Branchen-ETFs gehen wenn du wirklich gezielt auf eine Branche gehen willst, oder aus z.

Steigern hier Verleiherträge oder sonstige Einnahmen der Fondsgesellschaften, die durch das Eingehen von Risiken generiert werden, die Rendite? Durch unterschiedlich starkes Wachstum ändert sich die Risikoverteilung über die Zeit.

Eins verstehe ich noch nicht so ganz. Ein ETF verdient ja auch Geld z. Oder sehe ich da was falsch? Was ich über den Blog und Bücher mittlerweile gelernt habe ist, dass passives investieren in Indexfonds der beste Weg zum Ziel zu sein scheint. Nur die Anlagesysteme scheinen sich etwas zu unterscheiden, ich liebäugle also mit folgenden Varianten:.

Ich besitze leider kein Programm, bzw ausreichend Excel Kenntnisse, um langfristig die Performance zu vergleichen und die beiden Varianten zu analysieren.

Über eure Meinung würde ich mich sehr freuen. Langfristige durchschnittliche Rendite von SmallCaps? Man braucht also Sitzfleisch.

Wiederholt sich das ganze um ein weiteres Jahr, ist der komplette Teil des Portfolios in Aktien. Ist das der Plan? Ich persönlich kann mit der extremen Übergewichtung von SmallCaps ggü. Bei "moving money into or out of a stock fund" kann man eigentlich aufhören zu lesen. Ob sich die "safe bond fund" z. Insgesamt rutschte das Tagesgeld 6 mal ins negative, am längsten von März bis November Wenn du sagst das du von Excel noch wenig Ahnung hast, würd ich das aber schnell mal ändern, denn im Gegensatz zur simplen statischen Allokation, die man fast noch im Kopf ausrechnen kann, braucht man dafür schon ein paar weitere Rechenschritte, und eben am besten eine Tabelle um nicht den Überblick zu verlieren.

Höhere Komplexität verspricht vielleicht bessere Performance, hat aber auch immer das Risiko, dass es schwerer ist sich langfristig auch wirklich an das System zu halten bzw. Was die Performance des Systems angeht, steht doch auf der Seite was http: Inwiefern das a glaubhaft und b für uns replizierbar ist, musst du selber beurteilen. Wir Deutschen haben z. Gerade wenn du sagst, noch am Anfang des Berufslebens zu stehen, sehe ich da als ersten Kritikpunkt, dass du bei einem kleinen Depot erstmal u.

Keine Ahnung ob du dir das antun willst. Ein weiteres Problem Barbaz hats schon angesprochen wird sein, wenn die Aktien zu lang und zu stark abkacken, wird auch bald der Anleihe-Teil aus dem du sie "zufütterst" aufgebraucht sein. Wie eben passiert. Weiter gehts dann eigentlich nicht mehr. Wenn du das System benutzen willst, musst du es zuerst wirklich verstehen. Und um es zu verstehen, kommst du nicht umhin es in Excel zu programmieren. Und dir kann beim klassischen Rebalancing nicht einfach so stellenweise das Anleihe Geld "ausgehen".

Sympathisch fand ich daran, dass der Faktor des antizyklischen investierens automatisch mit eingebaut ist. Aber der Kostenfaktor für das quartalsweise Rebalancing ist natürlich nicht von der Hand zu weisen. Ich habe ein bisschen Hausaufgaben vor mir Danke Chris: Ich würde dann auf folgende Prozentzahlen gehen: Sinnvoll oder eher nicht sinnvoll?

Warum willst du das machen? Und für wie lange? Ich meine, das kann man ja von mir aus gern machen, wenn man sich von einer bestimmten Region oder Branche etc.

Also letztendlich die historisch entwickelte Meinung aller Marktteilnehmer zusammen. Wer eine davon abweichende Meinung hat, kann damit langfristig besser oder schlechter liegen in den letzten Jahren liefen Amis zB. Da kannst du die Verteilung ganz nach eigenem Gutdünken austarieren, ohne gleichzeitig unnötige Überschneidungen einzugehen, und langfristig durch das Rebalancing die unterschiedliche Wirtschaftsentwicklung der einzelnen Regionen antizyklisch glättend ausgleichen.

Ansonsten lies auch nochmal, was der Wesir schon zu Sinn und Unsinn verschiedener ETF-Aufstellungen von einfach bis komplex geschrieben hat http: Hallo Finanzwesir, der Beitrag war wirklich interessant für mich. Die Festgeldleiter klingt interessant. Das werde ich wohl bald mal in Angriff nehmen. Meine Reserve auf dem Tagesgeld ist allerdings deutlich niedriger. Allerdings bin ich auch ledig, habe kein Auto und kaum Risiken, die ich im Notfall wuppen muss.

Auf dem Blog von Der Finanzfisch gibt es hierzu diesen Artikel: Näheres kann auf iShares. Ich finde keine verständlichen Informationen. Kann jemand von euch erklären, worum es hier geht? Das sollte normalerweise nichts weltbewegendes sein, und als kleiner Privatanleger kriegt man von solchen Vorgängen im Hintergrund ja auch nicht viel mit. Matthias Könnte sich um https: Erklären kann ich es aber nicht.

Klingt nicht besonders aufregend, obwohl ich das inhaltlich nicht bewerten kann. Merkwürdig fand ich nur den "Standardsatz" meiner Bank am Ende der Mitteilung, die besagt, dass ich die betroffenen Fonds verkaufen kann, wenn ich damit nicht einverstanden bin. Das hat mich etwas hellhörig gemacht, da ETFs sowieso, also unabhängig von ggf.

Das steht generell bei so ziemlich allen solchen Mittelungen dabei, Standard eben, ist wohl auch rechtlich so vorgeschrieben - damit es eben ja keiner "vergisst" , dass man sich, wenn einem die Änderungen nicht gefallen, auch vom Produkt trennen kann.

Gibt ja auch einige "wesentlichere" Änderungen, bei denen tatsächlich Handlungsbedarf bestehen könnte wenn zB. Ein gelungener Artikel zu einem einfachen und robusten Investitionsansatz. Ich denke ein Weltportfolio ist genau das Richtige für die meisten Leute, da man nicht viel Zeit in Planung und Umsetzung stecken muss.

Ich möchte mich hier mit einem kleinen Beitrag einbringen: Ich berechne unter anderem die tatsächliche Netto-Wertentwicklung d. Verlustverrechnungstopf , Geld-Brief-Spanne, etc. Ich selbst war eine ganze Weile auf der Suche nach entsprechenden Informationsquellen solcher Simulationen , man findet nichts, also habe ich selbst etwas programmiert. Es hat sich herausgestellt, dass es wichtig ist, all diese Faktoren vor allem Steuern!

Natürlich ist die Wertentwicklung in der Vergangenheit kein Garant für ähnliche Ergebnisse in der Zukunft, aber man sollte ein Gefühl dafür haben, was typischerweise möglich ist. Auf dem Blog von Christopher gibt es hierzu diesen Artikel: Aufbau einer Liquiditätsreserve von 7. Ob dein risikoarmer Anteil nun in Tagesgeld, Staatsanleihen, Pfandbriefen oder Sparbriefen liegt, bleibt dir überlassen Einlagensicherung beachten.

Für Anfänger würde ich eigentlich empfehlen, den Notgroschen vom sonstigen Investmentportfolio erstmal direkt zu trennen, gedanklich und praktisch durch ein eigenes Konto. Denn, wir erinnern uns, was ist denn überhaupt der Sinn davon? Unvorhergesehene, kurzfristige Eventualitäten und Notlagen schnell und unkompliziert überbrücken zu können Liquidität eben ohne in die Schulden geraten zu müssen wenn man überhaupt keine Rücklagen hat , oder gezwungen zu sein Investmentkapital ungewollt zu veräussern wenn man es darin gesteckt hat.

Natürlich kann man es auch gemeinsam im RK1-Anteil mit unterordnen, allerdings sollte man dann auch weiterhin immer gedanklich klar trennen können, wieviel Prozent davon zum Investment gehören also zB. Die genaue Höhe der Reserve entspricht dabei, abseits aller x-Monatsgehälter Daumenregeln, in der Praxis meist immer nur dem jeweils individuellen Sicherheitsbedürfnis, Ansprüchen und Lebenssituationen der Leute.

Wie würdet ihr euch verhalten? Mhm schauen wir erstmal an was die Comstage selbst dazu sagt: Hallo Tobi, das wird nicht das letzte mal sein, dass irgendwas anders läuft als von dir erwartet. So ist das Leben eines Anlegers. Da ich bezüglich Comstage in der gleichen Lage wie du bin, kann ich deine Irritation verstehen.

Ich harre der Dinge. Alles halb so wild. Laufen lassen, solange du damit zufrieden bist. Ist doch wumpe, wer das übernimmt; deine Kohle zählt zum Sondervermögen. Ich beschäftige mich mit diesem Thema erst dann, wenn es sich konkret stellt, vorher nicht.

Ärgerlich wäre es natürlich, sehr sogar. Tja das ist ärgerlich. Aber bei Comstage mit dem synthetischen Gebilde drum rum? Soviel von diesem Sauhaufen möchte ich mir eigentlich nicht gern ins Depot legen Das ist eigentlich der einzigste Grund was mich immer noch bei den Einzeltiteln hält, obwohl mir klar ist, dass das langfristig gesehen wahrscheinlich nicht der beste bzw. Und meine Alterversorgung würde ich bestimmt nicht auf Comstage und Swaps setzen. Wird Frau Merkel bei der nächsten Finanzkrise vor die Kamera treten und verkünden: Das macht sie auch nicht bei Einzelaktien, aber gute Unternehmen haben bisher alles überlebt.

Im Übrigen investiere ich seit Oktober eine Woche nach dem Crash habe ich meine ersten Bayer-Aktien gekauft und bin sehr gut damit gefahren. Stutzig macht mich vor allem, wenn Viele das einzig Richtige erkannt zu haben glauben ETF's , dann wars langfristig an der Börse eingentlich immer das Falsche.

Wobei auch ich z. Wenn dann also ein solcher ETF falsch ist, dann sind deine ausgewählten Einzelaktien auch falsch, oder? Was soll nach der Umstrukturierung negatives passieren? Ich könnte zu Luxor wechseln nur macht das Sinn? Da hast du natürlich recht.

Gerade bei Leuten, die Gebühren im Promille-Bereich vergleichen und sparen wollen, habe ich meine Bedenken, ob die erhebliche vorübergehende Verluste des Kapitals durchstehen werden. Und für mich persönlich stellt die Beteiligung an internationalen Konzernen eine werthaltigere Anlage dar als an einem Swap-Produkt.

