Blick in die Feuilletons mit Josef Felix Müller



Jeremie ist bei ihr und ich auch - aber ich nur per Whatsapp. Der Wert des Gesellschaftsvermögens entspricht der Summe der jeweiligen Verkehrswerte der zum Gesellschaftsvermögen gehörenden Vermögensgegenstände abzüglich der aufgenommenen Kredite und sonstigen Verbindlichkeiten.

Ich bin dabei. Welchen ETF soll ich kaufen?


Im März erschien auf der Website des Unternehmens nur noch eine Erklärung, dass die Bank Opfer Madoffs geworden sei und dass man sich um die Geschädigten bemühen wolle. März in London das erste Investorentreffen stattfinden.

Anleger, die bei der Bank Austria Fondsanteile gekauft hatten, werden jedoch zu dieser Zeit in der Liquidation nicht berücksichtigt, da ihnen kein Status als Anteilseigner des Fonds zuerkannt wurde. Wie in vielen anderen Fällen geht es auch hier um die Verletzung von Aufsichts- und Treuepflichten. Dabei geht es um Insgesamt sieht sich die Bank Austria zahlreichen Klagen gegenüber, und auch personelle Konsequenzen wurden bereits gezogen.

Die Erste Bank weist dies vorerst zurück. Fortis Nederland, ein vom niederländischen Staat übernommener Ableger der niederländisch-belgischen Fortis AG, hatte indirekte Verluste bei Kunden und Fonds zu verzeichnen, die sich Geld geliehen hatten, um Fondsanteile zu erwerben, die sich wiederum bei Madoffs Investment Securities LLS engagiert haben.

Laut Reuters waren keine deutschen Banken betroffen, [] jedoch nach Informationen der Financial Times Deutschland rund 20 frei vertriebene Dachfonds [] und Zertifikate und damit private Kunden. Vertreiber war die Wiener Privatbank Medici. Entsprechend sank auch der Kurs der Dachfonds ab. Sie haftet auch gegenüber Anlegern, wenn sie den Verwahr- und Prüfpflichten nicht nachgekommen ist.

Ende April zeigte sich, dass sich der in Deutschland entstandene Gesamtschaden auf über eine Milliarde Euro summierte. Es handelte sich nach Angaben der Bank um 75 Millionen Euro, wobei Privatkunden praktisch nicht betroffen seien. Mediobanca verneinte jede Investition bei Madoff, [] räumte aber am Dezember ein, mit Sie sollte nicht direkt, sondern über den Handel und durch Kredite in Mitleidenschaft gezogen worden sein.

Laut Medienberichten vom Der Fondsmanager entstammte einer aristokratischen französischen Familie. Prinz Michael, ein entfernter Verwandter des jugoslawischen Kronprinzen Alexander , arbeitete als Manager des Investmentfonds, der in Fonds von Bernard Madoff investierte. Chef war wiederum Thierry Magon de La Villehuchet.

Auf eigene Rechnung hatte Santander nur 17 Millionen investiert. Nach Angaben der Bank von Portugal belief sich der dortige Schaden auf mindestens 67 Millionen Euro, wobei 18 Millionen von Banken getragen werden müssen.

Die portugiesische Regulierungsbehörde ging allerdings von mindestens 76 Millionen aus. Dezember die Financial Times meldete, besonders betroffen, denn sie war mit rund einer Milliarde Dollar investiert. Geschädigte fanden sich auch unter den Hedgefonds in den so genannten Steueroasen , wie den britischen Jungferninseln in der Karibik. Mitte Januar galt unter den Banken Australiens nur noch Westpac als nicht betroffen.

Die japanische Nomura meldete Verluste von rund Millionen Euro, [] und auch Aozora war mit mindestens Millionen Dollar bei Madoff investiert. Nach einer Auflistung diverser Medien ergeben sich bereits mit Stand vom Dezember folgende Verluste: Dezember gab Fortis bekannt, durch indirekte Investitionen bis zu einer Milliarde Euro verloren zu haben.

Nach Medienberichten war auch eine Pensionskasse von Shell betroffen, die nach eigenen Angaben Verluste von rund 29 Millionen Euro hinnehmen musste.

Diese Stiftung allein gab Sie unterstützt die verarmten Mitglieder der Gemeinde. Die Yeshiva University verlor wohl Millionen. Eine weitere, erst gegründete Stiftung, musste um die Jahreswende auf geschlossen werden, die Fair Food Foundation of Ann Arbor. Ihre Aktivitäten basierten auf den Einlagen einer unbekannten, vermögenden Person bei Madoff. Ihre Stiftung, die Picower Foundation , unterstützte beispielsweise eine Einrichtung namens Nurse-Family Partnership in Denver , deren Krankenschwestern Arme aufsuchen, die keine Krankenversicherung haben.

Ihnen fehlte nun eine Million Dollar. Sie kam dabei zu Steuerausfällen von bis zu 17 Milliarden Dollar. Die Verluste der Anleger werden voraussichtlich wie die Verluste durch einen Diebstahl behandelt werden.

Dies bedeutet, dass sie steuerlich abgesetzt werden können, und es dadurch zu erheblichen Rückzahlungen kommen kann. Gegen die Schadensbelastung aus Klagen gegen Vermittler und Fondsmanager, die Kundengelder bei Madoff investiert hatten, und die ihre Sorgfalts- und Aufklärungspflichten verletzt haben, haben die Fondbetreiber spezielle Haftpflichtversicherungen abgeschlossen. Insgesamt ist mit maximalen Versicherungsdeckungen von über sechs Milliarden Dollar zu rechnen.

Die versicherten Schäden belaufen sich demnach auf Millionen bis 3,8 Milliarden Dollar. Da die wenigsten Geschädigten direkt bei Madoff engagiert waren, richteten sich die betreffenden Vermögensverwalter auf Klagen der Kunden ein, denn es musste in jedem Einzelfall festgestellt werden, ob die Verwalter ihren Obliegenheiten nachgekommen waren.

So hatte etwa die Schutzgemeinschaft der Kapitalanleger e. Der Schaden wurde am Dezember auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt. Die französische Regierung kritisierte in diesem Zusammenhang, die luxemburgische Finanzaufsicht sowie die Umsetzung der entsprechenden EU-Richtlinie in luxemburgisches Recht seien nicht ausreichend.

Dies entspricht weder dem offiziellen Prospekt des Fonds noch den gesetzlichen Regelungen auf diesem Gebiet. November stellt die CSSF klar, dass sie im Betrugsfall Madoff die notwendigen Schritte zur Untersuchung eingeleitet habe sowie die betroffenen Luxemburger Depotbanken ultimativ aufgefordert seien, ihre internen Verfahren an die bestehenden Vorschriften anzupassen.

Für die Frage der Haftung der Depotbanken indes seien die ordentlichen Gerichte zuständig, wo die entsprechenden Klagen der Anleger anhängig sind. Das Begehren, die Herausgabe der Verträge zwischen der UBS und Madoff zu erzwingen, wurde vom Gericht abgelehnt, weil es unwahrscheinlich sei, dass dergleichen existiere; auf die Herausgabe anderer Papiere wurde mit dem Verweis auf das Berufsgeheimnis der Bank verweigert.