Auf pysische reproduzierende ETF bezog sich die Kritik nicht. Ich kenne mehrere Freunde und Kollegen, die inder Finanzkrise und Anfang die damals stark beworbenen Zertifikate mit hohen Verlusten auf den Markt geworfen haben. Aber ich möchte meine Erfahrungen nicht verallgemeinern, vielleicht ist es ja beim nächsten Mal anders Ich suche schon lange nach einem marktbreiten ETF mit geringem Finanztitelanteil. Das ist mir viel zu gefaehrlich, um den ueberwiegenden Teil meines Portfolios oder gar alles hierein zu investieren.

Bei just ETF bin ich nicht fuendig geworden. Alternativ sollte man bei einem groesseren Depot m. Danke für eure Antworten - ich mache es ganz einfach passiv: Und wenn jetzt Pharma die neuen "Nieten" sind? Zum Beispiel, weil die neue Präsidentin Clinton massiv gegen deren Preise vorgehen möchte?

Gemessen an den KGVs was man nicht isoliert betrachten darf sind Qualitätswerte aktuell in einer Preisblase, weil eben "alle" so denken. Da ist viel Luft drin, die bei einer Korrektur abgelassen werden kann. Naja, ob man noch wirklich von "marktbreit" sprechen kann, wenn Finanzunternehmen rausgenommen werden egal wie man sie findet, gehören sie halt auch zum Markt dazu sei mal dahingestellt.

Wenn du wirklich partout keine Finanzunternehmen dabei haben willst, musst du dir wohl oder übel dein Portfolio von grund auf selbst bauen, um auch wirklich die Kontrolle darüber zu behalten, zB mit ETFs für die übrigen Branchen oder gleich ganz mit Einzeltiteln. Ist dann zwar auch nicht mehr "marktbreit" und hat demgegenüber auch seine eigenen Risiken, aber haja investieren ist halt immer nur ein Abwägen von Kompromissen, und irgendeinen wird man halt eingehen müssen.

Weak hands, kennt man ja - schon immer so gewesen, wird auch immer so sein. Ich investiere seit zwei Jahrzehnten und sag auch jedem gerne dass man dafür eben ausreichend Durchhaltefähigkeit mitbringen muss, ob sie dass auch umsetzen ist halt ihre Sache.

Wunderbare Informationen zu einem wichtigen Thema, das ich nun endloch selber in die Hand nehmen möchte. Ich bin 30 und habe zu Arbeitsbeginn mit 25 einen fondsbasierten Riestervertrag abgeschlossen und frage mich nun was ich damit machen soll. Klar ist, die Abschlusskosten sind bezahlt aber die jährlichen Verwaltungskosten, die Unsicherheit einer Versicherung die nächsten 30 bis 37 Jahre auageliefert zu sein behagt mir beim Thema Altersvorsorge nicht.

Nur was mache ich mit dem Riestervertrag: Dann fragst du, wieviel du raus bekommst, wenn du den Vertrag jetzt auflöst und dir das Guthaben auszahlen lässt. Mit diesen Zahlen kannst du dann hier link: Ich habe meinen Riester auch nach ca.

Die Zuschüsse und Steuervergünstigungen werden natürlich einbehalten. Du kannst den Vertrag natürlich auch weiterlaufen lassen und ihn als RK1 Kapital verbuchen. Danke für den tollen Überblick zu anderen gleichgesinnten.

Das hilft mir sehr meinen eigenen Blog zu gestalten und neue Investment Ansätze zu sehen. Stefan Hier findest du eine Vorlage mit Google Sheets mit der du easy dein Depot und die performance tracken kannst www.

Auf dem Blog von Lucky 7 gibt es hierzu diesen Artikel: Live Updating Portfolio tracker. Eine Sache die mir bei aller Risikoabschätzung aber nicht ganz klar geworden ist, bzw die ich gerne konkret bestätigt hätte ist die Sache mit der Liquiditätsreserve, die bei den meisten Einsteiger Artikeln zur Erstellung eines Portfolios sogar komplett ausgelassen wird. Unter Gesamtvermögen verstehe ich - nunja, mein gesamtes Vermögen, würde sie also als Teil dessen rechnen. Nach meinem Verständnis wäre das mein "Portfolio", meine Liquiditätsreserve müsste aber noch oben drauf kommen?

Ohne zusätzliches Kapital müsste ich also meine Portfoliogewichtung gedanklich ändern oder den Aktienanteil reduzieren. Ist das so richtig? Die Sache mit der Reserve wird im Allgemeinen ziemlich ausgeschwiegen oder nur kurz angekratzt, was ich sehr verwunderlich finde.

Erst durch einen Kommentar hier zu diesem Artikel bin ich überhaupt auf meinen wohl bisherigen Denkfehler aufmerksam geworden, dass die Reserve nicht Teil des risikoarmen Anteils ist Die Liquiditätsreserve ist für Konsum und Notfälle gedacht und hat mit Geldanlage nichts zu tun. Das Portfolio hingegen besteht aus einem riskanten und einem mehr oder minder sicheren Teil.

Der sichere Teil kann eben auch Tagesgeld sein. Das darf aber nicht für Konsum- oder Notfallzwecke angetastet werden. Finanzfeuerwehr bestimmen und dann den Rest ins Portfolio und aufteilen zwischen risikobehaftet z. Wenn wir den Begriff "Liquiditätsreserve" mal aufdröseln, werden darunter oft zwei verschiedene Dinge verstanden, die aber eigentlich unterschiedlich sind und wir der Klarheit halber erstmal nicht vermischen wollen.

Einmal der klassische "Notgroschen", also eine bestimmte vorgehaltene Summe an Rückstellungen um unerwartete persönliche Sonderausgaben schnell und flexibel begleichen zu können.

Und dann wird der Begriff eben auch noch oft so verwendet wie bei dir? Prinzipiell natürlich ja, für ihren Einsatzzweck kommt es eben darauf an welche Art von Liquiditätsreserve du meinst. Beispielhaft, "die Waschmaschine ist kaputt und eine neue muss her" ist eine Aufgabe für den Notgroschen, während der risikoarme Teil des Investmentvermögens dafür zuständig sind beim Aktiencrash im Rebalancing die ursprüngliche Allokation wieder herzustellen indem man aus dem risikoarmen Anteil umschichtet.

Inwieweit man das nun gedanklich, und konkret auf verschiedenen Konten trennen will ist jedem selbst überlassen, solang man eben nicht in Verlegenheit kommt, wenn die Waschmaschine kaputtgeht während gleichzeitig auch Börsenkrise ist. Je nachdem wie du halt gedanklich kontierst. Zum Investieren steht dann nur noch das zur Verfügung, was über den Notgroschen hinaus geht in deinem Beispiel also zwar erstmal weniger als Der "risikoarme Teil des Investmentvermögens" ist nun dazu da, die unvermeidlichen Aktienschwankungen, bezogen aufs Gesamt investment vermögen, in erträglichen Grenzen zu halten.

Super, vielen Dank an euch drei. Das waren ausgesprochen klare und hilfreiche Antworten. Ich bin froh das Missverständnis noch bemerkt zu haben, denn das Thema wird wie gesagt meistens nicht klar genug angesprochen. Wann werden die Gebühren für einen ETF eigentlich fällig? Werden die beim Kauf nach Verkauf oder nach einem Jahr fällig? Über das komplette Jahr gesehen entstehen dann Kosten in Höhe von z. Verkaufgebühren fallen natürlich eben dann an.

Du musst da gar nichts mehr machen, das ganze mindert also "nur" die Performance des Fonds. Sinn hat mal bemerkt: Ich bin mich seit einiger Zeit intensiv über Investmentmöglichkeiten am informieren und freue mich über solche konstruktive Blogs, wie deinen.

Dies bringt mich enorm weiter! Jedoch habe ich noch ein Anliegen, bzw noch etwas nicht ganz verstanden Sollte man dann nicht lieber bevorzugt in ein ETF investieren, der in Euro gehandelt wird? Wenn man weltweit diversifiziert anlegen will, kommt man um das Währungsrisiko nicht herum.

Irgendwo wurde hier darüber auch schon ausgiebig diskutiert. Hallo Max, schaum mal hier: Hallo Max, oder schau mal hier: Du hast natürlich recht das wenig Komplexität und somit wenige und einfache Titel im Depot der key sind und sehr lange Rattenschwänze vermeiden. Eine faktor prämie möchte ich trotzdem nicht missen, da empirisch belegt und nicht kompliziert.

Es gibt inzwischen auch echt günstige small cap etf. Und jetzt gehe ich noch weiter: Es wäre ein oder zwei Positionen mehr und bei berkshire hat man sich die laufenden Kosten gespart? Smallcaps wurden zB hier auch schon besprochen https: Von daher also - wenn du in Smallcaps anlegen will, mach das gerne, da wird dir hier niemand widersprechen, und einige hier machen das ja auch. Das ist doch belanglos, was andere meinen. Formal gibt es nichts einzuwenden, da es keine überteuerten Abzockprodukte der Finanzindustrie sind.

Es gibt nur ein Muss: Kannst Du für Dich begründen, warum diese Depotkonstellation langfristig die von Dir gewünschte Rendite abwerfen wird und Du deshalb auch in Krisenzeiten nicht verkaufen wirst? Mit diesen Depots ist es wie mit den Frauen. Deine Traumfrau ist Deine Traumfrau - unabhängig davon ob ich neidisch bin oder nur den Kopf schüttele. Es gibt da keine abzuhakende Checkliste sondern nur ein: Bei der "faktor prämie" ist Vorsicht angesagt.

Zweitens sind Prämien für einzelne Faktoren zeitlich variable, und es ist keineswegs gewiss, dass bestimmte Faktoren eine positive Rendite in der Zukunft haben. Es gibt zwar verschiedenste Erklärungen, warum einzelne Faktoren mit einer Prämie belohnt werden sollten Value und Small Caps sind riskanter, Momentum spiegelt menschliches irrationales Verhalten wieder, usw.

Das ist meiner Meinung nach ziemlich naiv, irgendwo gab es dazu mal den passenden Ausspruch: Es spricht nichts dagegen Small Caps in sein Portfolio mit aufzunehmen, doch man sollte sich da ein paar Fragen stellen:. Hallo Finanzwesir, ich bin begeistert von Deinen treffenden und klaren Darstellungen. Helfen mir, bei der Geldanlage einfach, klar und konsequent zu bleiben. Zum Thema Aktien habe ich jedoch eine Frage: Die Welt schrieb kürzlich, an der Börse werde es einsam, will sagen, vom Aktienmarkt verschwinden seit Jahren mehr Unternehmen als dazu kommen.

Dies sei eine Gefahr für Anleger und Sparer. Auf Deiner Seite habe ich keine Betrachtung zu diesem Sachverhalt gefunden. Wie siehst Du die Situation? Eine Wertung davon entzieht sich meinem Dienstgrad, ob das also "schlimm" ist, und wie schlimm genau, soll mir ruhig jemand anderes erklären der sich damit besser auskennt: Wen die Fakten etwas tiefer interessieren, kann sich zB diesen Report zum Thema von der Credit Suisse durchlesen http: Am Schluss wird auch noch relativ beiläufig erwähnt, dass das hpts ein ziemliches US-spezifisches Problem zu sein scheint, in anderen, aufstrebenden Teilen der Welt gibt es noch positivere IPO-Aktivität.