Die Luxemburger Richterin Brigitte Konz hat am Jedoch wurde dem Verlangen eines Luxemburger Untersuchungsrichters le parquet stattgegeben, ihm das interne Verfahrensdokument der UBS Luxembourg auszuhändigen. Mit der Einleitung einer strafrechtlichen Untersuchung ist daher zu rechnen.

Die Liquidatoren des Fonds Luxalpha haben am UBS Luxembourg als Depotbank, wird vorgeworfen, Madoff mit den inkompatiblen Funktionen sowohl eines Depotverwalters als auch eines Managers betraut zu haben. Andere Dachfonds schrieben die Verluste ab und mussten am Dezember einen deutlichen Kursrückgang hinnehmen. Diese Verzögerung wiederum lag daran, dass die Fonds, wie bei derlei Anlagen üblich, nur zweimal im Monat gehandelt wurden.

Dies betrifft die als undertakings in collective investment in transferrable securities oder UCITS bekannten Regularien, die von Land zu Land differieren. Dagegen wehrte sich Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker , denn die bereits eingezahlten, aber noch nicht investierten Gelder wurden überall deponiert und bei Bedarf wieder ausgezahlt.

Das galt jedoch nicht für von Depositenbanken beauftragte Unternehmen und Banken. Die Kette der jeweiligen Zwischeneigentümer müsse genauer überwacht werden. Letztlich müssen Gerichte entscheiden, wer für welchen Schaden aufkommen muss.

So ist etwa unklar, ob Hedgefonds, die noch vor dem Zusammenbruch des madoffschen Systems ihr Geld und die Gewinne abgezogen haben, zur Herausgabe ihrer Gewinne veranlasst werden. Dies würde wiederum Klagen der Anleger bei den betroffenen Fonds nach sich ziehen.

Laut Bloomberg wird eine Sammelklage oder Gruppenstatus für die Klage angestrebt. Der Vorwurf lautet auf Anlegerbetrug, da die Verbindung zu Madoff nirgendwo genannt wurde.

Inzwischen werden die juristischen Bemühungen zunehmend gebündelt. Dahinter stehen 34 Kanzleien mit über 5. Als erste Kommune reichte am Februar Fairfield in Connecticut Klage ein — genauer beim Bridgeport Superior Court —, allerdings nicht gegen Madoff oder seine zahlreichen Zubringer, sondern gegen Berater und Wirtschaftsprüfer. Dabei geht es um den Verlust von 42 Millionen Dollar aus der Pensionskasse.

Dies hat jedoch Bedingungen: Kenntnis voraussetzen, was wohl nur in den wenigsten Fällen nachzuweisen sein wird, ist dieser Nachweis beim sogenannten constructive fraud nicht notwendig, wenn 1 die Veranlagungen vor Eröffnung des Konkurses erfolgt sind, 2 sie inkongruent waren d.

Über spanische und südamerikanische Investoren, die insgesamt Millionen Euro verloren haben, nahmen Kontakt zu verschiedenen Banken auf. Sie hatten zwischen Zahlreiche Anleger wurden durch Madoffs Betrugssystem geschädigt, manche so sehr, dass sie keinen Ausweg mehr sahen. Der erste, der sich das Leben nahm — sieht man von denen ab, die selbst Teil des Systems waren, wie Magon de la Villehuchet — war der jährige britische Kriegsveteran William Foxton aus Southampton , der sich in einem Park erschoss.

Der Major , der auch in der französischen Fremdenlegion gewesen war, hatte nach seiner verletzungsbedingten Frühpensionierung im Jugoslawienkonflikt bei der European Commission Monitoring Mission mitgearbeitet und war Sprecher der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa gewesen. Zuletzt war er in Afghanistan für die UNO tätig. Auch warb er Mittel für den Arbeiter-Samariter-Bund ein. Er und seine Frau sollen bereits am Heiligabend , kurz nach Anordnung des Hausarrests gegen ihn, gemeinsam versucht haben, sich mit Schlaftabletten das Leben zu nehmen.

Er beging Suizid am zweiten Jahrestag der Verhaftung seines Vaters. Wie die Securities Investor Protection Corp. März die ersten Schecks an geschädigte Investoren. März gab die chilenische Bank Celfin Capital SA bekannt, dass sie rund hundert Kunden mit einem Gesamtbetrag von umgerechnet 11 Millionen Dollar entschädigen wolle. Ein Teil des Vermögens ist bereits an sie zurückgeflossen, da sein Erwerb nicht mit dem Betrugssystem in Zusammenhang steht. Ob Ruth Madoffs immobiler Besitz plombiert werden darf, falls es zur Verurteilung kommt, ist unklar.

Auf der Wachovia Bank liegen weitere 17 Mio. Dollar, und sie beansprucht Eigentumsrechte an der Millionen-Dollar-Wohnung, in der die Madoffs derzeit wohnen. Am Freitag, den Viele der Vermögenswerte sind im Besitz von Ruth Madoff, darunter das Appartement, in dem ihr Ehemann bis zu Prozessbeginn unter Hausarrest gestanden hatte.

Sein Wert wird auf sieben Millionen Dollar beziffert. Ruth Madoff hatte vor Gericht erklärt, ihr gehörten Werte von insgesamt 69 Millionen Dollar, allerdings gehörten auch Wertpapiere von 45 Millionen Dollar hinzu, so dass die Gesamtsumme höher liegen muss. Insgesamt verfügen die Madoffs über ein Privatvermögen von mindestens Millionen Dollar.

Um die Herausgabe auch solcher Vermögenswerte zu erzwingen, die nicht durch Betrug erlangt worden sind, haben am Auch erhoffen sich die Kläger, dass über Finanzvermittler und Fonds investiertes Geld, das ohne ausdrückliche Zustimmung bei Madoff investiert worden ist, damit zurückgeholt werden kann.

Richter Denny Chin verhängte über das Privatvermögen Madoffs und seiner Frau ein Transferverbot, weil es beschlagnahmt werden könnte. Darüber hinaus sollte ein Koordinator eingesetzt werden. März wurde der Prozess anberaumt. Schon eine Woche vorher wurde bekannt, dass Madoff einen so genannten Deal anstrebte, in dem er sich schuldig bekennen würde, und damit seiner Familie einen Teil des Vermögens — die Rede ist von 60 Millionen Dollar — sichern wollte.

Der eigentliche Prozess begann am Darin gestand Madoff, viele Jahre lang ein Ponzi scheme betrieben zu haben, sowie mit Blick auf die weiteren zehn Anklagepunkte des Wertpapierbetrugs, der Geldwäsche und der Falschaussagen schuldig zu sein. Es tut mir sehr leid. Der ganze Vorgang dauerte fünf Minuten, wobei Madoff erklärte, er habe seit Anfang der 90er Jahre die Gelder nicht mehr angelegt.

Dennoch bekannte Madoff sich nur in den Punkten schuldig, in denen ihm eine Schuld bereits zu Lasten gelegt wird. Kurz vor Prozessbeginn wurde bekannt, dass der unmittelbare Schaden sich auf insgesamt 65 Milliarden Dollar beläuft, die Zahl der Geschädigten auf 4. Madoff wurde am Madoffs Anwalt erklärte am 9.