Ich lese hier immer wieder, dass ein Portfolio zu einem "passen" soll. Das kann ich ja noch nachvollziehen, was die Gewichtung Risikoteil zu risikoarmer Teil betrifft. Ich verstehe auch noch "einfach" vs. Und dass man bei einem Die Diversifikation bei den Aktien ist aber doch weniger eine Frage des persönlichen Geschmacks sondern eine Frage der wissenschaftlichen Fakten.

Hat das mal jemand simuliert, von welcher Art Abweichungen Risiko, Zuwachs etc. Oder geht das alles im Rauschen der Unsicherheit unter? Kann man am Ende des Tages wirklich machen, was man persönlich als gut "empfindet"? So nach dem Motto: Macht eh keinen seriös bewertbaren Unterschied".

Ich meine das wirklich nicht sarkastisch, aber das wäre dann ja wohl wirklich ein Armutszeugnis für jegliche finanzwissenschaftliche Forschung im Bereich Diversifikation bei passiven Strategien.

Wenn ich schon jedem Basispunkt bei den TERs nachlaufe, sollte ich das nicht auch beim Allocation-Tuning tun, solange ich nicht in ein totales Overengineering mit 20 Produkten hineinlaufe?

Und bitte sagt mir jetzt nicht: Ich bin kein Experte, aber ich hätte gerne belastbare Argumente und wenn der ganze Allocation-Tuning Aufwand auch für engagierte Privatanleger wirklich nur Woodoo ist, dann soll es mir auch recht sein: Eine Schwierigkeit ist m.

Also was glaube ich, was die Zukunft bringen wird: Wird sich Europa besser entwickeln als die USA? Schaffen es die Schwellenländer aufzuholen? Kaufen Firmen wie Apple alle innovativen kleinen Firmen auf? Werden Rohstoffe wie ÖL überflüssig? Oder steigt der Meeresspiegel um 2 Meter?

Auf diesen Glaubenssätzen basiert dann die eigene Strategie, also z. Aber da es die Zukunft betrifft, ist alles Spekulation. Ob ich richtig liege? Rückblickend kann man heute sagen, welche Strategie man früher hätte nehmen müssen, die Zukunft ist ungewiss. Die Asset-Allokation Portfolio-Konstruktion ist mehr Kunst als Wissenschaft und beruht darauf, dass man die Zukunft nicht vorhersagen kann und die Märkte ziemlich effizient sind. Die moderne Portfoliotheorie kann dabei ein Leitfaden sein, demnach wäre das Tangentialportfolio theoretisch das globale Marktportfolio, alle investierbaren Assets nach Marktkapitalisierung gewichtet das effizienteste Portfolio welches am meisten Rendite pro Risiko erwarten lässt.

Vom Prinzip her weicht aber jeder Anleger von diesem Ideal ab, aus den verschiedensten Gründen:. All das können gute Gründe sein vom Ideal-Portfolio abzuweichen, solange man dabei das Prinzip der Diversifikation nicht aus den Augen verliert, sollte man trotz Abweichungen ein gut genuges effizientes Portfolio zusammenbauen können. Nur wenn man zu stark vom Markt abweicht, dann geht man evtl.

Ob man nun bestimmte Risiko-Faktoren oder riskantere Aktien höher gewichtet, ist echt Geschmackssache, höhere Renditen können zwar erwartet werden, aber sie werden nicht garantiert. Ein Extremfall wäre nur noch in die Aktien eines einzelnen "Emerging Markets Small Cap Value Quality Momentum" Unternehmens zu investieren, da geht man sehr viel Risiko ein, aber hat man wirklich Grund zur Annahme dafür eine entsprechend höhere Rendite zu erhalten???

Man kann Glück haben und eine von den wenigen Überflieger-Aktien erwischen und in kurzer Zeit den Vermögensaufbau abgeschlossen haben, oder man erwischt eine von den vielen Nieten und kann nach kurzer Zeit den Vermögensaufbau nochmal von vorne beginnen.

Die Performance von aktivem Fondsmanagement siehe z. SPIVA reports zeigt recht deutlich, dass die Märkte noch effizienter sind als anscheinend viele aktive Investoren glauben, und somit sehr schwierig langfristig auf risikoadjustierter Basis zu schlagen sind. Danke für die Infos. Ich nehme also mit, dass es eine theoretisch ideale Verteilung gibt, die das Risiko in beide Richtungen begrenzt Gewinne und Verluste.

Quasi der "konservative" passive Ansatz. Ob der ideale Verteilungsschlüssel die Marktkapitalisierung oder das BIP oder eine Mischform davon ist, ist leider nicht bewiesen. Zumindest hätte ich gehofft, dass es dazu belastbare Studien gibt. Ich habe solche Studien aber nicht gefunden. De facto ist bei Indexinvestoren offenbar die Marktkapitalisierung die herrschende Lehre.

Der Anteil der EM ist hier nur bei ca. Und dann mögen speziell die US Unternehmen auch noch überbewertet sein, aber das wäre schon wieder Marktspekulation und Timing. Die Frage ist offenbar, wer macht in Zukunft das börsenrelevante Geschäft? Weiterhin die aktuell weltweit dominierenden Unternehmen der Industriestaaten oder eben die EM selbst? ETF gibt es auch nicht.

Was bleibt also zu tun? Einfach der reinen Lehre der passiven Indexinvestoren folgen, die an die Aussagekraft der Kapitalisierung glauben oder einen anderen Weg gehen? Wahrscheinlich hat er jedoch nur plakativ überzeichnet, um seine richtige Kernbotschaft rüberzubringen. Nämlich dass das weitaus meiste Wissen 99, Deswegen ist mir ja dieser Kommer so ein Dorn im Auge. Weil er als selbsternannter Passiv-Pabst genau solch vergängliches Wissen immer noch als für die Ewigkeit gemachtes souveränen, passiven Anlegen marktschreierisch "mit Turbo" verkauft.

Und das nachdem er selber mit den ertragslosen Rohstoff-ETFs, die er lange ähnlich als langfristig wirksames Diversifikationsmittel angepriesen hat, nach der für das meiste ökonomische Wissen üblichen Halbwertszeit von knapp 10 Jahren Schiffbruch erlitten hat. Wenigstens gibt er das in der neuesten Auflage von "Souverän investieren" zu. Aber dass er mit all dem aktives Investieren betreibt und dass das ganz anders funktioniert, das hat er scheinbar nicht verstanden und verbreitet seinen Unverstand auch noch auflagenstark in der ahnungslosen Anlegerwelt, die glaubt, dass man mit Kommer nicht falsch macht.

Aber es gibt selbst in der Finanzwissenschaft auch ab und zu praktisch unveränderliche Gesetze bzw. Die sind sogar ganz leicht zu erkennen. Denn dafür gibt es i. Und wenn man sich daran hält, liegt man tatsächlich meistens? Oder willst du die geteilten Wirtschaftsnobelpreise u. Mit der Bescheidenheit verhält es sich beim Investieren genau wie mit der Intelligenz.

Das Optimum liegt nach meiner Erfahrung meistens beim goldenen Mittelweg. Ich sehe diesen im gesunden Selbstbewusstsein und -vertrauen, das immer wieder ausgelotet und weiterentwickelt werden sollte. Keine "Overconfidence" aber auch keine lähmende "Risk Aversion". Sonst wird das nichts mit dem Alpha. John Bogle ist gemeinhin auch als sehr bescheidener Mensch in der Lebensführung bekannt.

Aber an seiner Mission, optimales passives Anlegen mit reinem Beta zu demokratisieren, hat er zu Recht niemanden im Zweifel gelassen. Und mit den bahnbrechenden Erkenntnissen insbesondere von Shiller kommt jetzt aktives Alpha als dauerhafte Renditequelle dran.

Darum geht es hier. Dabei ist es besonders hilfreich, wenn man schon lange vor dem Nobelpreis selber draufgekommen ist und sein Ding gegen den seinerzeit von der EMH-Dogmatik dominierten Zeitgeist durchgezogen hat.

So war das bei Bogle m. Beides ergänzt sich hervorragend, am besten in einfachst möglicher Reinstform. So, jetzt sollte eine differenzierte Basis vorliegen, dass jeder seine eigenen Schlüsse ziehen kann.

Das hatten wir doch schon mal im Finanz-Onanisten-Thread. Ich sehe das bekanntlich ähnlich. Aber du setzt dazu halt hauptsächlich auf reine Geldwertanlagen als Sicherheitspuffer. Der wirkt primär mittel- bis langfristig, erhöht die Gesamtrendite und ich bezahle das mit etwas höheren kurzfristigen Schwankungen, die jedoch reversibel sind, und mit mehr Weiterbildung, die mich interessiert, mir auch sonst im Leben viel hilft und geistig mobil erhält.

Dass das Alpha dauerhaft positiv bleibt, dafür vertraue ich auf David Harding und seinesgleichen, die mit Vorhersagen auch sehr professionell umgehen können, wie du selber durch das Harding-Zitat bestätigst:.

Wir liegen also gar nicht so weit auseinander. Aber wenn man das zitiert, sollte man auch wissen, worauf der hoch geschätzte David Harding das bezieht, siehe hier. Darin geht es um die Weiterentwicklung seines Weltklasse-Alpha-Fonds, um wettbewerbsfähig zu bleiben und unkorreliertes Alpha gegen die ständig effizienter werdenden Märkte - das ist ein unveränderliches Finanzgesetz mit Nobelpreis, s.

Die lässt er dann alle durch seinen persönlichen Alpha-Filter laufen. Bis jetzt bin ich dabei von meinen ersten beiden Alpha-Fonds von Harding nicht enttäuscht worden, wie bei allen anderen, die ich seit 20 Jahren nach und nach durch meinen persönlichen Alpha-Filter zur Allokation durchgelassen habe. Die war bei mir jedenfalls entscheidend, um die beiden auch im Morningstar-Artikel favorisierten Anlageklassen "Managed Futures" und "Market Neutral" mit den prinzipiell und somit dauerhaft geringsten Korrelationen als einzig sinnvolle auszuwählen und zu allokieren, siehe mein Beitrag vom Die Statitik ist also nicht nur zur Portfoliokonstruktion und zum Schutz gegen offene Messer wichtig, sondern für den gesamten Investmentprozess mit Alpha vom Theorieverständnis bis zur Alpha-Manager- und -Fondsauswahl.

Ich kann seinen Blog für alle an reinem Alpha ernsthaft Interessierten sehr empfehlen. Denn Niels verfolgt die zum Finanzwesir komplementäre Mission der Demokratisierung von reinem Alpha durch systematisches Trading. Das Portfolio aus Alpha und Beta zusammenbasteln darf sich dann jeder selber, wie hier auch Nein, natürlich kann ich dafür keine Halbwertszeit angeben.