Dieses Mal hielt er sich mehr auf die andere Seite und ich hatte Angst, dass der Lastwagen ins Nachbargrundstück stürzt. Der versierte Fahrer hat aber alles sehr gut gemeistert. Nun liegen wieder rund sechs Kubikmeter Erde im Garten, die ich mit der Karette den kurzen aber steilen Weg zum grossen Biotop schippen muss. Eine tolle Runde in einer angenehmen Atmosphäre. In der Geschäftsstelle von Visarte Schweiz trafen wir in einer grossen Runde zusammen, um über das aktuelle Berufsbild der Künstlerin - des Künstlers zu sprechen.

Karin Frommherz hat die Sitzung geleitet und war sehr gut vorbereitet. Das Thema wird uns noch längere Zeit beschäftigen. Um 10 Uhr war ich mit Isuf Sherifi für eine Besprechung verabredet.

Wir haben uns sehr gut verstanden. Die Besprechung im Garten vom Kaffee Gschwend war sehr ergiebig. Eva Bachmann hat mir den Autor empfohlen. Dann musste ich alle Texte für die Unterlagen schreiben. Am Nachmittag habe ich Holzplatten bestellt. Heute Morgen hatte ich eine angenehme Reise nach Zürich. Ich habe mir viel Zeit gelassen für den Bus, für das Lösen des Bahnbillets, für den frischen Kaffee etc.

Zehnder im Spital Schwyz. Er hat zusammen mit dem Architekten 16 Jahre lang daran gearbeitet. Das wird ein richtig schönes Buch zum Thema Farbe und Architektur.

Am Nachmittag traf ich Daniele Hediger und ihre zwei technischen Berater für eine Besprechung einer geplanten thematischen Wanderausstellung. Das wird ein sehr anspruchvolles und spannendes Projekt zum Thema Karriere und Familie.

Beim Aufstehen irritierte mich ein miefiger Geruch. Beim Öffnen der Fensterläden sah ich schnell, dass mein selbst geschaffener Vulkan im Garten immer noch rauchte. Spärlich bekleidet mit einer Unterhose habe ich dann mit dem Gartenschlauch die zischende Glut gelöscht. Am Mittag fuhren wir ins Toggenburg, um in Krienau eine Freiluftausstellung zu besichtigen. Es sind einige eindrückliche Arbeiten entstanden. Wir schauten uns auch die leerstehende Weberei am Dorfrand an. Eine Schulkollegin hat mit im sommer eine Dokumentation von dieser Liegenschaft zugeschickt.

Aber wer will wirklich nach Krienau? Eine sehr schön inszenierte Präsentation. Sehr fein geschnittener Schwartenmagencarpacio mit frischemn Salaten.

Heute habe ich mich aufgerafft, am Zuschütten meines zweiten Biotops weiter zu arbeiten. Irgendwann hat das dann einen ziemlichen Rauch erzeugt. Am Abend präsentierte sich das ehemalige Biotop wie ein Isländisches Vulkanfeld. Überall stiegen im Garten kleine Räuchlein auf.

Anschliessend haben wir ein grossartiges Orgelkonzert in der Linsenbühlkirche erlebt. Bis zum Wochenende ist noch die Ausstellung zum Libretto in der Kunsthalle zu sehen. Inhaltlich setzt sich dieses Stück mit der in Vergessenheit geratenen und fast ausgestorbenen Pfeiffsprache auseinander, die in Griechenland von Hirten, Lumpensammlern und andern als eine Art Geheimsprache verwendet wurde. Das Konzert begann mit einem verwirrenden und schwirrenden Klingen aus den hohen Pfeiffen, das sich zu nähern und zu entfernen schien, um dann um so wuchtiger wieder zu einer von hinten anschleichenden Gegenwart anschwoll.

In verschiedenen unheimlich intensiven Sätzen pfiff, flirrte und donnerte es aus dieser Orgel, die teilweise zu zerbersten drohte.

Meditativ, unheimlich, geheimnisvoll und alsbald wieder prallvoll von unegeheuerlicher Kraft und inte4nsiver Musikalität. Ich hatte aber nie die Hoffnung, diese Intesität je erleben und hören zu können. Ich glaube, dass die Orgelpfeiffen nach diesem Kraftakt in der Nacht schlaff und ausgepowert in Querlage liegen und sich in tiefem Schlaf erholen mussten. Dieses Konzert hat mein Orgelerlebnis in einer Kathedrale in Toulouse vor Weihnachten noch übertroffen.

Damals spielte ein unbekannter Organist Musik der stärksten Sorte. Es könnte ja sein, dass es zufällig auch Hampus Lindwall war. Wer weiss - er weiss. Nach dem Konzetrt sind wir nudelfertig nach Hause spaziert. An der Rehetobelstrasse überholte uns dann Marie Hanimann zusammen mit zwei Freundinnen auf ihren Fahrrädern.

Spontan hat sie uns dann eingeladen zur Besichtigung ihrer neu erworbene Jugendstilvilla. Diese Göttin war eine spezielle Frau, die sich von Katzen in einem Wagen herumziehen liess.

Na ja wir haben ein Glas Wein getrunken und Geschichten aus alten Zeiten aufgefrischt. Ein guter Arbeitstag, der am Abend mit einem vielversprechenden und sehr netten Atelierbesuch endete. Früh aufgestanden und um 7. War dann erst um War ein anregender Verlegertag. Ich konnte für mich einige persönliche und in die Zukunft weisende Fragestellungen klären.

Eine Serie Druckstöcke scheint für einen maschinellen Druck nicht geeignet. Im Notfall muss ich einspringen mit einer Mappe. Ich werde mal vorsorglich Holzplatten bestellen. Ein Aufsteller sind die 32 frisch geschnittenen Motive für unsere neue Schwarzgeld Edition.

Das wird eine gute Sache. Die Auflage sollte fertig sein bis zur Druck- und Kunstbuchmesse in Frauenfeld. Um 23 Uhr war ich dann wieder zu Hause.

Ein guter Arbeitstag im Atelier. Zusammen mit Monika habe ich eine kleine Präsentation an der Lukasstrasse vorbereitet und ein grosses Gemälde verpackt. Am Abend gut gekocht und fein gespiesen.

Monika und ich sind dann nach Vaduz weitergefahren. Ich wollte unbedingt noch die Ausstellung von Thomas Lehnerer sehen und das zufällig am letzten Tag. Die Präsentation dieser Werkübersicht hat mir sehr gut gefallen. Das zeichnerische und skulpturale Werk wurde sehr sorgfältig ausgewählt und präsentiert. Für mich war das eine grosse Entdeckung. Damals waren einige ganz kleine aber sehr berührende Skulpturen präsentiert worden.

In meiner Bibliothek habe ich dann einige Publikationen aus den 80er jahren gefunden, die ihrer Schmalheit wegen untergegangen waren. Antiquarisch habe ich dann noch einiges mehr gefunden. Bei dieser Ausstellung von Lehnerer ist mir einmal mehr die gemeinsame Sprache von vielen Kunstschaffenden aus dieser Zeit bewusst geworden. Ein starkes Programm mit überraschenden Gesangseinlagen von Petra und Peter. Es spielte das Toni Sax Quartet. Dazu performte Emanuel Michaud. Wir genossen dann den Abend mit einem feinen Essen und guten Gesprächen.