Es sind trotzdem nur Theorien und Modelle, mit denen man versucht die Realität zu beschreiben und besser zu verstehen, und das gelingt nur mit begrenzter Genauigkeit. Damit lässt sich die Zukunft leider nicht vorhersagen. Einerseits weil die Finanzwelt sich ändert, die Märkte entwickeln sich weiter.

Und andererseits kennt man die zukünftigen Modellparameter nicht, daher ist die MPT für den praktischen Anlage-Gebrauch ziemlich nutzlos. Es ist allerdings ein schönes Spielzeug für Backtests und dergleichen, und um ein besseres Verständnis für Diversifikation und den Rendite-Risiko Zusammenhang zu bekommen. Für diejenigen, die sich für die mathematischen Aspekte etwas mehr interessieren, hier eine Einführung: Calculating the Efficient Frontier. Alpha ist die Differenz aus realisierter Rendite und per Beta prognostizierter Rendite, das hat mit Korrelation zu Beta erstmal gar nichts zu tun.

Alpha wird rückwärts-schauend bestimmt, es kann also auch verschwinden oder sich komplett zum Nachteil realisieren. Glückwunsch, dass du auf die richtigen Alternativen gesetzt hast und nicht auf die falschen Alternativen, wie z. Klar kann man einen Regentanz aufführen und danach wird es auch mal regnen, d. Man hätte sich den Regentanz auch sparen können und es hätte vielleicht trotzdem geregnet Das ist doch genau der Punkt, du hast dich dafür entschieden, das so zu machen. Du willst mehr Rendite und akzeptierst dafür ein etwas höheres kurzfristiges Risiko, das ist deine persönliche Entscheidung.

Und diejenigen, die kein höheres kurzfristiges Risiko eingehen wollen, mischen einfach risikoarme Anlagen zu ihren Aktien und akzeptieren eine geringere Renditeerwartung, das ist deren persönliche Entscheidung. Na das ist bei dem nachgewiesen und höchst anerkannt Erreichten an Verständnis doch für ein reflexives soziales System schon mal enorm viel für die ebenfalls begrenzt genauen Ziele, die man sich damit setzen kann. Denn ich strebe ja keine genaue absolute Gesamtrendite an, sondern eine, die.

Und diese Ziele konnte ich fast 20 Jahre lang bis heute durchgängig erreichen. Das sollte auch für die Nichtzufälligkeit des Ergebnisses sprechen, das damit die Anforderungen des t-Tests der Statistik erfüllt. Das ist nur eine Frage der Genauigkeit. Im Rahmen meiner Ziele ist das vorhersagbar und auf Basis der Verhaltensökonomie, die die mittelfristige Vorhersagbarkeit von Preisentwicklungen nachgewiesen und nobelpreiswürdig logisch erklärt hat, auch verstanden.

Und warum diversifizierst du dann selber extrem hoch mit Aktienindex-Fonds und Geldwertanlagen, wenn diese Hauptaussage der MPT praktisch so nutzlos sein sollte? Vergleich mal die heutige seriöse Anlagepraxis mit der bevor sich die Haupterkenntnisse der MPT verbreitet haben.

Sie erzielen mit der MVO angewendet u. Nullkorrelation ist eine charakteristische Haupt-Eigenschaft bzw. Denn Anlageergebnisteile, die nicht mit Beta korrelieren d. Also folgt daraus zwingend logisch, dass Alpha und Beta unkorreliert sind, egal ob Alpha positiv, negativ oder 0 ist.

Wettbewerbsfähige Alpha-Fondsmanager sorgen dann voraussagbar und somit dauerhaft für langfristig positives Alpha. Die unselige Faktor-Community versucht sogar Alpha-Teile mit weiteren Beta-Faktoren zu erklären und nutzt dazu - genau - K o r r e l a t i o n e n - als zwar unwissenschaftliche da Vergangenheitsdaten-angepasste Erweiterung des CAPM aber dem Grundprinzip doch folgend, s.

Was dann noch übrig bleibt, d. Umgekehrt werden reine Alpha-Fonds auf ihre Korrelationen zu Beta und auf deren damit eng zusammenhängende Beta-Werte überprüft, siehe der von dir selbst zitierte Morningstar-Artikel.

Mir ist noch kein Fonds begegnet, dessen Korrelation hoch und Beta klein oder umgekehrt wäre. Denn wenn die unabhängig voneinander wären, müsste es solche Fonds geben. Kennst du etwa welche? Das reiche ich gern an Bogle weiter. Denn er hat mich mit seinem Common Sense und zwingender Logik hauptsächlich davor bewahrt. Ist also auch kein Zufallstreffer sondern war eine Trivialität wie jetzt bekanntlich die jetzt von dir und mir ebenfalls vorausgesagte Unsinnigkeit passiven Factor Investings, die sich auch erst in der Zukunft verifizieren wird oder auch nicht.

Mein "Voraussage" der Null-Korrelation der beiden jetzt wiederum wie immer von Morningstar bestätigten Alpha-Klassen "Managed Futures" und "Market Neutral" ist auch absolut trivial, da nur diese beiden strategisch absolut symmetrisch long und short in den Markt gehen.

Natürlich prüfe ich trotzdem sorgfältig, ob das auch wirklich so erfolgt und weiterhin erfolgen wird. Genau wie ich die Wettbewerbsfähigkeit zur dauerhaften Erzeugung von positivem Alpha und Erfüllung aller meiner anderen Anforderungen prüfe.

Das ist mein Ding und somit mein Edge. Wenn das so belanglos sein sollte, dann dürfte weder bei Swensen und Kollegen noch bei mir Ergebnispersistenz der überdurchschnittlichen Mehrerträge nachzuweisen sein, was sie jedoch sehr wohl sein, bzgl.

Sonst würde man es Glückssträne nennen. Die hält aber nie länger als ein paar Jahre an. Bei mehreren Jahrzehnten besonderem Erfolg spricht man aus gutem Grund von bewährter Ergebnispersistenz. Denn nur die kann mehrere disruptive Umbrüche vom Kaliber weltweiter Börsencrashs überdauern. Mit der können diese bislang primär die mittelfristig in der Zukunft teilweise vorhersagbaren Preisentwicklungen als unkorreliertes Alpha dauerhaft ausbeuten. Diese Vorhersagbarkeit ist die Hauptaussage der nobelpreisgewürdigten Verhaltensökonomie und inzwischen für die systematische Ausbeutung hinreichend erforscht.

Das ist ähnlich wie eine zuvor unbekannte Goldquelle exploriert aber bzgl. Ergiebigkeit nur grob abgeschätz werden kann. Diese Kompetenz zur systematischen Alpha-Ausbeutung wie auch meine der dauerhaft zuverlässigen, erfolgreichen Alpha-Managerauswahl und -Allokation bildet sich über Jahrzehnte aus, ist durch statistisch signifikante t-Test Ergebnisse belastbar nachgewiesen und wurde teilweise erst mit späteren neuen Erkenntnissen, z.

Diese Kompetenz ist absolut erfolgsentscheidend bei praktisch allen über Jahrzehnte im reflexiven Markt langfristig erfolgspersistenten Menschen und Unternehmen aller anspruchsvollen Branchen, in die du auch alle über Aktienindex-ETFs investierst.

Diese Kompetenz entsteht weder noch verschwindet sie zufällig über Nacht und ist mehr oder weniger vom Talent abhängig erlernbar, vgl. Oder würdest du den Erfolg von David Harding, der praktisch aus dem Nichts d. Wenn ja, warum zitierst du ihn selber mit auch aus meiner Sicht hochrelevanten Aussagen, mit denen er seinen Alpha-Laden strategisch steuert, wenn das alles nur Regentanz-Magie sein soll?!? Das hat unser Wesir ja bekanntlich bei dem ebenfalls international hoch angesehenen "Regentänzer" Taleb bereits gut erklärt:.

Wundert es dich eigentlich nicht, dass diese Magie des Regentanzes, unser geschätzter David Harding spicht ja dementsprechend, wie ich auch, u. Sogar der Passiv-Vorkämpfer Bogle lobt die Weisssagungen in dem Alpha-Kultbuch in den höchsten Tönen und lässt sich daselbst als Referenzgeber auf dem Buchumschlag bereitwillig zitieren: The model generally calls for diversifying a portfolio across broad asset classes, including such alternative investments as hedge funds and private equity. Elite institutions and top-performing endowments earn reliably positive alphas relative to these simple public stock and bond benchmarks of about 1.

Allocations to alternative investments explain the majority of this superior performance. Anlage- und Geschäftserfolg nicht viel nachsteht, aufbauen.

Das optimale Portfolio lässt sich leider nur im Nachhinein identifizieren, auch wenn du einer anderen Meinung zu sein scheinst. Ich habe nicht gesagt, dass Diversifikation nutzlos ist merkwürdige Schlussfolgerung. Ich stelle nur fest, dass deine Strategie auf zwei Vorhersagen beruht, erstens dass deine alternativen Investments ein positives Alpha haben werden, und zweitens dass das auch noch vorteilhaft korreliert zu deinem Rest-Portfolio sein wird.

Ich sage nur, dass ich mich aus diesem Vorhersagen-Business normalerweise raus halte und es auch gar nicht nötig ist um gut genuge Investment-Ergebnisse zu erzielen. In diese Investment-Erfolgsgeschichten wird meistens viel zu viel rein interpretiert, oftmals sind sie nur Folge eines Survivorship Bias.

Es besteht immer die Möglichkeit, dass der Investment-Erfolg nur Glück war. Und selbst wenn es Können war, bleibt der Erfolg nicht ewig bestehen, der Markt passt sich an.

Wenn "der Investment-Erfolg nur Glück" gewesen sein soll, dann wäre es kein "echtes" Alpha. Da das extrem harte Anforderungen sind, bleiben nur ganz wenige Fonds übrig, die das erfüllen.

Das eliminiert aktuell die Qual der Wahl. Es reicht eine reine Negativ-Auswahl. Echtes Alpha zu generieren, behaupten natürlich viele und erreichen nur sehr wenige. Aber du kannst sicher sein, dass ich das alles bei jedem einzelnen Alpha-Fonds von Anfang an seit 20 Jahren mit Top-Expertenunterstützung sorgfältigst überprüft habe, laufend weiter überprüfe und darauf sicher nicht reinfalle.

Sonst hätte ich ja keinerlei Gewähr für Persistenz, die unabdingbar ist. Der Alpha-Kritiker Brad Barber hat bekanntlich in seiner Studie von Endowment-Alpha aufgezeigt, dass "echtes" Alpha bislang über Jahrzehnte persistent ist und fast nur durch reine Alpha-Anlagen generiert wird. Das ist also ein über viele Jahre herangereiftes in sich schlüssiges Gesamtkonzept. Ich hoffe, dass hiermit nun letzte Zweifel ausgeräumt sind und somit mein vorgeschlagener Weg zu dauerhaft überdurchschnittlichem Anlageerfolg mit persistenter Mehrrendite bei deutlich verringerten Schwankungen und Drawdowns im Privatbereich mit einem systematischen Ansatz umfassend bestätigt ist.