Das Tal war damals noch komplet unversehrt und die Wasserfälle stürzten von allen steilen Flanken. Heute wirkt die Landschaft total umgepflügt und die Bäche gebändigt durch die extreme Nutzung der Wasserkraft. Die erotisierende Wirkung von damals scheint komplett weggebaggert zu sein. Das Wochenende war trotzdem sehr anregend. Die letzten Tage habe ich konzentriert gearbeitet für einen Kunst am Bau Wettbewerb. Es gibt viel zu überlegen, zu texten und zu konzipieren.

Am Abend hatten wir eine Nachfeier von einem Geburtstag im Bühler. Karin hat einmal mehr wunderbar gekocht und Urs trug grossartige Weine vom Feinsten auf. Wir hatten dann eine lustige Rückfahrt. Beim Bahnhof hingen noch viele Jugentliche herum. Der neue Bahnhofplatz wurde mit einem grossen Fest eingeweiht. Leider hat es stark geregnet und der Publikumsaufmarsch hielt sich in Genzen. Nun läuft die binäre Uhr als dauernd bewegtes Bild im Sekundenrythmus.

Die letzten wei Tage war ich im Schloss in Übersdorf bei Fribourg. Später war dann Dieter Roth der Schlossbesitzer. Da gab es sicher legendäre Feste. Ein sehr schöner Ort. Wir hatten mit dem Zentralvorstand von Visarte eine zweitägige und intensive Retraite. Heute um 10 Uhr erwarte ich Lika Nüssli. Zum Glück erreichte ich gestern noch retzeitig meinen Zug in Zürich. Eine halbe Stunde später wäre ich gar nicht mehr zum bahnhof gekommen. Heute erlebten wir ein sehr angenehmes Familientreffen in Ernetschwil.

Treffpunkt war das Elternhaus meines Vaters. Ich habe als Kind oft die Sommerferien oder die Herbstferien hier verbracht. Am Morgen hatte ich ein grosses Gejufel. Sebastian Utzni hat mir kurzfristig mitgeteilt, dass die Holzdrucke am Freitag in Zürich sein müssen. Zum Glück hatte ich bereits einen Termin für eine Sitzung. Ich musste alles vorbereiten und verpasste prompt den Zug. In Zürich traf ich bei der Tramhaltestelle zufällig Albert Mauerhofer.

Er half mir beim Lösen des Tickets. Die Beiden kannten sich nicht und staunten, dass ich gleich mehrere Verabredungen zur gleichen Zeit verabredet hatte. Es ging dann zum Glück alles doch noch auf. Der nächste Stress folgte dann nach dem Essen. Ich traf auf die Minute genau zur Besprechung ein Beeindruckend was Christoph Doswald alles präsentiert. Die Fahrt ist reibungslos gelaufen. Wir haben die Bücher abgegeben und die Ausstellung kurz angeschaut.

Claudia war noch an der Arbeit. Wir haben uns dann sehr viel Zeit gelassen um die grosse Präsentation von Claude Sandoz im Kunstmuseum zu besuchen. Unter dem Titel "Ab auf die Insel" hat das Museum eine ganz tolle Ausstellung mit unterschiedlichen Künstlern und Künstlerinnen konzipiert.

Claude Sandoz hat einen super Auftritt. Es war sehr schön, einmal seine ganze Arbeit im Überblick zu sehen. Am Abend hatten wir dann eine sehr schöne und erfolgreiche Buchvernissage mit Claudia mit viel Publikum.

Wir konnten leider nicht so lange bleiben. Die Rückfahrt nach St. Gallen ist nach so einem Tag immer sehr anstrengend. Den ganzen Tag im Garten gemauert und gebudelt. Das erste Biotop ist nun bereits aufgefüllt und sieht sehr gut aus. Ich habe grossflächig Kresse und Petersilie ausgesät für einen ersten Bewuchs.

Wenn nötig werde ich das dann als Gründünger wieder in die Erde einarbeiten. Am Abend musste ich zusammen mit Monika noch fünf grosse Holzdrucke verpacken für eine Ausstellung in Reutlingen. Ich wollte mit ihr das John Berger Projekt diskutieren.

Das hat sehr viel gebracht und Eva konnte mir einige wichtige Tips geben. Ich habe Erde bestellt, um die Biotope teilweise wieder aufzufüllen. Wir wollen den Garten vergrössern und mehr Gemüse anpflanzen. Da werde ich in nächster Zeit einige Tonnen Material im Garten herumstossen.

Heute war alles ganz Familie. Erinnerungen werden wach an unsere Familienzeit vor fast vierzig Jahren. Wir waren so jung damals. Unerfahren, unerschrocken, wild drauflos. Wir haben alle gemeinsam einen langen und schönen Spaziergang gemacht in der Hasenheide. Galler Freunden hoch oben über den Dächern auf einer wunderbaren Terasse, bei feiner Pasta und gutem Wein.

Am Morgen früh kam Nicole rampa vorbei um ihr Buchprojekt zu besprechen. Wie immer steht natürlich auch die Finanzierbarkeit des Projekts im Focus. Ich spiele ja regelmässig Euromillion. Über den Einsatz hinaus habe ich aber nie etwas gewonnen Am Nachmittag sind wir zum Flughafen Kloten gefahren und haben als Erstes erfahren, dass unser Flug ausfällt.

Statt eine Stunde Warten waren es nun plötzlich drei Stunden Wartezeit. Wir wollten doch möglichst schnell unser Enkelkind in den Händen halten. Nach mehr als sieben Stunden waren wir dann endlich in Berlin.

Das war ein wunderbarer und berührender Moment. Ein vielseitiger Büro und Arbeitstag. Briefe beantwortet, viele e-mails verschickt, Packete verpackt, Atelier aufgeräumt, Bibliothek geordnet etc. Am Abend veranstalteten wir das erste Kartoffelessen mit der frischen Ernte aus unserem Garten. Zu den Kartoffeln haben wir Schafsraclett vom Feuer serviert.

Als Beilagen habe ich viele verschiedene Gemüse vorbereitet. Pilze, Zuccinis, Peperoni, Zwiebeln etc. Als Gäste waren Carole, Vanja und Santos dabei. Ein richtig schöner Abend. Ein schöner Zufall, der viele gute Erinnerungen wachruft. Es geht um die Erabeitung von einem neuen Kulturförderungskonzept.

Rund Kulturinteressierte diskutierten in Gruppen über neue Möglichkeiten in der Kulturförderung und um eine effiziente und zukunftsgerichtete Kulturpolitik. Mir ist wieder einmal klar geworden, dass die Stadt St. Gallen mit rund 80 tausend Einwohnern viel zu grosse kulturelle Lasten trägt. Der Kanton müsste sich viel stärker engagieren beim Kunstmuseum, beim Historischen und Völkerkundemuseum beim Naturmuseum und beim Textilmuseum.

All diese Museen haben eine starke überregionale, schweizerische- und teilweise auch internationale Ausstrahlung. Die städtische Kulturförderung kann langfristig nur verbessert und für regionale Kunstschaffende ausgebaut werden, wenn sie durch den Kanton und durch die Region von den überregionalen Lasten entbunden wird.

Leider wird das viel zu wenig diskutiert. Viele meinen, dass der Kanton und die Region nicht in der Lage wären, die Trägerschaft der Museen zu übernehmen. Ich frage mich da einfach wie das denn die kleine Stadt St. Insgesammt war das ein spannender Anfang in einer Kulturdebatte, die noch lange nicht zu Ende sein wird. Es braucht ein Umdenken. Weg von den Leuchttürmen und viel Mut zur Stärkung des Regionalen.

Bei uns ist ja wirklich weit und breit kein Meer in Sicht - aber viele Leuchten. Nach den schönen Tagen in Italien versuche ich mich zu disziplinieren und zu arbeiten. Das ist gar nicht so eingfach. Zu Hause malte ich dann an einer Spiegelung weiter und spielte ein richtig sommerliches Künstlerleben in Echt. Macht ja richtig Spass. Heute musste ich mich als Erstes durch einen riesigen Stapel von Post arbeiten.

Die Rückreise haben wir zu dritt angetreten. Nach gut sechs Stunden waren wir wieder in St. Wie erwartet sind unsere Zucchinis und die Gurken enorm gewachsen.

Das gab ein prächtiges Nachtessen. Frische Bratkartoffeln, marinierter Tofu und dazu Zucchinispagetti. Für die Zubereitung gibt es einen super Schäler, mit dem man das Gemüse vorbereiten kann wie Spagetti. Die brät man dann zwei drei Minuten lang mit viel Knoblauch, scharfen Peperoncini und frischen Gewürzen in der Bratpfanne. Ein schöner Tag zum Herumhängen und lesen.

Die 77 jährige Musikerin gibt zur Zeit eine Abschiedstournee in Europa. Joan Baez hat immer noch eine wunderbare Stimme und das Konzert hat mich sehr beeindruckt. Ihr Sohn spielte Schlagzeug. Unaufdringlich aber höchst kompetent.

Ihre politischen Aussagen waren klar und sehr differenziert. Die italienischen Konzertbesucher haben aber kaum darauf reagiert. Vieleicht haben sie es einfach nicht verstanden oder nicht verstehen wollen. Der gestrige Abend war voller Emotionen. Alles ist gut gegangen. Grosse Erleichterung und riesige Freude. Die ersten Fotos sind schon eingetroffen per Watsapp. Ein wunderschönes Kind mit dem Namen Soan - Naos. Das heisst Stern auf Algerisch. Er musste vor Jahrzehnten nach Marokko flüchten und ist dann in Paris gelandet.

Leider haben die Beiden keinen Kontakt mehr. Ich denke da gäbe es einiges zu klären und zu diskutieren. Heute fahren wir nach Loazollo im Piemont zu einer Geburtstagsfeier. Das gibt uns viel Zeit zur Ruhe zu kommen. Die rund sechs Stunden Fahrt waren anstrengend aber alles ist gut gegangen. Es war sehr heiss aber in Italien hatte ich das Gefühl, dass die Felder noch viel grüner sind wie bei uns.

Italien scheint viel besser mit der Hitze umgehen zu können. Da müssen unsere Bauern noch viel lernen. Ein sehr schöner Abend mit einem feinen Essen und gutem Wein. Ein sehr starkes Gewitter mit enorm viel Regen brachte Abkühlung in der Nacht. Gestern Abend ist es spät geworden. Das Verarbeiten der Holunderbeeren hat viel Zeit gekostet. Nun stehen 12 fertig abgefüllte und ausgekühlte Einmachgläser in der Küche. Ich freu mich sehr aber ich denke für dieses Jahr reicht es mit Holder pflücken.

Heute musste ich einige Dossiers für Gesuche vorbereiten. Aber es führt nichts daran vorbei. Kunstpublikationen können einfach nicht ohne die Hilfe von Stiftungen und Kulturämtern finanziert werden. Anschliessend habe ich im Garten die Hecke zurückgeschnitten. Eine Wüstenhitze war das. Die Büsche haben sich mit allergischen Essenzen gewehrt. Nun sehe ich aus wie eine faulende Erdbeere nach einem schlechten Markttag- und das Alles nur weil ich die Fernsicht liebe. Am liebsten würde ich heute bis nach Berlin sehen.

Vera wartet auf die Geburt ihres Kindes in einem Spital in Kreuzberg. Jeremie ist bei ihr und ich auch - aber ich nur per Whatsapp. Es ist für mich fast anstrengender wie vor fast 39 Jahren als Vera geboren wurde. Es ist so anspruchsvoll Grossvater zu werden. Heute habe ich mir vorgenommen, zusammen mit Monika den Holunder im Garten zu pflücken und zu Holunderbrei zu verarbeiten. Bei uns nennt man das Holderäzonä. Ich liebe diese Beeren für meine Frühstücksmüsli im Winter, zusammen mit eingemachtem Rabarbermus, Jogurt und frischen Früchten ist das wunderbar.

Nach unserer Ernte sieht nun der Holunderbaum aus wie nach einem radikalen Haarschnitt. Mich erinnert das spontan an meine Besuche beim Dorfcoiffeur - Herr Hasler. Ich weiss nicht mehr sicher wie er hiess. Ich musste jeweils sagen: Wenn die Haare zu wenig kurz geschnitten waren schickte mich der Vater noch einmal ins Dorf.

Er soll es noch einmal machen aber dieses Mal gratis. Das war mir immer so peinlich. Seine Hände waren riesengross und sehr stark - zum Stolpern stark. Die letzten Tage habe ich genutzt für den Garten, die Kunst und den Verlag. Ich bin immer sehr früh, zwischen sechs und halb sieben aufgestanden.

Heute habe ich mir mehr Zeit gelassen und den Morgen im Bett genossen. Am Nachmittag waren wir zum Geburtstagsfest von meinem Bruder Benno eingeladen. Als Messmer konnte er den Pfareisaal benutzen. Ein lustiges und wirklich sehr durchmischtes Publikum war anwesend. Mich hat das alles sehr an meine Kindheit in Oberriet erinnert. In den letzten Monaten ist bei mir der Entschluss gereift, meine zwei Biotope im Garten zurück zu bauen.

Die anhaltende Hitze in den letzten Wochen hat dazu geführt, dass sich sehr viele Algen gebildet haben in den Weiern. Zudem müsste ich dauernd frisches Trinkwasser in die Teiche fliessen lassen und das finde ich nicht sehr sinnvoll.

Der Hauptgrund ist aber der, dass wir ein Enkelkind erwarten und für Kleinkinder sind Biotope einfach zu gefährlich. Ich habe nun den Plan, im ersten Biotop das Wasser ausfliessen zu lassen und auf der rechten Seite einen abgedichteten Wall aus Steinen zu bauen. In diesem Teil möchte ich ein Feuchtgebiet für Wasserpflanzen anlegen.

Der Tag im Garten war sehr heiss. Am frühen Abend hat sich in unserem Nachbarsgarten eine grosse und laute Fussball - Fangemeinschaft eingefunden. Grölend und saufend vergnügten sie sich im blauen Wasserbecken und besangen ihre Lieblingsfussballer. Ich habe keine Ahnung was es zu feiern gab. Wir hatten Claudia und Theo zu Gast, die ziemlich erstaunt waren, dass es so lebendig zu und her gehen kann in unserem Quartier. Ich habe am Feuer auf dem heissen Stein einen Wildschweinbraten und einige marinierte Tofustücke gebraten.