Vielen Dank für deine "Persistenz" trotz meiner mitunter gewöhnungsbedürftigen Art und Weise. Ich werde für alle weiter Interessierten im Folgenden noch ein paar durch mich ebenso sorgfältig qualitätsgeprüfte, finanzpornofreie und nach meiner Erfahrung hilfreiche Empfehlungen bereitstellen, wie man diesen Ansatz von Grund auf erlernen und anwenden kann.

Denn der lohnt sich wirklich sehr für Privatanleger mit gerechtfertigtem Aufwand schon ab 6-stelligen Vermögen. Das gilt vor allem jetzt bei den über lange Zeit eingetrübten Aussichten bei Beta-Erträgen, beim erwarteten langen Wiederanstieg der Zinsen einerseits und bei der heutigen Verfügbarkeit von Finanzwesir-ähnlich hochwertiger Unterstützung bei der Alpha-Jagd, z.

Anfang Februar ; meistens sind diese Schwankungen jedoch kurzfristig ebenfalls deutlich geringer als beim reinen Beta-Portfolioanteil. Empfehlenswert zum tieferen Verständnis und zum Erlernen dieses lohnenden Ansatzes sind nach meiner Erfahrung neben den bereits in diesem und im Finanz-Onanisten-Thread u. Das originale "Lintner-Paper" und die damals schon umfassende Literatur zu Managed Futures hat mich vor fast 25 Jahren nach dem begeisternden Economist-Artikel am 9. Die beiden folgenden dort aufgeführten Bücher von Niels u.

Sie sind mit hoher Sachkenntnis und meisterhafter Didaktik ähnlich dem Finanzwesir-Buch für Beta-Anlageklassen geschrieben:. Die offizielle Haupt-Begründung des Wirtschafts-Nobelpreiskomitees unterstützt absolut meine zentralen strategischen Grundannahmen inklusive meiner Präferenz für mittelfristige Alpha-Fonds:. But it is quite possible to foresee the broad course of these prices over longer periods, such as the next three to five years.

The Laureates have laid the foundation for the current understanding of asset prices. It relies in part on fluctuations in risk and risk attitudes, and in part on behavioral biases and market frictions.

Also wem das nicht genügt, um sich bei entsprechender Verständnis- und Finanzgrundlage aus dem damit endgültig überholten passiven Buy-and-Hold mit reinen Beta-Anlagen bei den tollen Unterstützungs- und Produktangeboten heraus- und weiterzuentwickeln, dem ist nicht mehr zu helfen.

Im Folgenden noch ein sehr motivierendes Zitat aus dem o. Das zeigt das riesige Potenzial dieser unkorrelierten, performanten Alpha-Fonds insbesondere in den kommenden rauen Zeiten auf:.

If you master this strategy, the adverse impact of market crises should be greatly reduced. But, if you can do it we mean really do it , then you will be truly ahead of the game. By now, the following statement will come as no surprise to you. We believe that individual investors need to allocate to Trend Following strategies more than ever, to defend against unforeseen changes in world economies and market conditions.

Mit 45 Jahres ist Dunncapital. Ich hoffe, dass hier alle weiter Interessierten einen guten Ausgangspunkt für die Reise in diesen ungewohnten aber ungeahnt vorteilhaften Teil der Finanzwelt finden, der allmählich an Respekt und Akzeptanz von Investoren auf der ganzen Welt gewinnt. Denn gut Ding braucht Weile. Aber wer das früher erkennt, profitiert mehr und länger davon.

Wie sehr sich das lohnt, sagt Niels in seinen o. Büchern und in seiner Selbsthilfegruppe TopTradersUnplugged. Beide machen das vor allem nicht um Geld sondern aus aktiv gelebter Nächstenliebe um des finanziellen Heils ihrer Leser wegen. Wünsche allen daran Interessierten viel persistentes "Glück der Tüchtigen" dabei Mehr denn je bin ich nach dem Lesen deines letzten Beitrags davon überzeugt, dass es sehr unterschiedliche Auffassungen davon gibt, was die Einstufung von Adjektiven - gerechtfertigt, gering, leistbar, lohnend, möglich, Das Erfolgsrezept des Finanzwesirs ist in meinen Augen die Einfachheit und der damit einhergehende geringe Aufwand.

Das wirst du auch nicht ausräumen können, egal wie viel Text du produzierst und Links zusammenkramst. Die Finanzgeschichte enthält genügend Beispiele, auch wenn du diese Zufall-statt-Können-Möglichkeit für dich selbst und deine Alphafonds nicht wahr haben willst, so besteht sie trotzdem.

Wer marktbreit diversifiziert passiv anlegt, erhält die Marktrendite, da ist überhaupt nichts "endgültig überholt", das gilt nach wie vor.

Wer den Markt schlagen bzw. Alpha generieren will, der muss aktiv werden, teilt sich aber auch nur die Marktrendite mit den anderen aktiven Investoren, und da gibt es Gewinner und Verlierer. Das haben schon viele geglaubt immer auf der Gewinnerseite stehen zu können, gelingt aber nur wenigen. Sei es drum, mir ist meine Freizeit zu Schade um nach Alpha zu suchen, ich rechne mir keine allzu guten Chancen dafür aus und bin mit der Marktrendite zufrieden.

Stellt das heute wirklich noch eine Barriere dar? Denn wer hat z. Auf Deutsch findet man im Gegensatz zu Englisch leider sehr wenig Brauchbares dazu. Nach längerer Suche scheint das etwas zu sein:. Ist alles sehr wissenschaftlich. Besteht hier Interesse an einer deutschen Übersetzung von Niels einführenden Büchern, die ähnlich dem Finanzwesirbuch auch für mittlere Englisch-Kenntnisse sehr leicht verständlich, unterhaltsam und motivierend aber auf fundierter wissenschaftlicher Basis geschrieben sind?

Das erste wäre dieses Grundlagenbüchlein ca. Ich könnte ihn mal danach fragen, wenn hier ausreichend Interesse daran vorliegt. Das sehe ich genauso. Denn er will sicher, wie ich, auch nicht immer nur bei Beta stehenbleiben. Und, wie schon gesagt, mit der Fokussierung auf das Königsprinzip der Kombination von reinem Beta mit reinem Alpha ist das bzgl. Der überschaubare Zusatzaufwand der eher paranoiden ;- laufenden Überprüfung von in Summe ca.

Das verschafft viel Anlegerseelenfrieden mit antifragiler Aufstellung. Letzteres ist übrigens auch ein Erfolgsrezept des Finanzwesirs. Die anderen Vorteile, wenn man sich mit Geld, das die Welt regiert und somit fast jeden Aspekt des Lebens massiv beeinflusst, wesentlich besser auskennt, habe ich ja schon mehrfach erwähnt.

Warum siehst du das ganz anders? Also von etwas mehr Aufgeschlossenheit war ich bei deinem anfänglich gezeigten Interesse schon ausgegangen. Vergleiche einfach mal den Umfang an "produziertem Text und zusammengekramten Links", die der Finanzwesir in seiner Anfangszeit vor 4 Jahren so gebraucht hat. Und zwar zur Dankbarkeit sehr sehr vieler und jetzt treuer Leser. Und jetzt kommt eben Alpha dran, um nicht stehen zu bleiben.

Die weiteren Gehversuche vom Wesir Richtung Alpha werde ich jedenfalls weiterhin nach Kräften unterstützen. Denn steter Tropfen höhlt den Stein Und was bedeutet denn statistische Signifikanz von seit Jahrzehnten persistent erzieltem positivem Alpha dann für dich? Und was der an Robert Shiller und Eugene Fama verliehene Wirtschaftsnobelpreis für die mittelfristige Vorhersagbarkeit von Preisentwicklungen in den Märkten?

Warum sollte der für etwas Zufälliges verliehen werden? Das würde doch dessen hohen wissenschaftlichem Anspruch völlig widerspechen? Um es also mit deinen Worten zu sagen: Auch wenn du dieses Können-statt-Zufall-Fakt für mich und meine Alphafonds nicht wahr haben willst, so besteht er trotzdem.

Hierbei sollten sie verstehen, wie die reinen Alphafonds Ineffizienzen im Markt wettbewerbsfähig erkennen und ausbeuten. Der Volksmund sagt, das Bessere ist der Feind des Guten. Da es von höchster wissenschaftlicher Instanz anerkannte, ausreichend verstandene Ineffizienzen bzw. Vorhersagbarkeit im Markt gibt, kann diese, wie hier aufgezeigt, sehr vorteilhaft zur systematischen Erzielung von Mehrrendite genutzt werden.

Und immer wenn es etwas Besseres gibt, was Mehrrendite doch wohl ist, ist das Bisherige in diesem Sinne schlicht "überholt". Das "endgültig" bezieht sich auf die Bestätigung dieser naheliegenden Feststellung durch den diesbezüglich bahnbrechenden Nobelpreis für Robert Shiller. Das mit Nobelpreisen ausgezeichnete neue Wissen macht i.

Oder wann würdest du diesen Zeitpunkt sehen? So eher wie die katholische Kirche, die ca. Wie du dem von dir selber verlinkten Morningstar-Artikel entnehmen kannst, reichen bei unkorrelierten Anlagen schon minimale Renditen, um die risikoadjustierte Rendite des Portfolios zu steigern!

Und dazu reichen die Marktrenditen von Alphafonds lange aus, sofern sie rein und wettbewerbsfähig sind. Immer gelingt das aus trivialen Gründen sowieso niemand und nicht "nur wenigen". Aber oft genug, was im langfristigen Durchschnitt völlig ausreichend ist.

Ich zwinge jedoch niemanden, meine guten Erfahrungen zu nutzen, wie man langfristig systematisch auf der Gewinnerseite stehen kann. Denn darum geht es ja unserem Wesir in diesem ganzen Blog. Das ist in der Tat so und ich bin da aus bekannten guten Gründen, die ich in diesem Kommentar auf eine Amazon-Rezension alle mal aufgeführt habe, extrem paranoid. Denn dazu musst man nur noch seinen Weg finden, wie man die Schlechten systematisch finden und herausfiltern kannst, sodass die Guten übrig bleiben, bei denen jegliche Qual der Wahl, die hier noch viele zu plagen scheint, verschwindet.

Die guten Gelegenheiten findet man laut Buffett leider nur in den dunklen Ecken. Dafür braucht man jedoch ein "Working Knowledge" der Statistik, wie Makropolos das hier beim Madoff Fall für alle mit bereits guten Statistikenntnissen beschreibt, um den ganzen Schrott, angefangen von kriminell primitiven Schneeballsystemen bis hin zu hinterlistig abzockendem Smart Beta, auszusortieren. Dann können rein statistisch nur noch die ganz seltenen Gewinner übrig bleiben.