Dazu viel Wasser und einen guten Wein. In der frühen Nacht überraschte uns dann ein unheimlich starkes Gewitter. Die Wassermassen flossen wie noch nie direkt in unseren Gartenraum und bildeten einen grossen See unter unseren Tischen. Auch im Nachbarhaus kehrte dann Ruhe ein. Ich staunte dann doch, dass an diesem 1. Augustabend keine einzige Rakete, kein Knaller und auch kein Vulkan abgebrannt worden ist.

Ein sehr diszipliniertes Völklein. Heute morgen früh um halb acht hat mich bereits der Spediteur angerufen, dass er in zehn Minuten an der Lukasstrasse eintreffe und ich soll doch bitte auch gleich die Mehrwertsteuer bezahlen - sonst könne er mir die Ware nicht ausliefern. Ich schwang mich auf mein Fahrrad und freute mich auf die Büchersendung. Eine imposante und interessante Sammlung von Löchern. Die Löcher sind teilweise erschreckend brutal, manchmal humorvoll, künstlerisch und hintergründig bis ausgefranst oder erotisch.

August um 19 Uhr eröffntet wird. Dann wird auch die Buchpremiere gefeiert. Eine Kommission wählt jedes Jahr eine junge Künstlerin, einen jungen Künstler aus, der oder die dann mit einer Publikation gefördert wird. Alles hat gut geklappt. Auch der Warenlift hat funktioniert. Das ist leider nicht immer der Fall. Das Buch ist sehr schön geworden.

Lars Egert und Claudia haben sehr viel an diesem gelungenen Werk gearbeitet. Super - Bestellungen sind anb sofort möglich. Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! Wir hatten interessante Gespräche und einen intensiven Austausch über Kunst und insbesondere über Malerei. Ich denke das war ein guter Tag. Schöner Sonntagsausflug ins Vorarlberg. Eveline und Roman haben uns in einer alten Mühle zum Mittagessen eingeladen.

Gutes Essen, viel Sonne, feiner Wein. Ganz in der Nähe ist Angelika Kauffmann aufgewachsen bei Schwarzenberg. Wir haben uns da auch den Musiksaal angeschaut. Die letzten Tage habe ich mit dem Aufarbeiten der liegengebliebenen Aufgaben verbracht. Nur schon die Bearbeitung aller Mails der letzten Tage war sehr aufwändig.

Am Montag erwarte ich Atelierbesuch. Das heisst aufräumen und wegräumen. Heute habe ich alle Bilder im Lager sortiert und bereitgestellt, damit ich dem Besuch eine spannende Auswahl von Werken präsentieren kann. Unter Anderem die drei sehr grossen Bilder der Wasserspiegelung im Necker von , an denen ich ein ganzes Jahr lang im neuen Atelierbau an der Brauerstrasse gearbeitet habe. In meinem Lager war es sehr heiss aber nun steht alles bereit für den Montagsbesuch.

Ich stand wieder um sechs Uhr auf. Ich wollte unbedingt noch alles gehackte Holz in das neu gebaute Lager beigen. Um zehn Uhr war ich so weit. Wir packten unsere Sachen ins Auto und fuhren um elf Uhr los. Die Fahrt dauerte mehr als fünf Stunden. Es gab viele Baustellen mit Stau. In Altstätten haben wir dann noch 20 Kilo Biotomaten abgeholt, die wir in den nächsten Tagen zu Sugo verkochen werden. Bei uns zu Hause konnten wir dann im Garten einige riesige Zucchinis ernten.

Die sind so gross, dass sie im Kühlschrank keinen Platz haben. Die letzten Tage habe ich viel nachgedacht, wie ich einen neuen Lagerraum für unser Brennholz bauen könnte.

Die letzten sieben Jahre und die vielen Stürme haben meinem Holzlager arg zugesetzt. Am Morgen um sechs Uhr habe ich mit der Arbeit begonnen und am Abend um 19 Uhr stand das neue, sehr solide gebaute Teil. Heinz hat mir noch geholfen beim verschrauben der Blechabdeckung. Nun steht das Holzlager für die nächsten Jahre bereit.

Die Tage waren wunderbar. Das war alles grossartig. Ich habe selten über eine so lange Zeit so viele fröhliche und glückliche Menschen erlebt. Am Sonntagmorgen gab es in einer kleinen, natürlichen Arena im Wald eine klassische Matinee mit zwei Musiklehrerinnen und zwei Musiklehrern. Wunderbare Musik aus ganz verschiedenen Zeiten. Ich habe die ganzen Tage sehr viele Fotos gemacht mit meiner Canon.

Die Italiener waren so dankbar fotografiert zu werden. Einer lobte mich als "molto sensibile" An den Abenden hatte ich mit dem jungen Tiroler Alex und dem erfahrenen Roman zwei ausgezeichnete Assistenten.

Es war also auch mir möglich das gute Essen und "einige" Gläser Wein zu geniessen. Am Samstag spielte auch eine tolle Band. Wir tanzten wie die Wilden. Und das grossartige war für mich, dass mein Knie das alles ausgehalten hat.

Alles zusammengepackt und nach Agrano gefahren. Eine ruhige und beruhigende Fahrt. Heute traf ich die Kunsthistorikerin Nicole Rampa. Ein literarisches, fotografisches Lese- und Bilderbuch mit interessanten Menschen. Wir haben uns auf Anhieb sehr gut verstanden und ich denke das kann zu einer guten Zusammenarbeit führen.

Heute früh hatte ich einen Termin im Atelier an der Lukasstrasse. Ich musste den Kammerjäger, Herr Krähenbühl aufbieten, da sich bei mir wieder junge Marder eingenistet haben. Die veranstalten richtige Festessen in den Nächten, mit frisch gejagten Vögeln. Wir haben lange ausgeschlafen und bereiteten uns dann auf das nächste Fest vor.

Geburtstag mit einer Festgesellschaft von 25 Freunden in unserem Garten eingeladen. Das dritte grosse Fest in drei Tagen. Ein sehr schöner Nachmittag mit Kind und Kegel. Eine schöne Gesellschaft bei bestem Wetter und toller Aussicht auf das Rheintal. Ich habe auch endlich wieder einmal Hannah, mein Patenkind getroffen. Heute sind die Bücher von Mirko Baselgia geliefert worden. Die Ausstellungsdokumentation von Bellelay ist sehr schön geworden.

Am Abend hatten wir einen wunderbaren Abend in Trogen bei bestem Grillwetter. Es war sehr lustig. Für die Gastgeber riss der Abend aber eine grosse Schneise in den Weinkeller. Heute bin ich um sechs Uhr aufgestanden und nahm den Zug um 7. Leider habe ich meine Tageskarte im Billett Automaten vergessen. Das kam mich sehr teuer zu stehen. Insgesamt Franken für eine Fahrt nach Bern.

Die Sitzung mit Regine und Christian im Proger war sehr ergiebig. Die offene Diskussion mit Inputvorträgen wird am Oktober ab 14 Uhr im Saal vom Proger in Bern stattfinden. Um neun Uhr musste ich in meinem Atelier sein. Der Liftmonteur hat sich angemeldet. Ich habe die Zeit genutzt, um die Bücher aus etwa zehn prall gefüllten Papiertaschen in meiner Bibliothek einzuräumen. Bei solchen Aufräumarbeiten stosse ich immer wieder auf überraschende Trouvaillen.