Und das geht mit Statistik ganz systematisch, wie ich das in vielen meiner Beiträge anspreche, denn das ist eine Schlüsselkompetenz. Ich kenne deutlich mehr Leute im Top-Fünftel der Einkommenspyramide, die nur schlecht Englisch sprechen und es im Job auch nicht benötigen, als anglophile Mitmenschen.

Bei uns in der Firma versucht die Geschäftsführung mit sehr fraglichen Argumenten seit mehreren Jahren Englisch als Geschäftssprache einzuführen. Jährliche Umfragen des Betriebsrates ergeben, dass nur ca.

Über die Hälfte hingegen hält ihre Englischkenntnisse für absolut unzureichend und hat auch nicht den Glauben, dass dies ausreichend änderbar ist. Ich selber habe im Abi in Englisch eine glückliche 4 gehabt und seitdem weder im Studium noch im Beruf Englisch benötigt.

Deine Antwort bezieht sich aber nur auf den qualitativen Teil meiner Aussage. Zur Quantität schreibst du leider nichts. Das Leben findet nicht nur in der finanziell freien Zukunft statt, sondern insb.

Das Kümmern um meine Finanzen steht auf dieser Liste weiter hinten. Hab mir gerade nochmal in Ruhe den Artikel durchgelesen, unter dem hier kommentiert wird. Wenn ich Absätze lese wie diesen: Liest sich für mich anders. Warum der Finanzwesir uns hier auch mit Freitagslinks oder Interviews zu Themen beglückt, die sich z. Breite Beschäftigung mit der Thematik "Vermögensaufbau" ohne Scheuklappen. Er möchte zum Nachdenken anregen. Man kann aber auf jeden Fall nicht daraus schlussfolgern, dass er dies empfehlen würde oder selbst diesen Weg eingeschlagen hat.

Und du willst nicht wahrhaben oder verstehen, dass es nicht ausreicht, wenn sich Assets unkorreliert verhalten um ein effizienteres Portfolio zu erreichen. Wenn ich Geld im Klo runterspüle, dann verhält sich das auch unkorreliert zum Aktienmarkt, wird mir aber keinen Vorteil bringen Du scheinst den Morningstar-Artikel nicht ganz verstanden zu haben bzw.

Niemand stellt in Frage, dass sich die risikoadjustierte Rendite theoretisch steigern lässt. Der Morningstar-Artikel beleuchtet aber, ob die reale Umsetzung von Liquid Alternatives diese Erwartung erfüllen konnte, zusammengefasst sind die Resultate eher deprimierend. Selbst wenn der Finanzwesir zum Alpha-Jäger geworden ist, spielt das doch überhaupt keine Rolle für meine oder deine oder irgendjemanden Anlagestrategie, der Finanzwesir kann doch machen, was der Finanzwesir machen möchte.

Du kennst dich doch mit Statistik aus, dann solltest du auch die Bonferroni-Korrektur kennen. Das ist ein Strohmannargument. Deine Texte sind ermüdend und wiederholend, du redest viel, aber sagst kaum was neues. Bring es doch auf den Punkt:. Das war das Bestreben, mich kurz zu fassen und ohne viel Worte praktische Hinweise zur Lösung beider Probleme zu geben.

Und bei ausreichend Interesse könnte ich mir vorstellen, dass Niels bei Nachfrage bereit wäre, sein kurzes Büchlein, im Stil ähnlich leicht wie das Finanzwesirbuch, auch auf Deutsch herauszugeben.

Dazu habe ich bislang leider auch keine Rückmeldung erhalten. Vor gut 20 Jahren musste ich ähnlich viel englische Literatur bewältigen, um passives Indexing mit Beta wie Investieren in reines Alpha zu erlernen. Aber ich habe diese harte Schule bis heute nicht bereut. Denn was man sich auf diese Weise erarbeitet, ist besser verinnerlicht und mit wesentlich mehr Sicherheit anwendbar als seichtere Kost.

Wo habe ich denn geschlussfolgert, dass unser Wesir das "empfehlen würde"? Daher spreche ich von "Gehversuchen", nicht mehr und nicht weniger. Ansonsten habe ich einige weitere Parallelen zu erfolgreichem Investieren in reines Alpha entdeckt. Das betrifft insbesondere das Thema, mit eigenem Verstand zu investieren im Gegensatz zu dogmatischem Vorgehen nach Kochrezept, sowie seine Empfehlung von antifragilem Vorgehen. Beim Investieren ist letzteres ohne unkorreliertes reines Alpha leider unmöglich.

Oder kennst du einen Weg, wie man sonst von Crashs profitieren kann? Du sprichst von "Gehversuchen vom Wesir in Richtung Alpha" und "er will sicher, wie ich, auch nicht immer nur bei Beta stehenbleiben".

So wird ein Schuh draus, gell? Orientiert sich der Smartinvestor nicht an David Swenson? Yale scheint jetzt in einen Kryptowährungsfonds zu investieren, also ob das man das Gelbe vom Ei ist?

Hier unterscheiden wir uns in unseren Einstellungen grundlegend. Ich bin am überdurchschnittlichen Anlageerfolg ganz pragmatisch interessiert.

Dazu wende ich ein im ganzen Leben hochbewährtes Erfolgsprinzip konsequent an, das ausnahmslos ALLE erfolgreichen Investoren kennzeichnet. Auch unser Wesir legt es uns immer und immer wieder fast beschwörend ans Herz:.

Dazu muss man vor allem Wesentliches erkennen und von Unwesentlichem trennen. Der schlichte Grund ist, dass ich dir mit leicht variierten Ansätzen helfen will, mit dem Verständnis von wenigen elementaren Grundsätzen von Alpha, wie in der o.

Denn mehr als "pure alpha and beta" braucht es nicht. Oder von DEM Bogle? Da ist noch viel weniger! Aktiv optimales reines Alpha und wie man es findet und allokiert, um damit bislang unübertroffen zu diversifizieren, ist das ganz bahnbrechend Neue!!! Und das sogar antifragil nach Taleb. Leider sind meine Schreibkünste bekanntlich relativ begrenzt. Das gebe ich gern zu. So schnell gebe ich noch nicht auf Also damit und dem ganzen Rest kann ich leider gar nichts anfangen.

Im Vergleich zu deinen anderen scharfsinnigen Beiträgen in letzter Zeit ist der hier Seinen Standpunkt hat doch jeder mehrfach dargelegt. Du musst auch nicht jeden Satz von mir kommentieren und verdrehen, ich kommentiere auch nicht jede deiner Aussagen, da werden wir ja nie fertig. Du argumentierst oftmals nur des Argumentieren willens oder um einfach zu widersprechen.

Wenn du keine überzeugenden Argumente hast, dann respektiere doch einfach eine andere Meinung statt aus der Luft gegriffene Argumente zu konstruieren. Du bist schnell dabei anderen Unaufgeschlossenheit und Idiotie zu unterstellen, dabei sind viele Leute hier offen und interessiert Neues zu lernen.

Kaum jemand wird ein Problem damit haben, wenn du von deinen Alpha-Erfolgen oder vom letzten Schrei der Hedgefonds-Welt sachlich berichtest. Doch der Stil, wie du das bisher tust, ist meiner Meinung nach ätzend und zeugt von Engstirnigkeit und Eindimensionalität.

Es geht schon damit los, dass du dir sehr viel auf deine höhere Finanzausbildung einbildest und das auch gerne betonst, das ist lächerlich. Ich finde dein bisher präsentiertes Finanz-Wissen nicht besonders beeindruckend, das Meiste ist allseits bekannt.

Es gibt Millionen gut ausgebildete Finanzmarktakteure, von denen viele mehr auf dem Kasten haben als du, die den ganzen Tag nichts anderes machen als den Markt zu analysieren und nach jeder noch so kleinen Markt-Ineffizienz zu suchen, trotzdem schlagen nur wenige davon den Markt auf risikoadjustierter Basis. Diese Sichtweise hörst du nicht gerne, weil sie nicht in dein Finanz-Weltbild passt, wo hohe Finanzausbildung mit hoher Rendite belohnt wird. Folgendes Finanz-Weltbild macht deine hohe Finanzausbildung nämlich ziemlich wertlos: Mehr Rendite gibt es nur für mehr Risiko there is no free-lunch, the market is hard to beat.

Offensichtlich fehlen dir gute Argumente für dein Weltbild, darum musst du wohl auf fragwürdige Argumentationstechniken zurückgreifen:. Jetzt schreibe ich auch mal eine Textwand, aber nicht um abzulenken sondern um auf den wesentlichen Punkt zu kommen, warum ich die Bonferroni-Korrektur ins Spiel gebracht habe: Du behauptest statistisch signifikant und persistent den Markt risikoadjustiert geschlagen zu haben, das ist sehr schön für dich.

Allerdings gibt es keinen Grund dir zu glauben, aber es gibt auch keinen Grund dir nicht zu glauben, es ist auch völlig bedeutungslos für den Rest der Welt, letztendlich solltest du nur ehrlich zu dir selbst sein. Damit ergibt sich ein p-Wert von ca.

Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit rein per Zufall den Markt in mindestens 15 von 20 Jahren zu schlagen bei ca. Der Smartinvestor kann sich also auf die Schulter klopfen und der ganzen Welt erzählen, wie schlau er ist und dass er den Markt wahrscheinlich persistent geschlagen hat. Moment mal da war doch noch was, Bonifero-Textur oder so. Genau das kommt jetzt, es gibt bestimmt eine Million aktive Investoren weltweit, die sich für überdurchschnittlich schlau halten und die alle ihre eigene Crackpot-Strategie haben, von der sie denken damit den Markt schlagen zu können.

Jetzt haben wir ein Problem, wie soll man nun entscheiden ob der Smartinvestor tatsächlich per seinem überdurchschnittlichen Können den Markt geschlagen hat oder er einfach einer der ca. Nach der konservativen Methode von Bonferroni teilen wir einfach durch die Anzahl der getesteten Hypothesen Crackpot-Strategien:. Weniger Rendite als Staatsanleihen und fast so viel Volatilität wie Aktien, toll, so was kommt mir nicht ins Depot!

Auch das noch, Diworsification! Ich denke, dieses Thema ist ausdiskutiert. Die schalte ich dann noch frei. Das denke ich auch. Denn wenn Lamentieren über persönliche Befindlichkeiten aus Argumentationsnöten überhandnimmt, dann reichts. Wer dennoch Lücken entdeckt, der klicke sich zu meinen anderen Alpha-Beiträgen im Hinter dem letzten Link habe ich mich z. Selbst der bekennende Alpha-Kritiker Kommer fordert dort praxisgerechte Beobachtungszeiträume bei gegebenen Alpha- und Standardabweichungs-Werten "bis wir mit hinreichend!

Das ist hier aber absolut nicht der Fall. Denn die Trading-Strategien der verwendeten reinen Alpha-Fonds sind alles Varianten auf Basis ein- und derselben wissenschaftlich anerkannten Hypothese der mittelfristigen Vorhersagbarkeit der Preisentwicklung. Ganz im Gegenteil erhöhen alle erfolgreichen Fonds, die ähnlich arbeiten, den Stichprobenumfang und daher das Signifikanzniveau der Grundhypothese weit über das eines einzelnen Fonds hinaus. Das erhöht das Vertrauen in meinen strategischen Ansatz mit 8 dieser reinen Alpha-Fonds.

Am besten soll man ja sogar sein Humankapital also den Wert zukünftiger Arbeitsleistungen als Portfoliokomponente betrachten. Eine künstliche Aufteilung hat also vielleicht einen psychologischen Wert, aus finanzmathematischer Sicht macht sie aber keinen Sinn. Für mich sind es nun noch 3. Natürlich möchte man am Anfang gerne mehr entnehmen, wenn man noch jung genug ist was zu erleben, wenn man erst 80 ist hat man andere Prioritäten, ich stelle mit zunehmendem Alter jedoch fest, da wächst man rein, es ängstigt mich nicht.

Vor allem der Zeithorizont ist ein ganz anderer und auch die Risiken. In deiner oder Alexanders Situation kann man wahrscheinlich etwas entspannter an die Sache herangehen. Interessanter Beitrag, bin auf die weiteren Folgen gespannt. Ich bin auch der Meinung, dass man die Rendite geometrisch mitteln muss.

Dann habe ich noch die Inflationsrate in Deutschland Quelle: Steuern sind da noch nicht einmal berücksichtigt. Die eigenen Kosten zu senken. Aber das hat Oli ja schon perfektioniert viel besser als ich. Die Aussage zum magischen Dreieck ist voll zutreffend, alles ist nicht gleichzeitig zu haben. Ich tus trotzdem, wie viele anderen. Und die Wahrscheinlichkeit, das all diese Fimen zusammen plötzlich schlecht wirtschaften mag geringer sein als das die Gesellschaft i-phones plötzlich weniger cool findet.

Ein bezahlbarer ETF der alle börsenotierten Firmen ab 1 Milliarde Umsatz gleichgewichtet ist mir aber noch nicht untergekommen. Die Kurse entstehen durch Angebot und Nachfrage und sind Marktschwankungen unterworfen, die mit dem Ertrag der Firma nicht immer gekoppelt sind. Der Ertrag macht weniger Bocksprünge als der Kurs. Bei klassischen Dividendenaktien richtet sich die Dividende nach dem Ertrag und einzelne Spitzen nach unten werden teilweise durch Entnahme von der Substanz ausgebügelt.

Dividendendepots haben also einen etwas stabileren Ertrag. Bezüglich der Bankrottsicherheit sollten schon einige Titel aus verschiedenen Ländern und Branchen drin sein, da es einzelne Fälle gibt, wie Eon und RWE, wo lang stabile Dividendentitel auch abstürzen.

Wer aber noch Chemie z. Weil diese Werte nicht die Tenbagger sind, mag die Gesamtrendite auf Kosten der Konstanz und Sicherheit etwas kleiner sein. Ein anderer Aspekt ist auch, mit welchem Lebensalter man plant unendlich, , 90, das der Eltern? Wer Kinder hat, kann auch einen privaten Generationenvertrag machen. Wenn alles gut geht, erben sie nicht unerheblich. Wenn sich mehrere Faktoren addieren die Märkte laufen schlecht und man wird steinalt , liegt man ihnen ggf.

Halte ich für fair. Meine Eltern haben ihren Kindern auch was zum Erwerb einer Immobilie zugeschossen, weil die dann am meisten Sinn macht, wenn man kleine Kinder hat. Als Gegenleistung habsen sie sich gesichert, für den Fall einer langen und schwere Pflegebedürftigkeit vom Einkommen der Kinder unterstützt zu werden. Vorsicht, ich habe hier nur einen Jahreszeitraum herausgegriffen — quasi wahllos.

Entnahmeraten sind nicht einfach nur die Differenz aus Durchschnittsrendite und Inflation, eben weil das so wichtige Sequenz-Risiko dabei unberücksichtigt bleibt. Kommer spricht von sogar inflationsbereinigten!

Machen wir genauso, wieso auf die deutsche Rentenversicherung setzen und dabei viel staatlicher Willkür ausgesetzt sein, wenn man das mit seinen Kindern wesentlich effizienter und entspannter tun kann? Das klingt ja interessant! Finanzielle Freiheit will sorgfältig geplant, ja fast schon visualisiert werden. Umso wichtiger ist es mE sich auch mit der Entnahmephase zu beschäftigen. Da bin ich sehr gespannt, da zum Einen Deine Beiträge gut ausgearbeitet sind und zum Anderen, weil ich keine Entnahmestrategie habe.

Ich beabsichtige nichts zu entnehmen und rein von den Dividenden zu leben. Aber vielleicht bieten sich Erkenntnisse, zwei Jahre früher mit dem Arbeiten aufzuhören? Es kommt darauf an, was man will. Wer ab 67 ein kleines stressfreies Zusatzeinkommen wünscht und gerne was an die Kinder weiter gibt, für den bietet sich die Dividendenstrategie an.

Hi Oliver, im Prinzip hast du da recht. Ich schaffe es allerdings nicht mehr zur finanziellen Freiheit altersbedingt. Ich habe es aber immerhin geschafft, meinen geplanten Renteneintritt von 67 auf 63 vorzuziehen und zwischenzeitlich die Wochenarbeitszeit auf 37 Stunden zu kürzen. Der nächste Schritt wird die 35 Wochenstunde sein. Da ich keine Kinder habe, überlege ich, das Geld einer Stiftung zu vermachen, falls noch etwas übrig ist.

Sollte ich ein Pflegfall werden, wird auch die Grundsubstanz angegriffen. Hi Alexander, das hört sich vernünftig an. Für etwaige Pflegeaufwendungen im Alter etwas auf der hohen Kante zu lassen, ist nicht verkehrt. Warum gerade diese 3? Eben, weil sie sich in der Vergangenheit nicht voellig gleich korreliert entwickelt haben, d.

Und zwar dynamisch, d. Eine sehr gute Grundlage bildet die Arbeit von Corinne Haeller: Oft erscheinen diese Strategien mit mehreren Portfolio-Teilen ausgefeilter als sie sind. Um dein Beispiel mal ein bisschen aufzurollen: Jetzt kommen wir zu dem von dir beschriebenen Entnahmeverfahren. Wenn der Aktienmarkt gut läuft, füllen wir den Cash-Puffer auf d. Klingt sehr ausgefeilt, ist aber bei genauerer Betrachtung nichts anderes als handelsübliches Portfolio-Rebalancing.

Nagut, so ganz handelsüblich ist das Rebalancing in deinem Beispiel nicht. Da stellt sich die Frage: Ist das auch so gewünscht? Oder die Aktienquote reduziert sich schleichend, wenn das Vermögen mit der Zeit verbraucht wird. Mit verschiedenen Töpfen zu arbeiten macht aus psychologischer Sicht Sinn — und ich bin da keine Ausnahme.

Zusammengefasst könnte meine Meinung also in etwa so lauten: Cash-Töpfe — ja gerne, besonders zur Beruhigung der Nerven. Aber als Heilmittel gegen Sequence-of-Returns-Risiko und Bankrottwahrscheinlichkeit helfen sie auch nicht. Dazu passt auch noch was ich über Cash-Puffer hier geschrieben habe zweiter Absatz: Hallo Oliver, ich bin in dem Alter, wo eine Entnahmestrategie wirken sollte.

Ich halte aber nicht viel von einem Entnahmeplan. Warum sollte ich mir jeden Monat Geld entnehmen, was ich dann eventuell gar nicht benötige. Da lasse ich das Geld lieber angelegt. Wenn ich zusätzlich zu meiner kleinen Rente Geld benötige, werden eben Fondsanteile verkauft.

Bisher ist das nur zum Kauf eines neuen Autos geschehen. Das ich eine kleine Rente habe, kannst Du daraus ersehen, dass ich derzeit und für die nächsten 3 Jahre eine Nichtveranlagungsbescheinigung habe. Eure Überlegungen halte ich für meinen Teil für wenig sinnvoll. Mattoc hat es ja schon gesagt: Wir brauchen also irgendeine Art von Entnahme, ansonsten haben wir keinerlei Einkommen so ist es zumindest geplant — sofern wir nicht doch noch nebenbei ein bisschen was verdienen.

Wenn du das Geld aus deinem Vermögen gar nicht benötigst, dann brauchst du es natürlich auch nicht entnehmen — gut für dich! Hallo Altsachse, wenn ich das übergeordnete Thema in diesem Blog richtig verstehe, geht es darum, zunächst und möglichst schnell einen ausreichenden Kapitalstock anzusparen und das Geld,an der Börse anzulegen, um dann möglichst früh, also nicht unbedingt erst im Rentenalter, auch von diesem Kapitalstock zu leben.

Dass das auf deine Situation nicht unbedingt passt, stimmt, denn du bist bereits im Rentenalter und mit deiner Rente zufrieden. Für viele jüngere Leser ist das Thema dennoch sehr interessant. Und ein Teil dieses übergeordneten Themas ist dann eben auch ein Entnahmeplan. Hallo Mattoc, dass ich mit meiner Rente zufrieden bin, ist nicht richtig. Wie Du leicht erkennen kannst, habe ich früher in der DDR gelebt.

Meine Erfahrungen zu Eurem Thema möchte ich gern noch zum Besten geben. Da die FZR von staatlicher Seite stark beworben wurde, habe ich mir die Sache einmal genauer angesehen. Ich bin zu dem Ergebnis gekommen, so alt kann ich garnicht werden, als dass ich von der FZR einen Nutzen haben könnte.

Also bin ich da nicht beigetreten, und habe mein Geld lieber aufs Sparbuch getragen. Alternativen wie Fondssparen gab es nicht.

Dann kam die Einheit Deutschlands. Meine Einzahlungen wurden mit dem Faktor 0,5 abgewertet. Es ist zu sehen, dass derartige Planungen nicht immer aufgehen. Es zeigt wie wichtig es ist, breit diversifiziert zu sein. Je stärker man sein Risiko streut, desto weniger können einen nachteilige Entwicklungen in einem einzelnen Investment-Kategorie treffen.

Wer sein Geld beispielsweise Aber hinterher ist man natürlich immer schlauer. Ich hätte in deiner Situation wohl auch zum Sparbuch gegriffen, schon deshalb, weil ich mein Vermögen lieber selbst verwalte, statt es Versicherungen oder Riester-Verträgen mit ihren ganzen einschränkenden Bedingungen anzuvertrauen. Das Risiko genau einschätzen zu können, ist auch oftmals schwierig, gerade beim politischen Risiko.