Leider habe ich meistens zu wenig Zeit um mich einer vertiefter Lekture zu widmen. Das heisst dann, dass ich die die interessanten Bücher wieder auf einem neuen Stoss staple, der sich dann mit der Zeit wieder zu einem hohen Bücherturm entwickelt.

Das Wissen stapelt sich somit immer wieder in neuen Zusammenhängen. Am Mittag hat mich Carole abgeholt. Ich wollte unbedingt das Weidenholz in ihrem garten zu Brennholz verarbeiten und aufräumen. Beim Holzhacken bin ich auf die Schädlinge gestossen, die dem Baum schon sehr zugesetzt haben.

Das sind richtig gefrässige, bis zu 10 Zentimeter lange rötliche Raupen, die sich nach vier Jahren zu Nachtfaltern verwandeln, die ihre Eier wiederum in alten, morschen Birken oder Weidenbäumen ablegen. Diese Falter haben eine Flügelspannweite von sechs bis neun Zentimeter. So richtig hässliche Riesenfalter.

Um 19 Uhr hat mich dann Monika wieder abgeholt. Ich bin leider nicht ganz fertig geworden mit aufräumen. Heute um fünf Uhr wurde mein neustes Werk von drei Bauarbeitern abgeholt. Die haben die cm hohe Skulptur wie ein Baby auf den Lieferwagen gehoben. Am Nachmittag fuhren wir zu Carol Forster nach Appenzell. Sie hat in ihrem Garten eine grosse morsche Weide, die weit über das Hausdach gewachsen ist.

Bei stürmischem Wetter schlagen die Äste auf die Dachziegel und es ist nie sicher ob ein Teil des Baumes abbrechen könnte. Ich habe Carol versprochen, den Baum zurück zu schneiden. Ich bin dann mehr als drei Stunden mit meiner Motorsäge und mit einer neuen Handsäge auf dem Baum herumgeturnt und schnitt den dicht ausgeschossenen Baum zu einem frischen und luftigen Weidebäumchen zurecht.

Den riesigen Asthaufen werde ich in den nächsten Tagen zu Brennholz verarbeiten. Monika und Carole haben während meinen gewagten Sägekapriolen einen wunderbaren Kalbsbraten mit Ofenfritten und Gemüse gekocht. Als Abschluss des Tages habe ich dann im Garten noch zwei junge, schön gewachsene Holunderbäume eingepflanzt.

Nach dem Frühstück waren wir im Nachbarsgarten eingeladen zu einer gegenseitigen Informationsrunde zum geplanten Neubau von Rosmarie und Franz Obertüfer, der an der Parketteriestrasse gebaut werden soll. Das ist ein riesiges Bauvolumen mit 18 Eigentumswohnungen. Das Bauprojekt wird uns die nächsten Jahre noch oft beschäftigen. Wenn das Projekt bewilligt wird müssen wir mit zwei Jahren Baulärm rechnen. Gallen eingeladen für eine Besprechung eines Kunst am Bau Wettbewerbs mit einer anschliessender Baustellenbesichtigung.

Das wird eine spannende Aufgabe sein, eine gute Lösung zu finden für drei Wandbilder. Am Abend sind wir zu einem Geburtstagsfest nach Büllach gefahren. Brigitta Loher feiert ihren Sechzigsten. Ein richtig schönes Fest mit vielen interessanten Gästen, sehr guter Klezmer Musik und einer anschliessenden, lustigen, gemeinsamen Singrunde.

Heute Mittag musste ich zusammen mit Monika den kleinen, bearbeiteten Tisch zu Gilgi Guggenheim bringen. Das Gemälde von Gilgi konnten wir einladen aber das Auto war leider zu klein für meinen Tisch. Die Fahrerin konnte dann zum Glück ihren Vater erreichen, der dann den Tisch bei uns zu Hause mit seinem Firmenwagen abholte. Nun ist alles doch noch gut gelaufen. Stefan hat dann eine schöne Fotoserie gemacht, mit allen Seiten der Holzskulptur.

Bis um 11 Uhr organisierte ich meine neusten Projekte in der Kunst und bei den Büchern. Das hat ganz schön geholpert und gerumpelt. Den Hang runter ins Espenmoos gab dieses Gewicht so richtig Schub. Die schnellen Land Rover wagten mich nicht zu überholen. Dann habe ich gewartet auf den Transport der neusten Bücher. Ich erwarte Exemplare von meinem Gästebuch - Planet Erde. Pünktlich um halb zwölf ist ein riesiger Lastwagen angefahren. Ich bin so glücklich.

Dier Bücher für die Tektonik Ausstellung sind sehr schön geworden. Das Gästebuch wird jetzt den ganzen Sommer in der Spitzmeilenhütte auf einem Tischchen liegen und für schöne Einträge der Gäste bereit sein. Jetzt muss ich in den Garten.

Hermann hat für einige Gäste Wildschweinbraten gegart Heute morgen früh um acht Uhr habe ich mir die räumliche Situation bei der Firma Morant angeschaut. Ich bearbeitete in ihrem Auftrag den letztjährigen grossen Christbaum, den sie der Stadt St. Gallen geschenkt und auf dem Klosterplatz aufgestellt hatten, mit der Kettensäge zu einer Skulptur. Nun suchten wir den idealen Standort im Firmengebäude.

Ich gebe der Holzskulptur den Titel "Schöne Bescherung". Ungefähr so sah es bei mir zu Hause jeweils nach der Bescherung an Weihnachten aus Per Handschlag haben wir das "Geschäft" besiegelt.

Nun muss ich die neue Skulptur noch fotografieren lassen und für den Transport vorbereiten. Heute Morgen bin ich zur Nachkontrolle beim Zahnarzt. Marco war sehr zufrieden mit dem Heilungsprozess. Zufälligerweise haben die Beiden vor vielen Jahren gemeinsam in Winterthur studiert. Walter Kurzmeier hat uns versprochen, per WhatsApp einige Gesangsproben zu senden.

Auf dem Rückweg nach St. Gallen besuchten wir die Ausstellung im Kulturort Weihertal bei Winterthur. Ein eindrücklicher Ort und eine feinsinnige Ausstellung, bei der viele Freunde und Freundinnen beteiligt sind.

Mir haben bei dieser Ausstellung vor allem die unscheinbaren künstlerischen Interventionen gefallen. Im Galeriehaus wird es dann immer etwas wild aber auch hier gab es einige Überraschungen.

Die Kuchen von der Kulturaktivistin Maya von Meiss die wir probiert haben sind auch wahre Kunstwerke. Wir wollten dann zügig nach Hause fahren. Nach so heissen Tagen braucht es einiges an Wasser für den Garten und für die Teiche. Mit einem richtig schönen Ritual haben wir am Abend die erste grosse Zucchini aus unserem Garten gekocht mit Hackfleisch vom Bio-Truthahn, den ein Onkel von Monika aufgezogen hat und feinen Salaten, die ich eigenhändig ausgesät habe.

Später animierten wir noch unsere Nachbarn Lilian und Paul, bei uns vorbei zu kommen zu einem Schluck Wein. Ein schöner Tagesabschluss mit engagierten Gesprächen - wie immer. Heute ging es auch um die Schweizer Fussballmannschaft und um unsere multikulturelle Identität. Der Künstler hat eine aufwändige und starke Installation für die Barockkirche geschaffen.