Welche Investments werden tendenziell eher staatlich gefördert, welche weniger? Worauf hat der Staat leichter Zugriff z. Wenn man beispielsweise mit 50 Jahren Dann hat man mit 67 Jahren die gesetzliche Notrente und Damit sollte man dann irgendwie zurecht kommen,. Hast Du da viell. In D sind groessere Depotumschichtungen steuerlich tabu. Es kommt auf den Entnahme-Pfad an! Sehen wir uns die Rechnung ab Okt. BruttoEntnahme 15k jew Dez. Da nicht bekannt ist, ob nach geplantem Entnahme-Start direkt eine Abwaertssequenz einsetzt, ist ein Tagesgeldpuffer in Hoehe von Jahresverbraeuchen hier mit 4 gerechnet sinnvoll.

Mattocs Aussage ist richtig, wenn man sie noch etwas ergänzt: Allerdings darf man hier höhere Rendite nicht mit einer höheren möglichen Entnahme gleichsetzen.

Da bei einem reinen ETF-Depot auch die Volatilität höher ist, kann die Bankrottwahrscheinlichkeit bei gleichen Entnahmeraten durchaus gleich oder je nach Szenario sogar höher sein. Stimmt, vielleicht spezifizieren wir also: Wir starten mit einem Cash-Puffer von Jahren, also ca. Kann man so machen und es gibt einige Experten, die für eine hohe Aktienquote im Alter plädieren.

Ich persönlich könnte mit einem Tagesgeldpuffer bzw. Ohne versicherungspflichtige Tätigkeit zahlt man ca. Familienversicherung geht auch nur wenn die persönlichen Kapitalerträge unter Euro im Jahr liegen. Hallo Totti, das Thema Krankenkasse scheint mir auch sehr wichtig, ich verstehe es aber leider nicht: Unklar ist mir auch: Und zahlt dann die gesetzliche Rentenversicherung den Arbeitgeberanteil der Versicherung?

Überhaupt ist mir unklar, was noch an Kosten alles anfällt, wenn man aus Kapitaleinkommen leben möchte. Mein Verständnis ist bisher: Die Rentenversicherung dürfte man ja wohl beitragsfrei stellen können, und die Sozialversicherung fällt n. Kennt dazu jemand vielleicht eine verständliche Darstellung? Ich habe schon öfter mal nach sowas gesucht, finde aber immer nur Darstellungen von Einzelaspekten in Foren oder auf den Homepages der Versicherer.

Hier hat der Privatier eine Aufstellung zur KV gemacht: Die wichtigsten Informationen dazu gibt es bei Finanztip: Ich habe für mich für 2 passive Säulen entschieden.

Meine verschiedenen Geschäftsmodelle im Internet und meine Investments, welche vollständig auf Cashflow ausgerichtet sind. Beide Elemente haben wieder viele Unterlemente. Generell ist mein Plan und der funktioniert zumindest bisher sehr gut , nur bei Bedarf Geld aus meinen Investments zu entnehmen, was bis heute noch nie vorgekommen ist und vermutlich und hoffentlich nie passiert. Bevor man sich über die optimale Entnahmestrategie Gedanken macht, sollte man sich Gedanken über die für die Entnahmephase optimale Anlagestrategie machen.

Dafür ist es optimal, wenn man nicht die Vola sondern den MDD minimiert Bankrottsicherheit und die durchschnittliche Rendite maximiert hohe Entnahmen. Jahrhundert im Westen zwei Mal im Osten drei Mal, so gut wie möglich gerüstet zu sein.

Der Vergleich von aktuell berechenbaren Renditen gesetzlicher und privater Altersvorsorge hat über Jahrzehnte kaum Bedeutung. Von Interesse wäre dann noch, wie man die Entnahmestrategie und den späteren Rentenbeginn optimiert.

Warum nicht gleich Aktien — damit ist man dann auch gegen Währungsturbulenzen nicht aber gegen galoppierende Inflation abgesichert. Auch Finanzkatastrophen beschädigen solide Unternehmen mit solider Bilanz mittelfristig kaum bzw. Daher halte ich ein Portfolio aus soliden Qualitätsaktien für sehr krisensicher und sehe das als Basis der Entnahmephase an.

Aber Achtung mit Korrelation: Korrelationen sind oft unstabil: In einer Krise gehen die meisten Preiskorrelationen von Assets auf 1, und die üblicherweise zu den anderen Assets antikorrelierten Assets sind auch nichts, was ich im Portfolio haben will: Bundesanleihen werfen nix ab und Gold ist hoch volatil. Ich glaube daher, dass ein Ansatz über Korrelationen nicht hilft — oder kennst Du einen Ansatz, Assets zu finden, die auch in Krisensituationen unkorreliert bleiben? Wenn man das als Versicherung sieht, steht das Thema Rendite eben nicht im Mittelpunkt, sondern die Absicherung.

Wenn sich so etwas änliches wie ff ereignet, siehst du mit einem Aktien only Depot aber sehr lange sehr alt aus. Und es gibt nach meiner Erfahrung etliche interessante Anlageklassen mit sehr interessanten Korrelationseigenschaften. Aktien korrelieren, da die durch den überwiegenden Immobilienbesitz ein unterschiedliches Ertragsprofil aufweisen. Bin seit fast 20 Jahren sehr zufrieden mit meinem unter diesen 3 Anlageklassen etwa gleichgewichteten Depot, das in den beiden letzten Crashs ein stark vermindertes MDD hatte und tolle Chancen zum opportunistic Rebalancing geboten hat, die ich natürlich genutzt habe.

Ich plane während der Entnahmephase auch nix daran zu ändern, da ich über die gesamte bisherige Haltezeit ausnahmslos immer ausreichend Einzelwerte im Depot hatte, die ich mit deutlichem Kursgewinn hätte verkaufen können und das zum Rebalancing dann auch reilweise getan habe. Ist allerdings nicht ganz einfach, die Richtigen zu finden. Des weiteren erhoffe ich mir, dass die MFFs und ARFs bei sich anbahnenden katastrophalen Währungskrisen, -schnitten oder Hyperinflation, wie im letzten Jahrhundert im Westen 2 mal und im Osten 3 mal vorgekommen, blitzschnell adequat reagieren und das Schlimmste verhindern.

Danke jedenfalls für Deine Hinweise. Ich schrieb ja auch, dass Aktien kein Mittel gegen Inflation sind ich bin aber auch sehr überzeugt, dass wir in den nächsten Jahren keine nennenswerte Inflation oder hohe Zinsen sehen werden, wenn nicht das komplette Finanzsystem vorher zusammenbricht und neu gestartet werden muss.

Ich habe mich mit Managed Futures Fonds noch nicht beschäftigt, werde mich aber mal darüber schlau machen. Denn ich glaube, dass die Rahmenbedingungen, unter denen Fonds-Manager in KAGn arbeiten, überwiegend keine langfristig gute Performance ermöglichen. Auch sehe ich keinen Vorteil von Fonds ggü. Aurelius oder Blue Cap. Wesentlich ist ja auch gar nicht so sehr die Preiskorrelation — was man braucht, sind stabile Cashflows, auch in einer Krise. Immobilien können ein Ansatz sein, ich bin mir aber unsicher, ob in Deutschland Immobilien ein krisensicheres Investment sind, da man als Vermieter im Zweifel nicht zahlende Vermieter gar nicht los wird kann und negativen Cashflow hat.

Aber auch hier würde ich wegen der mangelnden Transparenz von Fonds lieber auf Immobiliengesellschaften oder Beteiligungsgesellschaften mit Immobilienschwerpunkt setzen z. Dass Du mit Deinem Ansatz gut über die letzten Krisen gekommen bist, ist natürlich wirklich super. Jeder muss halt seinen Ansatz finden, und viele Wege führen zum Ziel ich fand es für mich z. Nur damit alle Anhänger von Aktien only wissen wie hart und lang so etwas sein kann: Wer kurz davor ausgestiegen wäre, hätte nur mit 2.

Und darin, dass solche Worst Case Scenarien in der Zukunft meist irgendwann sogar übertroffen werden, begründet sich mein Herumreiten auf möglichst vielen möglichst gering bis negativ korrelierten Assets, gleichverteilt investiert.

Und dazu gehört für mich vor allem 1 das eigene Humankapital, das ich nie durch früher als unbedingt notwendiges Ausscheiden aus dem Arbeitsprozess unnötig aufs Spiel setzen würde, 2 gesetzl. Fehlt hierbei noch etwas, um die Absicherung nach Pareto mit geringem Aufwand deutlich zu verbessern?

Da Aktien primär Sachwerte verbriefen, verstehe ich nicht, warum sie kein Mittel gegen Inflation sein sollen.

Und worin begründet sich deine gewagte Langfristprognose zur Inflation? Von Market Timing lasse ich auch die Finger bzgl. Mehrrendite bringt, die m. Die einzige Voraussetzung für das Funktionieten ist, dass die allokierten Assets Mean Reversion aufweisern. Einzelaktien oder auch die Aktien oder Anleihen einzelner Länder.

Meine allokierten ALs bzw. MFFs oder ARFs sind allerdings nichts anderes als meist täglich handelbare Hedgefonds, die gerade durch ihre Rahmenbedingungen besondere Talente anziehen, die wissenschaftlich nachgewiesen nachhaltig Überrenditen generieren. Das muss man als Anleger jedoch durch sorgfältiges Due Diligence sicherstellen.

Wer sich mit Beteiligungsgesellschaften gut auskennt, für den sind die sicher auch ein gangbarer Weg für gering korrelierte Assets. Die haben aber m. Das verstehe ich nicht. Natürlich müssen alle Anlagen dazu ausreichend liquide sein. Daher ziehe ich ja u. Verstehe ich auch nicht. Hier sollte man beachten, dass der Dow Jones ein Kursindex ist, in den ausbezahlte Dividenden nicht mit einberechnet werden. Dadurch braucht er deutlich länger zur Erholung als ein Performance-Index, der die tatsächliche erzielte Rendite deutlich besser abbildet.

Der hatte sich inkl. Dividenden und inflationsbereinigt nach dem Crash innerhalb von 8 Jahren wieder erholt. Nach 15 Jahren wurde das Niveau von nicht wieder unterschritten Quelle: Wenn diese Überrendite wissenschaftlich nachgewiesen ist, dann hast du dafür doch bestimmt auch entsprechende Quellen zur Hand, oder? Thus, manager and strategy selection is important when allocating to these strategies. Damit hat sich mein Aufwand damit gefühlt mehr als bezahlt gemacht.

Und viel Nützliches gelernt habe ich auch dabei, um den Finanzmarkt viel besser zu verstehen. Du schlägst ja beispielsweise vor, bei der Asset Allokation vor allem den MDD zu minimieren und weniger die Volatilität. Mehrrendite auch nicht einfach auf die Entnahme aufschlagen. Zuletzt stellt sich natürlich auch noch die Frage: Wenn du deine Entnahmestrategie auf bestimmte Korrelationseigenschaften aufbaust, werden diese Korellationseigenschaften über deine gesamte Rentenphase hinweg Bestand haben?