Es scheint noch nicht ganz klar zu sein wer die immensen Kosten übernimmt. Die Publikation wird sehr schön. Beim Prägen des Umschlages gab es Probleme, die noch gelöst werden müssen. Nach dem Apero trafen wir uns in einem sehr schönen jurassischen Restaurant in der Nähe zu einem feinen Nachtessen in einer spannenden und anregenden Runde. Der Künstler Benno K. Zehnder hat in den letzten 16 Jahren ein eindrückliches Farbkonzept für das Spital Schwyz realisiert, das nun in Buchform dokumentiert und besprochen wird.

Zehnder auf eindrückliche Art. Da ist bei allen Sitzungsteilnehmern richtig Freude aufgekommen. Ich habe dann in der Nähe vom Neumarkttheater, im grünen Glas gespiesen und anschliessend im Kunsthaus die Ausstellung "Extreme Mode in der Kunst" angeschaut. Ich war total überrascht und verblüfft über die Exponate. Unsere Vorfahren waren um einiges verrückter wie die heutigen Modedessigner. Das wäre ein super "Kleid" für mich. Eventuell etwas ungelenk und unbequem bei meinen vielen Zugfahrten, aber total sicher im Strassenverkehr und bei nächtlichen Spaziergängen.

Bei dieser Gelegenheit konnte ich auch die druckfrische Visarte Zeitschrift "Schweizer Kunst" mitnehmen. Das aktuelle Heft ist dem Kunstmarkt gewidmet. Eine spannende Nummer zu einem brisanten Thema. Am Abend um 18 Uhr traf ich Monika auf dem Bahnhof. Die eindrückliche, riesige Installation "GaiaMother Tree" wurde unter anderem durch einen rituellen Gesang des Künstlers eingeweiht. Das war eiine schöne Gelegenheit um viele Bekannte zu treffen. In den letzten Wochen male ich bei jeder Gelegenheit an meinem Regenbild.

Das braucht Geduld und Nerven. Am Nachmittag bin ich nach Zürich gefahren für eine vorbereitende Sitzung zur nächsten Kulturbotschaft. Die letzten Tage dienten der Erholung und dem Aufarbeiten von Liegengebliebenem. Heute Hatten wir noch einen Termin bei einem Generalunternehmer. Unsere Nachbarn wollen einen sehr grossen Neubau mit 18 Wohnungen realisieren. Nun geht es um Baufragen, Abgeltungen, Sicherheiten, Baurisiken etc.

Die Baugrube wird in unmittelbarer Nähe von uns rund zehn Meter in die Tiefe gehen. Ich hoffe wir werden durch dieses riesen Loch nicht eines Nachts im Schlaf verschlungen. Georgen bei Kollegen abgeholt. Monika hat viele Freundinnen und Freunde, die jedes Jahr bei dieser Kollektivbestellung mitmachen. Nun müssen die Ölkanister und die vielen Tapenaden noch verteilt werden. Ein tolles Wochenende mit wunderbaren Menschen. Ich freue mich riesig auf mein Enkelkind.

Nach einem späten Frühstück haben wir einen langen Spaziergang in der nahen Hasenheide unternommen. Vera wohnt da gleich um die Ecke. Die Trauung war ernst, festlich und doch von grosser Berliner Lockerheit. Den Nachmittag verbrachten wir mit einem wunderbaren Essen im sehr schönen Salon im Restaurant Obermaier. Ich habe mich wunderbar unterhalten. Vera redet immer von der "Schnapsibar". Die heisst aber ganz anders und Schnaps trinke ich eh keinen.

In Kreuzberg musste ich mir zuerst eine Kleidung kaufen. Ich hatte grosses Glück und fand einen passenden, strahlend blauen Anzug.

Ich weiss gar nicht ob ich nach meiner Erstkommunion je wieder einen Anzug gekauft habe. Ich weiss nur dass die Ärmel meines damaligen Kittels viel zu lange waren. Mein Vater sagte dem Dorfschneider Ferdi Hutter, dass die Ärmel mindesten 10 Zentimeter länger sein müssten wie mein ausgestreckter Arm.

Er hätte kein Geld, um allen Söhnen jedes Jahr einen neuen Anzug zu kaufen. Ja und so wuchs ich dann Jahr für Jahr etwas besser in diese Kleidung hinein und dann auch ziemlich schnell wieder hinaus. Ich habe mich sehr gefreut, Vera endlich hoch schwanger zu sehen. Nach einer langen Hitzeperiode freuten sich die Berliner an der starken Abkühlung. Ich habe ziemlich gefroren.

Am Morgen früh kündeten Böllerschüsse an, dass das Kinderfest stattfinden wird. Heute hatt ich meine Ruhe und konnte den ganzen Tag malen. Am Morgen malen bis gegen 15 Uhr. Dann musste ich mich vorbereiten für einen Vortrag in der Bibliothek in der Hauptpost. Das Zentrum für das Buch hat mich eingeladen einen Vortrag über den vexer Verlag zu halten für Studierende der Buchwissenschaften aus Erlangen. Ich habe viele Geschichten zu den Vexer Büchern erzählt und einige Beispiele vorgestellt.

Die Stunde war sehr schnell vorbei. Die Studenten waren sehr interessiert. Ich brachte dann meine Bücher wieder nach Hause und fuhr anschliessend quer durch die Stadt zum Sitterwerk. Dort fand die Hauptversammlung vom Verein "Buchstadt St. Am Morgen konnte ich alle Pendenzen, Bestellungen, Anfragen und Nachsendungen erledigen, die sich in der letzten Woche angestaut hatten.

Die zwei Schmerzspritzen verhinderten zwar ein grösseres Geschrei aber es war wirklich sehr anstrengend. Der Zahn war so richtig verkeilt mit seinen Pfahlwurzeln. Ich habe alles überstanden und meine Zunge ist nun dauernd damit beschäftigt, den grossen Wundkrater hinten links abzutasten.

Die Zunge ist wirklich ein interessantes Organ. Ich war etwas benommen den ganzen Nachmittag. Ich beschäftigte mich mit Disziplinarbeit an einem meiner neuen Bilder. Die Messe in Basel war sehr anstrengend aber spannend. An den Vormittagen hatte ich Zeit viele Ausstellungen zu besuchen und ab 14 Uhr war ich bei meinen Büchern in der Kaserne.

Der Vorteil von einer solchen Messe ist, dass man sehr viele Bekannte und interessierte Menschen an einem Ort treffen kann. Ich habe viele Gespräche geführt und viele interessante Leute aus der Kunstwelt kennen gelernt.

Am Samstag wollte Monika nach Basel fahren, um mir beim Rücktransport der Bücher zu helfen - Bücher sind ja so extrem schwer. Das ging dann leider nicht, weil die Bahnstrecke in Winterthur unterbrochen war. Das war dann total stressfrei. Heute Morgen erwachte ich mit extremen Zahnschmerzen. Eigentlich fühlte sich der Zahn eher wie eine Amalgam - Bombe an. Ich musste mir Schmerzmittel besorgen in einer Apotheke. Das hatte den schönen Nebeneffekt, dass ich ganz locker, leicht beduselt und stressfrei hinter meinem Büchertisch stehen konnte.

Die Welt war wieder in Ordnung, die Geschäfte liefen bestens und meine Laune war grossartig.